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Totalschaden

Die neuesten Unfälle aus Politik, Gesellschaft und Kultur

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Totalschaden — Inhalt

Wenn er sich den aktuellen politischen Debatten widmet, kommt es Bruno Jonas manchmal so vor, als würden wir gerne mit Vollgas und voller Absicht vor die Wand fahren.

Der Totalschaden als Endziel und zum eigenen Vorteil, das zeigt sich in vielen politischen Possen und der Albernheit mancher öffentlichen Diskussion. Ob es um politische Sprachschäden einer Flintenfrauke geht, die Irrwege des Länderfinanzausgleichs oder rhetorische Ausfälle des Innenministers – ungnädig und amüsant widmet sich Bruno Jonas den kleinen Freuden des Politikbetriebs und des gesellschaftlichen kollektiven Wahnsinns zwischen Willkommensangela und Grenzhorst – gewohnt böse, pointiert, treffend und sehr, sehr lustig.

 

Erschienen am 04.10.2016
304 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-492-05802-5
Erscheint am 02.10.2018
304 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-492-31140-3
Erschienen am 04.10.2016
304 Seiten, WMEPUB
ISBN 978-3-492-95274-3

Leseprobe zu »Totalschaden«

Ohne Worte

Man soll nicht viele Worte machen. Der Satz ist vielleicht als Einstieg in ein Buch, das im Wesentlichen aus Worten besteht, nicht gerade ideal. Aber sinnvoll ist er schon, weil er auf den Titel Totalschaden verweist. Jeder, der vom Totalschaden erzählen will, muss über ein passendes Vokabular verfügen, um das ganze Ausmaß des Schadens in allen Facetten beschreiben zu können. Das geht nicht mit ein paar gesetzten Worten. Dazu braucht es schon ein Buch !

» Ach was ! «, sagt Rosi. » Laber nicht rum, komm auf den Punkt, und vor allem rede nicht [...]

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Ohne Worte

Man soll nicht viele Worte machen. Der Satz ist vielleicht als Einstieg in ein Buch, das im Wesentlichen aus Worten besteht, nicht gerade ideal. Aber sinnvoll ist er schon, weil er auf den Titel Totalschaden verweist. Jeder, der vom Totalschaden erzählen will, muss über ein passendes Vokabular verfügen, um das ganze Ausmaß des Schadens in allen Facetten beschreiben zu können. Das geht nicht mit ein paar gesetzten Worten. Dazu braucht es schon ein Buch !

» Ach was ! «, sagt Rosi. » Laber nicht rum, komm auf den Punkt, und vor allem rede nicht so gescheit daher ! «

» Das kann ich nicht versprechen. Ich kann mich nicht dümmer stellen, als ich bin ! «

» Doch ! «, beharrt sie. » Ich erinnere mich an Situationen, da ist es dir sehr gut gelungen. «

» Kann ich mich nicht erinnern ! «, erwidere ich.

» Probier es wenigstens ! Das Gescheitdaherreden kommt nie gut an. «

» Da hast du vollkommen recht. Dummdaherreden kommt immer besser an. Das ist auch meine Erfahrung.  «

» Soll das jetzt eine Anspielung auf bayerische Politiker sein ? «

» Auf keinen Fall ! Die sind dermaßen begabt, da kann man nur noch von Ausnahmeintelligenz sprechen. Das ist auch der Grund dafür, warum sie so erfolreich sind. «

» Demnach müsstest du Spitzenpolitiker sein. «

» Ich weiß «, halte ich dagegen, » aber ich bin halt auch ein Wortkünstler. Daraus erwächst eine gewisse Verpflichtung. «

» Ironie hilft auch nicht immer ! «, winkt Rosi ab.

» Mein Publikum kennt mich und erwartet das Spiel mit Worten. Ich habe einen Ruf zu verlieren. «

» Redundanz ! «, murmelt Rosi. » Verbales Geröll ! «

Sie behauptet, ich würde oft zu viele Worte machen. Die Leute seien schließlich nicht begriffsstutzig.

» Manche schon ! «, insistiere ich. » Denen muss man alles zweimal sagen. «

» Aber die kaufen dein Buch nicht. Dein Publikum ist intelligent und weist eine hohe Sprachkompetenz auf. «

In diesem Punkt muss ich ihr recht geben. Ich habe neulich bei meinem Publikum eine Umfrage gemacht. » Halten Sie sich für intelligent ? «, habe ich gefragt. Und es haben alle ohne Ausnahme mit » Ja « geantwortet. Das hat mich zu einer weiteren Frage ermutigt : » Halten Sie sich für humorvoll ? « Und auch darauf gab es nur positive Antworten ! Ich habe allen Grund, auf mein Publikum stolz zu sein ! Wer kann schon auf ein solch humorvolles und vernünftiges Publikum verweisen ? Ich hab dann kühn auf Kosten meines Publikums einen Witz gemacht. Um die Probe aufs Exempel zu machen. Ich habe gesagt : » Wenn ich Sie so anschaue, habe ich den Eindruck, dass man mit Ihnen schon über die Rente sprechen muss. « Es hat keiner gelacht. Alle haben sehr vernünftig reagiert. Also stimme ich ihr zu: » Ich habe ein sehr kluges und vernünftiges Publikum. «

» Schon wieder ! «, sagt meine Frau.

» Was denn ? «, stutze ich.

» Klug und vernünftig ! « – » Wie bitte ? ? «

» Es reicht einmal vernünftig ! Und wer vernünftig ist, der ist normalerweise auch klug. «

» Ich weiß nicht, ob das stimmt. Grade in der Politik gibt es vernünftige Leute, die sich ziemlich dumm verhalten können. «

» Ich sehe da einen Widerspruch «, sagt Rosi. » Wer dumm handelt, kann nicht vernünftig sein. «

» In der Politik schon. Da geht es oft gar nicht anders. Auch das Dumme kann vernünftig sein für einen Politiker, wenn es ihm und seiner Machtposition nützt. Andererseits kann der unbegrenzte Ausbau einer Machtposition zum Totalschaden eines ganzen Volkes führen. Deshalb warne ich schon seit Jahren davor, die Frauenquote auszubauen. «

» Ach was ! Immer diese Spitzfindigkeiten ! Das ist typisch für dich ! «

» Das ist mein Job. «

 

Wer den Schaden hat

Zugegeben, der Titel hat wenig Romantik, kaum Konstruktives, dafür aber ganz viel Nihilismus. Wer vom Totalschaden spricht, zieht eine Reparatur nicht mehr in Erwägung.

Es gibt eine Lust am Scheitern. Mit Vollgas an die Wand ! Und dann sehen wir weiter. Es sollte um Schadensbegrenzung gehen, dennoch läuft es im Politikbetrieb immer wieder auf eine Schadenserweiterung hinaus. Im parteipolitischen Kampf um Wählerstimmen und Machterhalt will jede Seite der anderen möglichst großen Schaden zufügen, um daraus den größtmöglichen Nutzen für sich und das eigene Fortkommen zu ziehen. Das Schadensprinzip ist Teil der politischen Handlungsethik. Der Flughafen in Berlin, » das europäische Haus «, der Euro, die Staatsfinanzierung, die Asylpolitik, der Länderfinanzausgleich, die deutsche Sozialdemokratie, die CSU und auch die CDU, das deutsche Parteienwesen, alle interpretieren das Prinzip Schadenserweiterung immer wieder neu. Jeder strebt den größtmöglichen Schaden zum eigenen Vorteil an. Selbstverständlich ausschließlich zum Wohle aller ! Und jedes Mal übersteigen die Reparaturkosten den Restwert.

Der Totalschaden eröffnet dabei eine Perspektive, die vielen Menschen immer plausibler erscheint. Es gibt eine große Sehnsucht nach dem Nichts. Der Nietzsche hat damit angefangen und ist darüber wahnsinnig geworden. Was ich hoffe, vermeiden zu können. Nur gehört es zum Wesen des Wahnsinns, dass der davon befallene Mensch es nicht mehr merkt – tröstlich ! Und immer mehr wollen auch mal in den Genuss eines Totalschadens kommen.

Es gibt eine Faszination des Nichts. J.-P. Sartre hat sich auch daran delektiert und einen fetten Wälzer dazu vorgelegt, dem er den Titel Das Sein und das Nichts gab. Ich hab es mal gelesen und nichts davon behalten. Gar nichts. Ein voller Erfolg, das Buch !

 

Benutzeroberfläche

Wir sitzen am Küchentisch unserer alten Küche. Die neue kriegen wir frühestens 2025. Die Spülmaschine bläst mächtig. Sie befindet sich im Trockenmodus. Zitronenduft weht mich an.

» Was fiept denn da ? «, frage ich.

» Der Wäschetrockner ! «, stellt Rosi trocken fest.

Der müsste ausgeschaltet werden. Möglicherweise ist der Wasserbehälter voll ? Ich sag es nicht. Ich denke es für mich. Ich sage : » Rosi, ich muss dir ein Geständnis machen. «

Sie blickt von ihrem iPhone auf und hebt eine Augenbraue. Sie macht sich auf etwas gefasst. » Du machst den Trockner aus ? «

» Nein, aber du bestätigst, was ich gerade gedacht habe. Ich bin eine Benutzeroberfläche. «

Sie haucht ein erstauntes » Aha « und wendet sich wieder ihrem iPhone zu.

Stille.

Schließlich nimmt sie nach einer angemessenen Verzögerung den Gesprächsfaden wieder auf und überrascht mich ganz nebenbei mit einem kleinen, charmanten Seitenhieb. » Nimm es mir nicht übel «, sagt sie, » wenn du eine Benutzeroberfläche bist, solltest du einige Apps mal updaten. «

» Ich weiß, meine Namens-App zum Beispiel ist total kaputt. Ich versuche schon seit Stunden, auf einen Namen zu kommen, ich sehe die Person vor mir, doch der Name dazu fällt mir nicht ein. Ich habe die Stimme im Ohr. Eine ganz berühmte Synchronstimme. «

» Wen siehst du denn vor dir ? «

» Kann ich dir nicht sagen, weil mir der Name nicht einfällt. Du kennst sie auch, die Person. «

» Mann ? Frau ? Schauspieler ? Sänger ? «

» Ja. «

» Wie alt ? «

» Schwer zu schätzen. Älter. Könnte aber auch jünger sein. Eher jünger als älter.  «

Rosi verliert die Lust an dieser Recherche und googelt stattdessen » deutsche Schauspieler – jünger, aber auch älter «.

» Es liegt an meinem Akku «, sage ich. » Ich muss dauernd ans Netz und mich aufladen. Ich leide unter einer energetischen Unterversorgung. Mir fehlt ein superschnelles Datenprotokoll. Beispielsweise ein Datenprotokoll, wie es das neue Samsung Galaxy Edge 7 bereitstellt. «

Rosi bleibt der Mund offen stehen : » Woher kennst du das Samsung Galaxy Edge 7 ? «

» Ich kenne es nicht, ich habe nur eine Werbung zur Kenntnis genommen und gedacht, Donnerwetter, das neue Samsung Galaxy Edge 7 ist vielleicht ein Produkt, das zu mir passen könnte. «

» Nein «, sagt Rosi, » dich überfordert schon das Ausschalten des Wäschetrockners ! «

» Sehr witzig «, antworte ich. » Weißt du, dass das neue Samsung Galaxy Edge 7 über Bluetooth 4.0. verfügt, ebenso über diverse Protokolle zum multimedialen Datenaustausch ? «

Rosi staunt : » Nein, weiß ich nicht. «

» Das überrascht mich «, sage ich. » Hätte ich nicht gedacht. Wo du doch sonst immer auf dem Laufenden bist, wenn es um technische Erneuerungen geht. Ich kann dir sagen, das neue Galaxy Edge 7 von Samsung hat auch Wifi Direkt, All Share Play, Grafikspeicherplatz 50 Gigabyte in der Dropbox-Cloud, und weißt du, was das Galaxy Edge 7 von Samsung so attraktiv macht ? Es ist dem S6 von Apple haushoch überlegen. «

» Ich bin sicher «, sagt Rosi, » dass du all diese Funktionen dringend brauchst. «

» Selbstverständlich «, antworte ich.

» Aber was machst du, wenn Apple ein S8 oder S9 auf den Markt bringt, gegen das dein Galaxy Edge 7 alt ausschauen wird ? «

» Das müssen wir abwarten «, meine ich selbstbewusst. » Aber aus heutiger Sicht fühle ich mich diesem Konkurrenzkampf gewachsen. Könnte sein, dass ich dann das neue Apple S9 kaufen muss. Ich glaube, dass ich beide haben muss. «

» Unbedingt «, sagt Rosi, » du hast mich überzeugt. Du bist eine Benutzeroberfläche. Die Unternehmen spielen mit dir. «

» Ich habe auch schon dran gedacht, ob ich zusätzlich zur Benutzeroberfläche nicht auch noch eine Spielkonsole bin. «

» Eine PlayStation ! ? «, fragt Rosi.

Ich nicke.

» Aber so, wie ich dich kenne, laufen auf dir nur uralte Spiele. «

» Uralte Spiele ? Wie darf ich das verstehen ? «

» WOW läuft bei dir nicht. Und Diablo auch nicht. «

» Doch, Heldenspiele hab ich auch im Angebot. Kitchen Hero ! Kennst du dieses Spiel ? Kitchen Hero, das ist der Typ, der den Müll aus dem Eimer zieht und runterbringt zum Container und jede Menge Abenteuer dabei bestehen muss. Er ist ein Held der Entsorgung. Er arbeitet ohne Mundschutz. Um die Abfälle am Geruch aussortieren beziehungsweise fachgerecht trennen zu können. «

» Langweilig. Dein Spiel braucht dringend ein Add-on. Da musst du ein paar neue Items einbauen. Extended Version mit Staubwedel und Laubbläser ! Da bieten sich ganz neue Herausforderungen. «

» Ich weiß nicht, ich leide jetzt schon an Overuse ! «

» Was ? Du und Overuse ? Kann ich mir nicht vorstellen ! «

» Doch, ich leide an Übernutzung ! Dieser permanente Leistungsdruck macht mich fertig ! Ich werde den Eindruck nicht los, dass sich das Verhältnis vom Konsumenten zum Kaufprodukt umgekehrt hat, vielleicht noch nicht total, aber der Akzent hat sich zum Produkt verschoben. Früher hatte man als Kunde das Gefühl, Herr über das Produkt zu sein. «

Rosi winkt ab : » Das war bei dir nie der Fall. Erinnerst du dich an unseren ersten Computer ? «

» Natürlich. Sehr gut sogar. Es war ein Dings, ein äh … na, hilf mir, ein Amerikaner, ich komm nicht drauf, eine Riesenkiste. Der Marktführer war es. Ich sehe ihn vor mir stehen, aber ich komme nicht auf den Namen. Compaq ? Hewlett Packard ? «

» IBM war’s. «

» Aber egal, was es war, es kann auch ein Fernseher, ein Geschirrspüler, eine Waschmaschine gewesen sein, die Macht über das Gerät lag bei mir, beim Käufer. Ich wusste, wo man das Teil einschaltet und wo man es ausschaltet. «

» Auch damit hattest du manchmal Probleme «, kontert Rosi. » Aber worauf willst du hinaus ? «

» Jetzt ist es umgekehrt. Die Geräte haben die Macht über die Kunden übernommen. Die Dinge sind stärker als wir. Wir werden von den elektronischen Geräten beherrscht. Das iPhone kann mehr als ich. Nicht ich benutze das iPhone, es benutzt mich. «

Die Feng-Shui-App auf meinem iPhone fordert mich jetzt schon wochenlang auf, die Wohnung umzuräumen. Außerdem komme ich nicht hinterher mit den Updates, die ich zulassen soll. Ich habe den Verdacht, es gibt bereits eine spezielle Update-App, die mich beim Updaten berät. Das Feld meiner freiwilligen Selbstentmündigung nimmt immer größere Ausmaße an.

» Du, ich glaub, ich bin eine produktorientierte Persönlichkeit. Ich bin nicht sicher, ob ich ohne mein iPhone überhaupt noch lebensberechtigt bin. «

» Das ist der Fortschritt «, bemerkt Rosi lapidar. » Irgendwann wird das neue Samsung Galaxy Edge 7 eine Rechenleistung anbieten, die das Unmögliche möglich macht. «

Ich nicke eifrig. » Was immer das sein wird. Bestimmt kann man das neue Galaxy Edge 7 auch als mobile Kochplatte benutzen, um die › Suppe to go ‹ auf dem Weg zur Arbeit zu wärmen. Per Drohne werden die Lebensmittel angeliefert, egal, wo du dich grade befindest, ob daheim oder irgendwo im unwirtlichen Draußen. Hier, das ist auch interessant, das Galaxy Edge 7 macht Fotos. «

» Nein ! Das ist jetzt aber mal was Neues ! Ich bin beeindruckt ! «

» Moment ! Es macht Fotos, die niemand gemacht hat. Es erfindet selbstständig Bilder von Menschen. «

» Was ? «, fragt Rosi. » Erfindet Bilder von Menschen ? Unglaublich. Die Menschen gibt es aber schon ? «

» Zum Teil «, antworte ich. » Es gibt sie, aber das Galaxy Edge 7 gestaltet sie neu. Quasi Schönheits-OP per App ! «

» Ja, aber das ist doch sinnlos. Die Menschen schauen ja trotzdem in Wirklichkeit so aus, wie sie ausschauen. «

» Wirklichkeit ? Was ist das denn ? Das neue Galaxy Edge 7 ist die Wirklichkeit. Wirklichkeit ist ein überholtes Konzept aus dem 19. Jahrhundert. Die Wirklichkeit wurde irgendwann in den letzten Jahren abgeschafft. Samsung hat die Urheberrechte daran. Und seitdem ist immer nur das wirklich, was das Galaxy Edge 7 als wirklich erfasst. Und diese Wirklichkeit nimmt ständig zu. Je mehr Nutzungsmöglichkeiten, desto mehr Wirklichkeit. «

Rosi betrachtet mich und sagt : » Ich mach dir einen Termin beim Arzt. «

» Brauche ich nicht. Das neue Galaxy Edge 7 hat kostenlos eine Medical App vorinstalliert. Davon träumt jeder Arzt. Mit dieser App kannst du dir deine Krankheiten individuell zusammenstellen. Mit Disease Optimum 7.0 findet der Mensch die Beschwerden, die er braucht, bis er ratlos vor seinen Symptomen resigniert. Aber Samsung Galaxy Edge 7 hat auch für diesen Fall vorgesorgt. Du kannst dir zusätzlich die Diagnostic App und die Therapy App herunterladen und die sind automatisch mit der Website der Apotheken Umschau verlinkt … – Sky du Mont ! Jetzt ist er mir eingefallen. Der Schauspieler. Er heißt Sky du Mont. Die Namens-App funktioniert wieder. «

» Das ist nicht die Namens-App, das ist dein Arbeitsspeicher «, entgegnet Rosi. » Der hat ein ziemliches Delay, der müsste mal aufgerüstet werden. Obwohl, das packt dann wahrscheinlich dein Prozessor nicht. «

» Ich mach jetzt den Wäschetrockner aus ! «

Bruno Jonas

Über Bruno Jonas

Biografie

Bruno Jonas, geboren 1952 in Passau, ist Kabarettist, Schauspieler und Autor. 1979 entstand sein erstes Soloprogramm; von 1981 bis 1984 gehörte er als Autor und Akteur dem Ensemble der Münchner Lach- und Schießgesellschaft an. Im Fernsehen war er u.a. mit den Programmen...

Pressestimmen

Passauer Neue Presse

»Tatsache ist, dass die Mischung aus Welt- und Politikbetrachtung und vrmeintlich Privatem, das auch ein unterhaltsamer Spiegel unserer Gesellschaft ist, sehr geschickt gebaut ist und sich gleichsam wie ein roter Faden durch das Buch zieht. (...) Bruno Jonas ist in erster Linie ein brillanter Analytiker und Wortspieler.«

Inhaltsangabe

Ohne Worte 
Wer den Schaden hat 
Benutzeroberfläche 
Müll to go
Ich als Weißer 
Hallo Nachbar 
Frei laufende Gänsefüßchen 
Lacher im Treppenhaus 
Trotzdem denken 
Richtig falsch 
Links herum 
Rechts herum 
Populus und Ismus 
Es reicht 
Selbstgespräch mit anderen 
Reisen bildet 
Die Chinesen kommen 
Nie wieder 
Eurexit 
Diplomatische Vermüllung 
Eva folgt nicht 
Tiefdruckgebiet 
Hosen voll 
Bis in alle Ewigkeit 
Denken schadet dem Hirn 
Integration gelungen 
Lieber A. M. 
Verschwunden in der Transzendenz 
Die putzen wir 
Schande für Deutschland 
Plebiszite 
Geduldsfaden 
Ein glatter Einser 
Ein Satz für Doofe 
Klimageschäfte 
Klimaforscher 
Grüne Eiszeit 
Aktivisten 
Dumm gelaufen 
Mehr Druck 
Der reine Erdoğan 
Vordenker und Nachdenker 
Zurück zu Tucholsky 
Neues von Charlie Hebdo 
Unfaires Spiel 
Jetzt wird’s ernst 
Von morgens früh bis abends spät 
Themaverfehlung 
In der Abgeschiedenheit 
So ein Käse 
Vollkommen ungebildet 
Die Legende der Petra H. 
Faust, auch so einer 
Transparenz für Durchblicker 
Gabriel, der Edemann 
Mehr Milch 
Kann man so sehen 
Live is Life 
Kopfprobleme 
Die nicht ! 
Rückrufaktion 
Komplexität 
Einbrüche 
Airportchen 
Une catastrophe 
Wahr ist das Gegenteil 
Die AfD gehört zu Deutschland ? 
Elefantenrunde 
Ganz normal 
Rentenrituale 
Nepalhilfe 
Klugscheißer 
Ganz normale Werbung 
Im Wilden Westen 
Titel sind wichtig 

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