Rüdiger Nehberg Nachwort
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»Sir Vival«

alias Rüdiger Nehberg über seinen Werdegang, Abenteuer und Ziele. Und über »TARGET«

Donnerstag, 30. April 2015 von Rüdiger Nehberg


»Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie.«
Albert Einstein

Albert Einstein hat recht. Meine Ideen waren oft genug sogar superabsurd. Aufgrund der Vorbereitungen und Trainings aber nur scheinbar. Ich habe es bewiesen. Ich habe Visionen die Arroganz geraubt. Sie sind nicht, wie sie glaubten, unerreichbar.

Und so fing es an :
Geboren im letzten Jahrtausend vor dem Zweiten Weltkrieg. Hungergeprägt werde ich Bäcker und Konditor, weil das krisenfest ist. Ich mache mich selbstständig in Hamburg, habe bald 50 Mitarbeiter. Mein Firmenmotto : »Konditorei Nehberg. Es gibt Schlechtere«. Der Laden brummte.

Seit meiner Lehre tausche ich in unbezahlten Urlauben die Torten gegen Torturen ein. Urlaube in den Wildnissen und Einsamkeiten dieser Erde. Überleben ums Verrecken, Reisen reduziert auf animalische Grundbedürfnisse, zu Fuß, mit Flintstein und Grabstock. Und wenn doch schon mal mit Fahrzeug, dann mit massivem Baumstamm. Über den Atlantik, allein, von Afrika nach Brasilien.

Ich werde Augenzeuge eines Bürgerkrieges im brasilianischen Dschungel. 65.000 Goldsucher gegen 20.000 Yanomami-Indianer. Die letzten frei lebenden Amerikas. Flinten gegen Pfeile. Ich lerne, dass niemand zu gering ist, Missstände zu beenden und sogar Visionen Realität werden zu lassen. Nach 25 Jahren verkaufe ich meine Konditorei und schaffe den Ureinwohnern mit aberwitzigen Aktionen und 20 Jahren Geduld eine ausreichend starke Lobby. 2000 erhalten sie einen akzeptablen Frieden.

Ich habe mich arbeitslos gemacht. Ich suche mir eine neue Herausforderung.

Das wird der Kampf gegen den gewaltigsten Bürgerkrieg aller Zeiten : die Menschheit gegen die Frauen, seit 5.000 Jahren, mit immer noch 6.000 Opfern pro Tag. Die Rede ist vom monströsen Verbrechen »Weibliche Genitalverstümmelung«. Praktiziert in 35 Ländern. Dabei begegnet mir Annette, meine heutige Frau und Kampfgefährtin, gelernte Arzthelferin.

Da die meisten Opfer Muslimas sind und der Brauch meist fälschlicherweise mit dem Koran gerechtfertigt wird, ist unsere Strategie schnell klar. Erfolg kann es nur geben in engster Kooperation mit der geistigen Führung des Islam. Als deutsche Organisationen den Islam als » nicht dialogfähig « ablehnen, gründen wir 2000 unsere eigene Menschenrechtsorganisation. Wir nennen sie TARGET, englisch für ZIEL, ein Synonym für zielstrebig, pragmatisch, konsequent, unstoppbar.

Nach nur sechs Jahren schon gelingt uns der historische Durchbruch. Unter der Schirmherrschaft des ägyptischen Großmufti Prof. Ali Gom’a veranstalten wir die Internationale Gelehrtenkonferenz. Austragungsort : al-Azhar zu Kairo. Die Vision wird Wirklichkeit: Die höchsten Gelehrten der Welt revidieren ihre teils lebenslang vertretene Meinung und erklären weibliche Genitalverstümmelung in einer Fatwa (islamisches Rechtsgutachten) zu einem »strafbaren Verbrechen, das gegen höchste Werte des Islam verstößt«. Damit wurde die wichtigste Voraussetzung für das Ende der Frauenschändung geschaffen. Dieses Wunder in die Köpfe von Tätern und Opfern zu implantieren ist die derzeitige Aufgabe von TARGET.

Den Rest in Kurztext:

  • Survival-Freaks »adeln« Rüdiger zum »Sir Vival«.
  • Die Welternährungsbehörde der UNO revidiert mein »Würmerfresser«-Image und erklärt 2000 Insekten endlich zur Menschennahrung.
  • Die Bundesregierung verleiht Annette und mir drei Bundesverdienstkreuze.
  • Hamburg opfert mir den »Hamburger Senatspreis« und die »Silbermedaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes« (die Medaille heißt wirklich so).
  • Muslime ernennen Annette und mich zu Ehrenbürgern.
  • Udo Lindenberg schenkt mir das Lied »I’m on My Way«

Mehr? Findet ihr unter www.target-nehberg.de

Noch mehr? Dann mitmachen als Förderer für mindestens 15 Euro Jahresbeitrag. Dafür bedanke ich mich bereits hier im Voraus.

»Und eins weiß ich heute schon: Der Bericht über meinen Tod wurde stark übertrieben.«
Mark Twain

Rüdiger Nehberg aus »Ab in die Wildnis«

AB IN DIE WILDNIS| Rüdiger Nehberg
Rüdiger Nehbergs »Survival-Training« beschreibt eine prallvolle Projektwoche, ist ein Schnupperkurs oder ein Urlaubsvorschlag für Anfänger, die mit der ganzen Familie ein Outdoor-Abenteuer wagen wollen.

PIPER, 240 Seiten, 12,99€ (D)

Rüdiger Nehberg

Geboren 1935, ist er Deutschlands bekanntester Menschenrechtsaktivist und Überlebenskünstler, wurde für sein humanitäres Engagement vielfach ausgezeichnet. Mit seiner Frau Annette Nehberg-Weber kämpft er in der Organisation »Target« für Menschenrechte. Seine Bücher liegen bei Malik und Piper vor.

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