Im Griff

Roman

€ 9,99 inkl. MwSt.

»Unglaublich fesselnd! Der Roman ist definitiv nicht tot, Gott sei Dank.« Nederlands Dagblad

Zwei Männer sitzen in einem Zug, Vincent und Paul, introvertiert, verträumt der eine, nach Nähe suchend; zynisch, scheinbar ein Siegertyp der andere. Sie fahren einem Wiedersehen entgegen, einer Wiederbegegnung mit Lotte und Martin, mit denen sie zwanzig Jahre zuvor einen dramatischen Kletterurlaub auf den Lofoten verbrachten. Ein Ereignis dort, nördlich des Polarkreises hat ihr Leben für immer geprägt. Doch die Sicht auf die Vergangenheit ändert sich nun, in Erwartung des Treffens, unerwartet für jeden einzelnen von ihnen. »Im Griff« handelt von Freundschaft, von Liebe, von Zusammenhalt und Vergänglichkeit. Von der Frage, ob man das Leben führt, das man sich vorgestellt hat. Ob die Entscheidungen, die man getroffen hat, auch wirklich die eigenen waren. Ein Roman im Rhythmus einer Zugreise, meisterhaft komponiert, eine Erzählung, die man mit angehaltenem Atem liest.

  • € 9,99 [D], € 9,99 [A]
  • Erschienen am 12.03.2013
  • 240 Seiten , WMEPUB
  • Übersetzt von: Christiane Kuby
  • ISBN: 978-3-8270-7566-6
 
 

Leseprobe zu »Im Griff«

1
Da war er ja. Paul van Woerden stand mit offener
Brieftasche an der Theke, blickte zufällig an der Verkäuferin
vorbei und sah ihn draußen vorbeigehen. Ja, das war er,
Irrtum ausgeschlossen: Vincent Voogd, der behendeste
aller Bergsteiger, auch nach zwanzig Jahren auf Anhieb
wiederzuerkennen. Dieselbe mürrische Miene, dieselben
ausgefransten Koteletten. Er trug ein modisches Fischgratsakko,
zog einen kleinen Rollkoffer wie ein widerspenstiges
Hündchen hinter sich her und hielt eine Zeitung
in Augenhöhe. Er war so sehr in seine Lektüre
vertieft, dass er jemanden anrempelte, der sich, wie hätte
e [...]

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Stephan Enter

Stephan Enter

Stephan Enter, geboren 1968, gilt als eine der wichtigsten Stimmen der neuen niederländischen Literatur. Nach »Spiel« ist »Im Griff« sein zweiter Roman auf Deutsch, mit dem ihm in den Niederlanden der große Durchbruch gelang und der von der Kritik als »herausragend« (De Pers), als »literarischer mehr ...

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