Jennifer Estep auf der Frankfurter Buchmesse
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„Ich fühlte mich wie ein Rockstar“

Mittwoch, 08. Juni 2016 von Jennifer Estep


Besuch der Frankfurter Buchmesse ...

Im Oktober durfte ich etwas wirklich, wirklich Cooles machen - an der jährlichen Buchmesse in Frankfurt teilnehmen.

Meine Bücher - insbesondere meine YA-Serie „Mythos Academy“ - sind in Deutschland sehr beliebt und der Piper Verlag, mein deutscher Verlag, hat mich zur Messe eingeladen. Also bin ich hingefahren. 

Es war eine wirklich wundervolle Erfahrung. Die Buchmesse ist riesig - ungefähr 300 000 Menschen sind jedes Jahr dort - und besteht aus vielen Messehallen mit mehreren Stockwerken. Wir reden hier von Unmengen an Büchern und von jeder Art von Buch, die man sich vorstellen kann: Fantasybücher wie meine, Kochbücher, Sportbücher, Kalender und sogar Schreibwaren ... ihr versteht, was ich meine. Und viele der Bücherwände waren einfach umwerfend - sie waren richtige Kunstwerke.

Ich gab mehrere Lesungen und Q&As, habe mich mit Bloggern getroffen und natürlich Bücher signiert - viele, viele Bücher. Ich wusste, dass meine Bücher in Deutschland sehr beliebt sind, aber hatte keine Ahnung, wie beliebt sie sind. Bei einigen meiner Signierstunden standen 100-200 Leute in der Schlange an. Ich fühlte mich wie ein Rockstar. LOL. Und alle Leser waren so begeistert, nicht nur von meinen Büchern, sondern von allen Büchern auf der Buchmesse im Allgemeinen. Es war großartig, von so vielen Menschen umgeben zu sein, die Bücher lieben.

Und alle waren so nett, von den Leuten des Verlags über die Buchblogger bis hin zu den Lesern. Ein Blogger brachte mir einen schönen Geschenkkorb voller Schokolade mit, während ein anderer mir ein personalisiertes Bettelarmband mit dem deutschen „Black Blade“-Cover schenkte, was fantastisch war. Einige kulturelle Unterschiede waren auch interessant. Zum Beispiel geben sich Menschen in den USA die Hand, wenn sie sich treffen. In Deutschland tun die Leute das, wenn sie sich treffen und wenn sie sich verabschieden. Und wenn man in einem deutschen Restaurant ein Wasser bestellt, bekommt man oft Sprudelwasser, während man in den USA einfach Leitungswasser (ohne Sprudel) bekommt.

Es war so eine tolle Zeit und ich habe viele wundervolle Menschen getroffen. Ein großes Dankeschön an alle, die bei meiner Reise geholfen haben, und an alle Blogger, Leser und andere Leute, die ich auf der Buchmesse getroffen habe. Es war eine fantastische Erfahrung und ich hoffe, dass ich sie eines Tages wiederholen kann.

Danke schön :)


Den Originalartikel könnt ihr hier nachlesen: www.jenniferestep.com/attending-the-frankfurt-book-fair/#.V1fuGdmLSUm

Jennifer Estep ist Journalistin und New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie schloss ihr Studium mit einem Bachelor in Englischer Literatur und Journalismus und einem Master in Professional Communications ab und lebt heute in Tennessee. Bei Piper erscheinen ihre Serien um die „Mythos Academy“, „Black Blade“ sowie die Urban-Fantasy-Reihe „Elemental Assassin“.

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