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ZodiacZodiac

Zodiac

Roman

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Zodiac — Inhalt

In den Sternen liegt dein Schicksal ...

Das Sonnensystem Zodiac besteht aus zwölf Planetenkonstellationen, die nach den Tierkreiszeichen benannt sind. Doch wenn die 16-jährige Rho zu den Sternen aufblickt, sieht sie mehr als nur zwölf Welten: Sie sieht die Zukunft. Denn Rho verfügt über die Fähigkeit, die Sterne zu deuten. Aber als sie die Vernichtung ihrer Heimat Krebs voraussagt, glaubt ihr niemand – bis es zu spät ist. Unzählige Menschen sterben. Dann entdeckt Rho ein weiteres Omen in den Sternen, das nichts Gutes verheißt und ganz Zodiac vernichten könnte. Und plötzlich ist Rho die einzige, die den Untergang des Sonnensystems verhindern kann ...

Erschienen am 01.09.2017
Übersetzer: Michaela Link
464 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-492-28127-0
Erschienen am 09.11.2015
Übersetzer: Michaela Link
448 Seiten, WMEPUB
ISBN 978-3-492-97171-3

Leseprobe zu »Zodiac«

PROLOG


Wenn ich an zu Hause denke, sehe ich Blau. Das aufgewühlte Blau des Meerwassers, das unendliche Blau des Himmels, das strahlende Blau vom Moms Augen. Manchmal frage ich mich, ob ihre Augen wirklich so blau waren oder ob sich in meiner Erinnerung das Blau des Hauses Krebs mit der Farbe ihrer ­Augen vermischt. Ich werde es wohl nie erfahren, da ich keine Bilder von ihr eingepackt habe, als ich auf den Elara gezogen bin, den größten Mond in unserem Sternbild. Ich habe nur die Kette mitgenommen.
Am zehnten Geburtstag meines Bruders – Stanton – hat Dad [...]

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PROLOG


Wenn ich an zu Hause denke, sehe ich Blau. Das aufgewühlte Blau des Meerwassers, das unendliche Blau des Himmels, das strahlende Blau vom Moms Augen. Manchmal frage ich mich, ob ihre Augen wirklich so blau waren oder ob sich in meiner Erinnerung das Blau des Hauses Krebs mit der Farbe ihrer ­Augen vermischt. Ich werde es wohl nie erfahren, da ich keine Bilder von ihr eingepackt habe, als ich auf den Elara gezogen bin, den größten Mond in unserem Sternbild. Ich habe nur die Kette mitgenommen.
Am zehnten Geburtstag meines Bruders – Stanton – hat Dad uns in seinem Wasserläufer mitgenommen, um nach Nar-Muscheln zu tauchen. Anders als unser Schoner, der für lange Strecken gebaut war, war der Läufer klein und wie eine Muschelschale geformt. Er war mit Reihen von Auftriebsbänken, Körben für die Nar-Muscheln, einem holografischen Navigationsschirm und sogar einem Sprungbrett ausgestattet, das vorn wie eine Zunge herausragte. Die Unterseite des Schiffes war mit Millionen von mikroskopisch kleinen, wimpernartigen Beinen bedeckt, die uns über das Krebsmeer
trugen.
Ich habe es immer geliebt, den Kopf über den Rand zu beugen und die winzigen Strudel zu betrachten, die sich manchmal bildeten. Sie wirbelten in verschiedenen Blautönen, als bestünde das Meer aus Farbe und nicht aus Wasser.
Ich war erst sieben, unter dem gesetzlichen Mindestalter für Tiefseetauchen, deshalb bin ich mit Mom oben geblieben, während Dad und Stanton nach Nar-Muscheln suchten. Mom sah an diesem Tag wie eine Sirene aus. Sie saß an der Spitze des Sprungbretts, während wir darauf warteten, dass die Männer mit ihrer Beute nach oben kamen. Mom fielen ihre langen, hellen Locken über den Rücken, und die Sonne schimmerte auf ihrer elfenbeinfarbenen Haut und den großen, runden Augen. Ich lag auf meinem federnden Sitz, ließ mich braten und versuchte, mich zu entspannen. Aber in ihrer Gegen­wart war ich immer hellwach, immer bereit, auf ihre Anweisung hin Tatsachen über Zodiac herunterzubeten.
» Rho. « Mom kam mit einem eleganten Sprung zu mir in die Muschelschale, und ich richtete mich auf. » Ich habe etwas für dich. «
Sie nahm einen Beutel aus ihrer Handtasche. Mom war nicht der Typ, der Geschenke kaufte oder an besondere An­lässe dachte ; dafür war Dad verantwortlich.
» Aber ich habe gar nicht Geburtstag. «
Ein vertrauter, entrückter Ausdruck legte sich über ihre Züge, und ich bedauerte meinen Einwand bereits. In dem Beutel fand ich eine Kette aus einem Dutzend Nar-Muschelperlen, jede in einer anderen Farbe, die in gleichmäßigem Abstand auf eine Schnur aus silbernem Seepferdchenhaar ge­fädelt waren. Jede Perle trug ein anderes Tierkreiszeichen in Moms zierlicher Schönschrift. » Wow «, war alles, was ich sagen konnte, als ich die Kette überstreifte.
Sie ließ ein seltenes Lächeln aufblitzen und setzte sich ­neben mich auf die Bank. Wie immer roch sie nach Seerosen. » Am Anfang «, flüsterte sie, ihr durchdringender Blick ver­loren im Blau des Horizonts, » regierten die ersten Wächter Zodiac gemeinsam. «
Ihre Geschichten beruhigten immer meine Nerven, und ich machte es mir auf meinem Sitz bequem und schloss die Augen, damit ich mich auf den Klang ihrer Stimme konzen­trieren konnte. » Doch jeder der zwölf sah eine andere Stärke als Schlüssel zum Schutz unseres Universums an, sodass es zu Streit und Zerwürfnissen zwischen ihnen kam. Bis eines Tages ein Fremder erschien und versprach, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Der Name des Fremden war Ochus. «
Jedes Krebs-Kind kannte das Märchen von Ochus, aber Moms Version war anders als das Gedicht, das wir in der Schule auswendig lernen mussten. Bei ihr klang es weniger wie ein Mythos, sondern mehr wie eine Geschichtslektion. » Ochus erschien vor jedem Wächter in einer anderen Verkleidung und behauptete, eine mächtige Gabe in seinem Besitz zu haben – eine Geheimwaffe, die das Blatt zugunsten des ­jeweiligen Hauses wenden konnte. Dem philosophischen Wassermann versprach Ochus einen antiken Text, der Antworten auf die tiefsten Fragen Zodiacs enthielt. Den fantasievollen Anführern der Zwillinge versprach er eine magische Maske, die Zauber bewirken konnte, welche das Vorstellungsvermögen des Trägers überstiegen. Steinbock, dem weisesten aller Häuser, versprach er eine Schatztruhe voller Wahrheiten, gesammelt aus Welten, die älter waren als unsere eigene und zu denen man durch Helios Zutritt erhielt. «
Ich öffnete die Augen und sah eine blonde Locke über Moms Stirn wehen. Ich verspürte den Drang, sie ihr aus dem Gesicht zu streichen, aber ich wusste, dass ich das nicht tun sollte. Mom war nicht direkt kalt, nur … zurückhaltend.
» Ochus wies jeden Wächter an, ihn an einem geheimen Ort zu treffen, wo er ihm sein Geschenk überreichen wollte. Bei ihrer Ankunft waren alle zwölf schockiert zu erfahren, dass die anderen ebenfalls hergebeten worden waren. Der Schock wuchs, als jeder Einzelne den Ochus beschrieb, der ihn besucht hatte : Die Krebs-Mutter war einer Meeresschlange begegnet, der Prophet der Fische hatte einen gestaltlosen Geist gesehen, der Schütze-Wächter einen vermummten Wanderer getroffen und so weiter. Da keine zwei denselben Fremden gesehen hatten, misstrauten die Wächter den Berichten der anderen. Während sie stritten, glitt Ochus lautlos davon und nahm die größte Magie Zodiacs mit : das Vertrauen der Häuser zueinander. Alles, was er ihnen daließ, war eine Warnung : » Hütet euch vor meiner Wiederkehr, da alles wird ein Flammenmeer. «
» Er hat uns unser Vertrauen gestohlen, und wir haben es nie zurückerlangt «, rezitierte ich die Moral, die mein Lehrer uns beigebracht hatte. Ich hatte gerade erst vor einer Woche mit der Schule begonnen und wollte Mom noch mehr be­eindrucken, daher fuhr ich fort : » Ochus war die erste Waise Zodiacs. Er hatte kein Haus, zu dem er gehörte, und war eifersüchtig auf die Häuser in unserer Galaxie. Deshalb geben wir auf Krebs aufeinander acht und sorgen dafür, dass jeder ein Heim hat. «
Mom runzelte Stirn. » Meinst du etwa ›Alle gesunden Herzen beginnen mit einem glücklichen Heim‹ ? Rho, du weißt es doch besser. In unseren gemeinsamen Unterrichtsstunden ­haben wir die großen Persönlichkeiten durchgenommen, die aus zerrütteten Familien stammten, wie Galileo Sprock vom Skorpion, der vor Jahrhunderten das erste Hologramm ent­wickelte, oder der berühmte Pazifist Lord Vaz, der verehrte Wächter des Hauses Waage. « Sie wirkte gekränkt. » Wenn du deinen Lehrern erlaubst, dich einer Gehirnwäsche zu unter­ziehen, bist du vielleicht noch nicht bereit für die Schule. «
» Nein – es war nur etwas, was ich gehört habe «, versicherte ich ihr. Mom hatte ständig Angst, dass das Krebs-Schulsystem mir eine Gehirnwäsche verpassen würde. Deshalb hatte sie mich auch nicht mit fünf in der Schule angemeldet, wie die anderen Kinder auf Krebs, sondern beschlossen, mich selbst zu unterrichten.
Ich wartete darauf, dass ihre Miene sich klärte, und störte sie nicht noch einmal. Ich wusste, dass Mom nur auf mich aufpasste, aber ich spielte zu gern mit Kindern in meinem ­Alter, um wieder zu ihrem Privatunterricht zurückzukehren.
» Der Punkt «, fuhr sie fort, » ist der, dass die Wächter un­serer Vorzeit lieber gegeneinander kämpfen wollten, anstatt zuzugeben, dass sie sich vor demselben Monster fürchteten. « Als ich ihr in die Augen schaute, verhärteten sich ihre Züge. » Du wirst in deinem Leben mit Ängsten konfrontiert werden, und man wird versuchen, sie dir zu nehmen. Man wird ver­suchen, dich davon zu überzeugen, dass das, was du fürchtest, nicht real ist, dass es nur in deinem Kopf existiert – aber das darfst du nicht zulassen. «
Ihre nachdenklichen Augen schienen all das Blau, das uns umgab, in sich aufzunehmen, bis sie heller leuchteten als der Himmel selbst. » Vertraue deinen Ängsten, Rho. Der Glaube an sie wird dich beschützen. «
Ihr Blick war so durchdringend, dass ich wegschauen ­musste. Wann immer Mom sich so aufregte, fragte ich mich, ob sie einfach nur eine ihrer seltsamen Phasen hatte – wie ­damals, als sie zwei Tage auf dem Dach unseres Bungalows meditiert hatte und nicht herunterkommen war – oder ob sie etwas in den Sternen gesehen hatte.
Statt ihr wieder in die Augen zu schauen, ließ ich den Blick übers Wasser gleiten. Kleine Bläschen stiegen an die Ober­fläche, und ich verrenkte mir den Hals, um nach Dad und Stanton Ausschau zu halten. Aber keiner von ihnen war zu sehen.
» Lass uns ins Wasser gehen «, schlug Mom plötzlich vor, ihr Ton wieder leicht. Sie sprang auf das Brett und war mit einer einzigen fließenden Bewegung im Wasser. Dad sagte immer, sie sei eine heimliche Meerjungfrau. Ich setzte hastig seine Navigationsbrille auf, um sie unter Wasser zu beobachten, und sah, wie sie anmutig um den Läufer kreiste. Sie schwimmen zu ­sehen war so, als sei man Zuschauer bei einem Ballett.
Gerade als ihr Kopf durch die Oberfläche brach, tauchten auch Dad und Stanton auf. Dad hob sein Netz voller Nar-Muscheln auf das Sprungbrett, und ich zerrte den Fang des Tages ins Boot. Immer noch im Wasser, zogen Dad und mein Bruder ihre Tauchermasken herunter. Mir war, als könnte ich im Augenwinkel wieder Bläschen sehen, die das Wasser aufschäumten.
» Das Ding ist zu eng. « Stanton fummelte an seinem Anzug herum und öffnete ihn, um die Arme zu befreien. Ich duckte mich, als er seine nasse Maske ins Boot warf. Sie landete mit einem Platschen. Ich wollte gerade die Brille ablegen und zu ihnen hineinspringen, als eine schwarze Masse aus dem Wasser brach.
Die Schlange war anderthalb Meter lang und hatte schuppige Haut und rote Augen – aber ich wusste aus Moms Unterricht, dass ihre Macht in ihrem giftigen Biss lag.
» Da ist ein Schlundwurm ! «, schrie ich und zeigte auf die Seeschlange. Stanton kreischte, als sie auf ihn zuschoss und, bevor meine Eltern meinen Bruder erreichen konnten, die Zähne in seiner Schulter versenkte.
Stanton stieß einen Schmerzensschrei aus, und Mom tauchte zu ihm – schneller, als ich je einen Menschen hatte schwimmen sehen. Sie fasste ihn unter dem gesunden Arm und zog ihn zu Dad. Ich konnte nur mit großen Augen zuschauen, zu verängstigt, um irgendwie zu helfen.
Durch die Spezialgläser der Brille sah ich, wie die Schlange uns umkreiste, wie sie darauf wartete, dass das Gift sich ausbreitete und ihr Opfer unbeweglich machte, damit sie es fressen konnte. Ihre rotglühenden Augen können die Dunkelheit des Tiefseegrabens durchdringen, in dem die Schlundwürmer hausen sollen. Ich hätte nicht gedacht, dass sie jemals so hoch kämen.
Als Dad Stanton ins Boot hob, blitzten Moms strahlend blaue Augen, und sie schürzte die Lippen. Ich hatte sie noch nie so zornig und wild gesehen.
Dann verschwand sie unter Wasser. » Mom ! «
Verzweifelt drehte ich mich zu Dad um, aber er beugte sich über Stanton und sog das Gift aus der Schulterwunde. Dann fand ich Mom wieder : Sie führte die Schlange von uns weg, aber die Bestie holte auf. Sie würde sie angreifen.
Ich konnte mich nicht bewegen, konnte nicht einmal schreien, nur zuschauen. Mit beiden Händen klammerte ich mich an den Läufer und war mir nicht sicher, ob ich das hef­tige Schlagen meines Herzens noch länger verkraften konnte. Dann hörte Mom auf davonzuschwimmen. Sie wandte sich der Schlange zu.
Etwas Silbernes blitzte in ihrer Hand. Es sah aus wie das Messer, mit dem Dad die Nar-Muscheln öffnete – er nahm es immer mit ins Wasser. Mom musste es ihm vom Gürtel genommen haben, bevor sie abgetaucht war. Als der Schlundwurm vorschnellte, um sie zu beißen, hob Mom die Hand und schlitzte die Schlange in zwei Teile.
Ich schnappte nach Luft.
» Rho ! «, rief Dad. » Wo ist Mom ? «
» Sie … lebt «, antwortete ich atemlos, » und sie kommt ­zurück. « Beim Anblick des bleichen, bewusstlosen Stanton kehrte meine Panik zurück. » Ist er … ? «
» Ich habe das Gift herausgesogen, aber wir müssen ihn zu einem Heiler bringen «, sagte Dad, ließ den Läufer an und steuerte auf Mom zu. Sie zog sich am Sprungbrett hinein und landete leichtfüßig im Boot. Sobald sie drin war, schaltete Dad auf volle Geschwindigkeit.
Mom setzte sich neben Stanton und legte ihm die Hand auf die Stirn. Ich erwartete, dass sie Dad erzählte, wie sie die Schlange in zwei Hälften gespalten hatte, aber sie saß nur schweigend da. Ich konnte nicht fassen, wie mutig sie gewesen war. Sie hat uns gerettet.
» Was in Helios’ Namen hat ein Schlundwurm im seichten Wasser zu suchen ? «, überlegte Dad laut, die Augen glasig und immer noch schwer atmend. Danach sagte er nichts mehr, wurde wieder so still wie immer. Ich half Mom, die Nar-­Muscheln in Muschelkörbe zu sortieren, und als wir fertig ­waren, setzten wir uns zu Stanton.
» Mom, es tut mir leid «, murmelte ich, und die Tränen flossen, bevor ich es verhindern konnte. » Ich wusste nicht, was ich tun sollte … «
» Ist schon gut, Rho «, erwiderte Mom und überraschte mich, als sie die Perlenkette an meinem Hals so zurechtrückte, dass der Krebs in der Mitte lag. » Du bist noch klein, natürlich kommt dir die Welt beängstigend vor. « Dann sah sie mich an – sah in mich hinein –, und alles außerhalb ihres kugelsicheren Blickes verschwamm.
» Halte an deinen Ängsten fest «, flüsterte sie. » Sie sind echt. «

 

 

KAPITEL 1


Zwölf holografische Symbole schweben durch den Flur der Akademie, dringen durch Menschen hindurch wie bunte Gespenster. Die Zeichen stehen für die Häuser unseres Sonnensystems Zodiac, und sie werden zur Schau gestellt, um die Einheit zu fördern. Aber alle haben nur den Vierermond diese Nacht im Kopf und würdigen sie keines Blickes.
» Bist du für heute Abend bereit ? «, fragt meine beste Freundin Nishiko, eine Austauschschülerin vom Schützen. Sie winkt ihrem Schließfach zu, und es springt auf.
» Ja … Für was ich allerdings nicht bereit bin, ist dieser Test «, antworte ich und schaue noch immer zu, wie die zwölf Zeichen durch die Schule schweben. Akolythen sind nicht zur Feier eingeladen, daher veranstalten wir unsere eigene Party auf dem Campus. Und nach Nishis genialer Idee, das Mensapersonal zu bestechen, damit sie unseren neuen Song auf die Mittagsplaylist setzen, ist unsere Band ausgewählt worden, um bei dem Ereignis zu spielen.
Ich tauche die Finger in die Jackentasche, um mich davon zu überzeugen, dass ich meine Drumsticks habe, als Nishi ihr Schließfach zuknallt. » Haben sie dir gesagt, warum du die Prüfung wiederholen musst ? «
» Wahrscheinlich aus demselben Grund wie immer – ich zeige nie meine Arbeit vor. «
» Ich weiß nicht … « Nishi zieht auf typische Schützenart die Stirn kraus, die besagt : Ich bin neugierig auf alles. » Vielleicht wollen sie mehr darüber erfahren, was du beim letzten Mal in den Sternen gesehen hast. «
Ich schüttele den Kopf. » Ich habe es nur gesehen, weil ich für meine Vorhersagen keinen Astralator benutze. Jeder weiß, dass Eingebung nicht sternensicher ist. «
» Nur weil du eine andere Methode hast, bedeutet das nicht, dass du dich irrst. Ich denke, sie wollen mehr über dein Omen hören. « Sie wartet darauf, dass ich mehr darüber erzähle, und als ich es nicht tue, dringt sie heftiger auf mich ein. » Du hast gesagt, es sei schwarz ! Und … es hätte sich gewunden ? «
» Ja, irgendwie «, murmele ich. Nishi weiß, dass ich nicht gern über diese Vision spreche, aber eine Schützin zu bitten, ihre Neugier zu unterdrücken, wäre so, als würde man einen Krebs auffordern, einen Freund in Not im Stich zu lassen. ­Keines von beidem liegt in unserer Natur.
» Hast du es seit der Prüfung noch einmal gesehen ? «, bedrängt sie mich weiter.
Diesmal antworte ich nicht. Die Symbole schweben um die Ecke. Ich kann gerade noch die Fische ausmachen, bevor sie verschwinden.
» Ich sollte los «, stelle ich schließlich fest und schenke ihr ein kleines Lächeln, damit sie weiß, dass ich nicht sauer bin. » Wir sehen uns auf der Bühne. «

Über Romina Russell

Biographie

Romina Russell lebt als Autorin in Los Angeles, stammt aber ursprünglich aus Argentinen. Ihre ersten Schreib-Erfolge landete Romina im College mit ihrer wöchentlichen Kolumne für den Miami Herald - seitdem hat sie nie aufgehört zu schreiben. Wenn sie nicht gerade an ihrer "Zodiac"-Reihe arbeitet,...

Pressestimmen

hisandherbooks.de

»›Zodiac‹ wartet mit einem unglaublich fantasievollen Weltentwurf auf, dessen Detailreichtum absolut überzeugt.«

LeserWelt.de

»Mit dem ersten Band der Zodiac Trilogie gelingt Romina Russell ein Science Fiction Roman, der auch für all diejenigen interessant ist, die eigentlich keine Science Fiction mögen. Denn die Autorin findet eine gute Mischung aus einer spannenden Handlung, emotionalen Momenten, faszinierenden Charakteren, hochentwickeltem technologischen Spielzeug, spirituellen teilweise fast esoterischen Gedanken und einigem Humor, die den Leser schnell einfängt und ihn nach dem Lesen sehnsüchtig auf den zweiten Band warten lässt.«

Kommentare zum Buch

Es sollte wohl nicht sein..
Katrin Boles am 04.05.2016

Ich war wirklich sehr, sehr neugierig auf Zodiac von Romna Russel. Das Cover war vielversprechend, die Kurzbeschreibung hat mich auch sehr angesprochen und auch die Kritiken waren alle ziemlich gut. Doch ich merkte schnell, dass mir das Buch garnicht zusagen wollte. Ich mochte den Schreibstil nicht, die ganzen Fachworte, die teilweise schlecht oder garnicht erklärt wurden, und die Figuren waren mir irgendwie zu oberflächlich. Ich fand keinen Zugang zu ihnen, konnte mich nicht richtig in sie einfühlen. Es kam einfach kaum Gefühl rüber.     Die Welt, die die Autorin hierbei geschaffen hat, in der die Menschen nach ihrem Sternzeichen eingeteilt sind, ist auf den ersten Blick interessant, allerdings fand ich, war das Ganze nicht richtig rübergebracht. Vieles war so kompliziert, dass man es einfach nicht verstanden hat, anderes war von der Grundidee ziemlich gut aber hätte anders vermittelt werden können.   Am Ende habe ich das Buch nach knapp etwas über der Hälfte abgebrochen. Ich hätte der Geschichte gerne noch eine Chance gegeben, allerdings musste ich mir eingestehen, dass dies einfach keinen Sinn mehr hat. Es sollte wohl einfach nicht sein..

Inovativ - anders - ein neues Licht im Bücheruniversum
Mietze's Bücherecke am 22.04.2016

Die junge Rhoma Grace, genannt Rho ist die einzige Akolythin in ihrem Jahrgang, die in der Akademie die Prüfung der Sternendeutung erneut ablegen muss. Denn im Gegensatz zu den anderen Schülern deutet sie die Sterne nicht nach der vorgegebenen Methode, sondern verlässt sich da eher auf ihr Gefühl als auf Wissenschaft. Und sie sieht etwas, eine dunkle Masse im Universum die ihren Heimatplaneten im Sternbild des Krebses zu verschlingen droht. Niemand sonst scheint es zu erkennen und Rho wird dafür von allen belächelt, bis eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes eintritt die das Sternbild und die ganze Galaxie für immer verändern wird. Und nun lastet das Schicksal nicht nur eines sondern vieler Völker auf den Schultern von Rho, denn sie soll als neue Wächterin ihr Sternbild vertreten und neu aufbauen. Dabei ist die Gefahr noch nicht gebannt, der Schrecken lauert noch in den dunklen Tiefen und bewegt sich unaufhaltsam auf die anderen Sternbilder zu. Doch wer glaubt ihr schon? Ihr, der noch nicht einmal vollständig ausgebildeten Schülerin? Nicht einmal ihr eigenes Volk scheint Vertrauen in sie zu haben und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit in der Rho abwägen muss wer Freund und wer Feind ist und in dem es gilt die Macht zu finden die hinter den Angriffen steckt.   Ich muss sagen ich habe in diesem Jahr wohl kein Buch gelesen das auch nur annähernd einen derart innovativen Weltenentwurf hatte wie Zodiac. Der Gedanke ein Buch zu lesen das in verschiedenen Sternbildern spielt hat mich schon von Anfang an begeistert, aber die Umsetzung der Idee ist einfach grandios gelungen. Die Sternbilder und ihre Völker mit den verschiedenen Eigenschaften und Tugenden, Geschichten und Mythen sowie der Aufbau der Planeten und das Aussehen der Welten und ihrer Bevölkerung - alles ist bis ins Kleinste durchdacht und detailgetreu umgesetzt worden. Jeder Planet hat seine Eigenarten und ich konnte sie mir während Rho's Reise durch die Galaxie einfach wunderbar vorstellen. Auch die Idee der Wächter und die Legenden die dahinter stecken sowie deren individuelle Bedeutung für das jeweilige Volk war einzigartig in der Verbindung mit dem Weltall und den Sternbildern. Der Gedanke an die Macht, die die Sternendeutung sowie diverse andere Wunder möglich macht, die Psynergie. war faszinierend wenn auch am Anfang ein wenig schwer verständlich.   Zodiac ist ein Buch bei dem man sich am Anfang komplett auf die Geschichte einlassen muss und sich die Erklärungen im Laufe der Zeit einprägen sollte um gewisse Zusammenhänge nicht zu verpassen. Das mag am Anfang ein wenig anstrengen sein, der Leser wird dafür mit der für mich besten Neuerscheinungen des Jahres belohnt.   Auch die Charaktere des Buches sind einfach individuell und spannend. Rho hat es nicht leicht und man ist hautnah dabei wenn sie beginnt langsam in ihre Rolle hineinzuwachsen und dabei doch nicht ihr Ziel aus den Augen verliert. Leitstern Mathias ist dabei als ihr Berater und Jugendschwarm immer an ihrer Seite, ohne dass dadurch zu viel Intimität oder Liebe die Geschichte an sich überlagern würde. Und er ist nicht der einzige wirklich lebendig gewordene Nebencharakter, alle sind die ganze Zeit präsent und bleiben nicht farblos wie es in manch anderem Buch der Fall ist. Jeder trägt seinen Teil zum großen Ganzen bei und macht die Geschichte zu dem was sie ausmacht. Selbst die Antagonisten dieses Buches haben ihren eigenen Charme.   Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen, selbst denjenigen die SciFi eher abgeneigt sind, denn das Buch hat nur sehr wenig von den typischen Büchern dieses Genres. Und auch wenn ihr euch am Anfang des Buches ein klein wenig von Begriffen und Zusammenhängen erschlagen fühlt, bleibt dran es lohnt sich ♥         Inovativ - anders - ein neues Licht im Bücheruniversum. Das fällt mir abschließend zu diesem wunderbaren Buch ein. Trotz einiger kleinerer Startschwierigkeiten durch den ein wenig komplexen aber einfach grandiosen Weltenentwurf, ist dieses Buch in diesem Jahr eines meiner absoluten Lieblingswerke. Lasst euch entführen in ein Universum voller Geheimnisse, Mysterien und den Schrecken die im Dunkel des Alls ihre Macht spielen lassen. Rho nimmt euch mit auf die Reise und bringt euch sicher ans Ziel ♥♥♥

Absolut kreatives Setting trifft auf temporeiche Handlung
Laura von Skyline Of Books am 04.01.2016

Klappentext „Die 16-jährige Rhoma vom Planeten Krebs verfügt – wie viele andere in der Galaxie Zodiac – über die Fähigkeit, in den Sternen zu lesen. Doch während ihre Mitschüler die Zukunft anhand genauester Berechnungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse vorhersagen, schaut Rho nur zu den Sternen auf und wartet auf ein Zeichen. Deswegen gilt sie bei den Lehrern als unverbesserliche Träumerin und ist kurz davor durch ihre Prüfung zu fallen. Doch als eine schreckliche Katastrophe das Sternbild Krebs heimsucht, bei der unzählige Menschen sterben, war Rho die einzige, die die Gefahr in den Sternen hat kommen sehen. Völlig überraschend wird sie zur neuen Wächterin von Krebs ernannt, zur obersten Sterndeuterin ihrer Heimat. Aber Rho entdeckt ein Omen in den Sternen, das nichts Gutes verheißt: Die Katastrophe von Krebs war kein Unfall. Andere werden folgen. Und vielleicht wird ganz Zodiac untergehen. Doch wer glaubt einem unerfahrenen Teenager, der ein Monster in den Sternen sieht?“   Gestaltung Die Aufmachung von „Zodiac“ finde ich wirklich äußerst gelungen! Ich mag die Farben der Galaxie, da die Rot- und Gelb- bzw. Orangetöne neben dem schwarzen Himmel hervorragend zur Geltung kommen und das Cover so etwas Warmes ausstrahlt. Die Himmelskörper und Sternenbilder sehen auch sehr hübsch aus und machen „Zodiac“ zu einem wahren Blickfang. Der kleine Krebs im O des Titels passt inhaltlich super zur Geschichte, da die Handlung hauptsächlich auf dem Planeten Krebs stattfindet.   Meine Meinung Mit ihrer Idee von Sternzeichen-Planeten hat Autorin Romina Russell ein für mich absolut neuartiges Setting geschaffen, das ich wirklich sehr interessant fand. Selten ist mir ein solch kreativer Weltentwurf begegnet wie bei der „Zodiac“-Reihe! Er orientiert sich an den Sternzeichen, sodass es in der Galaxie Zodiac 12 unterschiedliche Völker und Planeten gibt: einen Planeten mit dem Namen Krebs, einen Planeten Schützen usw. Das Besondere dabei ist, dass jedes Sternzeichenvolk eine ganz eigene Kultur besitzt, anderen politischen Systemen folgt, ihre Heimatplaneten die unterschiedlichsten Lebensbedingungen aufweisen und vieles mehr.   Diese Unterschiede sind bis ins kleinste Detail ausgearbeitet und man merkt der Geschichte die Liebe der Autorin zu ihrer Idee wirklich an. Dabei schafft es Romina Russel die Verschiedenheiten nicht zu ausschweifend darzustellen, sodass es nicht allzu langweilig wird. Dennoch muss man sagen, dass die Geschichte manchmal gewisse Längen aufweist. Protagonistin Rho versucht die Galaxie zu retten und hat dieses Schicksal über alles gestellt. Doch bis sie ihre Intentionen gezielt verfolgen kann gibt es einiges, was Rho an einem klaren Weiterkommen hindert.   Hier hatte ich manchmal die Vermutung, dass die Autorin den Wunsch hatte, uns Lesern alle 12 Planeten zu zeigen und vorzustellen, da Rho nur von einem Planeten zum anderen gereist ist und so hinsichtlich ihrer Mission irgendwie auf der Stelle geritten ist. Ich kann dieses Streben der Autorin zwar verstehen (wenn man sich etwas tolles ausgedacht hat, möchte man dies auch zeigen), aber da „Zodiac“ als eine Reihe geplant ist, frage ich mich, warum Romina Russel dies nicht ein wenig gestreckt hat und uns Lesern im nächsten Band noch ein paar Planeten präsentiert.   Dennoch muss ich sagen, dass ich mich von der Geschichte wirklich hervorragend unterhalten gefühlt habe. Die Handlung ist voller Tempo und geht schnell voran. Unter anderem geht es auch dramatisch zu, wenn Figuren sterben (wobei dies nicht zu ausführlich dargestellt wird, sodass Leser mit schwachen Nerven hier keine Angst haben müssen, auf blutige Szenen zu stoßen).   Mir persönlich war der Schreibstil zu Beginn zu stockend, sodass ich mich erst an ihn gewöhnen musste. War ich jedoch erst einmal richtig in der Geschichte drin, gab es kein Halten mehr. Die abgehackten Sätze, die teilweise recht kurz waren oder einfach aneinandergereiht wurden, haben es mir zunächst etwas schwer gemacht. Ab der Hälfte ist es mir dann jedoch nicht mehr so stark ins Auge gefallen.   Fazit Mit „Zodiac“ liegt uns ein wirklich ausgezeichneter, kreativer Weltentwurf vor, der die 12 Sternzeichen aufgreift und ihnen eine ganz eigene Galaxie mit vielen unterschiedlichen, sehr gut ausgearbeiteten Völkern gibt. Die Geschichte ist zudem voller Tempo. Nur der zunächst stockende Schreibstil und manche kleinen Längen in der Handlung haben mir nicht ganz so gut gefallen. 4 von 5 Sternen!   Reihen-Infos 1. Zodiac 2. Zodiac – Weg der Sterne (erscheint am 01. April 2016)

Eine wundvoll, spannendes Buch
Sine liebt Buecher am 13.12.2015

Fazit:   Das Buch baut seine Spannung einfach immer wieder auf. Wenn ich denke, ach da kommt nichts mehr, wird es gleich noch spannender. Die Charaktere mochte ich größtenteils sehr gerne, außer für Mathias konnte sich mein Herz nicht erwärmen. Also ein sehr tolles Buch, wie ich finde und ich bin schon auf Band 2 gespannt.   Bewertung:   Rho hat die Fähigkeit in den Sternen zu lesen. Sie ist außerdem ein richtiges Talent und ist macht einiges eher untypisch. Dadurch bricht sie aber auch aus dem Krebs aus. Sie ist ein nettes, freundlichen Mädchen, was anhand ihres Alter manchmal nicht so gut behandelt wird. Manchmal nimmt sie ihre Krebseigenschaften zu ernst und stimmt oft Mathias zu, weil sie ein schlechte Gewissen hat. Ich wünsche mir hier einfach noch ein bisschen mehr Rückgrat.   Nishi ist für mich einfach eine Frohnatur. Sie bringt einfach immer Stimmung rein und ist so ganz anders als die Anderen. Das liegt auch daran, dass sie eine Austauschschülerin ist und daher kein Krebs ist. Sie ist sehr wissbegierig und findet sehr schnell Sachen heraus.   Mathias finde ich total geheimnisvoll. Ich weiß einfach nicht, was ich von ihm halten soll. Einmal ist er total lieb und dann wieder total abweisend. Vielleicht liegt es daran, wie unsicher er selber ist, aber das sieht man so gar nicht. Zudem ist er sehr loyal, vertraut aber eher keinem. Im großen und ganzen denkt er zu einseitig und erkennt nur seine Wahrheit an und wenn es nicht nach seiner Nase geht, ist er leider etwas unwirsch. Leider... Das ist auch das, was mich am meisten an ihn stört. Und er hat einfach einige schlechte Eigenschaften. Am liebsten würde ich ihn oft anbrüllen und sagen: Denke an deinen Platz und überschätze dich nicht!   Und dann ist da noch Hysan. Dieser ist auch geheimnisvoll, aber viel mehr als Mathias. Er ist immer sehr freundlich und scheint alles nicht so ernst zu nehmen. Was aber meistens nur so scheint. Er scheint viel mehr zu sein, als er ist und handelt auch eher mit Voraussicht.   Die Story finde ich ganz interessant, es erinnert mich ein wenig an die dreizehnte Fee, die vergessen worden ist einzuladen. Das mit den Sternzeichen an sich und dem Charakter sehe ich etwas engstirnig, da ich mir schon vorstellen kann, dass das manche vielleicht nicht so die Eigenschaften haben, wie es erwartet wird. Aber trotzdem eine tolle Idee. Und auch das viele die Gefahr nicht sehen wollen, ist einfach typisch. Das ist ja in fast jeder Gesellschaft leider so. Man muss einfach alles beweisen. Ansonsten gibt es wieder eine ganz kleine Dreiecksgeschichte. Zum Glück ist diese so klein. Ich finde das immer noch schrecklich mit den Gefühlen von beiden zu spielen.   Die ganzen neuen Dinge, die da auch mich einprasseln, kann ich kaum behalten und manchmal muss ich absetzte nochmal lesen. Auch Rho hat da ihre Schwierigkeiten. Da selbst sie nicht alles versteht, kann ich da schon ein wenig drüber hinwegsehen. Die Story finde ich sehr interessant über Sternzeichen. Auch mit den verschiedenen Aussehen und Merkmalen.   Das Buch erhält von mir 4,5 von 5 Punkte

Eine wundervolle Story, welche mit viel Gefühl, Wissen und einer Menge Gefahren begeistern und fesseln kann.
Ruby-Celtic am 22.11.2015

Der Start in die Geschichte fiel mir unglaublich leicht. Ich lernte Rho kennen und empfand sie vom ersten Moment als einen besonderen Menschen, den man einfach mögen muss. Ihr Art und Weise hat mich in den Bann gezogen und über das Buch hinweg wurde sie mir immer sympathischer. Man lernt sie als kleines, scheues, ruhiges und freundliches Wesen kennen und begleitet sie bei einer Wandlung zur Frau, Kämpferin und Gefangenen.   Die Schreibweise von Romina Russell bzw. Ihrer Übersetzerin ist sehr angenehm. Ich bin sehr gut hineingekommen und konnte dem Geschehen perfekt folgen. Allerdings muss ich auch sagen, dass man für dieses Buch meiner Ansicht nach Zeit, Lust und Ruhe benötigt. Ich wurde durch die Sätze und Wörter getragen, fand mich als Mitglied dabei und habe mich fallen lassen können. Dennoch habe ich auch gemerkt, dass es gar nicht so einfach war. Diese Welt ist komplex, benötigt vieler Erklärungen damit man sie versteht und kennen lernen kann. Aus diesem Grund ist es keine Story für Zwischendurch, sondern man muss sich wirklich Zeit dafür nehmen. Aber es lohnt sich auf alle Fälle.   Die Charaktere sind alle samt sehr bildhaft und lebendig beschrieben. Mathias und Hysan sind wie Feuer und Wasser und bringen der ganzen Geschichte den gewissen Pep mit. Ich persönlich bin zu Beginn der Geschichte auf Mathias Seite, doch nachdem Hysan auftaucht hat er bei mir persönlich die Überhand genommen.   Hysan ist ein sehr offener, selbstbewusster und freudiger junger Mann, der mich mit seinen Taten und Worten sofort um den Finger gewickelt hat. Er versucht das beste aus allem zu machen, auch wenn er selber nicht immer den besten Stand hatte. Er hat nie aufgegeben und tut das auch jetzt nicht, womit er eine riesige Stütze für Rho sein könnte…allerdings muss sie dies auch zulassen.   Mathias ist ein ruhiger, verschlossener und manchmal sehr undurchsichtiger Charakter. Eigentlich mag ich ihn ganz gerne, doch seine Ansichtsweise lies mich oft mit Rho verzweifeln und ehrlich gesagt hätte ich ihm gerne mal den Kopf gewaschen. Dennoch hat er auch seine ganz besonderen Seiten, die das Herz zum Schmelzen bringen können. ;)   Wie ihr also merkt wird es in dieser Geschichte eine Dreiecksgeschichte geben, allerdings muss ich sagen dass sie schön geformt wurde. Dafür dass ich diese Sachen ja eher weniger mag, habe ich mich wohl gefühlt und konnte diesen Zwiespalt von Rho vollkommen nachvollziehen. Feuer und Eis können eben beide unglaublich anziehend sein. ;o)   Die Entwicklung der Story ist mitreisend. Von der ersten Seite an wurde ich gefesselt und regelrecht durch das Buch getragen. Ich war stets neugierig, habe neue Dinge erfahren, mir Fragen gestellt und immer auch wieder Antworten erhalten. Doch schlussendlich wurde ich vor allem über das System, die Welt und die einzelnen Lebensweisen aufgeklärt. Dieser erste Band hat nicht nur eine spannende, sondern gleichzeitig auch eine unglaublich informative Seite gehabt. Die Kombination wurde wunderbar gelöst und hat mich in eine wahnsinnig tolle Welt eintauchen lassen.   Der Schluss ist herzzerreißend und ich habe es körperlich richtig mitfühlen können. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band und hoffe sehr, dass wir hier noch viele weitere spannende Dinge erleben werden aber vor allem noch viele Antworten geliefert bekommen.   Mein Gesamtfazit:   Eine wundervolle Geschichte, die über ein Schicksal erzählt welches schon so lange feststeht doch keiner wirklich wahrhaben wollte. Über eine unbekannte Gefahr, die so nah und vorherrschend ist dass man sie übersieht. Und über ein Mädchen, dass sich verändert und dabei nicht nur ein Schicksal erfüllen sondern gleichzeitig zu sich selber finden muss ohne daran zu zerbrechen.   Eine wundervolle Story, welche mit viel Gefühl, Wissen und einer Menge Gefahren begeistern und fesseln kann.

Fesselnden Story, fantastisches Setting & starken Charaktere.
Selection Books - Nalas Bücherblog am 09.11.2015

Die Autorin Romina Russell hat mit Zodiac eine völlig neue, einzigartige Welt erschaffen, in der es unendlich viel zu entdecken gibt. Der bildgewaltige Sprachstil macht es dem Leser leicht, sich die komplexe Welt vorststellen zu können. Romina Russell lässt in den Köpfen der Leser fantastische Bilder entstehen. Mal wunderschön, mal erschreckend und grausam. Insgesamt lässt sie der Geschichte trotz hohem Tempo genügend Raum, sich zu entwickeln. Aufgrund der Andersartigkeit dieser vielschichtigen Welt, braucht der Leser etwas Zeit, um gut in das Geschehen einzusteigen und alles zu verstehen. Ist man einmal richtig angekommen, wird man sich der Sogwirkung von Zodiac nicht mehr entziehen können. Mit angehaltenem Atem verfolgt man Rhos Mission und zittert mit, bis zum bitteren Ende. Das atmosphärische Setting nimmt den Leser gefangen bis zur letzten Seite. Ein wirklich wundervolles Buch, das ich jedem ans Herz legen kann.

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