Iran entdecken mit Couchsurfer Stephan Orth
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Stephan Orth im Interview

Dienstag, 10. März 2015 von Stephan Orth


FAQs an SPIEGEL-Bestseller Autor Stephan Orth

Couchsurfing, wie geht das?  - Stephan Orth, Redakteur im Reiseressort bei Spiegel Online, erzählt in seinen Büchern „Couchsurfing in Russland“ und „Couchsurfing im Iran“, wie er als Couchsurfer die bereisten  Länder erlebt hat.

Seit 2003 ist er bereits als Couchsurfer unterwegs, hatte Dutzende Besucher aus aller Welt und traf Gastgeber in mehr als dreißig Ländern. Orth ist Autor des Nr.1-Bestsellers „Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt“. Für seine Reportagen wurde Orth mehrfach mit dem Columbus-Preis ausgezeichnet.

Wo erreichen wir dich gerade?

In Kaohsiung, Taiwan.
 

Stellt dich bitte kurz vor. Was sollte man über dich wissen?

Stephan, 35, jünger aussehend, schwer reiseabhängig. Wollte früher Rockstar werden, finde Selfies doof und hatte fünf Weisheitszähne.
 

Was ist dein Lieblingsort?

Ein Hausdach mit Panoramablick in der iranischen Wüstenstadt Yazd.
 

Was hast du bei deinen Reisen immer dabei?

Meine grenzenlose Neugier.
 

Was ist dein liebstes Buch für unterwegs?

Zuletzt: George Orwell, Tage in Burma. Gelesen in Burma.
 

Und was ist dein Soundtrack unterwegs?

„Somewhere only we know“ von Keane, „Holiday“ von Weezer, „Harmonie ist eine Strategie“ von Tocotronic, „Good Riddance“ von Green Day, „Wherever I may roam“ von Metallica.
 

Was ist Heimat?

Where I lay my head is home (aus „Wherever I may roam“ von Metallica)
 

Gib uns deinen wichtigsten Reisetipp:

Vergesst Sehenswürdigkeiten. Trefft Menschen.
 

Worum geht es in deinem Buch „Couchsurfing im Iran“?

Um eine zweimonatige Reise durch den Iran, auf der ich dank Couchsurfing bei den Einheimischen wohnen konnte. Ich habe viel gelernt über die enormen Unterschiede zwischen öffentlichem und privatem Leben dort: Sobald die Tür zu ist, gelten andere Regeln, wir haben gefeiert, getanzt und getrunken.
 

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