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Die Republik sieht alles

Für alle Leser*innen von Robert Harris' Vaterland und Andreas Eschbachs NSA

Blick ins Buch
Die RepublikDie Republik
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Roman

Was wäre, wenn? Maxim Voland schreibt die deutsche Nachkriegsgeschichte neu! Auch unter seinem Pseudonym Maxim Voland ist der deutsche Fantastik-Meister Markus Heitz in gewohnter Hochform: Die DDR als führende europäische Macht? In „Die Republik“ wird dieses Szenario zur Wirklichkeit! Das Buchereignis für Fans von Robert Harris' „Vaterland“, Andreas Eschbachs „NSA“ oder dem Klassiker „The Man in the High Castle“ : ein packender Thriller, der Seinesgleichen sucht! Die DDR hat sich nach einem Coup zu Europas führender Macht entwickelt und gibt dem Begriff Überwachungsstaat dank hochmoderner Technologie eine vollkommen neue Dimension. Widerstand gegen die Diktatur scheint unmöglich. Nachdem eine Giftgaswolke zahlreiche Tote gefordert hat, werden die Brüche im System immer deutlicher. Es beginnt ein ungeheuerlicher und geheimer Kampf um die Freiheit. „Ein filmreifer Action-Thriller“ ― Freie Presse Maxim Voland gönnt seinen Lesern keine Atempause. Geheime Agentenspiele und die Machenschaften von Stasi, NSA und NVA in einer DDR der Neuzeit entwickeln sich so realistisch, dass die Grenzen zwischen Fiktion und Geschichtsschreibung permanent zu verschwimmen scheinen. Weglegen? Unmöglich!  Die unglaublichste Verschwörung Europas! Markus Heitz gehört zur Führungsspitze der deutschen Fantastik und stößt mit „Die Republik“ in neue Welten vor. Dennoch ist „Die Republik“ unbestreitbar ein echter Heitz: voller überraschender Einfälle, schillernder Figuren und mit einem Plot, der für Kopfkino sorgt. 
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Leseprobe

 

DAS SZENARIO

Vergangenheit 
1949:

Das Jahr der gravierenden Entscheidungen.

Die Bundesrepublik Deutschland wird am 23. Mai gegründet, doch es gibt schon wenige Wochen danach alarmierende Zeichen, dass sie nicht lange existieren wird.

Am 7. Oktober verkündet die Deutsche Demokratische Republik ihre offizielle Entstehung – und zwar inklusive der Staatsfläche der blutjungen Bundesrepublik.

Die restliche Welt hält es zunächst für einen theoretischen Machtanspruch – bis die einstigen Besatzungsmächte Frankreich, Großbritannien und USA ihre stationierten Truppen mit dem 7. Oktober aus der Bundesrepublik abziehen. Die Grenzen nach Westen werden sogar von den Schutzmächten gegen eine Flucht der Deutschen gesichert, während sowjetische Einheiten die verlassenen Kasernen übernehmen. Und bleiben.

Damit sind Fakten geschaffen: Die DDR erhält das Gebiet der Bundesrepublik mit dem Beistand der Sowjets. Ohne einen Schuss und ganz offiziell. Deutschland, einig Vaterland.

Die einzige vage Erklärung der Westalliierten zu dieser Ungeheuerlichkeit: Man habe derart handeln müssen und bitte um Verzeihung. Ansonsten herrscht wütendes Schweigen, was Spekulationen freien Raum lässt.

Aber: West-Berlin bildet die einzige Ausnahme. Es wird von Frankreich, den USA und Großbritannien sogleich als fortbestehender Rest der Bundesrepublik angesehen und entsprechend behandelt. Die übrige Welt folgt ihrem Beispiel.

Dagegen wiederum regt sich zwar der formale Protest seitens der DDR, sie belässt es zur Erleichterung vieler Staaten jedoch bei Worten.

Niemand weiß, warum die Bundesrepublikländer 1949 aufgegeben wurden – oder warum West-Berlin nicht einfach von den Sowjets eingenommen wurde. Die Hoffnung auf ein „freies Deutschland“ nach einem möglichen Ende der DDR bleibt damit bestehen.

Aber wann? Und will das international überhaupt jemand?

 

GEGENWART 
Die DDR

hat sich als realsozialistischer Staat mehr als gut gehalten, von Mangelwirtschaft keine Spur.

Aus ihr wurde dank ausgeklügelter Planwirtschaft ein erfolgreicher Global Player, der an das heutige China erinnert, während die UdSSR zerfallen ist – genau wie in unserer Realität. Unser realer Hintergrund gilt auch für den Rest der Welt, mit der EU (ohne Schweiz und DDR) und allen anderen Konstellationen.

Die hochmoderne DDR hat gezeigt, dass Sozialismus im perfekten Überwachungsstaat mit SED, Stasi & Co. funktionieren kann. Sie ist der glänzende Beweis, dass es eine Alternative zum Kapitalismus gibt, sofern man den Preis dafür zahlen will.

Zumindest scheint es so.

 

Berlin-Deutschland (manchmal auch kurz „West-Berlin“)

hingegen ist als Kleinstaat in der Sprache etlicher Länder die „Keimzelle eines freien Deutschlands“ mit eigener bundesrepublikanischer Regierung, wie oft von den einstigen Schutzmächten Frankreich, England und Amerika betont wird.

Mehr jedoch nicht.

Die Stadt mutiert zum Tummelplatz ausländischer Agenten und zum Steuer- und Glücksspielparadies für Risikobereite, ein Billiglohnland. Ein in vielen Belangen von anderen abhängiger Stadtstaat im Schatten der allgegenwärtigen Mauer.

 

„Wie sagte Genosse Walter Ulbricht noch vor Staatsgründung im Jahr 1949, und ich zitiere:

›Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.‹

Daran hat sich nichts geändert, liebe Genossinnen und Genossen!

Dies ist und bleibt der Garant für das dauerhafte Erblühen unserer Deutschen Demokratischen Republik.“

Alexander Wilhelm Naumann,SED-Generalsekretär bei einer Rede vor dem Zentralkomitee der SED, 3. Juli 2020

 


Berlin, Hauptstadt der DDR

„Einmal der halbe Goldbroiler mit Bratkartoffeln für Sie, Herr Oberst.“ Schwungvoll setzte die junge Kellnerin im schwarzen Kleid mit weißer Schürze den Teller ab, der appetitliche Duft breitete sich sofort am Tisch aus. „Und einmal Kesselgulasch mit Thüringer, Herr Kandwitz.“ Nicht ein Spritzer der schweren dunkelbraunen Soße ging bei der Landung des Tellers auf dem weißen Leinentuch daneben. „Rotkohl bring ick gleich nach, wa? Lassen Se sich’s schmecken.“ So schnell, wie sie gekommen war, verschwand die Rothaarige wieder.

 

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Bestsellerautor Markus Heitz schreibt als Maxim Voland

Mit Ulldart begann seine einzigartige Karriere. Seine Romane um Die Zwerge wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und standen wochenlang auf den Bestsellerlisten. 
Allein bei Piper wurden 3,3 Millionen Bücher von Markus Heitz verkauft. 
Als einziger deutscher Autor gewann er bereits elf Mal den Deutschen Phantastik Preis. 

Warum also die Wahl eines Pseudonyms?
Um seinem neuen Roman Die Republik sowohl im Handel als auch bei den LeserInnen Raum zu geben, für sich selbst zu stehen – losgelöst von dem Erfolg der sich bisher überwiegend im phantastischen Bereich bewegenden Romane. 

Und wenn es umgekehrt gelaufen wäre?

„Während ich die Berichte über den Mauerfall in den Medien sowie die vielen Rückblicke und Analysen zum Ende der DDR sah, fiel mein Blick zufällig auf eine alte Karte des geteilten Deutschlands. Mit dem widerständigen Inselrest West-Berlin inmitten der Deutschen Demokratischen Republik.

Die Idee zum Roman entstand in der nächsten Sekunde wie von selbst:
Und wenn es umgekehrt gelaufen wäre?

So entspann sich nach und nach das einzigartige Thriller-Szenario in einer fiktiven, modernen, gesamtdeutschen DDR – unter Beibehaltung von West-Berlin.
Wäre diese Stadt nicht der perfekte Tummelplatz und das Drehkreuz für Agentenorganisationen aus der ganzen Welt, um DDR-Spionage zu betreiben?
Dabei soll es keineswegs um die berüchtigte Ostalgie oder das beliebte Ost-Bashing gehen – oder eine Verklärung der „guten alten Zeiten“. Mehr dazu im Nachwort.
Ich wollte eine möglichst reale DDR des 21. Jahrhunderts als meine Bühne entwerfen, mit allen Vorteilen und Nachteilen des Systems, mit bekannten und neuen Produkten, ohne Mangelverwaltung und mit geballter Wirtschaftskraft sowie führender Hochtechnologie und Gebäuden, Betrieben, Strukturen, die in unserer Welt heute gar nicht mehr existieren.
Wer jetzt stutzt und zu einem Lachen ansetzen möchte, der denke an dieser Stelle kurz an die Volksrepublik China – mit der sich meine DDR übrigens sehr gut versteht …

Ich wünsche aufregende Stunden in dieser DDR und in West-Berlin als Berlin-Deutschland. Beide hat es so nie gegeben – aber vielleicht hätte es sie geben können.“

Maxim Voland
im Frühling 2020

Das Personal der ‚Republik‘ und ihre Songs

CHRIS
35 Jahre, Franzose mit deutschen Wurzeln, lebt mit seiner Frau Cora in Paris, wenn er nicht gerade unterwegs ist. Arbeitet als Dolmetscher und Übersetzer in Brüssel, in erster Linie für das europäische Parlament, auch weltweit.
Er beherrscht verschiedene Sprachen, ist ansonsten ein unscheinbarer Typ und meidet Konfrontationen. Er besucht die DDR, die seine Familie einst verlassen hat, für eine Beerdigung, um den letzten Willen eines Verwandten zu erfüllen. Seine Gefühle sind dabei durchaus zwiespältig.
Mit ihm erkundet die Leserschaft die gesamtdeutsche DDR. Chris wird viel von seinen Vorurteilen verlieren, ohne das von der SED etablierte System indes schönzureden.
 

Lieblingssongs: Charles Trenet - La Mer // Nolwenn Leroy - La Jument De Michao // IN-GRID - Tu Es Foutu // Patricia Kaas - Une fille de l’est

ALICIA
Sie ist mit 25 Jahren und ihrer Einstellung zur SED das schwarze Schaf der Familie. Ihre renitente Art und ihre Reformvorschläge für den Sozialismus in der DDR haben ihr einen Studienplatz für Elektrotechnik endgültig unmöglich gemacht. Sie kleidet und gibt sich absichtlich rebellischer.
Sie will Änderungen im Staat, aber keinen Umsturz. Reformen sollen den Sozialismus moderner machen. Alicia findet den Besuch von Chris gut, weil sie sich Kontakte ins Ausland erhofft und freut sich über den neuen Input.

Lieblingssongs: Karat - Über sieben Brücken musst du gehn // Silly - Bataillon d´Amour // Puhdys - Alt wie ein Baum // Pankow  - Langeweile // Patenbrigade: Wolff - Stalinallee // Monokel - Schwarze Marie
 

GUSTAV
Ein Stasi-Oberst von 61 Jahren und dunklerem Teint, den er seiner Mutter verdankt, womit er innerhalb der Behörde schon auffällt und was sein Leben nicht immer leichter machte. Er ist ein bisschen beleibt. Zu viele Goldbroiler.
Zu Beginn seiner Karriere und um seinem Vater zu imponieren war er extremst motiviert, bis er im Laufe der Jahre merkte, dass es in der DDR korrupt wie im kapitalistischen Westen zugeht. Viele zu oft für seinen Geschmack wurde er bei Ermittlungen gegen Parteibonzen zurückgepfiffen. 
Seitdem hat er mit dem System innerlich gebrochen und plant das Verlassen der DDR, zusammen mit seiner Geliebten, um seinen Lebensabend außerhalb des Staates zu verbringen. Bis das Giftgas freigesetzt wird und sie tötet.

Lieblingssongs: Max Richter - Spring 1 (Recomposed by Vivaldi, The Four Seasons) // Johnny Cash - Hurt // Cora -Amsterdam // Marvin Gaye - Inner City Blues

HARPER
Sie hat mit 27 Jahren
schon einige Geheimdienste kennen gelernt und arbeitet derzeit für den MI6 in Westberlin. Die Franco-Kanadierin ist gefürchtet für ihre große Klappe, leistet aber auch gute Arbeit, womit sie sich Sprüche leisten kann.  Harper sieht sich als weibliche Version von James Bond und unterhaltsamen Chaosfaktor, der die Dinge in Bewegung bringt.
Zur Tarnung ist sie offiziell Innenarchitektin und Shoppingbegleiterin für reiche BesucherInnen sowie VIP-Stadtführerin inklusive Helikopterrundflüge.

Lieblingssongs:  Dropkick Murphys - I'm Shipping Up To Boston // The Dead South - In Hell I'll Be In Good Company // Nick Cave & The Bad Seeds - Red Right Hand // South Park - Blame Canada //  Ivy Levan - Who Can You Trust // Air - La Femme d'Argent

Maxim Voland

Über Maxim Voland

Biografie

Markus Heitz schreibt als Maxim Voland. Seine Werke – bereits international bekannt. Sein Spektrum – vielfältig. Sein Roman „Die Republik“ – ein faszinierendes Gedankenspiel: Was wäre, wenn die Geschichte anders gelaufen wäre?
Maxim Voland plant bereits weitere Romane.

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