Wir zählen unsere Tage nicht

Wir zählen unsere Tage nicht

Roman

€ 19,99 inkl. MwSt.

Von braven Kindern und rebellierenden Eltern

Eine Familie, vier Personen, zwei Generationen. Isa und Severin, Radiomoderatorin und Bildhauer, ein vitales Künstlerehepaar – doch ihre großen Tage sind vorbei. Wer, wenn nicht die Kinder, könnte in ihre Fußstapfen treten? Aber die kämpfen mit den Fallstricken der bürgerlichen Existenz, denn die Zeiten haben sich geändert. – Isa, die Frau mit der markanten Stimme, die Diva des Hörfunks, feiert einen letzten Triumph im Radio, dann tritt sie ab. Severin hat sich in der Mondlandschaft einer Kiesgrube sein Atelier und eine eigene Welt geschaffen. Doch eines Tages tauchen Männer mit Schutzwesten und dunklen Masken auf und drohen den Ort zu erobern, an dem sich Severin vom Fortgang der Zeit unberührt glaubte ... Klug und souverän erzählt Silvio Blatter von der Erfüllung von Lebensplänen und den großen Auseinandersetzungen zwischen den Generationen.

  • € 19,99 [D], € 20,60 [A]
  • Erschienen am 09.03.2015
  • 304 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag
  • ISBN: 978-3-492-05645-8
 
 

Leseprobe zu »Wir zählen unsere Tage nicht«

Es sieht phantastisch aus, rühmte die Verkäuferin, das Kleid ist sagenhaft, es sitzt wie angegossen.
Isa ließ sich die Schmeichelei gern gefallen. Sie drehte sich langsam vor dem dreiteiligen Spiegel, beschaute sich von allen Seiten.
Es passt zur Farbe Ihrer Augen.
Ist der Ausschnitt nicht zu tief??
Nein, Sie können sich das leisten. Darf ich??
Die Verkäuferin zupfte ein wenig am kleinen, offenen Stehkragen, lobte Isas Figur, das Kleid ist wie für Sie gemacht.
Isa glaubte, in der hellen Stimme einen vertrauten Akzent zu erkennen, wie sie einzelne Vokale aussprach.
Napoli??
Sie fragte wie [...]

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Silvio Blatter

Silvio Blatter

Silvio Blatter ist Schriftsteller, Maler und Kolumnist und gilt als einer der "herausragenden Schweizer Gegenwartsautoren“ (Südwest Presse). Seine Romantrilogie "Zunehmendes Heimweh", "Kein schöner Land", und "Das sanfte Gesetz" machte ihn bei einem breiten Publikum bekannt. Blatter erhielt mehr ...

Rezensionen und Pressestimmen

Wiener Zeitung (A)


»Silvio Blatter ist ein anrührendes Familienporträt gelungen. Ein leises Buch, ganz ohne Effekthascherei, eines, in dem es auf die Zwischentöne ankommt.«   

Publik Forum


»Blatter erzählt in diesem neuen Roman atmosphärisch und dramaturgisch geschickt von Eltern-Kind-Beziehungen, von der Schwierigkeit, im Leben kürzer zu treten – aber auch von kühnen Neuanfängen und der ›Umarmung der Gegenwart‹.«   

Hessisch-Niedersächsische Allgemeine


»Bei Silvio Blatter geht es um zentrale Weichenstellungen im Leben, um Entwürfe zum Glücklichsein, ums Hinterfragen der Existenz.«   

Ostthüringer Zeitung


»Silvio Blatter ist ein anrührendes Familienporträt gelungen. Ein leises Buch, ganz ohne Effekthascherei, eines, in dem es auf die Zwischentöne ankommt.«   

041 Das Kulturmagazin


»Silvio Blatter erzählt auf brillante Weise, wie eine Familie ihren Alltag bewältigt. Blatters Blick auf Isa und Severin, auf ihr Leben, auf ihre Familie ist feinfühlig, nuanciert und niemals verstellt von Klischees, seine Sprache klar und hellsichtig.«   

Süddeutsche Zeitung


»Alles ist mit leichter Hand erzählt, liest sich locker und unterhaltsam.«   

Reutlinger General-Anzeiger


»›Wir zählen unsere Tage nicht‹ ist eine fundiert ausgearbeitete Familiengeschichte. Die ausformulierten Charaktere wirken authentisch und machen es dem Leser leicht, ihre Sicht auf die Dinge nachzuvollziehen. Ihre Selbstfindungsprozesse sind philosophisch angehaucht und mit humorvollen Anekdoten gewürzt.«   

BR2 »Diwan«


»Silvio Blatter erweist dem Prädikat ›Schweizer Realismus‹ erneut alle Ehre.«   

Schwäbisches Tagblatt


»Souverän und einfühlsam erzählt Blatter die Geschichte einer Familie, die Geschichte zweier Generationen und zugleich die der heutigen Schweiz.«   

Oltner Tagblatt


»Blatter versteht es genial, die Beziehungen der Personen in wunderschöner Sprache darzustellen.«   

Kieler Nachrichten


»Blatter seziert das Innenleben [der Figuren], tiefgründig und doch einfach, dabei weder oberflächlich noch distanziert: Ein gelungener Roman über Familienkonstellationen, Seelenlandschaften und das Verstreichen der Zeit.«   

Berner Kulturagenda


»Silvio Blatter hat sich aus der amerikanischen Literatur den Sinn für dramatische Inszenierungen angeeignet. Auch sein eben erschienener Generationenroman ist spannungsvoll aufgebaut und mit umstandsloser Sprache erzählt.«    

Südkurier


»Blatter beschreibt den Alltag dieses ungewoehnlichen Paares sehr plastisch und nah, mit viel Einfühlungsvermögen und Kenntnis.«   

Passauer Neue Presse


»Silvio Blatter thematisiert mal impressionistisch, mal pointillistisch, mal expressionistisch das ewige Dilemma mit der Lebenszeit und ihrer Erfüllung.«   

SRF BuchZeichen


»Silvio Blatter ist ein gutes Porträt zweier Generationen gelungen. Leser und Leserinnen erfahren manches übers Älterwerden oder ganz einfach über das Leben und was es für uns bereithält.«   

literarischer monat


»Man kann dieses Buch als lebensklugen Actionfilm lesen. Action mit Tiefgang und Skepsis – und am Ende mit erfahrungsgesättigter Zuversicht.«   

NZZ am Sonntag


»Silvio Blatter erzählt in einem mit Absicht gedämpften Tonfall, ohne entlastende Pointen anzusteuern, mit sorgfältig gezirkelten Schnitten...«   

WDR 3 Mosaik


»Was kann noch kommen - der neue, einfühlsame Roman des Schweizers Silvio Blatter erzählt die wechselvolle Geschichte eines in die Jahre gekommenen Paares.«   

St. Galler Tagblatt


»Immer wieder gelingt es Blatter, originelle Szenen zu erfinden und Motive miteinander zu verknüpfen, die großes Potential haben.«   

Basler Zeitung


»Dieser Meister des unprätentiösen Erzählens führt zwei Generationen mit divergierenden Lebensentwürfen vor. Die Alten marschieren durch, die Jungen versanden. Blatters präzise Nüchternheit der Milieubeschreibung überzeugt«   

Ruhr Nachrichten


»Ein gelungenes Porträt über zwei Generationen und das Verstreichen der Zeit.«   

Heilbronner Stimme


»Im Vordergrund stehen die leicht erzählten, nachdenklichen Momente mit Raum für schmerzhafte, unausweichliche Wahrheiten. Silvio Blatter schreibt eindrucksvoll und ohne Plattitüden. Der Roman hat viele Facetten, es geht um das Älterwerden, den Generationenkonflikt und verschiedene Arten des Familienlebens.«   

Aargauer Zeitung


»Wovon, wenn nicht von Themen wie Glück, Zufriedenheit, Angst oder Verunsicherung handelt wirkliche Literatur? Diejenige von Silvio Blatter tut es jedenfalls«   

Berner Zeitung


»Kunstvoll senkt Blatter seine Sätze wie Sonden in die Psyche seiner Figuren, um hör- und fühlbar zu machen, was sie umtreibt.«   

BuchMedia-Magazin (A)


»Lakonisch breitet Silvio Blatter die schmerzhafte Auslegeordnung zweier Generationen aus, zeigt ihr Scheitern, lässt aber immerhin einen Funken Hoffnung aufglimmen.«   

Kommentare zum Buch
1.
JulesBarrois / lovelybooks.de am 07.04.2015 - 12:10:50

Kunstvoll, klug und souverän erzählt Silvio Blatter von der Erfüllung von Lebensplänen und den großen Auseinandersetzungen zwischen den Generationen.   Rezension ursprünglich auf www.lovelybooks.de veröffentlicht.

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