Verlegerin Felicitas von Lovenberg über die neuen PIPER Bücher Frühling 2018
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Felicitas von Lovenberg über die neuen Bücher im PIPER Verlag

Das PIPER Hardcover Belletristik- und Sachbuch-Programm Frühling 2018

»Eines Morgens wacht man auf, und nichts ist mehr, wie es war. Eine solche Erschütterung steht am Beginn des Buches von Johann Scheerer. Es ist der Morgen ds 25. März 1996, Johann ist dreizeh, und an seinem Bett steht seine Mutter: »Johann, ich muss dir etwas sagen. Wir müssen jetzt gemeinsam ein Abenteuer bestehen. Dein Vater ist entführt worden. Die Entführer wollen 20 Millionen Mark. Die Polizei hat einen Krisenstab eingerichtet. Ich weiß ganz sicher, dass es gut ausgehen wird, aber bis dahin wird es schwer für uns werden.« In »Wir sind das wohl die Angehörigen« erzählt Johann Scheerer von den 33 Tagen der Entführung seines Vater Jan Philipp Reemtsma und eröffnet damit eine Perspektive, wie es sie noch nicht gab: die des Kindes auf die Bedrohung eines Elternteils. Ein starker neuer Ton, ein ungewöhnliches Debüt.

Wenn es um Blicke hinter die Fassaden geht, ist Jan Weiler in seinem Element. In »Kühn hat Ärger« hat sein Held Martin Kühn wieder viel zu tun. Die Suche nach den Motiven für den Tod des jungen Amir führt den Kommissar in die Welt der Reichen und Wohltätigen. Die Fragen, die sich ihm bei den Ermittlungen stellen, betreffen ihn auch ganz persönlich. Jan Weiler erweist sich erneut als glänzender Beobachter unserers gesellschaftlichen Alltags.
Sodann freuen wir uns, Ihnen in der internationalen Literatur zwei starke weibliche Stimmen vorzustellen. Die vielfach ausgezeichnete Jacqueline Woodson ist in den Vereinigten Staaten ein Star, ihr Roman »Ein anderes Brooklyn« bereits Schullektüre. Und die große irische Schriftstellerin Maggie O'Farrell legt mit »Ich bin, ich bin, ich bin« ein Buch von atemberaubender Kühnheit vor: siebzehn Berührungen mit dem Tod als Abwehrmantra.

Auch im Sachbuch geben starke weibliche Stimmen den Ton an. Die Publizistin Miriam Meckel zeigt in »Mein Kopf gehört mir«, welchen Chancen, aber auch welchen Risiken die neuen Technologien des Neuro-Enhancement bieten. Antonia Baum legt mit »Stillleben« ein so radikales wie kluges Manifest zur modernen Mutterschaft vor. Und Andrea Marcolongos mitreißende Liebeserklärung an die geniale Sprache, mit der alles begann, hat das Zeug, Altgriechisch wieder hip zu machen.

Ich wünsche Ihnen anregende Lektüre.« 

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Highlights Frühjahr 2018

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