Organisierter Menschenhandel und ein neuer Kollege an der Seite von Sloveigh Lang - ein Interview mit Jenk Saborowski
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Organisierter Menschenhandel und ein neuer Kollege an der Seite von Sloveigh Lang - ein Interview mit Jenk Saborowski

Mittwoch, 08. Januar 2014 von Piper Verlag


Für diejenigen, die Jenk Saborowski noch nicht kennen: Was dürfen wir von Ihren Büchern erwarten?

Jedes meiner Bücher hat ein zentrales Thema, im Fall von „Argwohn“ den organisierten Menschenhandel. Es gibt immer mehrere Handlungsstränge, die miteinander verwoben sind und alle meine Bücher spielen in einem relativ kurzen Zeitraum von ein paar Wochen. Kurz: Sie dürfen einen sehr temporeichen Thriller erwarten, der Ihnen mehrere Perspektiven zu einem aktuellen Thema bietet.

Ihre Heldin Solveigh Lang arbeitet bei der Europapolizei ECSB, einer Art Europäischem FBI. Reine Fiktion?

Ja und nein. Natürlich gibt es offiziell keine Polizei mit operativen Befugnissen über Landesgrenzen hinweg. Allerdings halten sich die Verbrecher auch nicht an Schlagbäume - möglicherweise sollte es sie geben. Und politisch war solch eine Einheit nie ganz vom Tisch.

Das Thema bei „Argwohn“ist Menschenhandel. Wie haben Sie dazu recherchiert? Und für wie realistisch halten Sie Ihre Geschichte?

Natürlich habe ich mit vielen Ermittlern gesprochen und wie immer sehr intensiv recherchiert. Was Lila und Ioana passiert, ist absolut realistisch. Leider auch was die Psychotricks angeht, die zwei clevere junge Frauen dazu verleiten, wider besseres Wissen zu handeln. Realistisch vor allem aber auch in dem, was eben nicht passiert. Es gibt viele Klischees zu diesem Thema - glauben Sie mir, es ist viel schlimmer ...

In „Argwohn“ führen Sie neben Solveigh Lang von der Europapolizei einen deutschen Hauptkommissar ein: Paul Regen. Was hat Sie dazu bewogen?

Ehrlich gesagt meine Leserinnen und Leser. Heutzutage steht man ja im direkten Kontakt per E-Mail oder Facebook und nachdem im BIEST erstmals die Arbeitsweise einer deutsche Behörde im Gegensatz zur ECSB dargestellt wurde, haben viele geschrieben: Mehr davon. Ich hoffe, das Ergebnis begeistert meine Leserinnen und Leser genauso wie mich die Idee.


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