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Unfaithful Music – Mein LebenUnfaithful Music – Mein Leben

Unfaithful Music – Mein Leben

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Unfaithful Music – Mein Leben — Inhalt

»Mit guten Manieren und schlechtem Atem kommt man nirgendwo hin.« Getreu dieser Devise sang Elvis Costello in seinem Protestsong gegen Margaret Thatcher, er werde auf ihrem Grab stehen und darauf herumtrampeln. Bei seinem legendären Auftritt bei Saturday Night Live stellte er sich der Zensur von Bands wie den Sex Pistols im Radio entgegen. Bis heute nimmt Costello bei seiner Kritik an politischen Missständen und jeder Form von Nationalismus nie ein Blatt vor den Mund.

In den dreißig Alben, mit denen der Brite seit 1977 Erfolge feiert, erfand sich der eigenwillige Künstler immer wieder neu. Seine rauen Anfänge lagen zwischen Rock, New Wave und Punk − und schon damals erreichte er ein Millionenpublikum. Mit »She«, aufgenommen für die romantische Komödie »Notting Hill«, rührte er die Herzen aller Liebenden. Über alle Hinwendungen zu so unterschiedlichen Stilrichtungen wie Country, Folk, Motown, Jazz, Ska und Klassik hinweg begeistert Costello seine Fans − und ist dabei in Deutschland gerade mit seinen jüngsten Alben besonders erfolgreich. Elvis Costellos Buch erklärt die Hintergründe seiner legendären Songtexte und berührt durch seine Poesie.

€ 29,99 [D], € 30,90 [A]
Erschienen am 09.11.2015
Übersetzer: Henning Dedekind, Henriette Heise, Hubert Mania
784 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-8270-1226-5
€ 17,99 [D], € 17,99 [A]
Erschienen am 09.11.2015
Übersetzer: Henning Dedekind, Henriette Heise, Hubert Mania
784 Seiten, WMEPUB
ISBN 978-3-8270-7832-2
»Knapp 800 Seiten weiß der als Declan MacManus geborene Songwriter mühelos zu füllen, die Anekdoten, Lästereien und auch sensible, selbstkritische Passagen sprudeln nur so aus dieser Schreibmaschine. […]. Dass das Buch dabei so außerordentlich spannend wie authentisch wirkt, liegt an Elvis‘ schonungsloser Offenheit, seinem Mangel an Eitelkeit, den er trotz allen Namedroppings zu jeder Minute glaubhaft rüberbringt.«
ox fanzine
»Ohne Ghostwriter verfasst, offenbart Costello zwar eine bislang ermüdende Neigung zum Detail, aber auch einen trockenen, sehr britischen Humor. Munter springt der mittlerweile 61-jährige Elvis Costello durch die Zeitebenen, lässt keine Gelegenheit aus für einen Witz und hat zu allem eine Meinung. Nein, öde ist diese Autobiografie wirklich nicht.«
ver.di publik
»'Unfaithful Music' ist die unterhaltsamste und informativste Musikerbiografie seit langem - eloquent, freimütig, selbstironisch, klarsichtig und offenherzig. Die Übersetzung von Henning Dedekind, Henriette Heise und Hubert Mania ist sehr gelungen und überträgt auch Wortspiele gekonnt.«
SWR 2 "Die Buchkritik"
»Fein geschliffen ist seine Sprache, wie es sich für einen Songschreiber seines Ranges gehört. Ungeordnet ist der Lesefluss, die Geschichte muss der Leser selbst zusammensetzen. Das ist ein bisschen anstrengend, aber zugleich auch näher dran an dem, was von einem Musikerleben bleibt: Schlaglichter, Fotofetzen und Liederzeilen.«
KREUZER
»Seine Autobiographie 'Unfaithful Music – Mein Leben' dürfte dazu beitragen, den Menschen und Künstler Costello besser zu verstehen. Das opulente Buch, knapp 800 Seiten stark, erzählt viel über sein künstlerisches Verständnis, seinen Werdegang und die Entwicklung der Rock- und Popmusik in den letzten vier Jahrzehnten. Keineswegs nur was für Costello-Fans.«
Mokka - Das Magazin für das westliche Münsterland
»Ja, und erzählen kann er auch, obwohl es mit satten 728 Seiten schon eher ausschweifend wird. Aber bei so einem bewegten Leben ist das unvermeidbar und speziell für den deutschen Leser erhellend und informativ, denn Costello blieb grundsätzlich ein britisches Phänomen.«
Good Times
»Elvis Costello hat es vom umtriebigen Rockstar zum allseits geachteten Pop-Universalgelehrten gebracht. In seiner 800-Seiten- Autobiographie geht es intelligent, witzig und eine Nummer zu chaotisch durch die Lebens- und Musikgeschichte der Briten.«
Ludwigsburger Kreiszeitung (dpa)
»Costello nimmt kein Blatt vor den Mund und beschert uns einen intensiven Einblick in sein spannendes Leben als Musiker und Künstler. Was bitteschön kann man als Fan mehr erwarten?«
zuckerkick.com
»Dieser Meister des musikalischen Eklektizismus kann sich als Schreiber genauso intelligent, ideenreich und wortgewandt äußern wie musikalisch.«
Badische Neueste Nachrichten "Der Sonntag"
»Sein Buch, das übrigens ohne Ghostwriter verfasst ist, liest sich in weiten Strecken als wildes Durcheinander, das keinerlei Chronologie folgt. Costello springt von einer Anekdote zur nächsten und auf der Zeitebene vor und zurück und manchmal fällt es selbst dem fachkundigen Leser schwer, den roten Faden zu verfolgen. Das macht aber nichts, denn Costello erzählt sehr unterhaltsam und scheint nur manchmal mit sich etwas ungeduldig zu werden«
die tageszeitung (taz)
»Elvis Costellos reichhaltige Lebensgeschichte ist nicht nur seinen Fans zu empfehlen, sondern die Zwischenbilanz eines sympathischen Weltstars, der selbst nicht ganz zu verstehen scheint, wie er das überhaupt geworden ist.«
ORF Ö1
»Es ist ein spannendes, streckenweise hinreißendes Buch geworden. Nicht nur deshalb, weil der Mann und seine unvermeidliche Hornbrille eine Persönlichkeit mit den unterschiedlichsten Facetten ist – Aufschneider, Melancholiker, Kotzbrocken, Universalgenie und noch einiges mehr. Sondern auch aus dem Grund, weil Costello ein begnadeter Erzähler ist.«
Der neue Tag
»Elvis Costello hat es vom umtriebigen Rockstar zum allseits geachteten Pop-Universalgelehrten gebracht. In seiner 800-Seiten-Autobiografie geht es intelligent, witzig und eine Nummer zu chaotisch durch die Lebens- und Musikgeschichte des Briten.«
Oranienburger Generalanzeiger (dpa)
»800 Seiten sind viel Stoff, aber gefüllt mit der subjektiv erlebten Zeit- und Musikgeschichte des Herrn Costello wird's beim Lesen zu keiner Sekunde langweilig. Diese Biographie bietet zusätzlich eine kleine Rock und Pop Enzyklopädie und wirft ein neues Licht auf den vielfältigen Typen Elvis Costello.«
curt.de Unser München im Blog
»Es ist eine Lektüre für alle, die ein Interesse an der Musik-Szene der letzten vierzig Jahre haben und sich nicht von der hohen Seitenanzahl abschrecken lassen.«
Radio Bremen
»Der schöne Kniff an dieser 780 Seiten starken Biografie sind Costellos Erinnerungen und Anekdoten, der uns durch die Jahrzehnte hin und her driften lässt, ohne nicht gleichzeitig sein Interesse an Kultur, Literatur und politischen Zeitgeschehen pointiert einfließen zu lassen.«
klenkes - Stadtmagazin Aachen
»Eine Rock’n’Roll-Enzyklopädie!«
Rocks
»Am besten sind Elvis Costellos Lebenserinnerungen sowieso da, wo er sich zur Gänze auf das Erzählen konzentriert. […]. Beeindruckend ist hierbei auch, dass die assoziativen, also keinem zeitlichen Aufbau folgenden Schilderungen selten Gefahr laufen, sich in einer Abfolge von Anekdoten zu verlieren.«
Luxenburger Tageblatt
»Das brillante Musikbuch eines Popsängers, der noch niemals auf den Mund gefallen ist: Die Autobiografie 'Unfaithful Music' des Briten Elvis Costello erklärt die Geburt des Pop aus dem Geist von Nachkriegseuropa.«
Der Standard
»Wer mehr über das Leben und Wirken eines der profiliertesten Musiker erfahren will, der sei an seine im Berlin-Verlag erschienene Autobiografie 'Unfaithful Music - Mein Leben' verwiesen.«
Rhein-Zeitung
»Stolze 780 Seiten geht es in 'Unfaithful Music – Mein Leben' durch die 61 Jahre eines bewegten Lebens.«
Die Welt kompakt
»Wer Musik und Text im Pop gleichermaßen ernst nimmt, kann sich auf die Geschichte dieses musikalischen Autodidakten einlassen, der sein Leben genauso wenig linear lebte, wie er diese Autobiographie verfasst hat; der genauso gut ein Schriftsteller hätte werden können, und es in gewissen Sinne auch geworden ist.«
octopus-magazin.de
»Costello enzyklopädisches Musikwissen ist ebenso beeindruckend wie die Storys hinter seinen Meistersongs.«
Berner Zeitung
»Der Pop-Grummler hat ein Gedächtnis für Details und einen Autobiografien erträglich machenden Witz.«
Die ZEIT
»Auf knapp 800 Seiten erzählt er kurzweilig, allerdings ohne erkennbare Struktur oder Chronologie von seinem Leben als Spross einer Musikerfamilie, von der Entstehung seiner Songs, von Treffen mit Idolen wie Paul McCartney, George Jones und Bob Dylan, von Krisen und Fehltritten, Lastern und Lieben, Liverpool und London.«
Rolling Stone
»Seinen Vornamen hat er vom King, den Nachnamen von seiner Großmutter. Bevor er 1977 sein erstes Album veröffentlichte, arbeitete er für Elizabeth Arden, hinterher hielt man ihn für einen Punk. Seither hat er sich munter durch sämtliche Genres gespielt und gilt heute als der große ältere Herr der Popmusik.«
Interview Magazin
»Mit vielen Bildern, die in den Text integriert sind, gehört »Unfaithful Music« zu den besten Musiker-Autobiographien überhaupt. Und ist auch für Leser interessant, die sich sonst nicht für Costello interessieren.«
laut.de
»Es ist das reine Vergnügen dem 61 Jährigen Elvis Costello durch seine Vita zu folgen – nicht immer linear, gerne sprunghaft, gelegentlich unangenehm hochbegabt und mit vollgepackten, pointenreichen Sätzen, bissig, humorig, scharf beobachtend, man durfte mit nichts anderem rechnen.«
tip Berlin
»Elvis Costello hat seine Biographie geschrieben und schildert seinen Weg zwischen Pop, Punk und Krawall, erzählt von seinen Wurzeln und Vorbildern, Ambitionen und Irrtümern, und gibt erstaunliche Innenansichten seiner Songs.«
rbb Radio eins "HappySad"
»Es ist das reine Vergnügen dem 61 Jährigen Elvis Costello durch seine Vita zu folgen – nicht immer linear, gerne sprunghaft, gelegentlich unangenehm hochbegabt und mit vollgepackten, pointenreichen Sätzen, bissig, humorig, scharf beobachtend, man durfte mit nichts anderem rechnen.«
tip Berlin
»Hier war einer, der die Rockmusik offenbar noch als Abenteuer begriff, das einem nicht nur erlaubte, sondern einen geradezu aufforderte, über Grenzen zu gehen. Einer, der nicht nur den Marketingüberlegungen der Medienindustrie ausgeliefert schien, sondern diesen einen eigenen Willen entgegen setzte und damit so manche Risiken einging.«
Stuttgarter Zeitung
»Wenn man diese munter unaufgeräumte Autobiografie von Elvis Costello gelesen hat, wird man den Künstler nicht nur mit anderen Ohren hören, weil er so viel zur Entstehung seiner Texte erläutert hat. Man wird ihn auch mit ganz anderen Augen sehen und nun auch für einen musizierenden Schriftsteller halten.«
Süddeutsche Zeitung
»Es gibt keinen Erklärungszwang, weil Costello sowieso schon immer gesagt und gesungen hat, was ihm gerade durch den Kopf geht, sodass man nicht befürchten muss, dass das Buch ein Versuch von Imageaufpolierung ist. Im Gegenteil, Costello erzählt seine persönliche Geschichte und gibt intime Einblicke in sein Familienleben, seine Texte und die Zeit, in der er aufgewachsen ist.«
silk-magazin.de
»'Unfaithful Music' funktioniert wie ein auf 784 Seiten ausgebreiteter Costello-Song: wortgewaltig, scharf beobachtet, gespickt mit lakonischem Humor, frei assoziierend.«
nachrichten.at
»Elvis Costello ist so etwas wie der inoffizielle Museumsdirektor der populären Musik, eine menschliche Enzyklopädie, die alles weiß über die Spielarten des amerikanischen Bluegrass in den Fünfzigerjahren. Einer, der genau verorten kann, wo das Mikrofon vor dem Schlagzeug stand bei den Aufnahmen der Soullegende Al Green im Memphis der Siebzigerjahre. […]. Er ist die Sorte Musiker, die sich die Superstars auf die Bühne holen, wenn die Luft dünn wird.«
Der Spiegel
»Gelegentlich verliert er sich ins Anekdotenhafte. Doch der Mann kann erzählen! Sarkastisch und bitter, aber auch voller Empathie und Wärme.«
Börsenblattt
»Zum Verdruss aller Ghostwriter hat er sich selbst an den Computer gesetzt und eine krachende 784-Seiten-Autobiografie verfasst. […]. Jede Seite verströmt seine tiefe Liebe zur Popmusik und zu ihrem Grundbaustein, dem Dreiminutensong.«
Der Freitag
»Auf kaum einen anderen Musiker trifft der Begriff 'Universalgenie' so zu wie auf ihn: Elvis Costello. […]. In Costellos Leben zu stöbern und dabei seine Lieder zu hören gehört zu den schönsten Beschäftigungen dieser Tage.«
stern
»'Mit guten Manieren und schlechtem Atem kommt man nirgendwo hin.' Elvis Costello über sein Leben.«
Kurier
»"Unfaithful Music', sowohl das umfangreiche Buch als auch der Soundtrack dazu, schaffen Erstaunliches. Zum Einen bekommen Quereinsteiger einen ziemlich genauen Überblick von dem, was Costello in fast vierzig Jahren musikalisch gemacht hat und zum Anderen ist es aber auch für den eingefleischten Fan eine lohnenswerte Entdeckungsreise in den Kopf des Künstlers.«
MDR Figaro
»Die lange erwartete Biographie: Elvis Costello erzählt sein ungezähmtes Leben, sehr persönlich, reich an Anekdoten und tiefen Einblicken ins Showbiz. [...] Illustriert mit zahlreichen unveröffentlichten Fotos zeugt Costellos Buch von der einzigartigen Karriere eines Ausnahmekünstlers.«
Der neue Tag
»Es ist eine ausgezeichnete Lektüre für alle, die ein Interesse an der Musik-Szene der letzten vierzig Jahren haben. Es ist sowohl Spaß als auch Herausforderung.«
julesbarrois.blog.de
»Costellos größte Liebe, so viel wird nach der Lektüre klar, bleibt die Musik.«
Profil
»Er probierte alle Partys aus, alle Musikstile und eckte gern an. Jetzt erfahren wir in Elvis Costellos Autobiografie viel über das leidenschaftliche Dasein eines Künstlers, der sich schon als Kind durch die Plattensammlung seiner Eltern hörte.«
Bayerischer Rundfunk 2
»Noch immer ist der Mann mit Hut und Brille, der in den 70ern als Anti-Rockstar begann, ein Provokateur. Mit Anfang 60 hat Elvis Costello nun seine Autobiografie geschrieben. «
NDR "Kulturjournal"
»Der Rockstar Elvis Costello legt eine schonungslose und brillant geschriebene Autobiografie vor«
Neue Zürcher Zeitung am Sonntag
»Die Drehs und Wendungen dieses Pop-Genies kann man nun in Text und Tönen nachverfolgen – und darf staunen über seine kreative Rastlosigkeit. Die gedruckte Biografie 'Unfaithful Music' und das gleichnamige Doppelalbum ergänzen sich dabei ideal: Hier liest man in schillernden Details von den Anfängen des jungen Musikers in London, von den ersten Lektionen an Vaters Klavier, von durchwachten Nächten am Radio, von Bandproben in rattenverseuchten Kirchenkellern und den ersten Auftritten mit den 'Attractions'.«
Darmstädter Echo
»'Unfaithful Music – Mein Leben' ist mehr als nur eine Autobiografie. Es ist ein Geschichtsbuch des britischen Pop, ein Insiderbericht aus einer seltsamen Branche und nicht zuletzt die Schilderung einer wechselhaften Vater-Sohn-Beziehung.«
SWR 2 Kultur
»'Unfaithful Music – Mein Leben' heißt die Autobiografie von Elvis Costello. Mit 'Unfaithful Music & Soundtrack Album' legt der 61-Jährige auch eine Compilation vor, die in 38 Songs aus seinem Leben erzählen soll.«
Rolling Stone
»Er ist der Mann, der alles kann: Punk und Pop, Rock'n'Roll und Blues, Klassik und Jazz. Kaum ein Musiker seiner Generation ist so vielseitig wie er. Jetzt hat Elvis Costello seine Autobiografie geschrieben.«
ARD "Titel, Thesen, Temperamente"

Leseprobe zu »Unfaithful Music – Mein Leben«

Für die, die vor uns kamen,
und für die, die noch kommen werden

1
A White Boy
in the Hammersmith Palais
Ein weißer Junge
im Hammersmith Palais

Ich glaube, ich habe den ersten Besuch eines Tanzlokals meiner Leidenschaft fürs Catchen zu verdanken.
In meiner Kindheit verging kaum eine Woche ohne folgendes Gespräch mit einem Fremden:
»Bist du mit dem verwandt?«
»Wie bitte?«
Im Nachhinein betrachtet, hätte ich lieber überhaupt nie etwas sagen sollen.
»Na, du weißt schon, bist du mit dem Catcher verwandt?«
Meine Mutter brachte vielleicht gerade noch ein müdes Lachen [...]

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Für die, die vor uns kamen,
und für die, die noch kommen werden

1
A White Boy
in the Hammersmith Palais
Ein weißer Junge
im Hammersmith Palais

Ich glaube, ich habe den ersten Besuch eines Tanzlokals meiner Leidenschaft fürs Catchen zu verdanken.
In meiner Kindheit verging kaum eine Woche ohne folgendes Gespräch mit einem Fremden:
»Bist du mit dem verwandt?«
»Wie bitte?«
Im Nachhinein betrachtet, hätte ich lieber überhaupt nie etwas sagen sollen.
»Na, du weißt schon, bist du mit dem Catcher verwandt?«
Meine Mutter brachte vielleicht gerade noch ein müdes Lachen zustande, als wollte sie sagen: »Ähm, das habe ich in meinem ganzen Leben noch nie gehört.«
Ich kam mir einfach nur bescheuert vor.
Obwohl ich tatsächlich den Verdacht hatte, ich könnte ein entfernter Verwandter von Mick McManus sein, einem Proficatcher, dessen Kämpfe jeden Samstagnachmittag im Fernsehen übertragen wurden. In den frühen 1960er-Jahren gab es bei den Wettkämpfen noch nicht die Pyroeffekte der heutigen Spektakel, nur gut eingeölte Entertainer wie Jackie Pallo oder Johnny Kwango, die sich in einem engen Boxring Raufereien mit schweißüberströmten Muskelpaketen lieferten, sie durch die Luft schleuderten und manchmal auch aus dem Ring herauskatapultierten.
Mick McManus schrieb sich wie der Name meines Daddys, bevor der ein »a« hinzufügte, weil »MacManus« in Druckbuchstaben irgendwie schicker und besser aussah.
Ich kam dahinter, dass wir beide obendrein dieselbe untersetzte Figur wie der Typ in dem Film The Man You Love to Hate von Erich von Stroheim hatten. Auch mein schwarzes Haar war vergleichbar mit Pomade festgeklebt.
Später stellte sich heraus, dass man Mick, genau wie mich, nur durch Kitzeln zum Aufgeben zwingen konnte. Spät in seiner Laufbahn kassierte er eine beispiellose Niederlage, weil sein Gegner diese hinterhältige Taktik anwandte, worauf der Meister dem Ring empört den Rücken kehrte.
Um 1961 übte ich meine Spezialtechnik »Fliegende Schere« vor dem Fernseher und sackte dann immer so zusammen, als sei ich von einem Vorderarmschlag niedergestreckt worden. Schließlich wurde es den Nachbarn unter uns zu bunt, dass ich ständig von den Möbeln heruntersprang; und außerdem wollte meine Mutter die Wohnung aufräumen. Deshalb überredete sie meinen Dad, mich samstagnachmittags mit zur Arbeit ins Hammersmith Palais zu nehmen.
Das war der Arbeitsplatz meines Vaters. Sein Büro. Seine Fabrik.
Es war ein altes Straßenbahndepot, das zu einem Tanzpalast umgebaut worden war, eingeklemmt zwischen der Kneipe The Laurie Arms und einer Ladenzeile ganz in der Nähe vom Hammer-smith Broadway.
Während andere Väter abends um halb sechs nach Hause kamen, machte sich mein Vater erst abends um sechs zur Arbeit fertig, oder, wie in diesem Fall, samstagnachmittags. Mein Dad war Sänger im Joe Loss Orchestra.
Die Wände des Palais sahen aus, als seien sie mit dunklem Samtstoff überzogen, doch wenn man mit der Hand darüberfuhr, rieselte es wie Staub herab. Es roch ziemlich merkwürdig und fühlte sich komisch an. Nicht gerade ein Ort für Kinder.


Heute kann man sich kaum noch vorstellen, dass ein Etablissement wie dieses für so wenige Gäste schon nachmittags öffnete, doch wenn das Joe Loss Orchestra auf der Drehbühne allmählich sichtbar wurde, konnte man schon vergessen, dass es draußen noch hell war.
Auf der Galerie war ich sicher und konnte auf die Tanzfläche schauen. Ich bekam eine Flasche Limonade und eine Packung Chips in die Hand gedrückt und die strikte Anweisung, mit niemandem zu reden.
Das Publikum war so seltsam wie spärlich. Als ich darauf hinwies, dass zwei ältere Damen miteinander tanzten, hieß es, das wären »alte Jungfern«.
Da war eine Mutter, die ihrer kleinen Tochter Tanzschritte beibrachte und sie dabei manchmal hochhob und auf ihre eigenen Füße stellte, um dem Mädchen das Gefühl für den richtigen Rhythmus zu vermitteln.


Das Kommando über die Tanzfläche hatten die Profitänzer, die die Nachmittagsvorstellungen am Samstag für Trainingseinheiten nutzten. Eifersüchtig hüteten sie ihr Territorium und waren unduldsam gegenüber unachtsamen Hindernissen wie Kindern. Aus meiner Perspektive wirkten ihre hochnäsigen Gesichter und ihre unvermittelt einfrierenden Posen ziemlich lächerlich, wenn sie den Kopf schief legten und ihren Hals wie pickende Hühner bewegten. Manchmal hatten sie auch etwas Bedrohliches an sich, vor allem wenn sie beim Quickstep in den Galopp schalteten. Aus demselben Grund fürchten Infanteristen die Angriffe der Kavallerie.
Sonst war niemand auf der Galerie, abgesehen von den Frauen, die für die Garderobe zuständig waren, und einem Kioskverkäufer, der Erfrischungen anbot. Ich glaube, mein Dad hatte eine von ihnen beauftragt, von Zeit zu Zeit nach mir zu sehen, um sicherzugehen, dass ich nicht umherirrte.
Sie hätte sich keine Sorgen machen müssen, denn ich starrte wie gebannt auf die Bühne.
Das Joe Loss Orchestra war damals eines der erfolgreichsten Tanz-orchester im Land. Es bestand aus drei und manchmal auch vier Trompetern, vier Posaunisten, fünf Saxofonisten, einer Rhythmusgruppe und drei Sängern. Ihre Sets und Radiosendungen eröffneten und beendeten sie jeweils mit ihrer Erkennungsmelodie »In the Mood«, die sie sich vom Glenn Miller Orchestra geliehen hatten.
Eigentlich spielten sie eine ganze Menge Kompositionen von Miller aus den Kriegsjahren, wie zum Beispiel die wunderbar sentimentalen Stücke »Moonlight Serenade« und »Pennsylvania 6-5000«, bei dem die Bandmitglieder die Telefonnummer der Titelzeile laut ausrufen. Mein Lieblingsstück war »American Patrol«, wahrscheinlich weil es wie der Titelsong eines Räuber-und-Gendarm-Films klang.
Was die Gestaltung an musikalischer Abenteuerlust vermissen ließ, machte Joe Loss wett, indem er Arrangeure mit scharfem Gehör für kurzlebige Tanzmoden auftrieb. Sie hatten einen Hit mit »Must Be Madison« und nahmen Songs mit humoristischen Elementen auf. Die hießen etwa »March of the Mods« und »March of the Voomins«. Den Titel »Go Home, Bill Ludendorf« schrieb mein Dad gemeinsam mit dem Bandpianisten Syd Lucas.
Mein kindliches Gehör war noch unbefangen gegenüber dem schmalzigen Arpeggio, das die Bläser in »Wheels Cha Cha« spielten. Wegen der lustigen Tanzschritte wartete ich immer auf den Tango, auf die Paso-doble-Stücke oder auf den Samba, weil mein Vater dann die Rassel nahm oder auf der Conga spielte. Die professionellen Turniertänzer machten sich nicht viel aus Sängern, weil die beim Phrasieren den Takt herumreißen. Deshalb kam mein Dad auch nur ein oder zwei Mal am Nachmittag zum Einsatz.
Ich wartete ungeduldig auf diese Augenblicke, trat mit dem Fuß gegen die Wand der Galerie, stocherte träge in einem auf der Tischplatte befestigten Gehäuse mit Klappdeckel herum, bis ich meinen grauen, von Asche bestäubten Finger herauszog.
Schließlich wurde mein Vater ans Mikrofon gebeten, um ein spanisches Lied zu singen. Er konnte tatsächlich Spanisch. Einmal errötete die spanische Ehefrau eines Freundes von mir, als sie sich erkundigte, wo er Spanisch gelernt habe.
»Im Bett«, antwortete er.
Ich glaube, er sagte die Wahrheit.
Mit seinem Talent, sich die Songs nach ihrem Klang anzueignen, gelang es ihm, die meisten Leute zu blenden, wenn sie ihn baten, auf Italienisch, Französisch oder gar Jiddisch zu singen. Der internationale Hit aus Argentinien »Cuando Calienta el Sol« und Peppino di Capris schwermütiger italienischer Popsong »Roberta«, auf Spanisch gesungen, waren zwei Rumbas, die er an diesen Nachmittagen sang. Sie wurden schließlich für das Album mit dem wunderbaren Titel Go Latin with Loss aufgenommen, auf dem Ross auch »La Bamba« von Ritchie Valens sang.
Mein Vater sah nicht gerade so aus wie der typisch romantische Frontmann. Er war nur einsachtundsechzig groß und trug eine schwarze Hornbrille wie die, die ich selbst größtenteils im Laufe meiner Karriere zur Schau gestellt habe. Sein Haar war an den Seiten angeklatscht und zu einer dezenten pechschwarzen Schmalztolle gestylt, bis um 1965 auch ihn die Mode einholte, das Haar nach vorn zu kämmen, und er bei Topper in der Carnaby Street Chelsea-Stiefel mit hohen Absätzen kaufte.
Im Jahr 1961 war mein Vater dreiunddreißig und »die Jungs in der Band«, wie er sie immer nannte, wirkten auf mich wie alte Männer, waren aber wahrscheinlich auch nur Ende dreißig, Anfang vierzig. Sie trugen zusammenpassende Bandgarderobe mit Schalkragen, Jacken in Weinrot und Babyblau sowie Anzughosen mit einem Seitenstreifen aus glänzendem Satin. Bei den Nachmittagsvorstellungen trug mein Vater einen dunklen Straßenanzug und Abendgarderobe, wenn die Umstände es erforderten. Die Ansicht, einen Anzug zu tragen, wenn man zur Arbeit geht, verfestigte sich derart in mir, dass es bis auf den heutigen Tag schon gut achtunddreißig Grad Celsius werden muss, bevor ich mein Jackett ausziehe.
Ende 1980 hatte ich bereits meinen eigenen kurzen Karrieremoment als Blamage der Popmusik hinter mir, als mein Dad und ich uns mit Rose Brennan, der ehemaligen Starsängerin von Joe Loss, und dem Tänzer Lionel Blair in einem durch einen Vorhang abgetrennten Bereich im Ballsaal des Lancaster-Gate-Hotels unterhielten. Auf dem Fernsehschirm konnte ich sehen, wie Joe seine Band in dem Stil dirigierte, wie ich ihn aus meiner Kindheit kannte. Noch immer stieß er mit einer formvollendeten Handbewegung die Spitze seines Taktstocks zuerst Richtung Fußboden, danach zur Decke, wobei er seinen kleinen Finger anmutig abspreizte. Wie früher wippte er energisch von den Fußballen zu den Fersen und wieder zurück, sodass sich die eine oder andere Haarsträhne löste, wenngleich sein einstmals mit Pomade gestyltes schwarzes Haar inzwischen silbern geworden war.

Über Elvis Costello

Biografie

Elvis Costello, geboren 1954 in London als Declan Patrick MacManus, gehört zu den größten und vielseitigsten Musikern der Popgeschichte. Er ist Grammy-Gewinner und wurde in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Der produktive Songschreiber und Autor kritischer Liedtexte förderte als Produzent...

Pressestimmen

ox fanzine

»Knapp 800 Seiten weiß der als Declan MacManus geborene Songwriter mühelos zu füllen, die Anekdoten, Lästereien und auch sensible, selbstkritische Passagen sprudeln nur so aus dieser Schreibmaschine. […]. Dass das Buch dabei so außerordentlich spannend wie authentisch wirkt, liegt an Elvis‘ schonungsloser Offenheit, seinem Mangel an Eitelkeit, den er trotz allen Namedroppings zu jeder Minute glaubhaft rüberbringt.«

ver.di publik

»Ohne Ghostwriter verfasst, offenbart Costello zwar eine bislang ermüdende Neigung zum Detail, aber auch einen trockenen, sehr britischen Humor. Munter springt der mittlerweile 61-jährige Elvis Costello durch die Zeitebenen, lässt keine Gelegenheit aus für einen Witz und hat zu allem eine Meinung. Nein, öde ist diese Autobiografie wirklich nicht.«

SWR 2 "Die Buchkritik"

»'Unfaithful Music' ist die unterhaltsamste und informativste Musikerbiografie seit langem - eloquent, freimütig, selbstironisch, klarsichtig und offenherzig. Die Übersetzung von Henning Dedekind, Henriette Heise und Hubert Mania ist sehr gelungen und überträgt auch Wortspiele gekonnt.«

KREUZER

»Fein geschliffen ist seine Sprache, wie es sich für einen Songschreiber seines Ranges gehört. Ungeordnet ist der Lesefluss, die Geschichte muss der Leser selbst zusammensetzen. Das ist ein bisschen anstrengend, aber zugleich auch näher dran an dem, was von einem Musikerleben bleibt: Schlaglichter, Fotofetzen und Liederzeilen.«

Mokka - Das Magazin für das westliche Münsterland

»Seine Autobiographie 'Unfaithful Music – Mein Leben' dürfte dazu beitragen, den Menschen und Künstler Costello besser zu verstehen. Das opulente Buch, knapp 800 Seiten stark, erzählt viel über sein künstlerisches Verständnis, seinen Werdegang und die Entwicklung der Rock- und Popmusik in den letzten vier Jahrzehnten. Keineswegs nur was für Costello-Fans.«

Good Times

»Ja, und erzählen kann er auch, obwohl es mit satten 728 Seiten schon eher ausschweifend wird. Aber bei so einem bewegten Leben ist das unvermeidbar und speziell für den deutschen Leser erhellend und informativ, denn Costello blieb grundsätzlich ein britisches Phänomen.«

Ludwigsburger Kreiszeitung (dpa)

»Elvis Costello hat es vom umtriebigen Rockstar zum allseits geachteten Pop-Universalgelehrten gebracht. In seiner 800-Seiten- Autobiographie geht es intelligent, witzig und eine Nummer zu chaotisch durch die Lebens- und Musikgeschichte der Briten.«

zuckerkick.com

»Costello nimmt kein Blatt vor den Mund und beschert uns einen intensiven Einblick in sein spannendes Leben als Musiker und Künstler. Was bitteschön kann man als Fan mehr erwarten?«

Badische Neueste Nachrichten "Der Sonntag"

»Dieser Meister des musikalischen Eklektizismus kann sich als Schreiber genauso intelligent, ideenreich und wortgewandt äußern wie musikalisch.«

die tageszeitung (taz)

»Sein Buch, das übrigens ohne Ghostwriter verfasst ist, liest sich in weiten Strecken als wildes Durcheinander, das keinerlei Chronologie folgt. Costello springt von einer Anekdote zur nächsten und auf der Zeitebene vor und zurück und manchmal fällt es selbst dem fachkundigen Leser schwer, den roten Faden zu verfolgen. Das macht aber nichts, denn Costello erzählt sehr unterhaltsam und scheint nur manchmal mit sich etwas ungeduldig zu werden«

ORF Ö1

»Elvis Costellos reichhaltige Lebensgeschichte ist nicht nur seinen Fans zu empfehlen, sondern die Zwischenbilanz eines sympathischen Weltstars, der selbst nicht ganz zu verstehen scheint, wie er das überhaupt geworden ist.«

Der neue Tag

»Es ist ein spannendes, streckenweise hinreißendes Buch geworden. Nicht nur deshalb, weil der Mann und seine unvermeidliche Hornbrille eine Persönlichkeit mit den unterschiedlichsten Facetten ist – Aufschneider, Melancholiker, Kotzbrocken, Universalgenie und noch einiges mehr. Sondern auch aus dem Grund, weil Costello ein begnadeter Erzähler ist.«

Oranienburger Generalanzeiger (dpa)

»Elvis Costello hat es vom umtriebigen Rockstar zum allseits geachteten Pop-Universalgelehrten gebracht. In seiner 800-Seiten-Autobiografie geht es intelligent, witzig und eine Nummer zu chaotisch durch die Lebens- und Musikgeschichte des Briten.«

curt.de Unser München im Blog

»800 Seiten sind viel Stoff, aber gefüllt mit der subjektiv erlebten Zeit- und Musikgeschichte des Herrn Costello wird's beim Lesen zu keiner Sekunde langweilig. Diese Biographie bietet zusätzlich eine kleine Rock und Pop Enzyklopädie und wirft ein neues Licht auf den vielfältigen Typen Elvis Costello.«

Radio Bremen

»Es ist eine Lektüre für alle, die ein Interesse an der Musik-Szene der letzten vierzig Jahre haben und sich nicht von der hohen Seitenanzahl abschrecken lassen.«

klenkes - Stadtmagazin Aachen

»Der schöne Kniff an dieser 780 Seiten starken Biografie sind Costellos Erinnerungen und Anekdoten, der uns durch die Jahrzehnte hin und her driften lässt, ohne nicht gleichzeitig sein Interesse an Kultur, Literatur und politischen Zeitgeschehen pointiert einfließen zu lassen.«

Rocks

»Eine Rock’n’Roll-Enzyklopädie!«

Luxenburger Tageblatt

»Am besten sind Elvis Costellos Lebenserinnerungen sowieso da, wo er sich zur Gänze auf das Erzählen konzentriert. […]. Beeindruckend ist hierbei auch, dass die assoziativen, also keinem zeitlichen Aufbau folgenden Schilderungen selten Gefahr laufen, sich in einer Abfolge von Anekdoten zu verlieren.«

Der Standard

»Das brillante Musikbuch eines Popsängers, der noch niemals auf den Mund gefallen ist: Die Autobiografie 'Unfaithful Music' des Briten Elvis Costello erklärt die Geburt des Pop aus dem Geist von Nachkriegseuropa.«

Rhein-Zeitung

»Wer mehr über das Leben und Wirken eines der profiliertesten Musiker erfahren will, der sei an seine im Berlin-Verlag erschienene Autobiografie 'Unfaithful Music - Mein Leben' verwiesen.«

Die Welt kompakt

»Stolze 780 Seiten geht es in 'Unfaithful Music – Mein Leben' durch die 61 Jahre eines bewegten Lebens.«

octopus-magazin.de

»Wer Musik und Text im Pop gleichermaßen ernst nimmt, kann sich auf die Geschichte dieses musikalischen Autodidakten einlassen, der sein Leben genauso wenig linear lebte, wie er diese Autobiographie verfasst hat; der genauso gut ein Schriftsteller hätte werden können, und es in gewissen Sinne auch geworden ist.«

Berner Zeitung

»Costello enzyklopädisches Musikwissen ist ebenso beeindruckend wie die Storys hinter seinen Meistersongs.«

Die ZEIT

»Der Pop-Grummler hat ein Gedächtnis für Details und einen Autobiografien erträglich machenden Witz.«

Rolling Stone

»Auf knapp 800 Seiten erzählt er kurzweilig, allerdings ohne erkennbare Struktur oder Chronologie von seinem Leben als Spross einer Musikerfamilie, von der Entstehung seiner Songs, von Treffen mit Idolen wie Paul McCartney, George Jones und Bob Dylan, von Krisen und Fehltritten, Lastern und Lieben, Liverpool und London.«

Interview Magazin

»Seinen Vornamen hat er vom King, den Nachnamen von seiner Großmutter. Bevor er 1977 sein erstes Album veröffentlichte, arbeitete er für Elizabeth Arden, hinterher hielt man ihn für einen Punk. Seither hat er sich munter durch sämtliche Genres gespielt und gilt heute als der große ältere Herr der Popmusik.«

laut.de

»Mit vielen Bildern, die in den Text integriert sind, gehört »Unfaithful Music« zu den besten Musiker-Autobiographien überhaupt. Und ist auch für Leser interessant, die sich sonst nicht für Costello interessieren.«

tip Berlin

»Es ist das reine Vergnügen dem 61 Jährigen Elvis Costello durch seine Vita zu folgen – nicht immer linear, gerne sprunghaft, gelegentlich unangenehm hochbegabt und mit vollgepackten, pointenreichen Sätzen, bissig, humorig, scharf beobachtend, man durfte mit nichts anderem rechnen.«

rbb Radio eins "HappySad"

»Elvis Costello hat seine Biographie geschrieben und schildert seinen Weg zwischen Pop, Punk und Krawall, erzählt von seinen Wurzeln und Vorbildern, Ambitionen und Irrtümern, und gibt erstaunliche Innenansichten seiner Songs.«

tip Berlin

»Es ist das reine Vergnügen dem 61 Jährigen Elvis Costello durch seine Vita zu folgen – nicht immer linear, gerne sprunghaft, gelegentlich unangenehm hochbegabt und mit vollgepackten, pointenreichen Sätzen, bissig, humorig, scharf beobachtend, man durfte mit nichts anderem rechnen.«

Stuttgarter Zeitung

»Hier war einer, der die Rockmusik offenbar noch als Abenteuer begriff, das einem nicht nur erlaubte, sondern einen geradezu aufforderte, über Grenzen zu gehen. Einer, der nicht nur den Marketingüberlegungen der Medienindustrie ausgeliefert schien, sondern diesen einen eigenen Willen entgegen setzte und damit so manche Risiken einging.«

Süddeutsche Zeitung

»Wenn man diese munter unaufgeräumte Autobiografie von Elvis Costello gelesen hat, wird man den Künstler nicht nur mit anderen Ohren hören, weil er so viel zur Entstehung seiner Texte erläutert hat. Man wird ihn auch mit ganz anderen Augen sehen und nun auch für einen musizierenden Schriftsteller halten.«

silk-magazin.de

»Es gibt keinen Erklärungszwang, weil Costello sowieso schon immer gesagt und gesungen hat, was ihm gerade durch den Kopf geht, sodass man nicht befürchten muss, dass das Buch ein Versuch von Imageaufpolierung ist. Im Gegenteil, Costello erzählt seine persönliche Geschichte und gibt intime Einblicke in sein Familienleben, seine Texte und die Zeit, in der er aufgewachsen ist.«

nachrichten.at

»'Unfaithful Music' funktioniert wie ein auf 784 Seiten ausgebreiteter Costello-Song: wortgewaltig, scharf beobachtet, gespickt mit lakonischem Humor, frei assoziierend.«

Der Spiegel

»Elvis Costello ist so etwas wie der inoffizielle Museumsdirektor der populären Musik, eine menschliche Enzyklopädie, die alles weiß über die Spielarten des amerikanischen Bluegrass in den Fünfzigerjahren. Einer, der genau verorten kann, wo das Mikrofon vor dem Schlagzeug stand bei den Aufnahmen der Soullegende Al Green im Memphis der Siebzigerjahre. […]. Er ist die Sorte Musiker, die sich die Superstars auf die Bühne holen, wenn die Luft dünn wird.«

Börsenblattt

»Gelegentlich verliert er sich ins Anekdotenhafte. Doch der Mann kann erzählen! Sarkastisch und bitter, aber auch voller Empathie und Wärme.«

Der Freitag

»Zum Verdruss aller Ghostwriter hat er sich selbst an den Computer gesetzt und eine krachende 784-Seiten-Autobiografie verfasst. […]. Jede Seite verströmt seine tiefe Liebe zur Popmusik und zu ihrem Grundbaustein, dem Dreiminutensong.«

stern

»Auf kaum einen anderen Musiker trifft der Begriff 'Universalgenie' so zu wie auf ihn: Elvis Costello. […]. In Costellos Leben zu stöbern und dabei seine Lieder zu hören gehört zu den schönsten Beschäftigungen dieser Tage.«

Kurier

»'Mit guten Manieren und schlechtem Atem kommt man nirgendwo hin.' Elvis Costello über sein Leben.«

MDR Figaro

»"Unfaithful Music', sowohl das umfangreiche Buch als auch der Soundtrack dazu, schaffen Erstaunliches. Zum Einen bekommen Quereinsteiger einen ziemlich genauen Überblick von dem, was Costello in fast vierzig Jahren musikalisch gemacht hat und zum Anderen ist es aber auch für den eingefleischten Fan eine lohnenswerte Entdeckungsreise in den Kopf des Künstlers.«

Der neue Tag

»Die lange erwartete Biographie: Elvis Costello erzählt sein ungezähmtes Leben, sehr persönlich, reich an Anekdoten und tiefen Einblicken ins Showbiz. [...] Illustriert mit zahlreichen unveröffentlichten Fotos zeugt Costellos Buch von der einzigartigen Karriere eines Ausnahmekünstlers.«

julesbarrois.blog.de

»Es ist eine ausgezeichnete Lektüre für alle, die ein Interesse an der Musik-Szene der letzten vierzig Jahren haben. Es ist sowohl Spaß als auch Herausforderung.«

Profil

»Costellos größte Liebe, so viel wird nach der Lektüre klar, bleibt die Musik.«

Bayerischer Rundfunk 2

»Er probierte alle Partys aus, alle Musikstile und eckte gern an. Jetzt erfahren wir in Elvis Costellos Autobiografie viel über das leidenschaftliche Dasein eines Künstlers, der sich schon als Kind durch die Plattensammlung seiner Eltern hörte.«

NDR "Kulturjournal"

»Noch immer ist der Mann mit Hut und Brille, der in den 70ern als Anti-Rockstar begann, ein Provokateur. Mit Anfang 60 hat Elvis Costello nun seine Autobiografie geschrieben. «

Neue Zürcher Zeitung am Sonntag

»Der Rockstar Elvis Costello legt eine schonungslose und brillant geschriebene Autobiografie vor«

Darmstädter Echo

»Die Drehs und Wendungen dieses Pop-Genies kann man nun in Text und Tönen nachverfolgen – und darf staunen über seine kreative Rastlosigkeit. Die gedruckte Biografie 'Unfaithful Music' und das gleichnamige Doppelalbum ergänzen sich dabei ideal: Hier liest man in schillernden Details von den Anfängen des jungen Musikers in London, von den ersten Lektionen an Vaters Klavier, von durchwachten Nächten am Radio, von Bandproben in rattenverseuchten Kirchenkellern und den ersten Auftritten mit den 'Attractions'.«

SWR 2 Kultur

»'Unfaithful Music – Mein Leben' ist mehr als nur eine Autobiografie. Es ist ein Geschichtsbuch des britischen Pop, ein Insiderbericht aus einer seltsamen Branche und nicht zuletzt die Schilderung einer wechselhaften Vater-Sohn-Beziehung.«

Rolling Stone

»'Unfaithful Music – Mein Leben' heißt die Autobiografie von Elvis Costello. Mit 'Unfaithful Music & Soundtrack Album' legt der 61-Jährige auch eine Compilation vor, die in 38 Songs aus seinem Leben erzählen soll.«

ARD "Titel, Thesen, Temperamente"

»Er ist der Mann, der alles kann: Punk und Pop, Rock'n'Roll und Blues, Klassik und Jazz. Kaum ein Musiker seiner Generation ist so vielseitig wie er. Jetzt hat Elvis Costello seine Autobiografie geschrieben.«

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