Rowan Coleman beantwortet ihre Fragen!
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Mittwoch, 07. Mai 2014 von Piper Verlag


Rowan Coleman beantwortet ihre Fragen!

Sie möchten wissen, warum Rowan Coleman einen Roman über Alzheimer geschrieben hat? Ob es Vorbilder für Claire und ihre Familie gab und was sie zu dieser Geschichte inspiriert hat?

Schreiben Sie uns per Mail an einfach.unvergesslich(at)piper.de eine Frage an die Autorin, die Antworten von Rowan Coleman werden an dieser Stelle veröffentlicht.

 

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Hier die Fragen, die Rowan Coleman bereits gestellt wurden:


Worum geht es in „Einfach unvergesslich“?

 „Einfach unvergesslich“ erzählt die Geschichte von Claire und ihrer Familie. Claire hat eine erwachsene Tochter namens Katelyn und sie hat ein kleines Mädchen namens Ester. Und ein paar Jahre bevor die Geschichte beginnt, traf sie ihren absoluten Traummann Greg und heiratete ihn. Sie ist an einem Punkt in ihrem Leben, an dem sie das Gefühl hat, alles erreicht zu haben, wofür sie gearbeitet hat, als sie plötzlich die verheerende Nachricht bekommt, dass sie an frühzeitigem Alzheimer leidet. Aber das Buch handelt von weitaus mehr. Es handelt von Familien, davon im Hier und Jetzt zu leben und von all den wundervollen Erinnerungen, die wir mit unseren Lieben verbinden, den Spuren, die wir auf dieser Welt hinterlassen und der Liebe, die wir zurücklassen. Und am allermeisten handelt es von der Liebe und ich denke, es ist ein Buch mit einem optimistischen und guten Ende – ein Ende, das einem ein erhobenes und hoffnungsvolles Gefühl gibt und vielleicht auch den Wunsch, seinen Lieben noch näher zu sein.

 

Was hat Sie dazu bewegt, über Alzheimer zu schreiben?

 Es ist nicht leicht, über das Thema Alzheimer zu schreiben. Der Grund für meine Entscheidung darüber zu schreiben, ist, dass vor ein paar Jahren eine nahe Verwandte von mir Symptome zeigte, die große Ähnlichkeit mit Alzheimer hatten und wir glaubte, sie würde eine Demenz entwickeln. Es war eine sehr schwere Zeit für uns alle, denn wir mussten zusehen, wie sie sich immer weiter von uns entfernte und es schien, als würde sie nicht wieder zurückkehren. Aber wir hatten Glück, denn es stellte sich heraus, dass sie behandelt werden konnte. Sie hatte eine Operation und innerhalb von 24 Stunden war sie wieder die Person, die wir gekannt und geliebt hatten. Wir hatten zwar wirklich Glück, aber es gibt Millionen von Menschen auf der Welt, die mit Alzheimer leben und nicht so viel Glück haben und ich wollte ihre Geschichte erzählen – insbesondere die Geschichte einer Person, die mit Alzheimer lebt – und versuchen, ihre Erfahrungen zu beschreiben und den Prozess, den sie durchleben.

 

Gibt es im Buch Szenen, die Sie so erlebt haben?

 Viele der Szenen in „Einfach unvergesslich“ basieren auf meinem eigenen Leben. Es ist ein sehr persönliches Buch, denn ich habe viele meiner eigenen Erinnerungen verarbeitet. Am meisten sticht heraus, denke ich, die Erinnerung an Claires und Gregs Hochzeit. Sie basiert stark auf meiner eigenen Hochzeit. Claires rotes Brautkleid entspricht meinem roten Brautkleid. Es war ein wundervoller Tag, so wie im Buch beschrieben. Claires Hochzeit hat wirklich große Ähnlichkeit mit meiner eigenen.

 

Was sind die drei wertvollsten Erinnerungen, die Sie niemals vergessen möchten?

 Meine drei schönsten Erinnerungen, die ich niemals vergessen möchte. Ach, es gibt so viele. Erstens habe ich vier Kindern, also kann ich nicht einfach drei auswählen. Also, abgesehen von den Geburten meiner wunderbaren Kinder würde ich sagen, die Heirat mit meinem geliebten Ehemann. Wir hatten lange auf diesen Tag gewartet. Wir lernten uns mit 12 kennen und heirateten gut 25 Jahre später. Es war wirklich ein wunderbarer Tag, auf den ich mein ganzes Leben gewartet hatte und den ich niemals vergessen werde. Eine meiner schönsten Erinnerungen ist auch, als ich einen Preis für mein letztes Buch gewann. Ich hätte nie gedacht, dass ich gewinnen würde und es war einfach toll, nach vorne zu gehen und den Preis anzunehmen und sich wie eine wirkliche Autorin zu fühlen. Und ich denke, eine weitere Erinnerung, die ich sehr schätze und niemals vergessen werde ist, als ich mein erstes Buch in der Hand hielt. Die erste gedruckte Ausgabe meines ersten Romans. Das ist über ein Jahrzehnt her, aber ich fühle noch diesen Nervenkitzel. Und das hat sich nicht geändert. Jedes Mal, wenn ich ein neues Buch in den Händen halte, fühlt es sich genauso aufregend an.

 

Was würden Sie Claire sagen, wenn Sie sie im wahren Leben treffen würden?

Was würde ich Claire sagen, wenn sie mir im echten Leben begegnen würde? Ich hätte viel zu sagen, denke ich, denn sie ist mir sehr ähnlich. Ich denke, ich würde ihr Mut zusprechen und ihr sagen, sie soll an den Momenten festhalten, die ihr viel bedeuten, den Moment leben, nie die Hoffnung verlieren und jede Sekunde ihres Lebens genießen.

 

Haben Sie jemals gedacht: „Ohje, jetzt geht es los mit dem Vergessen“?

 Ich denke ständig, dass ich etwas vergesse. Tatsächlich vergesse ich viele Dinge, denn ich bin ziemlich beschäftigt und alle geschäftigen Menschen haben nur so viel Platz im Kopf für so viele Dinge gleichzeitig. Seit ich Kinder habe, habe ich sicherlich noch weniger Kapazitäten, mich an Dinge zu erinnern, als ich ohnehin hatte. Ich bin auch ein kleiner Hypochonder und als ich „Einfach unvergesslich“ schrieb, fing ich an, mich um mich selbst zu sorgen. Aber wir wurde schnell klar, dass ich einfach sehr beschäftigt bin und Dinge aufschreiben muss, um mich an sie zu erinnern. Ich muss mir also keine Sorgen machen.

 

Haben Sie ein Notizbuch, um sich Dinge zu merken?

Ich bin ziemlich vergesslich, deshalb habe ich viele Notizbücher. Ich habe welche für meine Ideen oder ich schreibe sie am Laptop auf oder auf meinem iPad. Aber ich habe auch eine Tafel in meinem Büro, gleich neben dem Schreibtisch und dort schreibe ich Dinge auf, an die ich denken muss. Ich habe auch ein Whiteboard und Post-Its, die ich überall hinkleben kann, um mich an Dinge zu erinnern. Manchmal schreibe ich auch auf meinen Handrücken.

 

Vergessen ist ja eigentlich ganz normal – aber manchmal ist es auch sehr peinlich, oder?

 Es kann wirklich sehr peinlich sein, wenn man etwas vergisst. Ich glaube, das Peinlichste, das mir je passiert ist, war die Namen von Personen zu vergessen. Ich kann mir einfach keine Namen merken. Auch wenn ich jemanden drei oder viermal getroffen habe, fällt es mir schwer, mich an den Namen zu erinnern und das kann sehr peinlich sein. Am peinlichsten war es, als ich in New York war zur Easter Parade. Ich lief die Fifth Avenue herunter, in New York, und ich sah eine berühmte Persönlichkeit. Natürlich war ich unglaublich aufgeregt, und ich zeigte auf ihn und vergaß im selben Moment seinen Namen. Also stand dieser Prominente dort auf der Straße mit dieser verrückten Frau aus England, die auf ihn zeigte und schrie: „Oh, oh! Sie sind es!“ Von diesem Moment habe ich mich nie erholt.


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Roman

Neuerdings weiß Claire nicht mehr, welcher Schuh zu welchem Fuß gehört. Oder wie das orangefarbene Gemüse im Kochtopf heißt. Doch das Leben ist zu kurz, um Trübsal zu blasen. Und so schreibt sie, noch bevor die letzte Erinnerung verblasst, all die Glücksmomente der vergangenen Jahre nieder. Wohl wissend, dass diese Gedanken bald das Einzige sein werden, was ihrer Familie von ihr bleibt. Dabei gibt es noch viel zu erledigen: Sie muss ihrem Mann zeigen, wie sie die Lieblingslasagne ihrer Kinder zubereitet. Sie muss ein letztes Mal leben, sich vielleicht auch neu verlieben. Denn wenn die Zeit davonrennt, ist jede Minute kostbar.
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