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Träum was Schönes

Träum was Schönes

Roman

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Träum was Schönes — Inhalt

Ein Junge verliert im Alter von neun Jahren seine Mutter. Aber erst als Erwachsener versteht er, was damals wirklich geschah. Und warum jener Tag sein Leben für immer veränderte ... Bis dahin ist er einer, der auf Zehenspitzen geht, mit gesenktem Kopf, weil die Erde ihm so viel Angst macht wie der Himmel. Erst die Liebe wird ihn lehren: Nur wer sich in den Schmerz hinein begibt, kann ihn überwinden, kann das Misstrauen abschütteln und die eigenen Grenzen sprengen. »Träum was Schönes« ist die Geschichte eines Geheimnisses, das über vierzig Jahre wie versiegelt war. Massimo Gramellini erzählt leidenschaftlich von den Höhen und Tiefen eines Lebens, dem der wichtigste Halt fehlte. Dass er dabei seine eigene Geschichte erzählt, macht dieses Buch nur umso lesenswerter.

€ 8,99 [D], € 8,99 [A]
Erschienen am 31.03.2014
Übersetzer: Barbara Kleiner
208 Seiten, WMEPUB
ISBN 978-3-492-96675-7

Leseprobe zu »Träum was Schönes«

Wie jedes Jahr an Silvester holte ich Madrina ab, um sie zu Mama zu bringen.

Madrina ist wie ein gut erhaltenes Stück altes Holz. Sie lebt allein in einer lichtdurchfluteten Wohnung, wo sie Krimis liest und mit den gerahmten Fotografien ihres Mannes spricht. Von Zeit zu Zeit geht sie an ein anderes Regal und spricht mit dem Foto von Mama, hauptsächlich über mich.

Ich nehme an, die heikelsten Informationen verschweigt sie ihr. Wie die, dass ich zwei Ehefrauen hatte, wenn auch nacheinander. Und dass ich dann doch nicht Anwalt geworden bin.

Während ich [...]

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Wie jedes Jahr an Silvester holte ich Madrina ab, um sie zu Mama zu bringen.

Madrina ist wie ein gut erhaltenes Stück altes Holz. Sie lebt allein in einer lichtdurchfluteten Wohnung, wo sie Krimis liest und mit den gerahmten Fotografien ihres Mannes spricht. Von Zeit zu Zeit geht sie an ein anderes Regal und spricht mit dem Foto von Mama, hauptsächlich über mich.

Ich nehme an, die heikelsten Informationen verschweigt sie ihr. Wie die, dass ich zwei Ehefrauen hatte, wenn auch nacheinander. Und dass ich dann doch nicht Anwalt geworden bin.

Während ich Madrina in den Mantel half, brachte sie die Rede auf den Roman, den ich ihr zu Weihnachten geschenkt hatte.

» Heute Nacht habe ich ihn ausgelesen … «

» Hat er dir gefallen, auch wenn es kein Krimi ist ? «

» Sicher, du hast ihn ja geschrieben. «

» Und die Seiten über Mama ? «

» Eben darüber wollte ich mit dir sprechen. «

» Das sind die einzigen autobiografischen Stellen. Da habe ich einen Teil meiner Geschichte verarbeitet. «

» Bist du sicher, dass es deine Geschichte ist ? «

» Warum … ist sie das etwa nicht ? «

» So ist es nicht gewesen … Mein lieber Junge, ich hätte dir da etwas zu geben. «

Ich sah sie mit winzigen Schlüsseln an der Kommodenschublade hantieren. Ein brauner Umschlag tauchte in ihren schönen Händen voller Gichtknoten auf.

Als sie ihn mir übergab, zitterte ihre Stimme.

» Nach vierzig Jahren ist es an der Zeit, dass dir jemand die Wahrheit sagt. «



Vierzig Jahre zuvor

I

Vierzig Jahre zuvor war ich an Silvester so zeitig aufgewacht, dass ich noch zu träumen glaubte. Ich erinnere mich an Mamas Duft in meinem Zimmer, ihren Morgenmantel am Fuß des Bettes. Was machte er da ?

Und dann: Schnee auf dem Fensterbrett, die Wohnung hell erleuchtet, das Geräusch schlurfender Schritte und dieses Brüllen wie von einem verletzten Tier.

» Neiiiiiin ! «

Ich schlüpfe verkehrt herum in die Pantoffeln, aber dafür ist jetzt keine Zeit. Schon quietscht die Tür unter dem Druck meiner Hände, bis ich ihn in der Mitte des Korridors neben dem Weihnachtsbaum sehe. Papa.

Die starke Eiche meiner Kindheit steht, von einer unsichtbaren Kraft gebeugt, wie eine Weide, zwei Unbekannte halten ihn unter den Achseln.

Er trug die purpurrote Hausjacke, die Mama ihm geschenkt hatte. Die mit einer Vorhangkordel anstelle des Gürtels. Er machte ruckartige Bewegungen, krümmte sich zusammen und trat um sich.

Als er mich bemerkte, hörte ich ihn murmeln: » Das ist mein Sohn … Bitte bringt ihn zu den Nachbarn. «

Er warf den Kopf nach hinten und stieß gegen den Weihnachtsbaum. Ein Engel mit gläsernen Flügeln verlor das Gleichgewicht und fiel auf den Teppich herab.

Die Unbekannten waren stumm, aber freundlich und gaben mich an der gegenüberliegenden Wohnungstür bei einem Rentnerehepaar ab.

Tiglio und Palmira.

Tiglio begegnet dem Leben in der unwandelbaren Rüstung seines gestreiften Pyjamas und im tröstlichen Schutz einer hartnäckigen Taubheit. Er kommuniziert für gewöhnlich schriftlich, doch an diesem Morgen weigerte er sich, die Fragen zu beantworten, die ich in Druckbuchstaben auf den weißen Rand einer Zeitung gekrakelt hatte.

WO IST MAMA ? IST PAPA GEKIDNAPPT WORDEN ?

Räuber mussten in der Nacht in unsere Wohnung eingedrungen sein … Und wenn das die beiden waren, die Papa unter den Achseln gehalten hatten ?

Palmira tauchte auf, mit Einkaufstüten.

» Papa hat etwas Kopfweh gehabt, mein Junge. Aber jetzt geht es ihm besser. Die zwei Männer waren Ärzte, die ihn untersucht haben. «

» Warum hatten sie dann keinen weißen Kittel an ? «

» Den ziehen sie nur im Krankenhaus an. «

» Und wieso waren sie zu zweit ? «

» Die Ärzte vom Notdienst sind immer zu zweit. «

» Ah, okay. Wenn dann einer plötzlich krank wird, kann der andere ihm helfen. Wo ist Mama ? «

» Papa hat sie bei einigen Besorgungen begleitet. «

» Und wann kommt sie wieder ? «

» Bald, du wirst sehen. Willst du eine heiße Schokolade ? «

In Ermangelung meiner Mama begnügte ich mich mit einer heißen Schokolade.

Für ein paar Stunden nahmen mich die besten Freunde meiner Eltern in Obhut.

Giorgio und Ginetta.

Ich glaube, ich habe sie nie als getrennte Wesen erlebt. Mama und Papa hatten sich auf ihrer Hochzeit kennengelernt, ein Umstand, der meinem kleinen Hirn immer wieder Anlass zu Spekulationen gab.

» Mama, hör mal: Wenn Giorgio und Ginetta vergessen hätten, dich zu ihrer Hochzeit einzuladen, wärst du dann immer noch meine Mama, oder wäre das dann eine andere der Eingeladenen ? «

Mein Mundwerk stand nie still, obwohl die Zunge voller Schnitte und Flicken war wie die Schürze eines Handwerkers.

» Es ist ein Wunder, dass Ihr Sohn mit einem solchen Werkzeug sprechen kann «, hatte der Kinderarzt Mama erklärt.

» Jetzt wäre da ein anderes Wunder nötig, Herr Doktor: zu erreichen, dass er ab und zu mal still ist «, hatte sie geantwortet. » Bei seiner Redegewandtheit wird er bestimmt einmal Anwalt. «

Das stimmte nicht. Ich wollte aufhören zu sprechen und anfangen zu schreiben. Wenn ich zu der Überzeugung kam, dass ein Erwachsener mir gegenüber ungerecht gewesen war, fuchtelte ich ihm mit einem Kuli unterm Kinn herum: » Wenn ich groß bin, erzähle ich das alles in einem Buch mit dem Titel: Ich als Kind. «

Der Titel war verbesserungsfähig, aber das Buch würde einschlagen wie eine Bombe.

In Wahrheit hätte ich aber lieber Maler sein wollen. Mit sechs Jahren hatte ich bereits mein Meisterwerk vollbracht: Mama isst Weintrauben. Die Traube war doppelt so groß wie Mama, die einzelnen Beeren schienen Kugeln vom Weihnachtsbaum, und Mamas Gesicht sah genauso aus wie eine Beere.

Sie hatte das Meisterwerk in der Küche aufgehängt und zeigte es voller Stolz den Verwandten, die uns besuchten. An ihren irritierten Gesichtern konnte ich eine erste, für mich existenzielle Auskunft ablesen: Ich war wohl nicht der begabteste Maler. Ich würde versuchen müssen, die Welt in mir mit Worten zu malen.

Bei Giorgio und Ginetta ging das traurigste Silvester aller Zeiten über die Bühne. Trotz meiner Bemühungen, die Unterhaltung zu beleben, wurden ihr dreizehnjähriger Sohn und ich um neun in die Stockbetten geschickt, nach einer Pasta asciutta und einem kleinen Beefsteak, beides mit Butter.

Keine Chance, ein Stück Panettone und eine halbwegs vernünftige Erklärung zu bekommen. Mama und Papa waren eine Besorgung machen gegangen, dieselbe wie am Vormittag oder vielleicht eine andere, die aber genauso mysteriös war. Und wir mussten auf der Stelle schlafen gehen.

Ich erinnere mich an die regelmäßigen Atemzüge meines Leidensgenossen über mir. Und an das Feuerwerk um Mitternacht, das durch die nicht vollkommen herabgelassenen Jalousien Lichtflecken in das Dunkel des Zimmers warf.

Unter der Decke zusammengekauert, mit glühenden Augen und einem Wirbel im Kopf wie von einem Zauberkarussell, fragte ich mich wieder und wieder, was ich in den Weihnachtsferien Schlimmes angestellt haben mochte, um eine solche Strafe zu verdienen.

Zweimal hatte ich gelogen, einmal hatte ich Mama eine patzige Antwort gegeben, und ich hatte Riccardo, diesem Juventus-Turin-Jungen aus dem zweiten Stock, einen Tritt in den Hintern versetzt.

Das schienen mir keine schweren Sünden, vor allem die letzte nicht.

 

II

Am Neujahrsmorgen sagten mir Giorgio und Ginetta, auf dem Rückweg von ihren Besorgungen habe Mama im Krankenhaus vorbeischauen müssen, um sich durchprüfen zu lassen. Seit Monaten machte sie unentwegt Besorgungen und ließ sich prüfen. Und immer im Krankenhaus. Wäre sie wenigstens in die Schule gekommen, hätte ich ihr gezeigt, wie man abkupfert.

Ich stellte mir vor, dass sie es mit einer von diesen Aufgaben zu tun hatte, wie die Lehrerin sie uns für die Ferien aufgab. Ein Kind geht drei Kilometer weit, und alle hundert Meter verliert es zwei Kugeln. Wie viele Kugeln hat es nach tausendneunhundert Metern verloren ?

Ich hasste die Hundertmeter. Und dieses blöde Kind, das ständig nach allen Seiten Kugeln verlor und trotzdem weiterging, als ob nichts wäre.

Am Nachmittag tauchte Papa wieder auf, um mich zu Mama ins Krankenhaus zu begleiten. Er war wieder die starke Eiche.

» Zuerst gehen wir aber Blumen für sie kaufen «, schlug ich vor.

» Nein. Zuerst gehen wir zu Balu. Er muss etwas Wichtiges mit uns besprechen. «

Ich sträubte mich. Balu war der Pfarrer der Wölflinge, der Kindergruppe der Pfadfinder, in der ich seit ein paar Monaten war. Ich hätte ihn ja gern besucht, wenn er gewartet hätte, bis er an der Reihe war. Er konnte sich doch nicht einfach vor Mama vordrängeln.

Durch die Vermittlung von Giorgio und Ginetta kam ein ehrbarer Kompromiss zustande: Wir würden nach dem Treffen mit Balu ins Krankenhaus gehen, aber die Blumen würden wir vorher kaufen.

Mit einem Armvoll roter Rosen kam ich in den Saal der Wölflinge.

Mit seinem Namensvetter im Dschungelbuch, dem Bären, hatte Balu die unbeholfene Art und die Gutmütigkeit gemeinsam. Er empfing uns im Versammlungsraum der Wölflinge und machte sofort eine witzige Bemerkung über die Fußballmeisterschaft. Obwohl er in Buenos Aires geboren war und in Turin lebte, war er Fan des FC Cagliari mit Gigi Riva.

Er hatte Panini-Bildchen, die er mir zeigen wollte, aber Papa unterbrach ihn.

» Die zeigen Sie ihm ein andermal, Balu. «

Balu seufzte und forderte mich auf, an die Decke zu schauen: ein blauer Kreidehimmel, an dem ich auch gemalt hatte.

» Die Mama ist dein Schutzengel, weißt du. Seit einer Weile schon hat sie um die Erlaubnis gebeten, dort hinaufzufliegen, um dich besser beschützen zu können, und gestern hat der Herr sie zu sich gerufen. «

Ich fühlte, wie mir ein eisiger Löffel in die Eingeweide fuhr und sie ganz aushöhlte. Mit einem Ruck fuhr ich herum zu Papa, auf der Suche nach irgendeinem Anzeichen, das dem Gesagten widersprechen würde, aber ich sah nur, dass er rote Augen und bleiche Lippen hatte.

» Gehen wir beten «, sagte Balu.

» Herr, schenke ihr die ewige Ruhe. Das ewige Licht leuchte ihr. Sie ruhe in Frieden. Amen. «

Balus warme Stimme hallte durch das Kirchenschiff des verlassenen Gotteshauses.

In der ersten Bankreihe kniend, den Armvoll Rosen an die Brust gepresst, sprach ich ihm mit den Lippen nach, aber aus meinem Herzen kamen ganz andere Worte.

» Gib Mama eine kurze Ruhe, Herr. Weck sie auf, mach ihr einen Kaffee und schick sie sofort wieder hierher. Sie ist meine Mama, verstanden ? Entweder du schickst sie wieder herunter, oder du lässt mich hinaufkommen. Überleg dir das. Aber dalli. Machen wir es so: Ich schließe jetzt die Augen, und wenn ich sie wieder aufmache, hast du dich entschieden. Amen. «

 

III

Mama wurde im Wohnzimmer aufgebahrt und der trauernden Neugier der Nachbarn preisgegeben.

Ich weigerte mich, sie zu sehen. Ich war überzeugt, dass sie wiederkommen würde. Das ist meine Natur, Niederlagen nicht für unumkehrbar zu halten. Am liebsten mag ich Filme, in denen der Held alles verliert – wenn er aber am Rand des Abgrunds angekommen ist, weicht er einen Schritt zurück, und sein Wiederaufstieg beginnt.

Erst im Erwachsenenalter sollte ich lernen, vor offenen Särgen nicht davonzulaufen. Und entdecken, dass die Toten kleiner werden. Als ob das Knochengerüst um zwei Kleidergrößen schrumpfen würde, nachdem es nicht länger vom Hauch des Geistes beseelt ist.

Die Toten werden kleiner und die Überlebenden böse, wie zurückgewiesene Liebende. Sie hadern mit der Welt, die nicht so leidet wie sie.

Der Schmerz machte mich unausstehlich. Zwei Jahre zuvor war das schon einmal so gewesen, als ich nach einer Mandeloperation mit glühend heißem Rachen wieder aufgewacht war und die um mein Krankenlager versammelten Ärzte und Verwandten angeschrien hatte: » Alle raus hier, nur meine Mama bleibt ! «

Auch jetzt knurrte ich die Besucher an. Aber weit davon entfernt, sie vor den Kopf zu stoßen, schien meine Unfreundlichkeit ihre mitleidigen Bemühungen nur zu verstärken.

Ich ertrug die Trauermienen nicht, die liebevollen Gesten derer, die mich bedauerten, und die dummen Sprüche, die um mich herumschwirrten.

Was für ein Unglück.

So jung.

Armes Kind.

Schlimmes Übel.

Als ob es ein gutes Übel gäbe, das einen gnadenhalber am Leben ließe.

Bei meiner Mandeloperation handelte es sich wohl um ein sehr gutes Übel. Wochenlang hatte sie die Schulaufgaben von mir ferngehalten und mich der Gesellschaft des Eises, das Mama mir brachte, und meiner geheimen Zuflucht überlassen: dem U-Boot.

Zu einem bestimmten Zeitpunkt am Nachmittag ließ ich die Jalousien herunter und schlüpfte verkehrt herum ins Bett, den Kopf unten und die Füße unterm Kopfkissen.

Die Feinde umzingelten das U-Boot von allen Seiten. Ich aber, vom Zauberschleier der Bettlaken geschützt, hielt ihren Angriffen stand, bis Mama mit dem Essen kam. Diese Vorstellung gab mir ein Gefühl von Sicherheit, das ich später nur beim Schreiben wiederfinden sollte.

Am Morgen der Beerdigung schloss ich mich in meinem Zimmer ein und wartete, bis der Sarg aus dem Haus war. Ich ließ die Jalousien herunter, schlüpfte umgekehrt unter die Bettdecke und ging an Bord des U-Boots, in dem verzweifelten Bedürfnis, der ganzen Welt den Krieg zu erklären. Doch ich fand keine Feinde mehr. Sie waren alle in mir.

Massimo Gramellini

Über Massimo Gramellini

Biografie

Massimo Gramellini wurde am 2. Oktober 1960 in Turin geboren. Im Alter von neun Jahren verlor er seine Mutter unter tragischen Umständen, ein Ereignis, das sein Leben und Schreiben stark prägen sollte. Nach dem Jurastudium begann Gramellini 1985 als Sportreporter zu arbeiten, ab 1991 auch als...

Pressestimmen

Dolomiten Tagblatt der Südtiroler

»Einfühlsam erzählt dieses Buch von einem Menschenleben, dem der wichtigste Halt fehlt: die Liebe der Mutter.«

Freiburger Nachrichten

»›Träum was Schönes‹ von Massimo Gramellini ist ein feinfühliger Roman über eine persönliche Katastrophe. Er zeigt den Lesern einen Weg auf, das Leiden zu besiegen.«

Wilhelmshavener Zeitung

»Wo anfangen, wenn ein Buch so rundherum gut ist? Beim Inhalt? (...) Oder bei der wunderbar klaren Sprache, die zwischen kindlicher Verwunderung über Dinge und Gefühle, die noch nicht benannt werden können, und späterer analytischer Tiefe osziliiert?«

HÖRZU

»Gefühlvoll und doch leicht – ein gelungener Roman mit autobiografischen Parallelen.«

Die Rheinpfalz

»Es ist die Mischung aus tragischen und heiteren Passagen, die die Qualität des Buches ausmacht.«

booksection.de

»Gramellini kann schreiben, was andere nicht schreiben können, kann Gedanken und Gefühle, Verzweiflung, Angst und Selbsthass so poetisch, so liebevoll, dennoch mit einer ertragbaren Prise Ironie versehen, darlegen, dass der Leser immer wieder zwischen Schmunzeln und Tränenwegwischen hin und her schwankt. Trotz aller Poesie, die der Autor mehr als gekonnt benutzt, bleibt die Geschichte lebendig, echt und lebensnah. (...) Dieses Buch ist ein wahrer Schatz, nach dessen Inhalt zu schürfen sich jederzeit wieder lohnt.«

N-TV

»Massimo Gramellini hat ein anrührendes Buch über Verlust, Verdrängung und Einsamkeit geschrieben, das in Italien über ein Jahr lang an der Spitze der Bestsellerliste stand. (...) Er wählt zarte Worte und eine sehr pointierte Sprache. Und er streut eine große Portion Ironie mit ein, die eine unendliche Traurigkeit sichtbar werden lässt und der Erzählung dieser ganz persönlichen Katastrophe gleichzeitig Leichtigkeit verleiht.«

Ostthüringer Zeitung

»Ein berührendes Buch.«

Stadtlichter

»Massimo Gramellini erzählt leidenschaftlich von den Höhen und Tiefen eines Lebens, dem der wichtigste Halt fehlte.«

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