Gerhard Falkner auf Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2017
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Gerhard Falkner auf der Shortlist
zum Deutschen Buchpreis 2017

Dienstag, 12. September 2017 von Piper Verlag


Piper und der Berlin Verlag freuen sich über die Shortlist-Nominierung von Gerhard Falkner für den Deutschen Buchpreis 2017

Die Titel der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2017 stehen fest.

Unter den nominierten Titeln ist auch der im Berlin Verlag erschienene Roman »Romeo oder Julia« von Gerhard Falkner.

Verlegerin Felicitas von Lovenberg zur Nominierung:
»Wir gratulieren Gerhard Falkner und freuen uns mit unserem Autor über diese so schöne wie verdiente Anerkennung für seinen neuen Roman.«

»Kühnes Denken: das ist es, was die Texte der Shortlist miteinander verbindet – bei aller thematischen und ästhetischen Unterschiedlichkeit«, sagt Jurysprecherin Katja Gasser.
Der Gewinner wird am 9. Oktober vor der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben und erhält wie ein Preisgeld von 25.000 Euro.

»Romeo oder Julia« ist am 01. September erschienen.

Über Gerhard Falkner

Gerhard Falkner, geboren 1951, zählt zu den bedeutendsten Dichtern der Gegenwart. Er veröffentlichte zahlreiche Gedichtbände, u.a. »Hölderlin Reparatur«, für den er 2009 den Peter-Huchel-Preis erhielt, und zuletzt den Gedichtband »Ignatien« (2014), mit Bildern von Yves Netzhammer. Für seine Novelle »Bruno« bekam er 2008 den Kranichsteiner Literaturpreis. Er gehört zu den meistausgezeichneten deutsch- sprachigen Autoren mit Aufenthalten in der Villa Massimo (Casa Baldi) und der Akademie Schloss Solitude. Er war 2013 der erste Fellow für Literatur in der neugegründeten Kulturakademie Tarabya in Istanbul und zuletzt, 2014, Stipendiat in der Villa Aurora in Los Angeles, Kalifornien. Er lebt in Berlin und Bayern. Sein 2016 im Berlin Verlag erschienener Roman »Apollokalypse« wurde im letzten Jahr für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Blick ins Buch
Romeo oder JuliaRomeo oder JuliaRomeo oder Julia

Roman

Kurt Prinzhorn ist zu einem Schriftstellertreffen nach Innsbruck eingeladen, wo ihm Merkwürdiges widerfährt: Jemand muss während seiner Abwesenheit ein ausgiebiges Schaumbad in der Wanne seines Hotelzimmers genommen und dort bewusst Spuren hinterlassen haben. Die Chipkartenschließanlage der Tür zeigt jedoch kein fremdes Eindringen an. Als nächstes verschwindet der Schlüsselbund des zunehmend ratlosen Autors. Während einer Moskau-Reise wenige Tage später kommt es zu neuen Unerklärlichkeiten, und auch in Madrid, wo Prinzhorn einer früheren Geliebten wiederbegegnet, reißt die Kette seltsamer Geschehnisse nicht ab – bis ihm durch Zufall das Puzzle der Erinnerung zu einem Bild zusammenfällt, das ihn weit in die eigene Biographie zurückführt. Am nächsten Morgen klingelt die Polizei an der Tür seiner Berliner Wohnung, denn unter dem Fenster von Prinzhorns Zimmer in Madrid wurde eine tote Frau gefunden.
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