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Dem Dschungel entkommen
Mit einem Vorwort von Daniel Radcliffe
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„Yossi muss sich allein durch den gefährlichen Dschungel kämpfen und es wird für ihn ein harter Überlebenskampf, dessen Ausgang ungewiss ist. Und dieser Bericht ist an Spannung kaum zu überbieten, von daher lohnt es sich, mit dem Lesen durchzuhalten!“
vonmainbergsbuechertipps.wordpress.comBeschreibung
Buch zum Film: „Jungle“ - Yossi Ghinsburgs packender Überlebenskampf mit Daniel Radcliff in der Hauptrolle
Auf seiner Reise durch Bolivien trifft der Anfang zwanzigjährige Yossi Ghinsberg auf Marcus und Kevin, die wie er als Backpacker unterwegs sind. Alle drei suchen das wahre Abenteuer und entschließen sich zu einer Expedition in den Dschungel am bolivianischen Oberlauf des Amazonas. In Karl, der seit längerer Zeit im Land lebt, finden sie anscheinend den idealen Guide. Doch dessen Künste als Dschungelführer erweisen sich bald als gefährlich lückenhaft. Kevin und Yossi beschließen, alleine…
Buch zum Film: „Jungle“ - Yossi Ghinsburgs packender Überlebenskampf mit Daniel Radcliff in der Hauptrolle
Auf seiner Reise durch Bolivien trifft der Anfang zwanzigjährige Yossi Ghinsberg auf Marcus und Kevin, die wie er als Backpacker unterwegs sind. Alle drei suchen das wahre Abenteuer und entschließen sich zu einer Expedition in den Dschungel am bolivianischen Oberlauf des Amazonas. In Karl, der seit längerer Zeit im Land lebt, finden sie anscheinend den idealen Guide. Doch dessen Künste als Dschungelführer erweisen sich bald als gefährlich lückenhaft. Kevin und Yossi beschließen, alleine auf dem Rio Tuichi in die Zivilisation zurückzukehren. Durch einen furchtbaren Unfall werden auch sie getrennt. Ohne Messer und Feuerzeug, mit spärlichem, halb verfaultem Proviant beginnt Yossis verzweifelte dreiwöchige Odyssee durch die grüne Hölle.
„Wenn mich etwas an Yossi beeindruckt hat, dann seine Überzeugung, dass dieser Überlebenswille und die Kraft, die er im Regenwald abrufen konnte, in jedem von uns stecken.“ Daniel Radcliffe
Medien zu „Dem Dschungel entkommen“
Über Yossi Ghinsberg
Aus „Dem Dschungel entkommen“
1. Kapitel
Im selben Boot
Wäre ich nicht zufällig in Puno über Marcus gestolpert, hätte ich vielleicht niemals Kevin kennengelernt und wäre auch Karl nie über den Weg gelaufen. Wenn ich Karl an jenem Morgen in La Paz nicht begegnet wäre, hätte Kevin vielleicht Weihnachten mit seiner Familie verbringen können, und der arme alte Marcus würde immer noch mit seiner Freundin Südamerika bereisen. Aber so sind die Dinge nun einmal nicht gelaufen.
Als ich in der peruanischen Stadt Puno ankam, schmerzte mein Knie ziemlich stark. Jeder Schritt tat schrecklich weh. Ein [...]
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Wenn ich ein Drehbuch lese, das angeblich auf einer wahren Geschichte basiert, dann frage ich mich automatisch: „Okay, wie viel davon ist wirklich wahr?“
Drehbuchautoren neigen dazu, jede wahre Geschichte, selbst wenn sie noch so unglaublich ist, weiter auszuschmücken, den Protagonisten Hindernisse in den Weg zu legen oder romantische Nebenhandlungen zu erfinden. Als ich das Drehbuch zu „Jungle“, der Filmversion von „Dem Dschungel entkommen“, gelesen habe, habe ich deshalb sofort gedacht: „Naja, einiges davon ist wohl überzeichnet, das kann ja gar nicht alles stimmen – so viel kann doch einer allein gar nicht durchmachen!“ Aber dann habe ich das Buch gelesen, das Sie gerade in Händen halten. Und mir ist klar geworden, dass der Drehbuchautor Justin Monjo nicht nur nicht übertrieben hat, sondern dass er sogar einige der extremeren Passagen des Buchs weggelassen hat, eben weil das Kinopublikum niemals glauben würde, dass sie so passiert sein könnten.
Es ist schier unglaublich, was Yossi Ghinsberg in den Wochen allein im Amazonas-Regenwald durchgemacht hat. Wenn man sein Buch liest, versetzt man sich unwillkürlich in seine Lage und fragt sich: „Hätte ich das auch gepackt? Wäre ich auch fähig gewesen, mich immer weiterzuschleppen?“ Natürlich würden wir das gern von uns glauben – aber mal ehrlich, wahrscheinlich hätten wir es nicht geschafft.
Oder vielleicht doch! Yossis Geschichte ist nämlich vor allem deshalb so faszinierend, weil er absolut kein Überlebenskämpfer war. Er war kein Bear Grylls und kein Ray Mears, und er war auf solche Situationen nicht vorbereitet. Er überlebte nur dank seines Instinkts, seines Muts und seiner inneren Stärke. Ich durfte Yossi während der Dreharbeiten kennenlernen, und wenn mich etwas an ihm beeindruckt hat, dann seine Überzeugung, dass dieser Überlebenswille und die Kraft, die er im Regenwald abrufen konnte, in jedem von uns stecken. Er glaubt fest daran, dass unter den richtigen Bedingungen und mit der richtigen Einstellung jeder von uns diese Zähigkeit und diesen Willen mobilisieren und damit die schwierigsten Situationen überwinden kann.
Auch wenn kaum jemand von uns jemals in eine derart extreme Lage geraten wird wie Yossi (hoffe ich zumindest!), ist es doch eine beruhigende Vorstellung, dass wir etwas in uns haben, das in solchen Momenten erwacht, etwas Wildes und Natürliches, das sich nie unterkriegen lässt. Damit hätten wir eine Chance. Für Yossi gab es nur diese eine Chance. Aber zum Glück brauchte er nicht mehr.
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