Carl-von-Ossietzky-Preis für Deborah Lipstadt
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Deborah Lipstadt erhält Carl-von-Ossietzky-Preis

Auszeichnung für US-amerikanische Holocaustforscherin 

Am 4. Mai wird die renommierte US-amerikanische Holocaustforscherin Deborah Lipstadt in Oldenburg mit dem Carl-von-Ossietzky-Preis ausgezeichnet. Die Tochter einer jüdischen Einwandererfamilie erlangte internationale Bekanntheit, als sie im Jahr 2000 den Gerichtsprozess gegen den Holocaustleugner David Irving gewann. 

Der mit 10.000 Euro dotierte Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik wird von der Stadt Oldenburg alle zwei Jahre verliehen und würdigt zeitgeschichtliches und politisches Engagement.

Deborah Lipstadts Buch „Der neue Antisemitismus“ erscheint am 2. November im Berlin Verlag. 
 

Deborah Lipstadt, geboren 1947 in New York, ist Historikerin und eine der renommiertesten Forscherinnen zum Holocaust weltweit. Seit 2014 lehrt sie Moderne Jüdische Geschichte und Holocaust-Studien an der Emory University in Atlanta. Große, internationale Aufmerksamkeit erreichte sie mit ihrer Geschichte der Holocaust-Leugnung. Der britische Holocaust-Leugner David Irving verklagte Lipstadt wegen der ihn betreffenden Aussagen vor einem Londoner Gericht. Das Urteil des aufsehenerregenden Prozesses bestätigte, dass Irving die historischen Fakten systematisch manipulierte und gab Lipstadt in allen wesentlichen Punkten Recht.

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