Tote Helden

Tote Helden

Die Legenden von Astray 1

Paperback
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€ 16,99 inkl. MwSt.

Die neue Saga von Bestsellerautor Michael Peinkofer!

Für die einen waren sie Helden. Für andere Legenden. Für wiederum andere waren sie nur dämliche Arschlöcher. Doch niemand ahnt, dass sie wieder zurück sind … Im Jahr 37 nach dem Fall des tyrannischen Kaiserreichs sind die Helden von einst vergessen. Der Abyss, ein tiefer Abgrund, durchzieht den Kontinent Astray seit jener letzten erbitterten Schlacht und hat die Völker gespalten. Könige, Herzöge und fanatische Sektierer ringen um die Macht. Nur der Sänger Rayan erhält die Erinnerung an die Legenden der Vergangenheit am Leben – denn seine Visionen sagen ihm, dass in den Tiefen des Abyss eine Bedrohung lauert. Und dass nur die alten Legenden ihr die Stirn bieten können …

  • € 16,99 [D], € 17,50 [A]
  • Erschienen am 20.03.2017
  • 528 Seiten, Klappenbroschur
  • ISBN: 978-3-492-70342-0
 
 

Leseprobe zu »Tote Helden«

Prolog

Dorf Corras, BurgosIm 20. Jahr nach der Großen Divergenz
Fackeln erhellten den Dorfplatz, und das Auge des vollen Mondes blickte vom Himmel, so als wollte er selbst Zeuge der Verhandlung sein.
Der junge Mann, der in der Mitte des Platzes stand, hielt das Haupt gesenkt. Die strengen Blicke der Versammelten hatten ihn eingeschüchtert, die Last der Vorwürfe seine schlanke Gestalt gebeugt.
»Was also«, fragte der Mann, der ihm auf der Stirnseite des Platzes gegenübersaß, »hast du zu deiner Verteidigung zu sagen, Ikerón, Sohn des Markós?«
Der Beschuldigte sah auf.
Man hatte darauf [...]

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Michael Peinkofer

Michael Peinkofer

Michael Peinkofer, 1969 geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Kommunikationswissenschaften und arbeitete als Redakteur bei der Filmzeitschrift »Moviestar«. Mit seiner Serie um die »Orks« avancierte er zu einem der erfolgreichsten Fantasyautoren Deutschlands. Seine Romane um »Die Zauberer« mehr ...

0 News Veröffentlicht am 20.04.2017 von Piper Verlag

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Rezensionen und Pressestimmen

hysterika.de


»Erneut hat mir der Schreibstil von Michael Peinkofer sehr gut gefallen - gleiches gilt auch für die außerordentlich gut durchdachte Geschichte in einer fast real wirkenden Welt. Ich bin immer wieder erstaunt, welche Perlen es immer noch zu entdecken gibt…«    

Sonic Seducer


»So zupackend schreibt im Reich der Fantastik nur einer.«   

Kommentare zum Buch
1. Fesselnder Auftakt zu einer neuen Fantasyserie
dodo am 15.04.2017 - 18:09:13

Was passiert mit den Helden, wenn ihre Aufgabe erledigt und die Welt gerettet ist? Werden sie gefeiert und leben von dann glücklich und zufrieden an ihr Lebensende oder sinken sie zur Bedeutungslosigkeit herab und werden bestenfalls in fernen Zeiten liegenden Legenden gewürdigt? Dieser spannenden Frage geht Michael Peinkofer in seinem neuen Fantasyzyklus „Die Legenden von Astray“ nach. „Tote Helden“ ist der Auftakt der Reihe.   Der Kontinent Astray wird seit 37 Jahren von einem gewaltigen Abgrund, genannt der Abyss, getrennt. Entstanden beim Sturz eines Tyrannen, der die Völker in seiner Umklammerung hielt, führt er nicht nur zu einer geografischen Trennung, sondern auch zu einer tiefen kulturen und sozialen Kluft zwischen den beiden Hälften. Auf der einen Seite gibt es die fanatische Sekte des Feuerkults, die jeden Andersgläubigen sofort in Flammen aufgehen lässt. Auf der anderen Seite sind die nicht minder gefährlichen Exekutoren unterwegs, die unbarmherzig jeglichen Glauben an Magie beziehungsweise Aberglauben ausmerzen.   In dieser explosiven Grundstimmung machen sich aus unterschiedlichen Gründen die verschiedenen Dramatis Personae auf den Weg. Da gibt es den Halbling Lorymar, der von Albträumen gequält wird und sich von einer geheimnisvollen „Sie“ Hilfe erhofft. Den Sänger Rayan zieht es ebenfalls zu einem bestimmten Ziel. Er ist der einzige, der die alten Legenden noch kennt und die Erinnerung an sie am Leben erhält. Ihm ist der Exekutor Thorgon-Syn auf den Fersen, der ihn für den Mord an einem Ordensangehörigen zur Rechenschafft ziehen möchte und auch aus anderen Gründen eine große Gefahr in Rayan sieht.   In kurzen Kapiteln werden die einzelnen Handlungsstränge aufgenommen. Sie machen neugierig und verführen zum Weiterlesen. Manche Wendungen lassen sich erahnen, andere kommen völlig überraschend. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben viele Facetten. Auf Schwarz-Weiß-Malerei wird verzichtet, es finden sich im Gegenteil viele Grauschattierungen. Jeder hat seine guten und schlechten Seiten, die Taten der Protagonisten sind stringent und erklären sich sowohl aus ihrer Persönlichkeitsstruktur als auch aus ihrer Geschichte.   Manche Elemente mögen an bekannte Fantasy-Serien erinnern. Parallelen zu ziehen oder den Vorwurf des Plagiats zu erheben, ist aber zu kurz gegriffen. Die einen wollen im Halbling Lorymar eventuell Tyrion Lancaster erkennen. Andere empfinden seine Erscheinung und Teile seines Charakters als Hommage an Wilhelm Hauffs „Der kleine Muck“. Wer genau hinsieht, kann Dickenssche Elemente erkennen. Fakt ist, dass es in der Literatur in jedem Genre Werke gibt, an denen sich nachfolgende Bücher messen (lassen) müssen und niemand das Rad neu erfinden kann. Wichtig ist, was daraus gemacht wird. Peinkofer gelingt definitiv eine eigenständige Welt, die gut ausgearbeitet und fesselnd ist.   Wie bei jedem Auftakt werden viele Fragen aufgeworfen und nicht alle beantwortet. So manchem mag dabei zu viel offen bleiben, andere werden durch den ordentlichen Cliffhanger erst so richtig angefixt.

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