Verliebt in deinen Lehrer?
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Verliebt in meinen Lehrer - und jetzt?!

Autorin Anna Rosina Fischer gibt Dir fünf Tipps!

Autorin Anna Rosina Fischer schreibt in diesem Blogeintrag über die verzwickte Situation, in einen Lehrer verliebt zu sein und gibt Tipps, wie man über diese Schwärmerei hinweg kommt.

So So, du bist also in deinen heißen Lehrer verknallt und auf der Suche nach ein paar wertvollen Tipps, wie du ihn dir am besten aus dem Kopf schlagen kannst?!

Damals… vor langer Zeit… ewig ist's her… also Mitte der Neunziger hatte ich eine Schulfreundin, die war wahnsinnig in unseren Sportlehrer verknallt. Für mich absolut nicht nachvollziehbar, der gute Mann war immerhin bestimmt schon Ende Dreißig oder Vierzig (jedenfalls unfassbar alt), trug jeden Tag den gleichen Jogginganzug, hatte eine Preisboxernase und roch penetrant nach Schweiß.

Für den Fall, dass dein Lehrer allerdings aussieht wie Elyas M'Barek (das soll ja durchaus an den besten Schulen vorkommen), du nur noch an ihn denkst und deine Noten im Keller sind, obwohl du jeden Tag im Unterricht mit deiner Anwesenheit glänzt, hier nun ein paar Vorschläge, wie du dich langsam von ihm entwöhnen kannst:

1. Schwänze!
(Ich gebe zu, dieses Wort wirkt gerade etwas… sagen wir mal deplatziert/ unangemessen/ unvermittelt/ tourettemäßig.) Deine Zensuren sind sowieso gerade unterirdisch schlecht, also was soll's… ein Besuch bei Pr**ark vormittags um zehn Uhr bringt dich mit Sicherheit ganz schnell auf andere Gedanken (z.B. wie schaffen die es, dass dein neues T-Shirt nur zwei Euro kostet???).

2. Folge ihm nicht… 
Ich wiederhole… auf gar keinen Fall auf Instagram oder sonstigen sozialen Plattformen und verbringe deine wertvolle Lebenszeit damit, seinen Beachbody sabbernd anzuschmachten! Ja, es sieht wirklich toll aus, wie er in den Sommerferien so lässig die Wellen reitet und seine Frisur sitzt währenddessen auch perfekt, trotzdem… Finger weg vom Like-Button!

3. Stell dir vor, du wärst mit ihm zusammen und:

- er korrigiert dich permanent, weil du den Genitiv nicht anwendest

- er fragt dich immer, ob du auch alles verstanden hast oder schlimmer, ob du nochmal wiederholen könntest, was er eben gesagt hat

- er ermahnt dich ständig, weil du im Bett zu spät kommst.

 

4. Stell ihn dir älter vor!

Also nicht nur mit so attraktiv angegrautem Haar (Verdammt! Ist das unfair ... warum mag eigentlich niemand bei Frauen graue Schläfen?), sondern viel, viiieel älter! Das sollte in jedem Fall helfen.

5. Sieh dir doch mal den Typen, der links neben dir sitzt, genauer an.

Der schon seit der Grundschule mit dir in eine Klasse geht. Ist der nicht auch irgendwie süß?! Okay … denk dir einfach die Pickel, die Zahnspange und das dusselige Gelaber weg! Ach, und den miserablen Klamotten - und Musikgeschmack natürlich auch noch.

 

Du bist achtzehn, hast deinen Schulabschluss in der Tasche und findest deinen Lehrer immer noch heiß? Schnapp ihn dir! (Vorher aber bitte abchecken, ob er nicht schon längst vergeben ist und drei Kinder hat)

Zu Risiken und Nebenwirkungen wende dich bitte an den Buchhändler deines Vertrauens und lies aufmerksam Songbird!

 

SongbirdSongbird

Roman

Obwohl sie es schon lange ahnte, tief im Innern spürte, traf es sie plötzlich und völlig unerwartet ...Ella und Sam kennen sich schon ewig, als sie sich endlich eingesteht, dass er ihr mehr bedeutet als alles andere. Zu dumm nur, dass Sam der beste Freund ihres großen Bruders ist. Und dass er ausgerechnet jetzt eine Stelle als Referendar fürs Lehramt antritt – an ihrer Schule. Und dann ist da noch diese Sache mit Milo … Völlig überfordert von ihren Gefühlen setzt Ella ihre eigene Gesundheit gefährlich aufs Spiel und verletzt damit nicht nur sich selbst. Songbird ist so romantisch, chaotisch, witzig und tieftraurig wie die echte, ganz große Liebe.

1980 in Ostberlin geboren, erhielt Anna Rosina Fischer im Lesen und Schreiben stets die Note Eins. Irritiert durch die ein oder andere Rechtschreibreform, ist ihr davon allerdings nichts mehr anzumerken. Nach einer missglückten Leistungssportkarriere im Eiskunstlauf gönnte sie sich eine ausgiebige Erholungsphase, bekam zu Entspannungszwecken zwei Kinder, heiratete (in genau dieser Reihenfolge) und schrieb anderthalb Bücher. Den Großteil ihres ersten Romans verfasste sie handschriftlich im Wartezimmer (nicht auf der Couch) einer Psychologin, da in ihrer sonnigen Wohnung im hippen Berlin-Friedrichshain die Notebooktastatur permanent von einer übergewichtigen Katze belegt ist.

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