Wofür es keinen Namen gibt

Wofür es keinen Namen gibt

Ich bin keine Witwe, ich bin keine Waise, ich bin eine Mutter, die ihren Sohn verloren hat

Hardcover
E-Book

€ 18,00 inkl. MwSt.

"Mein Sohn hat sich umgebracht"

Piedad Bonnett erzählt in ihrem Buch von der vielleicht schrecklichsten Erfahrung, die Eltern machen können: dem Selbstmord ihres 28-jährigen Sohnes Daniel, der unter Schizophrenie litt.

Daniel war zunächst ein ganz normaler junger Mann wie viele andere, er war künstlerisch begabt, und er liebte das Leben, bis seine Krankheit ihn daran zerbrechen ließ. Bonnett begibt sich in ihrem Buch auf die Suche nach ihrem Sohn und stellt Fragen, die er selbst ihr nicht mehr beantworten kann: Wer war Daniel wirklich? Was wusste ich von ihm, und was wusste ich nicht? Hätte ich ihm helfen können in seiner Einsamkeit und wie? Sie schreibt mit der klaren und zärtlichen Sprache des Herzens – mit einer Sprache, die jeden berührt.

 

  • € 18,00 [D], € 18,50 [A]
  • Erschienen am 01.09.2017
  • 160 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
  • Übersetzt von: Petra Strien-Bourmer
  • ISBN: 978-3-492-05859-9
 
 

Leseprobe zu »Wofür es keinen Namen gibt«

Unwiederbringlich

Wir suchen uns einen freien Platz zum Parken und finden ihn fünfzig Meter entfernt von dem alten fünfstöckigen Gebäude, das, würdevoll, aber reizlos, fast am Ende der 84th Street zwischen der 2nd und der 3rd Avenue aufragt, einer der typischen New Yorker Straßen der Upper East Side, gediegen und beinahe immer ruhig trotz der Läden, die in den Erdgeschossen betrieben werden. Aus dem Kofferraum des Wagens holen wir zwei große Koffer, leicht zu heben, da leer. Vor dem Haus angekommen, bleiben wir, wie vom gleichen Gedanken bewegt, stehen und blicken nach oben, als [...]

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Piedad Bonnett

Piedad Bonnett

Piedad Bonnett ist Romanautorin, Theaterschriftstellerin und Lyrikerin. Ihre Gedichtbände wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und mit vielen literarischen Preisen ausgezeichnet. Sie lehrt als Professorin an der Universidad de los Andes in Bogotá.

Rezensionen und Pressestimmen

Kronen Zeitung (A)


»Der Sohn der kolumbianischen Schriftstellerin Piedad Bonnett leidet an Schizophrenie, mit 28 Jahren nimmt er sich das Leben. Mit berührenden Worten und großer Kraft hat sie sich den Schmerz von der Seele geschrieben. Es ist ein Text, der aufwühlt und doch auch Trost spendet.«   

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