Über die Suche nach dem perfekten Schuh
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Mittwoch, 21. Mai 2014 von


Über die Suche nach dem perfekten Schuh

Die richtigen Schuhe zu kaufen, ist nicht immer leicht. Mal sind sie zu groß, mal drücken sie oder sind unbequem. Letztendlich müssen Sie selbst jedoch entscheiden. Hilfreiche Tipps  für den perfekten Schuhkauf finden Sie in „Warum französische Frauen jünger aussehen“ von Mireille Guiliano.

Worauf müssen wir also achten bei Schuhen, außer auf schönes Design, vor allem, wenn wir über vierzig sind und körperliche Veränderungen unsere Toleranzgrenze ein wenig nach unten verschieben? Versuchen Sie’s mal mit einer Mischung, bei der sich gute Stützfunktion und Beweglichkeit die Waage halten. Jede Menge verführerische Schuhe bieten das, sofern sie von Herstellern stammen, die etwas von Anatomie verstehen.

Am Ende können aber nur Sie selbst entscheiden. Und hier ist Ihre Checkliste für den Schuhkauf, die Sie nicht in der Schule mitbekommen haben:

  • Probieren Sie beide Schuhe an, da unser linker und rechter Fuß nicht genau gleich groß sind. (Ich habe schon etliche Male gesehen, wie Frauen vor lauter Eile nur einen Schuh anprobiert haben.)
  • Stellen Sie sich auf einen harten Boden ( nicht auf einen Teppich ), und gehen Sie ein paar Schritte, um sich zu vergewissern, dass die Schuhe nicht zu eng sind ( kaufen Sie Schuhe immer am Nachmittag, denn abends sind die Füße angeschwollen ). Am besten testet man den Sitz von Schuhen, indem man darin ein paar Stufen nimmt.
  • Seien Sie sich im Klaren, dass es keine perfekte Größe gibt, denn Schuhe werden anhand von Holz- oder Plastikleisten hergestellt. Ich prophezeie Ihnen jedoch, dass Maßanfertigungen in den kommenden Jahren einen Aufschwung erleben werden.
    Ein Tipp für die richtige Größe: Wenn der Schuh höher abschließt, haben Sie mehr Stützfunktion und besseren Sitz.
  • Sehen Sie sich in einem Ganzkörperspiegel an, um zu testen, ob Sie ausbalanciert wirken, und achten Sie darauf, dass das Körpergewicht gleichmäßig über die Länge des Schuhs verteilt ist, damit sowohl Fußballen als auch Fersen belastet werden.
  • Lassen Sie sich von niemandem erzählen, dass ein Schuh erst eingelaufen werden muss. Klar, eine Falte hier und etwas zerknautschtes Leder dort werden den Schuh bequemer machen, aber die falsche Größe ist und bleibt die falsche Größe.

Blick ins Buch
Warum französische Frauen jünger aussehenWarum französische Frauen jünger aussehen

Attraktiv in jedem Alter

Französische Frauen haben nicht nur bis ins hohe Alter Esprit und Charme, sie sehen auch unverschämt jung aus. Und das ganz ohne sündhaft teure Anti-Aging-Cremes, aufwändige Gesichtsbehandlungen oder sich gar unters Messer zu legen. Wie einfach und dabei elegant man mit seinem wahren Alter umgeht und dabei blendend aussieht, zeigt Mireille Guiliano in ihrem neuen Buch: Sie gibt unschlagbare Tipps, wie man gutaussehend und würdevoll durch die besten Jahre kommt – voll geheimer Schönheitstricks, Witz und cleverer Ratschläge.
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OUVERTÜRE: ALTERN ALS HALTUNG

 

Letzten Sommer in der Provence sagte mein kleiner Freund – ein hübscher, aufgeweckter Wirbelwind von einem dreieinhalbjährigen Kerlchen, halb Franzose, halb Inder – zu mir: »Du bist alt.« »Ja, das bin ich«, sagte ich. Was hätte ich auch sagen sollen? Natürlich ist für ein Kind schon jemand mit vierzig alt. Sein Vater war entsetzt und entschuldigte sich bei mir, aber ich habe die sechzig erreicht und weiß, wie ich im Spiegel aussehe. Wenn ich mit dem französischen Schnellzug TGV reise, kaufe ich mir jetzt ein Seniorenticket. Dabei bin ich keine Spur langsamer geworden.

Denn es ist so: Im Geiste komme ich mir nicht alt vor. Eigentlich denke ich gar nicht über das Alter nach, auch wenn ich es manchmal spüre … und sehe. In Gedanken bin ich irgendwie alterslos oder zumindest in dem Alter, das ich mir in den Bildern der Erinnerung zuordne. Wenn ich mir alte Fotos ansehe, bin ich tatsächlich eine Zeitreisende, ich schlage der Zeit ein Schnippchen und lebe innerhalb dieser Fotos in der Gegenwart.

Unterwegs im TGV geht mir jedoch auf, dass ich so glücklich bin wie nie zuvor. Und das ist überraschend. Die Leute haben einen Horror davor, alt zu werden oder sich alt zu fühlen, aber heutzutage gilt neunzig als alt, nicht sechzig, nicht mal siebzig. Und ich bin nicht die Einzige, die allmählich dahinterkommt, dass das Älterwerden allerhand Vorteile mit sich bringt. In der Hinsicht bin ich wie die meisten französischen Frauen meines Alters. Als Gruppe sind wir am glücklichsten zwischen fünfundsechzig und siebzig. Das muss man sich mal überlegen. In meinem Fall stimmt es. Fachleute behaupten, es habe mit unserer Reife zu tun, die dazu beiträgt, dass wir gute Entscheidungen treffen, um zufrieden zu sein mit dem, was wir haben – und das gilt für Frauen wie für Männer. Gewiss geht es uns im Alter nicht mehr so sehr ums Werden als vielmehr um das Sein. Wir müssen uns nicht mehr beruflich verändern oder Karriere machen, wir haben unser festes soziales Umfeld, wir haben gelernt, unsere Vorlieben und Grenzen zu akzeptieren. Und wir müssen uns nicht mehr mit Regel und PMS herumschlagen.

In Amerika lebe ich in einer Kultur von Jugendwahn und Leistungsdruck. Alt zu sein hat oftmals einen negativen Beigeschmack. Unsere Multitaskingfähigkeiten lassen nach, und wir sehen dabei auch noch weniger gut aus. Ist das ein Nachteil? Ich habe eine vierundneunzigjährige Freundin, die hin und wieder zu mir sagt: »Altwerden ist das Letzte.« Ah, aber dasselbe sagen manche über ihre Teenagerzeit. Immer wieder dienen mir die ganz Alten als Ansporn, darüber nachzudenken, was ich jetzt tun kann, um besser auf die kommenden Stadien meines Lebens vorbereitet zu sein und sie wirklich genießen zu können. Von den Ökonomen über die Soziologen bis hin zu den Psychologen: Sie alle versuchen herauszufinden, was Zufriedenheit ausmacht – jene von den Franzosen bevorzugte, mildere Ausprägung von »Glück«. Ich habe nicht schlecht gestaunt über Studien, die belegen, dass wir zwischen zwanzig und fünfzig gar nicht so glücklich sind, wobei Menschen zwischen fünfundvierzig und fünfzig vielleicht ihre am wenigsten glückliche Zeit verleben, während danach die Zufriedenheit bis in die Siebziger hinein immer mehr wächst. Also sehen Sie zu, dass Sie Ihren fünfzigsten Geburtstag gebührend feiern. Er markiert einen Neubeginn.

Als ich in meinen Dreißigern und Vierzigern war, habe ich überhaupt nicht ans Älterwerden oder Altsein gedacht. Ich lebte vor allem in der Gegenwart, ich war beschäftigt und wollte mein Leben in vollen Zügen genießen. Allerdings habe ich immer auf eine gesunde Lebensweise geachtet. Und in meinen vier Büchern – von denen sich drei damit befassen, wie man ein positives Verhältnis zum Essen und zu sich selbst entwickelt – gebe ich viele meiner langjährigen Erfahrungen weiter. Aber sie sind nur ein Teil dessen, was Lebenskunst und joie de vivre ausmacht.

Genetisch gesehen könnte ich sehr lange leben, und ich will wissen, wie man das Älterwerden anpackt, um wirklich das Beste daraus zu machen. Und ich weiß, ich bin nicht allein. Meine Freundin hätte sich niemals erträumt, vierundneunzig zu werden, und sie hatte sich auf ein so hohes Alter nicht vorbereitet, anders als ich es tun werde. Dabei denke ich gar nicht so sehr an ein langes Leben, sondern vielmehr daran, in den kommenden Jahrzehnten gut auszusehen und mich gesund zu fühlen.

Unsere Welt ergraut: Europa altert, Amerika altert, China und andere Nationen altern. Ich gehöre zur Babyboomergeneration, und die Realität sieht so aus, dass tagtäglich über siebentausend Amerikaner ihren fünfundsechzigsten Geburtstag feiern. Im Jahr 2030 werden achtzehn Prozent der amerikanischen Staatsbürger Senioren sein, schon heute sind es zwölf Prozent. Dieser Trend gilt für die Mehrheit aller Nationen. Im Jahr 2025 wird ein Drittel aller Japaner fünfundsechzig oder älter sein.

Wegen meiner Ratgeber und vielleicht auch deshalb, weil ich als Französin zur Welt gekommen bin, werde ich immer wieder um Tipps zum Thema »Altern mit Würde« gebeten, ein Ausdruck, der mir nicht gefällt. Ich glaube vielmehr an das »Altern mit Haltung«.

Da ich in zwei Ländern lebe, in meinem Geburtsland Frankreich und in meiner Wahlheimat Amerika, und dazu auch noch ständig in der Weltgeschichte herumreise, sehe ich manchmal die Vorteile (und Dummheiten) jeder Kultur besonders klar, und ich tausche mich gern mit anderen Frauen darüber aus, was gut zu funktionieren scheint – und was nicht. Nehmen wir zum Beispiel Facelifting und Schönheitschirurgie.

Schönheitschirurgie ist auf der ganzen Welt beinahe zu einer Art Religion geworden, und viele gehen zum Arzt wie andere in die Kirche, bis ihre Haut so gespannt ist wie eine zu enge Bluse und sie ein eingefrorenes Lächeln im Gesicht haben. Frankreich, ein Land, in dem weibliche Schönheit hochgehalten wird und in dem auch nicht mehr ganz junge Frauen für Begehren, Eleganz und Verführungskunst stehen, ist kein Faceliftingland wie etwa Südkorea oder Amerika. Französische Frauen streben nach einem natürlichen Look und Körpergefühl, sie kaufen sich Cremes und Peelings und, na gut, greifen vielleicht auch mal zu Botox oder anderen Faltenauffüllern, aber sie achten darauf, was sie essen und anziehen, bevor sie sich unters Messer begeben. Und wenn sie dann doch etwas nachhelfen, ist Fettabsaugen die favorisierte Option.

Natürlich ist die Schönheitschirurgie ein Dauerbrenner; sie wird sogar immer wichtiger werden, und ich habe bestimmt nicht vor, gegen Windmühlen zu kämpfen. Laut Statistik sind die Asiaten, um nur eine Bevölkerungsgruppe zu nennen, geradezu verliebt in Schönheits-OPs. Ähnlich wie wir uns an Klimaanlagen gewöhnt haben (siebenundachtzig Prozent aller Haushalte in den USA besitzen eine) und wir weniger über das Ausschalten nachdenken als über den effizienteren und klügeren Umgang damit, werden die Menschen auch die Schönheitschirurgie nicht einfach ausschalten, die es seit über viertausend Jahren gibt. Aber sie wird uns weder jünger machen, noch wird sie uns ein längeres Leben schenken. Für manche gehört sie einfach zum Leben dazu. Um mit Haltung zu altern, finde ich es jedoch besser, den Lack von innen nach außen aufzutragen, statt umgekehrt.

Im Hinblick auf die zweite Lebenshälfte ist es gut, einen Plan zu haben, eine Strategie, die auf Selbsterkenntnis, gesundem Menschenverstand und Lebenslust basiert. Für mich geht es darum, sich durch alle Episoden und Stadien des Lebens hindurch in seiner Haut wohlzufühlen – être bien dans sa peau. Sie und ich haben nicht dieselben Gene, wir leben nicht am selben Ort, wir haben nicht dieselben Ressourcen, und dennoch können wir dieselbe Grundeinstellung haben: das Ziel, uns wohlzufühlen in unserer Haut. In unserer individuellen Haut. Wir sind alle einzigartig, und es gibt kein Patentrezept. Ein individueller Plan ist das A und O, also werden Sie ein paar Hausaufgaben machen müssen, die Ihnen keiner abnehmen kann. Und ein Plan ist vor allem ein gedanklicher Ansatz und setzt eine innere Einstellung voraus.

Die Bilder, oft von Prominenten, die heutzutage weltweit durch die Medien geistern, haben die Sache nur verschlimmert. Ja, wir leben länger, aber der Jugendwahn lässt Frauen immer mehr an sich selbst zweifeln, und wir sind besessen davon, jünger auszusehen, als wir sind. Aufgeben scheint oft der einfachste Ausweg. Zu viele Frauen über vierzig lassen sich gehen – se laissent aller. Sehen Sie sich nur um: Verfettung wird auf beängstigende Weise gesellschaftlich akzeptabel; ebenso die Angewohnheit, sich zwanglos, schlecht und ohne Stil (auch »bequem« genannt) zu kleiden. Dann sind da die in Talkshows, Frauenzeitschriften und Blogs angepriesenen Hauruckdiäten und die von »Experten« aller Art erfundenen Rezepte, Tricks und Promitipps. Mir scheint, dass amerikanische Frauen zu beiden Extremen neigen: Beim Thema Abnehmen gilt zum Beispiel »alles oder nichts«, was, wie ich glaube, auch der Einstellung mancher Frauen zum Älterwerden entspricht. Sie wollen sich als jung und makellos sehen, aber dann erkennen sie, dass es mit dem Alter unweigerlich bergab geht. Fühlen sie sich erst einmal alt, geben viele auf. Warum? Es ist doch alles eine Frage der Einstellung. Unsere psychische und emotionale Verfassung hat einen gewaltigen Einfluss auf unser Aussehen.

Woche für Woche schießen neue Rezepte, neue Diäten, neue Produkte wie Pilze aus dem Boden, die angeblich jung, schlank oder schön machen. Wer glaubt denn eigentlich daran? Entwickeln Sie also für die kommenden Jahre ein System mit ein paar Ritualen, etwas Spaß und Spontaneität, etwas Feintuning und Neuerfindung – nichts Drastisches und nichts, was wehtut –, und je früher Sie damit anfangen, desto besser, aber spätestens mit vierzig sollten Sie loslegen. Das ist das sichere Startsignal der Natur. Wenn Sie über vierzig sind, auch kein Problem, aber beeilen Sie sich und springen Sie mit an Bord.

Was folgt, ist eine bunt gemischte Sammlung von Mitteln und Wegen, mit denen man ab vierzig die Gestaltung des Älterwerdens in Angriff nehmen kann, um so über die zweite Lebenshälfte hinweg das Leben in vollen Zügen zu genießen. Sie sind fünfzig? Genau das richtige Alter, um mitzumachen. Für Erkenntnisse und gute Ratschläge ist es eigentlich nie zu spät. Das Buch bietet praktisches Wissen sowie die neuesten Tipps und Tricks, um sich ein individuelles Erfolgsrezept zusammenzustellen. Wie es meine Art ist, habe ich Geschichten und Anekdoten aus meinem Leben eingestreut, die Ihnen hoffentlich Spaß machen und sinnvoll erscheinen werden. Man kann keinen Jungbrunnen zwischen zwei Buchdeckel pressen, dazu ist das Thema zu vielschichtig. Aber eine Grundeinstellung und einen systematischen Ansatz schon. Dieses Buch – das sich an Frauen, aber im weiteren Sinne auch an Männer richtet – soll Ihnen als Lesern helfen, eine Formel zu finden, um Ihr Äußeres und Ihre Gesundheit zu optimieren, mehr Freude am Leben zu haben und sich in jedem Alter wohlzufühlen in Ihrer Haut. Es ist auch ein Aufruf zum Kampf gegen die Widrigkeiten des Älterwerdens. Es bietet alles, um sich körperlich und geistig zehn Jahre jünger zu machen.

Und nun, wie wir auf Französisch sagen: Attaquons!

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