Der Geschmack von Laub und Erde

Der Geschmack von Laub und Erde

Wie ich versuchte, als Tier zu leben

Hardcover
E-Book

€ 20,00 inkl. MwSt.

Tier sein – ein radikaler Selbstversuch

Was fühlt ein Tier, wie lebt es und wie nimmt es seine Umwelt wahr? Um das herauszufinden, tritt Charles Foster ein faszinierendes Experiment an. Er schlüpft in die Rolle von fünf verschiedenen Tierarten: Dachs, Otter, Fuchs, Rothirsch und Mauersegler. Er haust in einem Bau unter der Erde, schnappt mit den Zähnen nach Fischen in einem Fluss und durchstöbert Mülltonnen auf der Suche nach Nahrung. Er schärft seine Sinne, wird zum nachtaktiven Lebewesen, beschreibt wie ein Weinkenner die unterschiedlichen »Terroirs« von Würmern und wie sich der Duft der Erde in den verschiedenen Jahreszeiten verändert. In die scharfsinnige und witzige Schilderung seiner skurrilen Erfahrungen lässt er wissenswerte Fakten einfließen und stellt sie in den Kontext philosophischer Themen. Letztendlich geht es dabei auch um die eine Frage: Was es bedeutet, Mensch zu sein.

  • € 20,00 [D], € 20,60 [A]
  • Erschienen am 12.01.2017
  • 288 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
  • Übersetzt von: Gerlinde Schermer-Rauwolf, Robert A. Weiß
  • ISBN: 978-3-89029-262-5
 
 

Leseprobe zu »Der Geschmack von Laub und Erde«

Vorbemerkung des Autors


Ich wollte wissen, wie es ist, ein Wildtier zu sein.
Möglicherweise kann man das erfahren. Die Neurowissenschaften helfen uns dabei, und ein bisschen Philosophie und eine Menge Lyrik von John Clare tun das Ihre dazu. Aber vor allem muss man den Stammbaum der Evolution gefährlich weit hinunterklettern, bis in ein Loch in einem walisischen Hügel und unter die Steine eines Flusses in Devon, man muss etwas über Schwerelosigkeit lernen, über die Gestalt des Windes, über Langeweile, Mulch in der Nase und das Zittern und Knacken sterbender Wesen.
Im Allgemeinen hieß [...]

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Charles Foster

Charles Foster

Charles Foster ist ausgebildeter Tierarzt und Anwalt, unterrichtet Ethik und Rechtsmedizin in Oxford. Er ist Fellow der Royal Geographical Society sowie der Linnean Society, ist auf Skiern zum Nordpol vorgestoßen und hat am Marathon de Sable teilgenommen. Er hat Bücher zu diversen Reise- und mehr ...

Rezensionen und Pressestimmen

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung


»Ein großartiges Buch«   

NDR Kulturjournal


»Eins der klügsten und einfühlsamsten Bücher über die Natur, das ich kenne. (...) Ein paar Wochen als Tier und du bist ein besserer Mensch. Tolles Buch.«    

Bild der Wissenschaft


»Er erkundet den Wald nicht mehr ›menschlich‹ mit den Augen, sondern nur noch mit der Nase und entdeckt über seinen bis dahin vernachlässigten Geruchssinn eine ganz neue Welt. (...) Von seinen Erlebnissen und (Selbst-)Erkenntnissen erählt er so lakonisch wie ironisch und philosophisch.«   

krautjunker.com


»Lauter kluge und unerhörte Gedanken eines Verrückten, die viel Zündstoff zum Nachdenken bergen und Lust darauf machen, in die Natur zu gehen, zu schauen, zu riechen und zu hören, um selbst Grenzen zu überschreiten.«   

oepb.at


»Sensationell, man gewinnt anhand der Lektüre den Eindruck, wieder zurückzukehren in die ursprünglichsten Anfänge des Menschseins.«   

umweltnetz-schweiz.ch


»Sein Buch bleibt davon unbeleckt ein einzig- und grossartiges, geistreiches, stimulierendes. Wir raten zur unbedingten Lektüre all jenen, denen an einem einfühlsamen und gerechten Umgang mit unserer erweiterten Familie gelegen ist. Wir raten sie weiterhin all jenen, die sich ganz grundsätzlich an einer gescheiten und stimmungsvollen Naturschilderung ergötzen können.«   

Frankfurter Rundschau


»›Der Geschmack von Laub und Erde‹ dokumentiert beileibe nicht nur ein wissenschaftliches Bemühen, das Andere, das Tier besser zu verstehen. Eigentlich möchte Charles Foster den Menschen besser verstehen.«   

Die ZEIT Literatur


»Tierliebe ist ja so bequem. Aber leben wie ein Tier? Sich wurmig in die Erde wühlen? aas mümmeln? DER Selbstversuch.«   

Stadtblatt Salzburg (A)


»Lehrreich, unterhaltsam und mit englischem Humor.«   

Süddeutsche Zeitung


»Das ist alles einigermaßen verrückt, liest sich aber ganz vorzüglich, auch weil Foster mit feinem Humor schreibt und seinen Selbstversuch lebenspraktisch anlegt, fern der Verklärung, die in der teilnehmenden Naturbeobachtung oft vorherrscht.«   

Badische Zeitung


»Foster schreibt pointiert und humorvoll. Er mischt „Nature Writing“ in Extremform mit klugen Gedanken, Informationen, Spekulationen und Zivilisationskritik. Sein Buch ist persönlich, lustig und spannend, aber auch mal eklig.«   

Berliner Zeitung


»Das Buch ›Der Geschmack von Laub und Erde‹ referiert auf unterhaltsamste Weise den exzentrischen mühevollen, zum Scheitern verurteilten, aber doch erkenntnisreichen Versuch, Tiere zu verstehen, indem man sich - wie bei einem Schauspielseminar - bis zu gewissen Grenzen in sie verwandelt. Um es gleich zu sagen, diese Grenzen sind lange nicht so schnell erreicht, wie vermutet.«    

Neue Presse


»Fosters Feldversuche, das Leben von Dachs, Otter, Mauersegler, Fuchs und Rothirsch nachzuempfinden, sind faszinierend und absurd zugleich. Denn der Wissenschaftler vermittelt metaphysische Einblicke, hochinteressante Fakten und viel Humor.«   

Braunschweiger Zeitung


»Ist er etwa durchgeknallt? Foster winkt ab. Für ihn sei es zutiefst unnatürlich, in ein Büro zu gehen oder in einem Einkaufszentrum Nahrungsmittel einzukaufen. Es bedeute den Verlust von Intensität und unseres inneren Wesens: ›Wir haben unsere Instinkte verlernt.‹«   

Kurier (A)


»Er selbst ist ironisch, das macht seine Versuche, als Tier zu leben, unterhaltsam. In ernsten Lesestunden lässt sich unser Verhältis zur Natur überdenken.«   

trend (A)


»Dieses grandiose und erstaunliche Buch ist vieles in einem: Sammlung zoologischer Porträts ebenso wie Autobiografie, Reisebuch und philosophischer Essay.«   

Abendzeitung München


»In ›Der Geschmack von Laub und Erde‹ schildert er humorvoll seine skurrilen Erfahrungen, lässt wissenswerte Fakten einfließen und stellt sie in den Kontext philosophischer Themen. Billant führt Charles Foster durch seine extremen Erfahrungen: eine außergewöhnliche Mischung aus Neurowissenschaft, Psychologie, Naturgeschichte und Memoire.«   

dpa-StarLine


»Das Buch ist mit erfrischender Selbsironie und britischem Humor geschrieben. Es lehrt uns vor allem eins: Respekt vor Tieren zu haben und von unserem hohen Ross herunterzukommen. Denn auch der Mensch, die ›Krone der Schöpfung‹, ist ein beschränktes Wesen.«   

Berliner Zeitung


»Die lustigen Schilderungen untermauert Foster mit Fakten zur jeweils imitierten Tierwelt und stellt sie in den Kontext hochphilosophischer Themen.«   

Berliner Zeitung


»Foster verbindet Erfahrung mit Wissen. Er unterhält mit guten Geschichten. Und seine Leidenschaft ist ansteckend.«   

Neue Westfälische


»›Der Geschmack von Laub und Erde‹ erzählt von einem Mann, der seinen Platz in der Welt sucht. Foster erklärt, dass er durch sein Leben als Tier gelernt hat, als Mensch aufzublühen. Sein ›literarischer Schamanismus‹ sei ein fantastischer Spaß gewesen. Den beritet auch sein Buch. Mehr noch aber rührt es an.«   

Gala


»Autor Charles Foster wagte den Selbstversuch und berichtet witzig, kenntnisreich und skurril von seinem Leben auf animalischem Terrain.«   

Wolf Magazin


»›Der Geschmack von Laub und Erde‹ ist ein großartiges Naturbuch und informiert detailliert und kundig über Dachs, Otter, Fuchs, Rothirsch und Mauersegler besser, als es manches Fachbuch tut. (...) Es ist wunderschön geschrieben: poetisch, humorvoll, in einer blumigen Sprache, die ein literarischer Genuss ist.«   

Westdeutsche Allgemeine


»Die Welt aus Sicht des Tieres«   

travelwithoutmoving.de


»Ich habe schon viel über Tiere gelesen, aber ›Der Geschmack von Laub und Erde‹ ist wahrhaft einzigartig und etwas, das ich in der Art vorher noch nie gelesen hatte. (...) ›Der Geschmack von Laub und Erde‹ ist ein ebenso gewagtes wie beeindruckendes Experiment, bei dem der Autor an die Grenzen des Menschseins kommt, mehr und mehr zum Tier wird und den Leser in eine unglaubliche und faszinierende welt mitnimmt.«   

Focus


»Er grub sich mit der Nase in die Erde wie ein Dachs, schlief in Abflussrohren wie Otter, jagte Mäuse wie ein Fuchs, ließ sich von Hunden hetzen wie ein Rothirsch und schnappte mit dem Mund nach Insekten wie ein Mauersegler. Das ist, zugegeben, reichlich skurril. Aber man lernt dabei fabelhaft viel übers Tiersein. Und noch mehr übers Menschsein.«   

NDR Kultur


»Geschrieben ist das Buch sehr unterhaltsam, oft ein bisschen schelmisch, immer mit kritischem Blick auf menschliches, antibakterielles Spießertum und Paranoia. (...) Was für eine originelle und kluge Lektüre, sinneserweiternd - auch für Stadtkinder.«   

Die Welt


»Sechs Wochen im Erdloch, Regenwürmer futtern - ein englischer Professor ersparte sich nichts. Im Namen von Philosophie und Wissenschaft.«   

Deutschlandradio Kultur


»Skurrile Zivilisationsflucht: Tierarzt Foster lebt versuchsweise wie ein Tier im Wald. Das gestattet ihm einen neuen Blick aufs eigene Menschsein. Seinen augenzwinkernden Bericht lesen auch Zivilisationsfreunde mit Gewinn. (...) Währrend in der Wissenschaft der Verstand regiert, lässt Foster seine Gefühlswelt einfließen und ist nach heutigem Verständnis eher Dichter als Wissenschaftler.«   

ORF.at


»Der Faktor Zeit macht seine Erlebnisse zu nachhaltigen Eindrücken; die buchstäbliche Verschiebung der Perspektive passiert nicht von heute auf morgen, doch nach Wochen des Kriechens auf allen vieren und des Schnupperns an Tierkot stellt sich das System Mensch langsam um - auf Tiermodus. (...) Es ist eine Sensation, dass das überhaupt möglich ist - und eine lohnende Übung, wo es doch den meisten schon schwer fällt, sich in andere Menschen hineinzuversetzen.«   

Kronen Zeitung (A)


»Der Geschmack von Laub und Erde: Hinter diesem lieblichen Titel verbirgt sich ein beinharter Selbstversuch. (...) Um herauszufinden, wie ein Tier fühlt, schlüpfte er in fünf Rollen: u.a. Dachs, Otter und Mauersegler. (...) Ein amüsanter, auch nachdenklicher Erlebnisbericht.«   

MDR Kultur


»In aller Konsequenz hat er sich dem Tiersein genähert: Regenwürmer vertilgt, unter der Erde genächtigt, sich vom Jagdhund hetzen lassen. Seine Erfahrungen hat er in eine Lektüre verpackt, die auf gewitzte und kundige Art die Sinne erweitert und der Natur tatsächlich noch ein paar Lieder abgelauscht.«   

DER SPIEGEL


»Das Experiment ist exzentrisch, der Ton des Buchs oft ironisch, die Fragen dahinter sind ernsthaft und klug: Wie nimmt ein Tier seine Umwelt wahr? Was denkt, was fühlt es? Und ist das so anders als die Gedanken und Gefühle eines Menschen? (...) Die Human Animal Studies, eine Trenddisziplin an Universitäten, haben die Grenzen zwischen Mensch und Tier ins Wanken gebracht. Foster stößt sie um.«   

Stern


»›Being a Beast‹, ein Bestseller in Großbritannien, der im Januar endlich unter dem Titel ›Der Geschmack von Laub und Erde‹ auf Deutsch erscheint. Es ist eine metaphysische Entwicklungsreise durch Wald, Wiesen, Seen und Seelen. Foster entdeckte dabei das Kind in sich und erfüllte sich einen Traum: leben als Tier.«   

annabelle (CH)


»Er aß Würmer wie ein Dachs, ließ sich als Hirsch von einem Bluthund jagen, durchwühlte Abfallkübel wie ein Fuchs. Verrückt? Vielleicht. Vielleicht auch nicht.«   

Mokka


»Skurrile Zivilisationsflucht. (...) Er hinterfragt die Rolle des Menschen in einer unnatürlichen Umwelt, die er selbst geschaffen hat, und wünscht sich ein »Zurück zur Natur«. Toller Nebeneffekt: man bekommt Lust aufs Draußen, auf Regen, Wind, auf buchstäbliche Bodenhaftung. Eine originelle und kluge Lektüre - auch für Stadtkinder!«   

Peter Wohlleben, Autor von »Das geheime Leben der Bäume« und »Das Seelenleben der Tiere«


»Ein Buch, wie ich noch keines zuvor gelesen habe – voller Weisheit und Empathie«   

Bild Woche


»Ein wenig verrückt? Ja. Aber heraus kam bei dem Experiment ein faszinierendes Buch, in dem Foster selbstironisch und amüsant von seinen Monaten als Tier berichtet.«   

Datum (A)


»Wie mag sich ein Regenwurm fühlen, eingesperrt im Mund? Foster hat sich in den Wurm hineinversetzt, um ihn beschreiben zu können. Tiere bringen uns dazu, die Perspektive zu wechseln.«   

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