Wir sind nicht wir

Roman

€ 12,99 inkl. MwSt.

»Herzzerreißend und vollkommen glaubwürdig, wunderbar konstruiert, ein reiches und mächtiges Buch. Und einer der ehrlichsten Romane, die je über die Liebe geschrieben wurden.« New York Times

Ob in dem kleinen Apartment in Queens, in dem Eileen in den 1940er- und 50er-Jahren aufwächst, gelacht oder geweint wird, kommt ganz darauf an, wer gerade zu Besuch ist oder wieviel getrunken wird. Nicht ihre Eltern möchten, dass sie es einmal besser hat – sie selbst will dieser Enge unbedingt entfliehen.

Als sie Ed Leary begegnet, einem jungen Wissenschaftler voller Sanftmut, scheint das Ersehnte so nah: ein schönes Haus, eine kleine Karriere, eine glückliche Familie. Doch was, wenn Träume in Erfüllung gehen, das Glück sich aber nicht hinzugesellt?

Thomas erzählt nicht von Tellerwäschern und Millionären, sondern von ganz gewöhnlichen Menschen. Denn sie – die Mittelschicht – sind es, die Amerika zu einem mythischen Ort der Freiheit und Selbstverwirklichung gemacht haben.

Aber so, wie wir längst wissen, dass dieser Mythos nur eine Chimäre war, erfahren auch Eileen, Ed und ihr Sohn Connell, wie schnell Sichergeglaubtes ins Wanken gerät. Dann stellen sich die drängenden Fragen: Was ist wirklich wichtig im Leben? Hat man ein Recht auf Glück? Und wer sind wir, wenn wir nicht mehr wir selbst sind?

 

  • € 12,99 [D], € 12,99 [A]
  • Erschienen am 16.02.2015
  • 896 Seiten , WMEPUB
  • Übersetzt von: Astrid Becker, Karin Betz
  • ISBN: 978-3-8270-7798-1
 
 

Leseprobe zu »Wir sind nicht wir«

Sein Vater blickte auf die Angelschnur im Wasser. Der Junge fing einen Frosch und schob ihm einen Haken in den Bauch, weil er wissen wollte, wie es aussah, wenn er ihn durchbohrte. Glitschige Eingeweide blieben daran kleben, ihm wurde übel vor Schuld. So harmlos er konnte, fragte er seinen Vater, ob man mit Fröschen fischen könne. Der musterte ihn kurz mit geweiteten Nasenflügeln und schüttelte drohend die Kaffeebüchse mit den durcheinanderwimmelnden Würmern, von denen einige über den Rand schwappten und wegkrochen. Er sagte ihm, er habe etwas Böses getan und seine Jugend sei keine [...]

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Matthew Thomas

Matthew Thomas

Matthew Thomas, in der New Yorker Bronx geboren und in Queens aufgewachsen, studierte an der Universität Chicago und Kalifornien. Er lebt mit seiner Frau und Zwillingen in New Jersey. 10 Jahre schrieb der ehemalige Highschool-Lehrer an seinem ersten Roman, und wurde dann mit „Wir sind nicht wir“ mehr ...

Weblinks

Rezensionen und Pressestimmen

Heilbronner Stimme


»Ja, man sollte als Soundtrack zur Lektüre vielleicht Neil Young in Erwägung ziehen, all seine Lieder über die "Ordinary People", diese Otto-Normal-Menschen, die weder Lichtgestalt sind, noch einen Heiligenschein tragen. [...] Geschöpfen, denen Matthew Thomas in seinem Familienepos ein Denkmal setzt.«   

rostfrei - Aktiv und Gesund Leben für Fortgeschrittene


»Ein großartiger Roman über die Belastbarkeit des Menschen.«   

Junge Welt


»In seinem Romandebüt zeigt sich Matthew Thomas, der auf seine eigene Biographie zurückgreift, als kraftvoller Erzähler. Er schildert Eds allmählichen Verlust des Gedächtnisses und sein Abgleiten in einen für seine Familie unzugänglichen Raum mit großer Einfühlsamkeit.«   

Süddeutsche Zeitung


»Aus seiner so kleinen, intimen Szene heraus und mit so wenigen, kurzen Wörtern so weit ausholen zu können, beweist, dass dies nicht nur ein dicker, sondern ein großer Roman und dass Matthew Thomas ein begnadeter Epiker ist.«   

Bayerische Rundfunk 5


»'Wir sind nicht wir' ist ein Familienepos über drei Generationen. Und es ist ein Buch über eine starke Frau, eine Witwe, deren Mann noch lebt. ‚Wir sind nicht wir‘ von Matthew Thomas ist ein berührender Roman.«   

WDR 5 "Scala"


»Ein bewegendes Buch. Man lernt etwas über das Leben dabei. Und wer es zuklappt, ist danach auch nicht mehr ganz er selbst. So wie das sein soll bei guter Literatur.«   

Westdeutsche Zeitung (dpa)


»'Wir sind nicht wir' ist ein Familienepos aus der amerikanischen Mittelschicht, mitreißend und herzergreifend geschrieben.«   

BUNTE


»Die Saga einer irischen Einwandererfamilie im New York des 20. Jahrhunderts – Kulisse für einen großartigen Gesellschafts- und Liebesroman – und der hat Bestsellerpotenzial.«   

Glamour


»Manchmal erinnert die Heldin des Romans an Scarlett O’Hara in einer modernen 'Vom Winde verweht'-Version.«   

Frankfurter Rundschau


»Matthew Thomas ist ein feiner Schilderer von Seelenzuständen und nie um ein klares Wort verlegen. Er erzählt gradlinig, realistisch, drastisch.«   

hr 2 Kultur "Kulturfrühstück"


»Thomas macht etwas, was man nennen könnte – dem Leben bei seiner Arbeit zuschauen.«    

NDR Kultur


»Thomas kann schreiben. Er ist ganz dicht bei seinen Helden, schildert akribisch genau ihren Alltag, findet poetische Bilder und Vergleiche. […] und wie er mit dem Thema Alzheimer umgeht, DAS kennt die Literatur SO bisher nicht.«   

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