Wörterbuch einer verlorenen Welt

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 »Ich habe dieses Buch wie im Rausch gelesen - es war mir unmöglich aufzuhören.« Paul Auster

 

Ihr Vater war der Künstler Avigdor Arikha, ihre Mutter die Dichterin Anne Atik, ihr Pate der berühmte Samuel Beckett. Alba Arikhas Erinnerungsbuch erzählt von einer glamourösen Kindheit im Paris der Achtzigerjahre und ist doch auch eine zarte Familiengeschichte unter den Schatten der Shoa.

 

Ihr Leben könnte so leicht sein: Paris, Lippenstift und Eyeliner, Hummus und Schokoladenmakronen, Diskos und Partys, Zigaretten, Serge Gainsbourg, Gary Cooper und Alain Delon, beste Freundinnen und Freunde.

Und Albas Vater ist ein berühmter Künstler. Doch er ist auch ein Holocaustüberlebender, ein intellektueller Snob, gegen alles Moderne, streng mit seinen Töchtern und seiner Frau. »Dein Vater hatte keine Jugend. Er versteht nicht, was du gerade durchmachst.« Und Alba verstehe nicht, was ihr Vater durchgemacht hat. Immer wieder bricht er die Erzählungen seiner Erlebnisse ab und vertröstet Alba: »eines Tages werde ich Dir alles erzählen« - ein zartes Buch, das Buch einer Tochter für ihren Vater, aber vor allem auch für sich selbst.

  • € 10,99 [D], € 10,99 [A]
  • Erschienen am 12.05.2014
  • 256 Seiten , WMEPUB
  • Übersetzt von: Friederike Meltendorf
  • ISBN: 978-3-8270-7735-6
 
 

Alba Arikha

Alba Arikha

Alba Arikha, geboren und aufgewachsen in Paris, hat ihre ersten Schreibversuche mit Schützenhilfe von Samuel Beckett unternommen. Sie hat Klavier studiert und eine eigene CD veröffentlicht. Unter dem Namen Alba Branca erschienen bereits der Roman »Muse« und die Sammlung von Kurzgeschichten »Walking mehr ...

Rezensionen und Pressestimmen

WDR 5 "Scala"


»In diesem Erinnerungsbuch sitzt jeder Satz wie ein Punkt in einem Bild von Monet. Absatz für Absatz fängt Alba Arikha das Lebensgefühl einer schwierigen Adoleszenz ein und zeichnet ganz nebenbei das Porträt des berühmten Vaters. Ein berührendes Buch über das Erwachsenwerden im Schatten der Familiengeschichte.«   

Bolero


»Als Alba Arikha mit dem Schreiben anfängt, schaut ihr Samuel Beckett über die Schulter. [...] "Ich schickte ihm einige meiner Gedichte. Wenn er es mochte, antwortete er mir, wenn nicht, dann nicht." [...]. Hätte sie Mister Beckett diese zart gewebte Familiengeschichte geschickt, er hätte Arikha sicher geantwortet.«    

JOY


»Sensibler Rückblick.«   

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