Los Angeles Times Book Prize für Alan Weisman mit »Countdown« Alan
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Donnerstag, 17. April 2014 von Piper Verlag


Los Angeles Times Book Prize für Alan Weisman mit »Countdown«

Alan Weisman hat mit seinem Sachbuch »Countdown. Hat die Erde eine Zukunft« (Piper Verlag, 2013) den Los Angeles Times Book Prize im Bereich Science und Technology gewonnen.

Alan Weisman ist Autor des Bestsellers »Die Welt ohne uns« und vielfach ausgezeichneter Wissenschaftsjournalist. Für seine großen Reportagen bereist er die ganze Welt. Seine Artikel wurden für zahlreiche Anthologien ausgewählt, unter anderem für »Best American Science Writing«. Er lebt mit seiner Frau im Westen von Massachusetts.

Zuletzt erschien von Alan Weisman im Piper Verlag 2012 »Gaviotas. Ein Dorf erfindet die Nachhaltigkeit«


Blick ins Buch
CountdownCountdown

Hat die Erde eine Zukunft?

Der Countdown hat begonnen: Immer mehr Menschen produzieren immer mehr Müll, verbrauchen mehr Ressourcen und stoßen mehr CO₂ aus. Die Erde kann uns nicht mehr lange (er)tragen. Alan Weisman hat 21 Länder bereist und zeigt, wie nur eine drastische Reduzierung der Bevölkerungszahl unser Überleben auf der Erde sichern kann und wie diese funktioniert – politisch, ökonomisch und vor allem auch menschlich.
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Vorbemerkung

Viele Leser erinnern sich vielleicht an mein letztes Buch, Die Welt ohne uns, als ein Gedankenexperiment dazu, was geschähe, wenn die Menschen von unserem Planeten verschwinden würden.

Mit diesem Szenario einer theoretisch unbevölkerten Erde wollte ich aufzeigen, dass die Natur trotz des kolossalen Schadens, den wir angerichtet haben, über eine erstaunliche Widerstandsfähigkeit und erstaunliche Heilkräfte verfügt. Wenn sie von dem Druck befreit ist, den wir Menschen tagtäglich auf sie ausüben, erholt und erneuert sie sich überraschend schnell. Schließlich entwickeln sich sogar neue Pflanzen, Pilze, Lebewesen und so weiter, um die leeren Nischen zu füllen.

Meine Hoffnung war die, dass die Leser sich – verführt durch die wunderbare Aussicht auf eine erfrischte, gesunde Erde – fragen würden, wie wir den Homo sapiens wieder zurück ins Bild bringen könnten, jedoch in Harmonie mit und nicht im tödlichen Kampf gegen den Rest des Erdenlebens.

Mit anderen Worten: Wie könnte es eine Welt mit uns geben?

Willkommen bei einem anderen Gedankenexperiment zu genau diesem Thema. Nur dass wir es diesmal nicht mit Phantasien zu tun haben: Die vorgestellten Szenarios sind real. Und neben den Menschen, die ich hier beschreibe – Ortsansässige und kundige Experten –, sind da auch noch all die anderen, einschließlich Sie und ich. Wie sich gezeigt hat, sind wir alle Teil der Reaktion auf das, was im Grunde genommen auf vier Fragen hinausläuft, die ich überall gestellt habe, auf der ganzen Welt – Fragen, die mehrere der zuvor erwähnten Experten die wichtigsten auf Erden nannten.

»Wahrscheinlich lassen sie sich jedoch nicht beantworten«, fügte einer von ihnen hinzu.

Als er dies sagte, aßen wir gerade in einer der ältesten, heiligsten höheren Bildungseinrichtungen, deren angesehenem Lehrkörper er angehörte, zu Mittag. In diesem Moment war ich froh, kein Experte zu sein. Journalisten behaupten selten, eingehende Kenntnisse auf irgendeinem Gebiet zu haben: Unser Job ist es, Menschen zu finden, die sich dem Studium dessen widmen – oder die das leben –, was immer wir gerade erforschen, und ihnen genug vernünftige Fragen zu stellen, damit der Rest von uns die Sache vielleicht verstehen kann.

Wenn diese Fragen die wichtigsten auf der Welt sind, dann sollten wir unabhängig davon, ob die Experten sie für beantwortbar halten oder nicht, alles daransetzen, die Antworten zu finden. Oder weiterfragen, bis uns dies gelingt.

Das habe ich im Lauf von zwei Jahren in über 20 Ländern getan. Nun müssen Sie sie selbst stellen, während Sie mich auf meinen Reisen und bei meinen Untersuchungen begleiten.

Wenn Sie am Ende glauben, dass wir nah an den Antworten dran sind – ja, dann werden Sie zweifellos auch herausfinden, was wir als Nächstes tun sollten.

A. W.

 

Teil eins

 

Kapitel 1

Ein erschöpftes Land und vier Fragen

Kampf der Babys

Ein kalter Januarspätnachmittag in Jerusalem an einem Freitag vor dem jüdischen Sabbat. Die langsam untergehende Wintersonne taucht die vergoldete Kuppel des Felsendoms oben auf dem Tempelberg in Blutorange. Von Osten her, wo der Muezzin auf dem Ölberg die Muslime gerade zum Nachmittagsgebet aufgerufen hat, erscheint der goldene Felsendom in einer schmutzigen blassrosa Korona von Staub und Autoabgasen.

Zu dieser Stunde gehört der Tempelberg, die heiligste Stätte des Judentums, zu den ruhigeren Orten in dieser alten Stadt. Nur ein paar Gelehrte in Paletots eilen mit ihren Büchern über einen kühlen, im Schatten von Zypressen gelegenen Platz. Einst stand hier der Salomonische Tempel mit dem Tabernakel, in dem sich die Bundeslade mit den Steintafeln befand, auf die Moses, wie man glaubte, die Zehn Gebote geschrieben hatte. Doch 586 v. Chr. wurde alles von den eindringenden Babyloniern zerstört, die das jüdische Volk gefangen nahmen. Ein halbes Jahrhundert später wurden die Juden von Kyros dem Großen, dem Herrscher Persiens, befreit, sodass sie zurückkehren und ihren Tempel wiederaufbauen konnten.

Um 19 v. Chr. ließ König Herodes den Tempelberg mit einer Mauer umfassen, doch nur 90 Jahre später wurde der Tempel erneut zerstört, dieses Mal von den Römern. Verbannungen der Juden aus dem Heiligen Land hatte es zwar sowohl vor als auch nach diesem Ereignis gegeben, doch die Zerstörung von Jerusalems zweitem Tempel symbolisiert am deutlichsten die Diaspora, das heißt die Zerstreuung der Juden über Europa, Nordafrika und den Nahen Osten.

Heute ist ein Fragment der rund 18 Meter hohen Umfassungsmauer des zweiten Tempels in Jerusalems Altstadt, bekannt als Westmauer bzw. Klagemauer, ein obligatorisches Pilgerziel für alle Juden, die Israel besuchen. Ein Verbot des Oberrabbinats untersagt es ihnen jedoch, den Tempelberg selbst hinaufzusteigen, auch wenn zuweilen gegen dieses Verbot verstoßen wird und Ausnahmen möglich sind. Der Tempelberg steht unter der Verwaltung der Muslime, die ihn ebenfalls als heilige Stätte betrachten. Von dort aus soll der Prophet Mohammed eines Nachts auf einem geflügelten Ross zum siebten Himmel aufgestiegen und wieder zurückgekehrt sein. Nur Mekka und Medina, Mohammeds Geburtsort und Begräbnisstätte, gelten als heiliger. Aufgrund einer ungewöhnlichen Vereinbarung zwischen Israel und dem Islam dürfen allein Muslime auf diesem geheiligten Grund beten, den sie al-Haram al-Sharif nennen.

Heute kommen jedoch nicht so viele Muslime hierher wie früher. Vor September 2000 strömten sie zu Tausenden herbei und stellten sich an einem von Steinbänken umgebenen Brunnen auf, um rituelle Waschungen vorzunehmen, bevor sie die dem Felsendom gegenüberliegende und mit purpurfarbenen Teppichen ausgelegte, marmorne Al-Aksa-Moschee betraten. Sie kamen vor allem freitags zur Mittagszeit zur wöchentlichen Predigt des Imams, einem Diskurs über aktuelle Ereignisse wie auch den Koran.

Ein häufiges Thema war damals das, was die Menschen scherzend »Jassir Arafats biologische Bombe« nannten, wie Khalil Toufakji, ein palästinensischer Demograf bei Jerusalems Arab Studies Society, sich erinnert. Nur dass es kein Scherz war. »In der Moschee, der Schule und zu Hause lehrte man uns aus vielerlei Gründen, viele Kinder zu haben«, so Toufakji. »In Amerika oder Europa kann man die Polizei rufen, wenn es ein Problem gibt. An einem Ort ohne schützende Gesetze ist man auf die Familie angewiesen.«

Er seufzt und streicht sich über seinen gepflegten grauen Schnurrbart. Sein eigener Vater war Polizist. »Hier braucht man eine große Familie, um sich beschützt zu fühlen.« Im Gazastreifen sei es noch schlimmer, fügt er hinzu. Einer der dortigen Hamas-Führer hatte 14 Kinder und vier Ehefrauen. »Unsere Mentalität geht zurück auf die Beduinen. Wenn dein Stamm groß genug ist, hat jeder Angst vor dir.«

Einen anderen Grund für die Größe der Familien empfinden die Israelis eindeutig nicht als Scherz, wie Toufakji zugibt. Die beste Waffe der Palästinensischen Befreiungsorganisation ist, wie ihr Führer Arafat gern sagte, der palästinensische Mutterleib.

Während des Ramadan mischten sich Toufakji und einige seiner 13 Geschwister immer unter die halbe Million Gläubige, die in die Al-Aksa-Moschee strömten und den Steinplatz vor dem al-Haram al-Sharif füllten. Das war vor jenem Tag im September 2000, an dem der ehemalige israelische Verteidigungsminister Ariel Scharon, begleitet von einer Tausendschaft israelischer Bereitschaftspolizei, den Tempelberg besuchte. Damals war Scharon Kandidat für den Posten des Ministerpräsidenten. Eine israelische Kommission hatte ihm einst fahrlässige Unterlassung vorgeworfen, weil er 1982, als seine israelischen Truppen während des libanesischen Bürgerkriegs den Südlibanon besetzt hatten, nicht verhindert hatte, dass christliche Falange-Milizen ein Massaker an über 1000 palästinensischen Flüchtlingen verübten. Während seines Besuchs des Tempelbergs, der dem Zweck diente, Israels historischem Recht auf diesen Berg Geltung zu verschaffen, kam es zu gewalttätigen Demonstrationen, die mit Tränengas und Gummigeschossen beantwortet wurden. Als vom Tempelberg Steine auf Juden geschleudert wurden, die unten an der Klagemauer beteten, kamen scharfe Waffen zum Einsatz.

In der Folge gab es im Rahmen dessen, was als Zweite Intifada bekannt wurde, Hunderte von Toten in und außerhalb von Jerusalem. Schließlich folgten Selbstmordanschläge – und dann, vor allem nachdem Scharon im Februar 2001 zum Ministerpräsidenten gewählt worden war, jahrelang gegenseitige Vergeltungsschläge wegen Erschießungen, Massakern und Raketenangriffen sowie weitere Selbstmordanschläge, bis Israel begann, sich mit einer Mauer zu umgeben.

Eine hoch aufragende Mauer aus Beton und Stacheldraht umschließt nun auf einer Länge von rund 200 Kilometern fast die gesamte Westbank; die Mauer geht aber auch über die Grüne Linie hinaus, welche die Grenze zu den von Israel im Sechstagekrieg 1967 besetzten Gebieten markiert. Mancherorts verläuft sie im Zickzack durch Städte wie Bethlehem und den Großraum Jerusalem, isoliert einzelne Viertel und schneidet die Palästinenser nicht nur von Israel, sondern auch voneinander und von ihren Feldern und Obstplantagen ab. Damit provoziert sie den Vorwurf, dass sie nicht nur dem Zweck dient, die Sicherheit zu garantieren, sondern auch Territorium zu annektieren und Brunnen zu beschlagnahmen.

Die Mauer hindert auch die meisten Palästinenser daran, die Al-Aksa-Moschee zu erreichen, es sei denn, sie wohnen in Israel oder den Teilen von Ostjerusalem, die sich innerhalb dieser Sicherheitsbarriere befinden. Doch selbst dann ist der Moscheebesuch nicht immer möglich, weil die israelische Polizei oft nur palästinensische Männer über 45 durch die Metalldetektoren bei den Toren des Tempelbergs lässt. Offiziell soll damit verhindert werden, dass arabische Jugendliche erneut in Versuchung geraten, Steine auf jüdische Gläubige zu werfen – vor allem auf ausländische jüdische Touristen, die kleine Zettel mit Gebeten in die Ritzen zwischen die massiven Blöcke aus weißem Kalkstein stecken, die sich über den angrenzenden Platz erheben.

Dieser Brauch ist besonders beliebt zu Beginn des Sabbats, doch in den vergangenen Jahren ist es selbst für Juden zu einer Herausforderung geworden, freitags bei Sonnenuntergang auch nur irgendwie in die Nähe der Klagemauer zu gelangen. Es sei denn, sie sind Charedim – männliche Charedim.

Das hebräische Wort charedi bedeutet wörtlich »Furcht und Zittern«. Im heutigen Israel bezieht es sich auf ultraorthodoxe Juden, deren strenge Kleidung und leidenschaftliches Zittern vor Gott an vergangene Jahrhunderte und entfernte Länder erinnert, in denen ihre Vorfahren während der zwei Jahrtausende der Diaspora lebten. Zum Entsetzen nichtcharedischer Juden haben die Charedim die Klagemauer erfolgreich beschlagnahmt und in eine Charedi-Synagoge umfunktioniert. Am Sabbat wird sie fast vollständig von Tausenden sich verbeugender, zitternder, frohlockender, singender, preisender und betender Männer mit breitkrempigen Hüten, schwarzen Gebetsmänteln und daran befestigten Zizijot vereinnahmt. Nur ein kleiner abgezäunter Bereich ist für Frauen reserviert – das heißt für Frauen, die sich ihm zu nähern wagen. Jüdische Frauen, die auf ihrem Recht bestehen, einen Gebetsschal und Gebetsriemen zu tragen oder – was für die Charedim das größte Gräuel ist – eine Thorarolle zu berühren und aus ihr zu lesen, werden manchmal von männlichen Charedim, die auch mit Stühlen nach diesen schamlosen Frevlerinnen werfen, angespuckt. Ihre Sabbatgesänge übertönend, beschimpfen schreiende Rabbis sie als Huren.

Frauen, so glauben die extremen Charedim, sollten zu Hause beiben und das Sabbatmahl für ihre frommen Männer und ihre wachsenden Familien zubereiten. Israels Charedim bilden zwar noch immer eine Minderheit, sind aber fest entschlossen, dies zu ändern. Ihre einfache Strategie: Fortpflanzung. Charedische Familien haben im Durchschnitt fast sieben Kinder und erreichen oft zweistellige Zahlen. Ihre sich vervielfachenden Nachkommen werden nicht nur als Lösung für das Problem angesehen, dass die modernen Juden ihre Religion besudeln, sondern auch als die beste Verteidigung gegenüber den Palästinensern, die drohen, Juden in ihrem historischen Heimatland zahlenmäßig zu übertrumpfen.

Die Jerusalemer Tageszeitung Haaretz berichtete von einem Charedi, der sich seiner 450 Nachkommen rühmt. Die rasch steigende Zahl der Charedim zwingt israelische Politiker, Charedi-Parteien in israelische Regierungskoalitionen mit einzubeziehen. Das hat den ultraorthodoxen Juden zu Privilegien verholfen, die andere Israelis aufheulen lassen: Befreiung vom Militärdienst (angeblich verteidigen sie das Judentum durch das unaufhörliche Studium der Thora) und Kindergeld für jedes israelische Kind, das zur Welt gebracht wird. Bis 2009 stieg dieses Kindergeld für jede neue Geburt, bis die Kosten für das rapide steigende Bevölkerungswachstum sogar den konservativen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu schockierten, der dann einen einheitlichen Satz einführte. Dass dies die Fortpflanzungsfreude der Charedim beeinträchtigt haben könnte, ist an der Klagemauer noch nicht zu erkennen, denn dort scharen sich Tausende Jungen mit schwarzen Kippas und wippenden Schläfenlocken um ihre tanzenden, bärtigen Väter.

Ein zunehmender Mond, gelb wie Jerusalems Kalkstein, steigt hoch auf über der von Mauern umgebenen Altstadt, und die Charedim strömen nun heimwärts – zu Fuß, denn am Sabbat sind keine motorisierten Verkehrsmittel erlaubt – zu ihren schwangeren Frauen und ihren Töchtern. Die meisten sind in Richtung Mea Shearim unterwegs, eins von Jerusalems größten Vierteln, das unter der Last so vieler Menschen sichtbar verfällt. Das Studium der Thora bringt wenig oder gar nichts ein; die Frauen der Charedim nehmen normalerweise jeden Job an, der sich zeitlich mit ihrer Aufgabe der Kindererziehung vereinbaren lässt, und über ein Drittel der Familien leben unter der Armutsgrenze. Die Vorräume und Treppenaufgänge schäbiger Hochhäuser sind vollgestopft mit Kinderwagen. Die Luft riecht nach überquellendem Müll, nach überlasteten Abwasserkanälen und – überraschend für einen Ort, in dem am Sabbat keine Fahrzeuge fahren dürfen – nach Dieselabgasen. Da viele Charedim es als Sakrileg empfinden, dass die Kohlekraftwerke der Israel Electric Corporation auch am Sabbat arbeiten, kurbeln sie vor Sonnenuntergang in den Kellergeschossen von Mea Shearim Hunderte tragbarer Generatoren an, damit die Lichter nicht ausgehen. Deren dumpfes Dröhnen wird übertönt von den traditionellen Zemirot Shabbat, den häuslichen Sabbatgesängen.

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