Willkommen, willkommen in Caraval!
Dies ist die großartigste Vorstellung an Land und auf dem Meer. Ihr werdet Wunder erleben, wie sie vielen Menschen ihr Leben lang nicht begegnen. Ihr könnt Magie aus einer Tasse trinken und Träume in Flaschen kaufen. Doch bevor ihr ganz und gar in unsere Welt eintaucht, erinnert euch daran, dass alles nur ein Spiel ist. Was jenseits dieses Tors geschieht, mag euch ängstigen oder begeistern, aber lasst euch davon nicht in die Irre führen. Wir werden versuchen, euch vorzumachen, dass alles wirklich ist, aber das ist Teil unserer Vorstellung. Es ist eine Welt aus Illusionen. Wir wollen euch davontragen, doch gebt acht, dass ihr nicht zu weit davongetragen werdet. Wahr gewordene Träume können wunderschön sein, doch sie können auch zu Albträumen werden, aus denen man nicht mehr erwachen kann.

 

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Caraval
Roman

Stephanie Garber

400 Seiten

€ 12,99 (D) | € 12,99 [A]



Tritt ein in das gefährlichste Spiel der Welt!

Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch erscheint unerreichbar – bis Scarlett von ihrer Schwester Donatella und dem geheimnisvollen Julian entführt wird, die ihr den Eintritt zu Caraval ermöglichen. Aber ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat?

Sobald das Spiel beginnt, kommen Scarlett Zweifel. Räume verändern auf magische Weise ihre Größe, Brücken führen plötzlich an andere Orte und verborgene Falltüren zeigen Scarlett den Weg in finstere Tunnel, in denen Realität und Zauber nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind. Und als ihre Schwester verschwindet, muss Scarlett feststellen, dass sich ein furchtbares Geheimnis hinter Caraval verbirgt ...



Stephanie Garber
Stephanie Garber © Matthew Moores

Stephanie Garber liebt Disneyland, denn sie hat das Gefühl, dort könnten all die magischen Geschichten, die sie so gerne ersinnt, zum Leben erwachen. Neben ihrer Arbeit als Autorin ist sie Lehrkraft für Kreatives Schreiben an einem College in Kalifornien. »Caraval«, ihr erster Roman, erscheint weltweit im Frühjahr 2017 und wird derzeit in Hollywood verfilmt.

 

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Hast du bereits vor »Caraval« Bücher geschrieben, und wie war es, deinen ersten Verlagsvertrag zu unterschreiben?

Vor »Caraval« habe ich fünf andere Bücher geschrieben, die nie verkauft wurden. Das erste Buch, das ich geschrieben habe, hat es nicht einmal auf den Schreibtisch eines Lektors geschafft – und das brach mir fast das Herz. Über die Jahre hinweg habe ich hunderte von Absagen bekommen. Als ich endlich meinen ersten Verlagsvertrag für »Caraval« unterschrieben habe, fühlte es sich an, als würde jeder Wunsch, den ich je hatte, auf einmal in Erfüllung gehen. Ich war so aufgeregt, dass die Freude bis heute nicht nachgelassen hat. Jeden Tag bin ich dankbar dafür, dass ich aufwachen und das tun darf, was mir am meisten Spaß macht. Und ich bin dankbar für die Möglichkeit, mein Werk mit Lesern auf der ganzen Welt zu teilen.

Hast du ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor, die dich beim Schreiben beeinflusst haben?

Ich liebe so viele Autoren und so viele Bücher, dass ich keinen Favoriten auswählen kann. Ich bin ein riesiger Fan von Laini Taylor, Sarah J. Maas, Mary E. Pearson, Marie Rutkoski und J. K. Rowling. Ich bin mir sicher, dass all diese Autoren mich beeinflusst haben, aber Laini Taylor hatte wahrscheinlich den größten Einfluss auf mein Schreiben. Ich liebe romantische Bücher, aber ich wurde vor allem von der unglaublichen Vater-Tochter-Beziehung in Laini Taylors »Daughter of Smoke and Bone« inspiriert. Ich denke, das ist teilweise der Grund dafür, warum ich in »Caraval« die Beziehung zwischen zwei Schwestern hervorheben wollte. Außerdem liebe ich Lainis atemberaubenden Schreibstil. Sie hat mich also definitiv dazu inspiriert, mehr Spaß mit meiner Prosa zu haben und mit schönen Worten zu spielen.

Wenn du eine Eintrittskarte für Caraval erhalten würdest, würdest du lieber am Spiel teilnehmen oder von den Balkonen aus zuschauen?


Ich würde auf jeden Fall teilnehmen. Ich hätte bestimmt Angst und wäre paranoid, und ich bin mir sicher, ich würde zwanghaft versuchen, herauszufinden, was real und was ein Spiel ist – aber ich weiß, dass es eine unglaubliche Erfahrung wäre, mitzuspielen. Und selbst wenn ich verlieren würde, könnte ich zumindest ein paar wirklich tolle Kleider mitnehmen.

Scarlett hat eine besondere Beziehung zu ihrer Schwester Donatella. Warum wolltest du über den Zusammenhalt zwischen zwei Schwestern schreiben?


Die Beziehung zwischen Scarlett und Donatella gehört zu den Dingen, die ich im Buch am liebsten mag. Meine Schwester ist meine allerbeste Freundin, deshalb fühlte es sich für mich selbstverständlich an, über zwei Schwestern zu schreiben. Aber ich sollte wohl erwähnen, dass Scarlett und Tella nicht auf mir und meiner Schwester basieren. Ich habe auf jeden Fall insofern Gemeinsamkeiten mit Scarlett, dass ich ein totale Regelbefolgerin bin, und als ich jünger war, war ich meiner kleinen Schwester gegenüber unausstehlich überfürsorglich – um ehrlich zu sein bin ich immer noch ziemlich überfürsorglich. Aber davon abgesehen würde ich nicht sagen, dass die Schwestern in »Caraval« meine Schwester und mich widerspiegeln. Meine Schwester ist wie Donatella abenteuerlustiger, aber während Donatella selbstsüchtig ist, ist meine Schwester einer der liebsten und großzügigsten Menschen, die ich kenne.

Wenn du eine Figur aus »Caraval« treffen könntest, wer wäre es, und warum?


Ich würde liebend gerne Legend treffen! Legend war die erste Figur, die ich für das Buch entworfen habe und seit dem Moment, als er auf das Blatt stolziert ist, bin ich absolut in ihn verliebt. Er hat viele Geheimnisse, die ich gerne lüften würde.

Sind die Schauplätze in »Caraval« von realen Orten inspiriert?

Als ich anfing, »Caraval« zu schreiben, habe ich nicht an reale Orte gedacht. Aber nachdem ich das Buch beendet hatte, fiel mir auf, dass das Setting einige Ähnlichkeiten mit Amsterdam und Brügge hat. Wie in Amsterdam gibt es überall Kanäle und Boote, und wie in Brügge haben die Gebäude beinahe Bilderbuchqualität, sodass man denkt, es könnte Magie in der Luft liegen.

Gibt es Figuren aus »Caraval«, über die du in Zukunft gerne noch mehr schreiben würdest?

Tatsächlich bin ich gerade dabei, eine Fortsetzung zu »Caraval« zu schreiben, was fantastisch ist, weil ich die Möglichkeit habe, über viele Figuren mehr zu erzählen. Während ich das Buch schrieb, habe ich allerdings gemerkt, dass es toll wäre, noch mehr über die Mutter von Scarlett und Tella zu schreiben. Sie wird im ersten Buch nicht oft erwähnt, aber ich finde, sie ist eine faszinierende Figur.


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