Weißer Zug nach Süden

Weißer Zug nach Süden

Roman

€ 16,99 inkl. MwSt.

Wer bist du, wenn du das Leben einer anderen lebst?

Chiara stammt aus Castelnuovo in Italien. Warum sie nach Deutschland gekommen ist, geht niemanden etwas an. Jetzt ist sie da und führt das Leben, das ihre Freundin Leonie ihr hinterlassen hat: Chiara wohnt in Leonies Haus auf dem Hügel und hat auch ihren Job übernommen, sie putzt. Für den Übergang, sagt sie sich, aber dieses Leben gefällt ihr, sie mag es, in fremde Wohnungen zu schauen, die Dinge in Ordnung zu bringen. Die Wohnung des Herrn Vorden übt dabei eine besondere Anziehung auf sie aus. Und auch Vorden scheint eine tiefere Verbindung zu ihr zu haben - denn jede Woche, wenn Chiara seine Räume betritt, findet sie auf seinem Schreibtisch einen Stapel Blätter mit einer Geschichte. Und jede Woche fragt sie sich, ob der Mann, von dem sie nicht einmal den Vornamen kennt, ihre Gedanken lesen kann. Denn seine Geschichten haben sehr viel mit ihrem Leben zu tun.

  • € 16,99 [D], € 17,50 [A]
  • Erschienen am 16.02.2015
  • 144 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
  • ISBN: 978-3-492-05610-6
 
 

Thommie Bayer

Thommie Bayer

Thommie Bayer, 1953 in Esslingen geboren, studierte Malerei und war Liedermacher, bevor er 1984 begann, Stories, Gedichte und Romane zu schreiben. Neben anderen erschienen von ihm »Die gefährliche Frau«, »Singvogel«, der für den Deutschen Buchpreis nominierte Roman »Eine kurze Geschichte vom Glück« mehr ...

Medien zu »Weißer Zug nach Süden«

Rezensionen und Pressestimmen

General-Anzeiger


»Die poetisch leichte Lektüre trägt den Leser hinaus aus der Hektik des Alltags in eine Welt, in der die kleinen und schönen Dinge des Lebens zählen.«   

Leipziger Volkszeitung


»Bayer erzählt diese Geschichte nicht etwa in Pilcher-Prosa vom Suchen und Finden (...) sondern [erzählt] so souverän wie empathisch von den kleinen Dingen des Alltags, von Lebensentwürfen, von Enttäuschungen.«   

Nordwestschweiz (CH)


»Thommie Bayers Geschichten sind lebensklug und anrührend, und er schreibt mit leichter Hand.«   

Badische Zeitung


»Dieses Buch lässt sich auf mehreren Ebenen lesen: als unterhaltsame Erzählung, als geheimnisvoll-poetische Geschichte, als Psychogramm. Auf alle Fälle wird man hineingezogen in die Leben von Thommie Bayers Protagonistinnen - und man stellt sich die Frage: Ist mein Leben so, wie es sein soll?«   

Ruhr Nachrichten


»Der Autor erzählt die Geschichte von zwei jungen Frauren auf der Suche nach sich selbst. Wie all seine Romane ist auch dieser flüssig und unterhaltsam geschrieben.«   

Westdeutsche Allgemeine


»Bayers poetischer Erzählton wirkt vertraut. Und doch gelingt es ihm erneut, zu überraschen.«   

Kleine Zeitung (A)


»Thommie Bayer gelingt in seinem knappen Roman eine geschickte Dramaturgie, die mehr Fragen stellt, als sie Antworten gibt. Der ehemalige Liedermacher aus Esslingen komponiert eine kleine Schicksalssymphonie, in der Chiaras Moll aus Ängsten und Melancholien in ein helles Dur aus Erwartung und Neuanfang mündet.«   

Südkurier


»Bayer schreibt über das Leben; in seiner Schilderung von Chiaras Gewohnheiten liegt eine Ruhe, die (...) das Hektische des Alltags entschleunigt.«   

Aachener Zeitung Stadt


»Ein äußerlich schmales Büchlein, das aber inhaltlich eine Fülle von Poesie entfaltet.«   

WDR 5


»Thommie Bayer erzählt in seinem neuen Roman die Geschichte von Menschen auf der Suche nach sich selbst. Manche Wege verirren sich im Dickicht, manche enden unerwartet vor einer Mauer. Aber alle sind getragen von einer klaren, klugen Sprache und einer Einsicht in das Menschsein, die man beinahe Weisheit nennen möchte.«   

NDR1


»Ein kurzweiliges Buch mit viel Wortwitz!«   

Ruhr Nachrichten


»Eine schöne Gelegenheit für den Autor, seine Künste in der kleinen Form unter Beweis zu stellen.«   

Mokka


»Thommie Bayer nähert sich mit viel Leichtigkeit und Poesie der Unergründbarkeit menschlicher Inspiration und der Frage nach der eigenen Identität.«   

Kommentare zum Buch
1. Schade
Marc Gröben am 23.07.2015 - 16:02:49

Schade,   Thommie Bayer hat schon öfter überrascht, allerdings noch nie so negativ wie hier. Ein belangloses Buch mit einer belanglosen Geschichte deren Ende man herbei sehnt.

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