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Ein Hund als Chef?!

Das Buch für alle, die mehr Auslauf brauchen

Montag, 25. Mai 2015 von Piper Verlag


Mein Chef der Hund

Sind Hunde die besseren Menschen?

Hier bei Papenburger ist jetzt ein Hund Chef. Quereinsteiger. Er trägt keine Schuhe, aus dem geöffneten Hemdkragen quillt ein wenig braunes Fell hervor, und bei den Meetings liegt er auf dem Rücken und streckt alle Viere von sich. Wir fühlen uns alle pudelwohl - als dann die Umsätze einbrechen, zeigt sich, was mein Chef so alles draufhat! - Der Chef ein Hund? Aber ja - melancholisch und doch zum Bellen komisch: die kurze Geschichte von einem Hund, der das Büroleben menschlich macht.

Stellen Sie sich vor, ihr Chef wäre ein Hund - was für ein Gedanke, was für ein Büroalltag!

Eine originelle Fabel, wunderbar illustriert und überraschend menschlich.

Christian Kortmann und Andreas Jeutter


Christian Kortmann, Jahrgang 1974, veröffentlichte neben Essays und Reportagen zwei Romane, »Der Läufer« (2009) und »Das menschliche Optimum« (2012). Die Illustrationen stammen von Andreas Jeutter, geboren 1972, der als Art Director und Illustrator wie Christian Kortmann in Stuttgart lebt.

Leseprobe

I

Ich hatte es tatsächlich getan und einfach gekündigt. Das sorgte bei allen, denen ich es erzählte, für großes Staunen.
» Gekündigt? «, fragten sie. » Ohne etwas Neues in Aussicht zu haben? Ist das in diesen Zeiten denn nicht riskant? «
» Ging nicht anders «, sagte ich, » hab ’ne schwere Chef-Allergie. «
Da traf ich auf der Straße zufällig einen Bekannten.
»  Hör mal «, sagte mein Bekannter, » pro­­bier’s doch bei Papenburger, das könnte was für dich sein, dort ist jetzt ein Hund Chef geworden. «
» Ein Hund? «, fragte ich.
»  Ja, ein Hund. Quereinsteiger. Haben ewig lang gesucht. Mit Headhunter und so weiter. Und sein Profil hat wohl am besten gepasst. «

Ich hatte gelesen, dass man in Bewerbungen dem neuen Chef nicht vorauseilend nach dem Mund reden sollte. Man sollte so sein, wie man wirklich war. Also gab ich im ­Lebenslauf unter Hobby » längere Spaziergänge « an, weil es nicht gelogen war.

Ich schickte die Bewerbung an die Personalabteilung von Papenburger, ein paar Tage später klingelte das Telefon: » Wir würden Sie gerne persönlich kennenlernen «, sagte eine freundliche Frauenstimme. » Könnten Sie vorbeikommen? «

 

Zur Leseprobe

Mein Chef der Hund
Ich arbeite jetzt bei Papenburger. Da ist seit kurzem ein Hund der Chef. Quereinsteiger. Die haben ewig lang gesucht, und sein Profil hat wohl am besten gepasst. Er trägt einen grauen Anzug mit Weste, keine Schuhe, aber Manschettenknöpfe. Und unter dem Hemdkragen quillt ein wenig braunes Fell hervor. Er weiß, wie man motiviert, bei Meetings liegt er meistens mit einem Stapel Akten unter dem Tisch und lässt sich kraulen. Unser Team arbeitet ohne Störung besser, die Ergebnisse beweisen es, und wir fühlen uns alle pudelwohl in der Abteilung. Sein großer Traum ist es, sich eines Tages selbständig zu machen, mit einer Firma für Hundelimonade. Doch nach dieser schlimmen Mittagspause neulich wird es dazu wohl nicht mehr kommen .... Der Chef ein Hund? Aber ja - lesen Sie selbst: eine kurze, urkomische und zugleich melancholische Geschichte von einem Hund, der unser Büroleben menschlich macht.
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