Wer nicht schreibt, bleibt dumm

Wer nicht schreibt, bleibt dumm

Warum unsere Kinder ohne Handschrift das Denken verlernen

Hardcover
E-Book

€ 22,00 inkl. MwSt.

Über 1,2 Millionen Kinder können nicht mehr richtig schreiben

Vom Verlust einer überlebenswichtigen Kulturtechnik

Die engagierte Lehrerin Maria-Anna Schulze Brüning beobachtet seit Jahren, wie sich die Handschrift ihrer Schüler rapide verschlechtert. Unsere Kinder sind jedoch keine Generation von Lernverweigerern, wie sie betont, sondern Opfer einer fehlgeleiteten Schulpolitik. Handschrift und Rechtschreibung werden in den Grundschulen vernachlässigt und dem Experimentieren preisgegeben. Lernfreude und vernetztes Denken bleiben dabei auf der Strecke, denn Krakelschriften werden für Kinder immer mehr zum Handicap. Gemeinsam mit dem Journalisten Stephan Clauss zeigt die erfahrene Pädagogin, wie ein kostbares Kulturgut aufs Spiel gesetzt wird und welche Konzepte Schülern wirklich helfen, um aus einer »Sauklaue« eine Handschrift zu machen. Denn gut und lesbar zu schreiben ist auch im digitalen Zeitalter kein Luxus, sondern elementar für die Zukunft unserer Kinder.

  • € 22,00 [D], € 22,70 [A]
  • Erschienen am 03.04.2017
  • 304 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
  • ISBN: 978-3-492-05824-7
 
 

Leseprobe zu »Wer nicht schreibt, bleibt dumm«

Einleitung – Die Handschrift auf dem Abstellgleis

 

Seit vielen Jahren beobachten Lehrer an deutschen Schulen, wie die Handschriften der Schüler sich alarmierend verschlechtern. Sie sehen mit Sorge, dass immer mehr Kinder unleserlich, langsam oder nur mit großer Mühe schreiben können. Hinzu kommt bei immer mehr Schülern eine fehlende Rechtschreibkompetenz. Die Lehrer sehen, wie sehr diese Kinder gehandicapt sind, wenn sie schriftliche Aufgaben nicht bewältigen können, und wie ihre Motivation zu lernen abnimmt, sobald es ums Schreiben geht. Und sie sehen auch, welche negativen Folgen [...]

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Stephan Clauss

Stephan Clauss

Stephan Clauss befasst sich als Buchautor, Historiker und Redakteur beruflich wie privat mit Sprache, Schrift und Literatur. Der Journalist analysiert aktuell die Chancen, Risiken und Nebenwirkungen der digitalen Revolution. Er sieht kritisch, wie rasant die neuen Medien die Kultur der mehr ...

Maria-Anna Schulze Brüning

Maria-Anna  Schulze Brüning

Maria-Anna Schulze Brüning ist seit mehr als fünfundzwanzig Jahren Lehrerin für Kunst und Französisch an einer Gesamtschule in Hamm. Vor allem bei unterschiedlichen Startbedingungen liegt ihr die individuelle Förderung ihrer Schüler am Herzen. Die von ihr erstellten Studien finden seit vielen mehr ...

1 Themenspecial Veröffentlicht am 06.06.2017 von Piper Verlag

Ein Plädoyer für den Erhalt der Handschrift

Lehrerin Maria-Anna Schulze Brüning beobachtet seit Jahren, wie die Handschriften ihrer Schüler immer unleserlicher werden und erklärt nun in »Wer nicht schreibt, bleibt dumm«, warum ein ordentliches Schriftbild so wichtig ist und wie Lehrer und Eltern verhindern können, dass das schulische Fortkommen der Kinder an der Handschrift scheitert.

Rezensionen und Pressestimmen

FAZ


»(…) Eine lohnende Lektüre für Eltern, Lehrer und Bildungspolitiker.«   

Westfälischer Anzeiger


»Vor allem viel Übung und das rechtzeitige Korrigieren von Fehlern sei wichtig. Auch sollten die Kinder wieder mit Schreibschrift beginnen. Denn wer eine flüssige Handschrift erlernt habe, könne später auch problemlos in Druckbuchstaben schreiben, umgekehrt sei der Weg weit aufwendiger und schwieriger.«   

allianz-fuer-handschrift.de


»Das vorliegende Buch gehört in jede Schule und in die Hand jeder Lehrerin/jedes Lehrers, die sich in der Grundschule mit dem Schrifterwerb befassen und überlegen, wie dieser Schrifterwerb gestaltet sein soll. (...) Es ist auch geeignet für alle diejenigen, die den Schriftgebrauch nach der Grundschule fördern oder Hilfe zur Verbesserung schlechter Handschriften leisten wollen.«   

Kommentare zum Buch
1. Schreibschrift
Udo Gigger am 28.11.2016 - 07:23:40

Nur wer Schreibschrift schreibt, schreibt. Die VA war schon der Anfang des Schreibdruckens. Kinder brauchen die Schreibschrift als Ausgangsschrift.

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