Die Kluftinger-Autoren im Interview: »Unter uns Pfarrerstöchtern …«
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Dienstag, 15. Oktober 2013 von


Die Kluftinger-Autoren im Interview: »Unter uns Pfarrerstöchtern …«

Von den Autoren (A) Klüpfel und Kobr wurde das Treffen mit Spannung erwartet: Zum ersten Mal sollten sie mit Kommissar (K) Kluftinger zusammentreffen, dessen beruflichen Alltag und privates Leben sie in ihrer Romanreihe öffentlich machen. Unzählige Fragen hatten sie sich zurechtgelegt und danken wollten sie dem Vorzeigepolizisten aus dem Allgäu auch. Doch dann kam alles ganz anders …

A: Grüß Gott, Herr Kommissar, es ist für uns eine große Ehre, Sie …
K: Sie sind das also, die das … Zeug da immer schreiben über mich?
A: Ja, das sind wir. 
K: (betrachtet sie lange) Aha, so was hab ich mir schon gedacht. 
A: Wir verstehen nicht ganz …
K: Na ja, ein siebeng'scheiter Lehrer und so ein Journalisten-Fatzke. Geht's eigentlich noch? Wisst ihr, was ich mir jeden Abend anhören kann von der Erika?
A: Aber Sie sind doch jetzt berühmt … irgendwie.
K: Eben! Meine Frau liegt mir deshalb doch immer in den Ohren: Da hast du's, jetzt wissen alle, wie unordentlich du bist. Wie du wieder aussiehst mit deinem zu engen Trachtenjäckle!

»Und jetzt mal zum Doktor.«

A: Aber Sie sind doch ein stattlicher Mann.
K: Aufpassen, Bua, gell! Und jetzt mal zum Doktor. Das ist ja auch unmöglich, was ihr mit dem anstellt!
A: Finden Sie, er kommt zu schlecht weg?
K: Nein, viel zu gut! Wisst ihr, wie sich seine Sprechstundenhilfe inzwischen am Telefon melden muss? Praxis Dr. Martin Langhammer, bekannt aus Funk und Fernsehen, was kann ich für Sie tun?
A: Was schlagen Sie vor?
K: Mei, ich weiß auch nicht. So ein kleiner Unfall vielleicht … oder eine Privatinsolvenz?
A: Aber die Leser würden nur ungern auf ihn verzichten. 
K: Die Leser sind mir scheißegal. Denen ist doch auch wurscht, wie ich mich abplagen muss! Komische Leut müssen das sein.
A: Nein, die sind sehr nett. Wir haben noch viel vor mit dem Doktor. Und mit Ihnen. Da wäre als Nächstes die Geschichte mit dem Schatz in Altusried.
K: (entsetzt) Was? Aber das mit dem Auto und meinem ersten Flug, das habt ihr doch nicht geschrieben, oder?
A: Ich fürchte doch.
K: Ja, seid’s ihr narrisch? (denkt nach) Ich hätt einen besseren Vorschlag. Könnt ihr nicht mal schreiben, wie ich ein Theater anschau? Oder ein Ballett vielleicht.

»Diridari ...«

A: Aber das glaubt uns doch keiner.
K: Nicht? Schade! Aber jetzt mal unter uns Pfarrerstöchtern: Da kommt doch ganz schön was rum bei der Schreiberei, oder?
A: Wie meinen Sie das?
K: Jetzt stellt's euch nicht blöder, als ihr seid. (er reibt Daumen und Zeigefinger aneinander) Diridari …
A: Ach so, ja gut, wir haben unser Auskommen.
K: Wie wär’s, wenn wir uns da auf einen Obolus für mich einigen könn-ten? Ein neues Auto wär vielleicht nicht verkehrt … 
A: Was würde denn der Lodenbacher dazu sagen? 
K: (bekommt große Augen) Der Lodenbacher? Ach so, ja, nein, das war ja jetzt eh bloß Spaß. Ha! Ich will doch nicht von so einem Geschreibsel profitieren. Liest denn das überhaupt jemand? 
A: Ja, ein paar Millionen.
K: MILLIONEN? Kreizkruzifix, jetzt wundert mich nix mehr. Wenn ich zum Verhör erscheine, dann lachen die meisten Verbrecher ja inzwischen nur noch. Und stellen mir blöde Fragen: »Na, im Hotel wieder die Pröbchen eingepackt?«

»Würden Sie uns Ihre Vornamen verraten?«

A: Sagen Sie, wir hätten da eine wichtige Frage: Würden Sie uns ihre Vornamen verraten? Kluftinger zeigt ihnen seinen Dienstausweis.
A: Oh … das … tut uns natürlich leid. Da bleiben wir vielleicht doch lieber bei »Klufti«.
K: Gibt's noch was? Ich müsst wieder was arbeiten, bei mir türmen sich die Akten.
A: Wo denn?
K: (blickt sich um, Schreibtisch und Schränke sind leer) Ui, wie habt's ihr denn jetzt des gemacht?
A: Ich bitte Sie, Herr Kluftinger, wir sind Ihre Autoren, wir können alles machen. 
K: (steht auf) Also, das wird mir langsam ein bissle … unheimlich. Das hat mich jetzt ja wirklich sehr gefreut, dass Sie da waren, gell? Und nix für ungut. … Pfi a Gott, gell?


Blick ins Buch
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Kluftingers neuer Fall

Endlich kehrt der prachtvolle Burgschatz mit der Reliquie von St. Magnus, dem Schutzpatron des Allgäus, nach Altusried zurück. Vor Jahrzehnten wurde unter der Burgruine Kalden der sagenhafte Schatz gefunden und ging auf weltweite Ausstellungsreise. Nun muss Kluftinger an einer Arbeitsgruppe teilnehmen, die eigens für die Sicherung der Kostbarkeiten gegründet wurde. Priml! Dabei hat er doch ganz andere Probleme: Er hat den Mord an einer alten Frau aufzuklären, der zunächst als natürlicher Tod eingestuft wurde. Oder hat das eine gar mit dem anderen zu tun? Kluftingers Nachforschungen werden dadurch erheblich erschwert, dass sein Auto gestohlen wird, was er aus Scham allerdings allen verschweigt – den Kollegen und sogar seiner Frau Erika. Das bringt ihn mehr als einmal in Bedrängnis. Vor allem natürlich, wenn Dr. Langhammer mit von der Partie ist …
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