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Woher kommt die Liebe?

Woher kommt die Liebe?

All unsere klugen Gefühle - von Angst bis Vertrauen

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Woher kommt die Liebe? — Inhalt

Häufig überkommen sie uns, wenn sie am wenigsten zu gebrauchen sind: das Lampenfieber vor dem Auftritt mit dem Chor, der Neid, der in uns nagt, die Scham, nachdem wir in ein Fettnäpfchen getreten sind, oder auch eine Wut, die wir kaum zügeln können. Wenn wir verliebt sind, können wir uns häufig kaum mehr konzentrieren und eine unerfüllte Sehnsucht überschattet quälend unseren Alltag. Können wir unsere Gefühle steuern oder fahren sie Achterbahn mit uns? Claus Peter Simon geht den spannendsten Fragen zu unseren Emotionen nach und zeigt, warum unser Handeln fast immer auf Gefühlsentscheidungen basiert. Nur wenn wir verstehen, wie Gefühle entstehen und welche Funktion sie haben, können wir souverän mit ihnen umgehen, sie als Wegweiser nutzen und klügere Entscheidungen treffen.

€ 10,99 [D], € 10,99 [A]
Erschienen am 27.08.2013
288 Seiten, WMEPUB
ISBN 978-3-492-96409-8

Leseprobe zu »Woher kommt die Liebe?«

Einleitung

Welch eine himmlische Empfindung ist es, seinem Herzen zu folgen.

Johann Wolfgang von Goethe

 

 

Gefühle sind oft unberechenbar, mitunter erscheinen sie uns geradezu unheimlich. Sie sind in der Lage, das Denken zu überrumpeln und die Logik zu übertrumpfen. Sie sind häufig eigentümlich diffus, manchmal ahnen wir nicht einmal, weshalb sie uns gerade in diesem Moment überwältigen; unter ihrer Ambivalenz können wir maßlos leiden.

Unser Leben vermögen sie auf einen Schlag aus den Fugen geraten zu lassen: Wenn wir vom Tod eines geliebten Menschen [...]

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Einleitung

Welch eine himmlische Empfindung ist es, seinem Herzen zu folgen.

Johann Wolfgang von Goethe

 

 

Gefühle sind oft unberechenbar, mitunter erscheinen sie uns geradezu unheimlich. Sie sind in der Lage, das Denken zu überrumpeln und die Logik zu übertrumpfen. Sie sind häufig eigentümlich diffus, manchmal ahnen wir nicht einmal, weshalb sie uns gerade in diesem Moment überwältigen; unter ihrer Ambivalenz können wir maßlos leiden.

Unser Leben vermögen sie auf einen Schlag aus den Fugen geraten zu lassen: Wenn wir vom Tod eines geliebten Menschen erfahren und uns Trauer wie eine gewaltige Welle erfasst. Wenn Jähzorn uns ob einer Ungerechtigkeit übermannt und uns Dinge tun lässt, die wir normalerweise niemals in Erwägung ziehen würden.

Gefühle können Vorurteile hervorrufen und bestärken, Menschen sogar zu schrecklichen Taten aufwiegeln.

Für den griechischen Philosophen Platon glichen sie störrischen Zugpferden, die vom Verstand – dem Lenker des Gespanns – immer wieder gezügelt werden müssten. Nur so lasse sich der »Seelenwagen« auf Kurs halten. Einige Jahrhunderte später formulierte René Descartes seinen Grundsatz »Ich denke, also bin ich« (und nicht etwa »Ich fühle, also bin ich«). Und schrieb in Platon’scher Tradition in seinem Traktat Die Leidenschaften der Seele, dass derjenige stark sei, dessen Wille die Gefühle besiegen könne. Erscheint das nicht höchst erstrebenswert? Ein starker Wille, ein klarer Verstand, der die ungezügelten Begierden an die Kandare nimmt?

Doch das ist nur die eine Seite. Denn bestimmte Gefühle sehnen wir geradezu herbei: Wer möchte nicht dieses Ganzkörper-Wohlbefinden auskosten, wenn das Glück einen überwältigt? Wenn man etwas geschafft hat, was einem niemals zuvor »geglückt« ist, eine gelungene Ansprache vor Kollegen, makellose Parallelschwünge im Tiefschnee, ein perfektes Parfait. Oder das Gefühl der Geborgenheit, das einen an Orten umhüllt, an denen man sich heimisch fühlt oder die mit angenehmen Erinnerungen verbunden sind. Und vor allen anderen das Gefühl der Liebe, wenn wir jemandem gegenüberstehen und alles andere an Bedeutung verliert, weil das Herz wie wild zu schlagen anfängt.

Wie wäre das also, eine Welt ganz ohne Emotionen? Sie wäre letztlich eine wahrhaft unmenschliche Welt. Ohne alle Höhen und Tiefen. Denn nichts könnte uns begeistern, weder beruflicher Erfolg noch ein Lottogewinn; es gäbe keine Sehnsucht, die uns zur Erkundung unbekannten Terrains anstiftet; wir könnten nicht länger staunen darüber, wie ein Kleinkind plötzlich seinen ersten Schritt tut, kein Gefühl der Verbundenheit mit dem Partner oder Freunden würde entstehen. Nichts in der Welt hätte eine Bedeutung für uns. Unser Ich wäre ein kaltes Konstrukt, keine Persönlichkeit. Ohne Gefühle wären wir uns am Ende selbst gleichgültig.

Lange Zeit waren unsere Emotionen der wohl letzte dunkle Kontinent, den es zu entdecken galt. Auf manche Fragen gab es noch bis vor Kurzem keine Antworten: Wann sind Gefühle entstanden? Weshalb gibt es sie überhaupt? Könnten wir nicht besser ohne sie leben? Und: Woher kommt die Liebe?

Zweifellos ist die Liebe eine der ältesten Emotionen, über die Menschen Zeugnis abgelegt haben. Seit Jahrtausenden wird sie besungen, versuchen Poeten und Schriftsteller ihrem Zauber näherzukommen. Als die Sumerer um etwa 3500 vor Christus die Schrift erfanden, war die Liebe eines der ersten Themen. Unter antiken Tontafeln aus jener Epoche fand sich der älteste bekannte Liebesbrief aller Zeiten, einige Zeilen für den König Shu-Sin, eingeritzt von einer seiner Frauen: »Bräutigam, lass mich dich liebkosen. Meine kostbaren Zärtlichkeiten sind wohlschmeckender als Honig.«

Solche und andere innere Zustände eines Menschen sind letztlich kaum allein mit dem Verstand zu erfassen und zu durchdringen. Was auch ein Grund dafür ist, dass Emotionen lange in die Sphäre des Chaotischen, schwer Bezähmbaren verbannt waren. Neben wichtigen Denkern stand auch das Christentum den Gefühlen – ausgenommen natürlich den religiösen – skeptisch gegenüber; waren doch die Verlockungen der Sünde vor allem emotional geprägt. Und selbst der große Psychoanalytiker Sigmund Freud: Er nahm Gefühle zwar ernster als die meisten seiner Zeitgenossen, aber im Grunde sollte seine Behandlungsmethode dazu führen, dem bewussten Ich die Vorherrschaft über das Es zu ermöglichen, über die unbewussten Triebe und Gefühle. Und so ist die wissenschaftliche Erkundung der Gefühlswelten ein Kind der Neuzeit.

Ihren Anfang nahm die moderne Emotionsforschung mit der Erkundung der Angst. Einen wichtigen Impuls gab Ende des 19. Jahrhunderts der britische Philosoph und Psychologe William James in der Fachzeitschrift Mind. Sein Beitrag trug den Titel: »What is an emotion?«

Letztlich ging es ihm um die Frage, was in einem Menschen vorgeht, wenn er plötzlich einem Bären gegenübersteht. Laufen wir weg, weil wir Angst haben – oder fürchten wir uns, weil wir laufen? James behauptete, dass die naheliegende Annahme, wonach die Wahrnehmung »Bär« ein Gefühl der Angst auslöst, falsch sei. Vielmehr verursache die körperliche Erregung, wie das einsetzende Herzrasen und die Reaktion »Laufen« auf den Reiz »Bär«, das Gefühl der Angst überhaupt erst. James zufolge sind Emotionen nichts anderes als die Empfindung körperlicher Veränderungen.

Diese Empfindungstheorie konnte nicht lange unwidersprochen bleiben – schließlich war sie nicht in Einklang zu bringen mit der Erfahrung, dass unser Körperzustand oft gleich bleibt, wir aber trotzdem unterschiedlich fühlen. Etwa wenn wir auf dem Sofa sitzen und an den letzten Stress im Büro denken (und uns ärgern) oder an den kommenden Urlaub (und uns freuen).

Offenbar richten sich Emotionen auch nach unseren Gedankenwelten, unserem Innenleben. Das ist – grob vereinfacht – das Credo der sogenannten kognitiven Emotionstheorie. Daher umfasse, sagen deren Vertreter, das Gefühl der Angst auch eine individuelle Einschätzung von Gefahr. Damit bekommt es eine Qualität, es kann angemessen sein oder aber unberechtigt. Und so werden Emotionen auch zu einer Art »Wissen«, zu einem Gefühlswissen über die Welt.

Vollständig ergründet ist unsere Gefühlswelt durch die Theorien jedoch noch längst nicht – und besonders an der Liebe ist ja das eigentlich Faszinierende, sie zu erleben, nicht Fakten über sie zu sammeln. Aber schon der Versuch, sie wissenschaftlich zu erklären, offenbart Erkenntnisse über den Menschen, die weit über das individuelle Empfinden hinausgehen. Was genau etwa passiert da eigentlich, wenn zwei Einzelwesen sich als Paar betrachten, wenn sich die Grenzen zwischen dem Ich und einem anderen auflösen?

Noch vor vier Jahrzehnten konstatierten Forscher, dass es kaum Möglichkeiten gebe, der romantischen Liebe auf die Spur zu kommen. Doch seither haben Psychologen Dutzende ausgeklügelter Fragebögen entwickelt, um die Liebe zu fassen zu bekommen, sie haben Testpersonen unter Durchleuchtungsapparate gelegt, haben das Paarverhalten von Mann und Frau im »Liebeslabor« beobachtet.

Auch wenn die Liebe ihre letzten Geheimnisse noch bewahrt: Die Erkundung der menschlichen Gefühlswelten hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht, ihr wurden unzählige wissenschaftliche Tagungen, Forschungsarbeiten und Aufsätze gewidmet. Selbst unter Naturwissenschaftlern und Ökonomen ist das Thema Gefühle salonfähig geworden.

Wirtschaftsforscher haben raffinierte Experimente ersonnen, die unsere Emotionen beim Verhandeln mit anderen Menschen offenlegen, die zeigen, was uns beflügelt oder bremst. Primatologen beobachten das Verhalten unserer äffischen Verwandtschaft in freier Wildbahn, um dem evolutionären Erbe in uns auf die Spur zu kommen. Historiker analysieren Lebensverläufe und werten alte Enzyklopädien und Liedtexte aus. Neuroforscher kartieren die Aktivität verschiedenster Hirnareale, die etwa am emotionalen Geschehen der Verliebtheit beteiligt sind.

Jedoch sollte man rein biologischen Erklärungsmustern durchaus mit einer Portion Skepsis begegnen – auch wenn der Zeitgeist glauben macht, vor allem sie könnten uns etwas über die Wirklichkeit verraten: In unserer von Bildern geprägten Welt haben Aufnahmen vom Geschehen im Hirn eine besondere Faszination, enthüllt das Feuern der Neuronen angeblich intimste Erkenntnisse. Tatsächlich sind die Möglichkeiten der Hirnforschung begrenzt. Denn die modernen bildgebenden Verfahren können nicht etwa Gefühlszustände direkt sichtbar machen. Sie beschränken sich darauf, physiologische Vorgänge zu messen: die elektrische Aktivität der Hirnzellen oder deren Sauerstoffverbrauch. Nicht mehr – aber auch nicht weniger.

Ein simples Beispiel: Steigt etwa im Mandelkern (Amygdala), bestehend aus zwei kleinen Bereichen in den Schläfenlappen, die eine wichtige Rolle bei emotionalen Bewertungen spielen, die neuronale Aktivität, so interpretieren Wissenschaftler dies als Angst. Bei einem Menschen mit einer Spinnenphobie lässt sich auf diese Weise nachweisen, dass beim Anblick einer Spinne das Angstzentrum aktiviert wird. Verspürt der Patient nach einer Therapie weniger Angst, zeigt sich das ebenfalls im Hirnscan: Die Amygdala spricht nicht mehr so panisch an, dafür wird ein Bereich aktiver, der für eine vernunftorientierte Analyse zuständig ist.

Doch ist letztlich kaum eine Emotion ohne den höchst individuellen Lebenszusammenhang denkbar. So lässt sich zwar feststellen, ob ein Mensch ängstlich, traurig oder zornig ist, welche Bedeutung diese Gefühle aber für das Leben dieses Menschen haben oder welche unmittelbaren Erfahrungen damit verbunden sind, darüber kann kein noch so detailliertes Gehirnbild Auskunft geben.

Im Folgenden werden die neuen Erkenntnisse aus verschiedenen Disziplinen zusammengetragen, eingeordnet und interpretiert. Es wird um sogenannte Basisemotionen wie Angst und Liebe gehen, aber auch um komplexe Gefühle wie Sehnsucht und Einsamkeit.

Und es werden Fragen beantwortet, die wichtig für das Zusammenleben sind: Fühlen alle Menschen ähnlich? Sind wir unseren Emotionen schlichtweg ausgeliefert, oder können wir Trauer, Zorn oder Rache auch ein Stück weit beeinflussen, ja steuern? Könnten wir ohne Emotionen besser entscheiden? Haben wir schon immer so empfunden wie heute? Ist das Schamgefühl angeboren? Verändert es sich unter dem Bombardement der Bilder in Internet und TV?

Selbstverständlich kann das Buch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. So ist die Auswahl der zehn hier vorgestellten Gefühle letztlich subjektiv, orientiert sich aber daran, zu welchen wichtigen menschlichen Emotionen die modernen Wissenschaften Substanzielles beitragen können. Die Begriffe Emotion und Gefühl (engl. feeling) werden aus praktischen Gründen als Synonyme verwendet, obwohl viele Fachleute diese im Detail unterscheiden. »Gefühl« bezeichnet demnach das innere Erleben, also die subjektive Qualität einer Emotion, während der weiter gefasste Begriff »Emotion« einen körperlichen Zustand beschreibt, der aber das innere Erleben mit einschließt.

Die vorgestellten Erkenntnisse können dabei helfen, sich selbst und das eigene Verhalten besser zu verstehen. Etwa zu erfahren, wie sich Wut, ganz gleich, ob sie sich gegen das eigene Tun, das der Arbeitskollegen oder das Verhalten der Kinder richtet, produktiv nutzen lässt. Zu begreifen, welch wichtige Rolle Vertrauen spielt, wenn man gemeinsam berufliche oder private Ziele erreichen will. Zu erspüren, was es einem sagen will, wenn man des Öfteren sehnsüchtig oder gar neidisch auf das Leben anderer Menschen schaut.

Mitunter werden die Erkenntnisse der Intuition widersprechen. So glauben wir oft, ziemlich genau zu wissen, wie wir gefühlsmäßig auf bestimmte Ereignisse reagieren würden, etwa auf einen Lottogewinn oder auf den Verlust eines Armes. Dabei haben Psychologen schon vor einiger Zeit entdeckt, dass unsere Fähigkeit, uns unser zukünftiges Gefühlsleben auszumalen, nicht sehr stark ausgeprägt ist. Menschen überschätzen meist systematisch die Intensität und Permanenz ihrer Gefühle beim Eintreffen bestimmter Ereignisse: sowohl die Dauer des emotionalen Höhenflugs nach einem Geldgewinn als auch die der tiefen Niedergeschlagenheit nach dem Verlust eines Körperteils.

Bestenfalls lassen sich daraus Folgerungen für das eigene Leben, für den Alltag ziehen. Seine eigenen und die Emotionen anderer zu erkennen ist letztlich unerlässlich, um die Absichten all derer, mit denen wir es zu tun haben, einschätzen zu können. Wer das nicht kann, versteht die Welt um ihn herum nicht. Seinen Gefühlen trauen zu können ist entscheidend für das Glücksempfinden und die Lebenszufriedenheit.

In diesem Buch wird gezeigt, dass Gefühle ganz wesentlich darüber bestimmen, wer wir sind und wie wir handeln – ja, dass sie uns durchs Leben navigieren. Dabei wird sich herausstellen, dass der Graben zwischen Emotion und Kognition weniger tief ist, als lange Zeit vermutet, dass Emotionen in den meisten Fällen alles andere als irrational sind. So ist es auch keineswegs abwegig, von der »Intelligenz der Gefühle« zu sprechen. Sie sind es, die verhindern, dass wir ständig ins Unglück laufen, sie machen uns zu mitfühlenden Wesen, befähigen uns zu einem gelingenden Zusammenleben. Entwickeln wir ein Verständnis für unsere Emotionen, so sind wir beim Kern unseres Selbst angekommen.

Claus Peter Simon

Über Claus Peter Simon

Biografie

Claus Peter Simon, Jahrgang 1961, hat Geschichte studiert und arbeitete u.a. als Ressortleiter Wissenschaft bei Die Woche. Seit einigen Jahren ist er geschäftsführender Redakteur des Magazins GEO WISSEN und hat sich vielfach mit Themen aus den Bereichen Entwicklungspsychologie und...

Pressestimmen

Spektrum.de

»Das Sachbuch ist kurzweilig geschrieben und von Anfang an fesselnd. (...) Simon plaudert sprachlich versiert und sehr unterhaltsam aus dem Nähkästchen der Forschung und gibt dabei zahlreiche erfrischende Anekdoten zum Besten.«

rezensions-seite.de

»Ein sehr lesenswertes Buch und eine wichtige Zuwendung zu den menschlichen Emotionen.«

amazon.de

»Ein wichtiges Buch. Sehr empfehlenswert.«

Inhaltsangabe

Einleitung

Die großen Fragen

Wann sind Gefühle entstanden – und warum überhaupt?

Der evolutionäre Sinn von Emotionen

Fühlen alle Menschen ähnlich?

Von Spiegelneuronen und emotionalen Großwetterlagen

Können wir auf Gefühle verzichten?

Weshalb intuitive Entscheidungen oft die besseren sind 

Haben wir schon immer so gefühlt wie heute?

Von der Affektbeherrschung zum »Sturm und Drang«

Leben wir in einem Zeitalter der Gefühligkeit?

Wenn »007« die Lizenz zum Weinen hat

Die großen Gefühle 

Angst Die verkannte Emotion 

Einsamkeit Die ansteckende Emotion 

  • Exkurs: Langeweile 

Ekel Die moralische Emotion 

  • Exkurs: Scham 

Glück Die flüchtige Emotion 

Liebe Die übermächtige Emotion 

Neid Die ambivalente Emotion 

  • Exkurs: Eifersucht 

Rache Die rechtende Emotion 

  • Exkurs: Schadenfreude 

Trauer Die vieldimensionale Emotion 

  • Exkurs: Sehnsucht 

Vertrauen Die verbindende Emotion 

  • Exkurs: Geborgenheit 

Zorn Die zerstörerische Emotion 

  • Exkurs: Ärger 

Schluss 

Literatur 

Sachregister 

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