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Timur Vermes
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U-Bahn

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U — Inhalt

Ein neuer Geniestreich des Autors von „Er ist wieder da“

Der neue Roman von Bestseller-Autor Timur Vermes

Eine scheinbar ganz alltägliche Situation: Nur noch fünf U-Bahn-Stationen trennen die junge Lektorin Anke Lohm von einer Dusche und dem frisch bezogenen Bett im Gästezimmer ihrer besten Freundin.
Zwar nervt sie nach einer Bahnreise mit allen Komplikationen der einzige andere Fahrgast im leeren Zug, aber beim nächsten Halt will der junge Mann aussteigen, und dann ist endlich, endlich Ruhe. Sollte diese nächste Station nicht eigentlich längst da sein?
Aus zwei Minuten werden fünf, dann zehn, zwanzig, in denen die Bahn ungebremst durch die endlose Dunkelheit schießt. Und Anke Lohm ahnt, dass dies mehr sein könnte als nur eine U-Bahn-Fahrt: der größte Fehler ihres Lebens.
Suggestiv erzählt, überraschend und nicht mehr aus der Hand zu legen: Timur Vermes erweist sich als Virtuose literarischer Spannung.

Für alle, die erleben wollen, auf welche Abwege man in der U-Bahn geraten kann.

€ 15,00 [D], € 15,50 [A]
Erschienen am 28.10.2021
160 Seiten, Hardcover
EAN 978-3-492-07104-8
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€ 11,99 [D], € 11,99 [A]
Erschienen am 28.10.2021
160 Seiten, WMePub
EAN 978-3-492-60039-2
Download Cover
„Ein Pageturner im wahrsten Sinne des Wortes. Ein rasanter und fantasievoller Leseritt durch die Nacht, der einen gute zwei Stunden völlig in seinen Bann zieht.“
BR „Frankenschau aktuell“
„Vermes ist mit ›U‹ erneut eine Geschichte gelungen, die beim Lesen einen unwiderstehlichen Sog entfaltet.“
Mitteldeutsche Zeitung
„Skurril, manchmal beängstigend, oft humorvoll.“
Nürnberger Nachrichten
„›U‹, ist etwas ganz anderes, aber doch wieder ein Wagnis, wenn auch diesmal ein stilistisches.“
Augsburger Allgemeine
„Timur Vermes liefert einen Handstreich ab, eine unterhaltsame Horrorgenreskizze, die Lust auf mehr macht.“
Welt am Sonntag

Leseprobe zu „U“

Rollkoffer blockiert alle fünf Schritte.

Dann: an ihm zerren.

Könnte genauso mit einem Vierjährigen reisen.

Rollt fünf weitere Schritte – blockiert.

Wegschmeißen. Längst!

Aber: Umwelt.

Haut: klebrig.

Haare: alter Rasierpinsel.

24-Stunden-Deo. Von wegen.

Ins Kabelmikro: „… nee, das ging gleich vollscheiße los. Vom Start weg. Der Erste ist schon ausgefallen. Ersatzlos … Nein, ohne Begründung. Mehr so: Heute jedoch nicht.“

Kaffee wäre gut.

Da? Zu.

Oder –

Auch zu.

Zu, zu, zu, Zusatzzahl: Closed.

Sogar McDonald’s.

»Besuchen Sie in der ›Übergang’szeit‹ unser Containerlokal. [...]

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Rollkoffer blockiert alle fünf Schritte.

Dann: an ihm zerren.

Könnte genauso mit einem Vierjährigen reisen.

Rollt fünf weitere Schritte – blockiert.

Wegschmeißen. Längst!

Aber: Umwelt.

Haut: klebrig.

Haare: alter Rasierpinsel.

24-Stunden-Deo. Von wegen.

Ins Kabelmikro: „… nee, das ging gleich vollscheiße los. Vom Start weg. Der Erste ist schon ausgefallen. Ersatzlos … Nein, ohne Begründung. Mehr so: Heute jedoch nicht.“

Kaffee wäre gut.

Da? Zu.

Oder –

Auch zu.

Zu, zu, zu, Zusatzzahl: Closed.

Sogar McDonald’s.

„Besuchen Sie in der ›Übergang’szeit‹ unser Containerlokal. Sie befinden sich hier.“

Plus Skizze.

Wo soll das sein?

Wissen die eigentlich, wo sie selber sind?

Wer weiß schon, wo er ist.

„Dann haben sie mir eine Verbindung gesucht, mit der durftest du zweimal umsteigen. Die Sitzplatzreservierung war natürlich futsch.“

Moment –

Wo jetzt lang?

So viele Richtungen.

Entdecke die Möglichkeiten.

Zu viele Poster.

Maulwurf mit Helm dankt für Verständnis.

Hinweise auf DIN-A4-Papier, vom örtlichen Nahverkehr.

Von der Tippse per Hand gemalt?

Wussten wohl nicht, dass sie umbauen.

Waren ganz überrascht: „Ach, Frau Huber, morgen ist ja Baustelle – machen Sie uns schnell noch ein paar Wegweiser?“

Und dann Frau Huber kreativ. Schere, Klebstoff, Buntpapier.

Da lang zum „SEV“.

SEV meint „Schienenersatzverkehr“.

Deutsch: Bus.

Weiteres Plakat.

Sagt: erstes Plakat ignorieren.

Danke. Und nu?

Wo ist die scheiß U-Bahn?

Vielleicht da hinten?

Weiter!

„Bis Stuttgart habe ich dann gestanden. Dann wieder umgestiegen, und ab da konnte man sogar sitzen. Dafür war dann die Heizung kaputt.“

Da hinten: kein Weiter.

Rot-weiße Bänder. Spanplatten. Gipssäcke.

Umkehren.

„Geht bei dir wenigstens der Lift?“

Richtung stimmt jetzt besser mal.

Scheiß Unterführungsarchitektur.

Verbesserungsvorschlag: großzügig planieren.

Nur Kackläden.

Koffer einfach mal in so eine Glastür …

Mit Anlauf.

Und Schmackes.

Das Angenehme mit dem Nützlichen.

Großes Poster.

U

Halleluja! 

Timur Vermes

Über Timur Vermes

Biografie

Timur Vermes wurde 1967 in Nürnberg als Sohn einer Deutschen und eines Ungarn geboren. Er studierte in Erlangen Geschichte und Politik und arbeitete anschließend als Journalist und Ghostwriter. Er schrieb bis 2001 für die Abendzeitung und den Kölner Express und später für mehrere Magazine. Sein 2012...

Medien zu „U“
Pressestimmen
BR „Frankenschau aktuell“

„Ein Pageturner im wahrsten Sinne des Wortes. Ein rasanter und fantasievoller Leseritt durch die Nacht, der einen gute zwei Stunden völlig in seinen Bann zieht.“

Mitteldeutsche Zeitung

„Vermes ist mit ›U‹ erneut eine Geschichte gelungen, die beim Lesen einen unwiderstehlichen Sog entfaltet.“

Nürnberger Nachrichten

„Skurril, manchmal beängstigend, oft humorvoll.“

Augsburger Allgemeine

„›U‹, ist etwas ganz anderes, aber doch wieder ein Wagnis, wenn auch diesmal ein stilistisches.“

Welt am Sonntag

„Timur Vermes liefert einen Handstreich ab, eine unterhaltsame Horrorgenreskizze, die Lust auf mehr macht.“

Hörzu

„Der Autor hat eine minimalistische Sprache mit kurzen, stakkatoartigen, zum Teil unvollständigen Sätzen gewählt, die einen wie ein Sog in die schräg-schaurige Geschichte hineinziehen. Zu lesen im Höchstgeschwindigkeitstempo!“

meine-news.de

„Suggestiv erzählt und überraschend“

Altmühl-Bote

„Unbedingt lesen!“

meeneswelt

„›U‹ von Timur Vermes hatte ich in einem berauschend kurzen Lesefest durch. Der Stil: Kurzatmig, die Geschichte rasant, der Plot undurchsichtig. Und doch hat mich diese Geschichte gepackt. Weil sie so wunderbar anders ist und am Ende durch die hartnäckige Verweigerung einer Auflösung zuerst zu ungläubiger Enttäuschung, dann zu einem Feuerwerk der eigenen Phantasie führt.“

fraugoetheliest.com

„Authentisch. Glaubhaft.“

Die Presse (A)

„Liest man sich das Buch selbst laut vor, ergeben sich interessante Effekte, das Stakkatohafte der oft unvollständigen Sätze und die Situationskomik, die teilweise aus dem Aneinandervorbeireden entsteht, kommen erst durch den mündlichen Vortrag (am besten mit verstellten Stimmen) so richtig zur Geltung.“

Radio „WortArt“

„Das ist wirklich ein unfassbar spannender, sehr eigenwillig und anders geschriebener Roman. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt.“

ankasgeblubber

„Ich bin ein Fan von solch außergewöhnlichen Erzähl-bzw. Schreibstilen!“

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