Bundesverdienstkreuz für Klarsfeld
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Ausgezeichnete Jäger

Eine Ohrfeige für Kurt Georg Kiesinger

Dienstag, 19. Mai 2015 von Piper Verlag


Mit einer Ohrfeige wurde Beate Klarsfeld berühmt. Und wies damit 1968 eindrucksvoll auf die NS-Vergangenheit des damaligen Bundeskanzlers Kurt Georg Kiesinger hin. Serge und Beate Klarsfeld haben es sich zur Lebensaufgabe gemacht untergetauchte NS-Verbrecher zu enttarnen.

Mit dem Bundesverdienstkreuz werden die 76-jährige Nazijägerin Beate Klarsfeld und ihr Mann Serge für ihr lebenslanges Engagement um die Aufarbeitung der NS-Verbrechen und für ihren Einsatz gegen Antisemitismus und politische Unterdrückung geehrt.

Beate Klarsfeld wurde 1939 in Berlin geboren, Serge Klarsfeld 1935 in Bukarest. Zusammen haben sie mit detaillierten Dokumentationen auf viele unbehelligt lebende NS-Täter hingewiesen, darunter Kurt Lischka, Alois Brunner, Klaus Barbie. In Frankreich trugen sie wesentlich dazu bei, dass die Komplizenschaft der Vichy-Regierung mit dem NS-Regime ins öffentliche Bewusstsein rückte. Sie leben und arbeiten in Paris.

Dafür werden die beiden nun das Bundesverdienstkreuz erhalten. Eine Ehrung für den lebenslangen Kampf gegen die Schreibtischtäter und die Schlächter des Holocaust und für die Rechte der Opfer.

„Wir werden sie aufspüren, wo immer sie auch sind.“

- Beate und Serge Klarsfeld

„Wir werden sie aufspüren, wo immer sie auch sind.“


Beate und Serge Klarsfeld


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