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Tot war ich gesternTot war ich gestern

Tot war ich gestern

Roman

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Tot war ich gestern — Inhalt

Denton Little wusste von klein auf, dass er mit 17 Jahren sterben wird. Doch wie sich herausstellte, wusste Denton überhaupt nichts. Nicht nur ist er nach seinem Todestag noch immer quicklebendig, plötzlich will ihn auch noch die Regierung in die Finger kriegen – denn eigentlich stirbt man, wenn man zu sterben hat. Als wäre das nicht schon durchgeknallt genug, taucht obendrein Dentons totgeglaubte Mutter auf und behauptet, sie habe sein illegales Überleben von langer Hand geplant, damit er zur zentralen Figur ihrer Untergrundbewegung werden kann. Darauf hat Denton jedoch gar keine Lust. Stattdessen macht er sich auf die Suche nach seinem besten Freund Paolo, den er vor seinem baldigen Ableben retten will. Verfolgungsjagden, Beziehungschaos, Familiengeheimnisse und zu viel Marihuana erwarten Denton auf seinem Weg, sowie ganz nebenbei die zentralen Fragen des Lebens.

€ 16,99 [D], € 17,50 [A]
Erschienen am 02.05.2017
Übersetzt von: Frauke Meier
368 Seiten, Klappenbroschur
EAN 978-3-492-70343-7
€ 14,99 [D], € 14,99 [A]
Erschienen am 02.05.2017
Übersetzt von: Frauke Meier
368 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-492-97681-7

Leseprobe zu »Tot war ich gestern«

Kapitel 1


»Bin ich tot?«, frage ich.
Eigentlich müsste ich tot sein.
Meine Mutter lächelt. »Nein.«
Und das sollte mich beruhigen, abgesehen davon, dass meine Mutter genauso tot sein müsste.
»Ich lebe noch«, sagt sie. »Wir leben beide noch. Wir ¬haben auf dich gewartet, Denton.«
Alles dreht sich, und ich bin mir ziemlich sicher, dass der Inhalt meines Magens kurz davor steht, sich über das Gesicht meiner untoten Mutter zu ergießen. Aber dann hört es auf.
Meine Mom starrt mich an, eher neugierig als besorgt. Ich weiß nicht, ob ich glauben soll, was sie sagt, [...]

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Kapitel 1


»Bin ich tot?«, frage ich.
Eigentlich müsste ich tot sein.
Meine Mutter lächelt. »Nein.«
Und das sollte mich beruhigen, abgesehen davon, dass meine Mutter genauso tot sein müsste.
»Ich lebe noch«, sagt sie. »Wir leben beide noch. Wir ¬haben auf dich gewartet, Denton.«
Alles dreht sich, und ich bin mir ziemlich sicher, dass der Inhalt meines Magens kurz davor steht, sich über das Gesicht meiner untoten Mutter zu ergießen. Aber dann hört es auf.
Meine Mom starrt mich an, eher neugierig als besorgt. Ich weiß nicht, ob ich glauben soll, was sie sagt, oder ob das alles überhaupt real ist, aber ich bin zu müde, um irgendwohin zu gehen.
Ich nicke und trete ein.
»Hier rauf«, sagt sie, steigt über eine leere Dose Mr Pibb hinweg und zeigt auf die Treppe. Sofort empfinde ich Erleichterung. Falls sich das hier als eine Art Jenseits entpuppt, sind nach oben führende Stufen in meinen Augen ein gutes Zeichen. Willkommen im Himmel, Baby!
Aber das Treppenhaus riecht nach Fischstäbchen. Und Fürzen.
»Es ist nur diese eine Treppe«, sagt meine Mom, und ihre dunklen Locken hüpfen, als sie mich die Betonstufen zu einer Tür hinaufführt, auf der 2D steht.
Natürlich. 2D. Wie: Zweite Dimension. Wie: Jenseits.
Wow. Jetzt geht’s los.
Meine Mom knirscht mit den Zähnen und fummelt an ¬ihrem Schlüssel herum. »Ich komme immer noch nicht mit diesem blöden Schloss zurecht«, sagt sie. Schätze, strenge Sicher¬heitsmaßnahmen werden hier ganz angebracht sein. Soll ja nicht jedes Arschloch in den Himmel reinspazieren können.
»Puh«, macht sie, als sie die Tür schließlich aufstößt und mir signalisiert, ich solle vorausgehen. »Man hat es nicht leicht, was?«
»Genau«, sage ich und schiebe mich an ihr vorbei, um nachzusehen, was diese andere Dimension für mich in petto hat. »Oh.« Meine Hoffnung verfliegt schnell. Keine Harfe spielenden Babys. Keine Skittles, die von der Decke regnen. Ich starre in einen Raum, in dem es nichts gibt – außer Wänden und ein paar Möbelstücken.
Das muss eine Zwischenstation zwischen Leben und Himmel sein.
»Denton«, sagt meine Mutter, schließt die Tür ab und kommt näher heran, um sich direkt vor mir aufzubauen. »Du bist hier. Endlich.« Ihre Augen leuchten.
»Ja«, sage ich und kann nicht fassen, dass ich mit dem Geist meiner Mom abhänge.
»Du bist zu einem so hübschen jungen Mann herangewachsen.« Sie berührt meine Wange mit ihren kalten Geisterfingern und ich zucke zusammen. »Sorry«, sagt sie und zieht die Hand weg.
»Nein, es ist nur …« Ich kann den Satz nicht zu Ende bringen. Mein Gehirn ist ein brodelnder Eintopf aus Worten, Bildern und Fragezeichen, aber nichts bleibt so lange vor meinem geistigen Auge, dass ich es irgendwie fassen könnte.
Das sind die Tatsachen, von denen ich weiß:
Heute – also, eigentlich gestern, denn es muss inzwischen so ungefähr drei Uhr morgens sein – war mein Todestag.
Womit ich sagen will, na ja, ihr wisst schon, das war der Tag, an dem ich sterben sollte. Was durch einen hochent¬wickelten und äußerst fortschrittlichen Test ermittelt wurde, dem jedes neugeborene Baby unterzogen wird. Und der bekanntlich hundertprozentig zuverlässig ist.
Genau. Also, mein Todesdatum war gestern.
Und ich habe es überlebt.
Ich bin einfach nur … nicht gestorben.
Dachte ich zumindest.
Denn jetzt, nur um diesem verrückten Scheiß noch ein Sahnehäubchen aufzusetzen, bin ich an der New Yorker ¬Adresse angelangt, die mir dieser Doktor Brian Blum gegeben hat, und meine tote biologische Mutter hat mir die Tür auf¬gemacht.
Darum bin ich ziemlich sicher, dass ich doch gestorben bin.
Endlich schaffe ich es, eine Frage zu formulieren. »Wir sind Geister, oder?«
»Was?«, fragt meine Mom, und ein Grinsen erblüht auf ¬ihrem Gesicht, als hätte ich gerade ein sehr einfaches Wort falsch ausgesprochen.
»Ich meine …«, sage ich. »Du bist ein Geist. Und ich bin auch ein Geist, nicht wahr?«
»Ach, du armer, verwirrter Junge«, sagt meine Mom und schmeißt sich beinahe weg vor Lachen. »Ich hab es dir doch schon gesagt: Wir leben, Denton.«
»Das ist wirklich nicht … der Himmel?«
Meine Mom lacht noch wilder. »Um Gottes willen! Hoffen wir lieber, dass der Himmel, falls es einen gibt, etwas erfreu¬licher ist als dieses Rattenloch hier.«
Also ist das nicht der Himmel.
Und ich bin nicht tot.
Und ich stehe hier mit meiner Mutter.
Ach du Scheiße.
»Tut mir leid, dass ich lache«, sagt meine Mom und wischt sich die Tränen aus den Augen. »Ich weiß, du hast eine Menge durchgemacht. Aber du hast so ernst ausgesehen, als du das gesagt hast. Wir sind Geister, oder?« Bei diesen Worten ahmt sie meine Mimik nach, und mir fällt auf, dass sie mir stellenweise wirklich ähnlich sieht. Der gleiche Mund. Die gleiche, etwas überdimensionierte Nase. Aber anderes Haar. Und andere Augen.
Aber das ist meine Mutter. Auf intellektueller Ebene begreife ich, dass dies ein emotionaler Augenblick ist, aber ich fühle nichts.
»Du hast bestimmt eine Menge Fragen«, meint sie.
Die Untertreibung des Jahrhunderts.
»Ich dachte, du …«, fange ich an und blinzele dreimal. Meine Augen fühlen sich an, als wären sie mit einer dicken Schicht Klebstoff bedeckt. »Solltest du nicht eigentlich tot sein? Du bist doch bei meiner Geburt gestorben.«
»Ich weiß, Denton.« Mit einem mitfühlenden Lächeln blickt sie mich an, als täte ihr leid, dass ich der Einzige bin, der nicht eingeweiht ist. »Das jedenfalls hätte passieren sollen. Ist es aber nicht.«
»Du warst die ganze Zeit am Leben?«, frage ich. »Du hast einfach nur hier gelebt?«
»Oh«, macht meine Mutter und fährt sich mit der Hand durch die braunen Locken. »Ich lebe nicht hier. Das ist nur vorübergehend. Ein Ort, an dem wir … dich willkommen heißen können.«
Ich starre die Wände an, auf der Suche nach einem Willkommen-Denton!-Banner, das mir beim Hereinkommen möglicherweise entgangen ist.
»Ich weiß, das hört sich jetzt ziemlich unwahrscheinlich an«, fährt meine Mutter fort. »Aber wir haben beide überlebt. Ich habe zu einem Team gehört, das ein wirkungsvolles Virus entwickelt hat. Vor achtzehn Jahren, als du in meinem Bauch warst, haben wir dir dieses Virus injiziert, und damit wurde auch ich angesteckt. Das Virus hat uns beide am Leben erhalten.«
Ich verstehe kaum, was sie sagt. Aber das Wort Virus benutzt sie ziemlich häufig.
»Der Ausschlag, den du hattest«, sagt sie, »purpur mit ¬roten Punkten … das war das Virus in seinem aktivierten Stadium.«
Der Klecks. Sie spricht von dem purpurroten Klecks, der erst nur an meinem Oberschenkel war und sich dann über den ganzen Körper ausgebreitet hat. Sogar in meinem benebelten, erschöpften Zustand erinnere ich mich daran, dass ich purpurn war. »Okay, cool, ja«, sage ich, und langsam beginnt der Schock, den mir diese neue Wirklichkeit eingetragen hat, abzuebben. »Es war in seinem aktivierten Zustand. Fan¬tastisch. Klingt durch und durch logisch.« Ich fange an zu ¬kichern. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich lächerlich müde bin, aber plötzlich kommt mir einfach alles saukomisch vor.
»Hier«, sagt meine Mutter, legt mir die Hände auf die Schultern und steuert mich auf einen wackelig aussehenden grauen Tisch und einen Klappstuhl zu. »Du bist sicher hungrig. Ich habe Sesamnudeln und Broccoli besorgt. Ist das in Ordnung?«
»Klar ist das in Ordnung, verdammt«, sage ich und stelle fest, dass ich meine Sprache nicht so ganz unter Kontrolle habe. »Her damit!« Ich ziehe den Deckel von dem Plastik¬gefäß vor meiner Nase und werfe ihn zur Seite.
»Wow, okay«, sagt meine Mutter und nickt, als wäre sie von meiner Entschlossenheit beeindruckt. »Da ist eine Gabel, aber ich kann dir auch Essstäbchen holen. Wie du möchtest.«
»Nur zu«, sage ich. »Je mehr Utensilien, desto besser.« Ich greife nach der Gabel und fange an, Nudeln in meinen Mund zu schaufeln, während meine Mom in der winzigen, wenig einladenden Küche herumwühlt und auf ihrer Suche nach den Essstäbchen diverse Papiere heftig zerknüllt.
Das alles fühlt sich wie ein seltsamer Traum an, aber das ist mir egal. Ich habe jetzt Hunger.
»Bingo!«, ruft meine Mom und hält triumphierend ein Paar Essstäbchen hoch, ehe sie sich setzt und sie auf den Tisch knallt. Ich inhaliere weiter die Nudeln. »Ach je«, sagt sie. »Das ist ja, als hättest du noch nie im Leben etwas zu essen bekommen. Hat Lyle zu Hause für dich gekocht?«
Irgendwie klingt der Name meines Vaters aus ihrem Mund befremdlich. Ich starre sie an. Ein paar Nudeln hängen mir aus dem Mund.
Es klopft zweimal rasch hintereinander, was mich derart erschreckt, dass die Nudeln durch die Luft fliegen. Sie landen auf dem Tischaufsteller, der wie ein winziger Mensch aussieht, der Hampelmänner macht, und ich lache mich halb tot. Meine Mom legt einen Finger an die Lippen, also halte ich mir den Mund zu. Leise geht sie zur Tür und legt ein Ohr ¬daran.
Eine tiefe, gedämpfte Stimme spricht Worte, die ich nicht so ganz verstehe (hört sich an wie Glucke Diener Saubier), und meine Mutter öffnet die Tür und lässt einen großen Mann in einem grauen Jackett herein. Er hat dünnes, blondes Haar und ein zerklüftetes Gesicht und bleibt artig mit den Händen in den Taschen stehen, während meine Mutter die Tür hinter ihm schließt. Ich grinse immer noch wegen des Nudelmännchens.
»Das«, sagt sie zu dem Fremden, »ist mein Sohn Denton.« Sie zeigt auf mich, und ich bin ganz gerührt, als ich den Stolz in ihrer Stimme höre.
»Was geht, Alter?«, sage ich zu dem unbekannten Blonden. Ich glaube nicht, dass ich das Wort Alter je zuvor benutzt habe, aber jetzt scheint ein guter Zeitpunkt zu sein, um damit anzufangen.
Der Mann bedenkt mich mit einem verwirrten Nicken. »Es ist mir eine Freude, dich kennenzulernen.« Er spricht mit ¬einem starken Akzent, möglicherweise russisch.
»Das ist Dane«, sagt meine Mutter. »Er gehört zu unserer Bewegung. Er …«
»Er gehört zu eurer was noch mal?«, falle ich ihr ins Wort. Man kann doch nicht einfach so ein Wort fallen lassen, ohne eine Erklärung mitzuliefern. »Bewegung? Was meinst du -damit?«
Meine Mutter schaut Dane an. »Denton ist sehr müde«, ¬erklärt sie, als wolle sie versuchen, mein seltsames Benehmen zu entschuldigen. Dann widmet sie sich wieder mir. »Du musst dir im Augenblick nicht den Kopf über die Bewegung zerbrechen. Dane ist auf unserer Seite und er muss ein paar kurze Tests an dir durchführen.«
»Tests?«, frage ich, und meine inneren Warnlichter fangen wild zu blinken an. »Nein, danke. Ich passe.«
»Wie fühlst du dich?«, fragt Dane meine Mutter, wobei er das dich merkwürdig betont. Sie antwortet nicht. »Ist er auch taub, oder nur müde?«
»Denton«, sagt meine Mom. »Er fragt, wie du dich fühlst.«
»Ach, er redet mit mir?« Das muss einer von diesen Menschen sein, die an einem vorbeisehen, selbst wenn sie mit ¬einem sprechen. »Das konnte ich nicht erkennen, weil …« Ich mache Anstalten, auf Danes träges Auge zu zeigen, doch dann lasse ich es lieber. Mit dem Finger zu zeigen gehört sich nicht.
»Ja, ich rede mit dir«, sagt Dane und wirkt dabei ziemlich fassungslos. »Mit wem sonst? Wie fühlst du dich?«
»Sieh mal«, geht meine Mom dazwischen, »Denton hatte sich darauf eingestellt, bereits in diesem Moment in einem Sarg zu relaxen. Stattdessen wird er von Leuten, die er gerade erst kennengelernt hat, mit Fragen gelöchert. Wir sollten ein bisschen nachsichtig sein.«
Ich bin nicht überzeugt, dass relaxen das passende Wort für das ist, was ich nach meinem Tod erwartet habe, aber ich weiß zu schätzen, dass meine Mutter mir zur Seite springt.
»Tut mir leid«, sagt Dane und lässt eine Hand verteidigend durch die Luft schweifen. »Ich bin kribbelig, weil das Auto im Halteverbot vor dem Haus steht. Will nur keinen Strafzettel.«
»Tja«, gibt meine Mutter kopfschüttelnd zurück. »Das ist dein Problem, nicht wahr? Niemand hat dich gezwungen falsch zu parken.«
Dane schnieft und starrt die kahle Wand hinter mir an. »Tut mir leid, dass ich dich unter Druck gesetzt habe«, sagt er. »Die Sorge um das Auto hat mich überwältigt.«
»Schon gut, Mann«, sage ich. »Ich liebe mein Auto auch.« Eine Träne tritt in mein Auge, als ich an Danza denke, meinen kleinen silbernen Wagen.
Dane nimmt auf dem Stuhl Platz, auf dem zuvor meine Mutter gesessen hat, und glotzt mich durchdringend an (na ja, so durchdringend das mit diesem trägen Auge eben möglich ist). »Ich weiß nicht, ob es dir deine Mutter schon erzählt hat, aber du bist eine sehr wichtige Person.«
»Excusez-moi?«, sage ich.
»Das ist Grund, warum ich Fragen stellen und Tests ¬machen muss. Bitte sag mir, wie du dich fühlst.«
»Äh, na ja«, antworte ich und sehe meine Mutter an, die energisch nickt. »Ich glaube, ich fühle mich so, als wollte ich, dass ihr mir mehr über diese Geschichte mit der wichtigen Person erzählt, denn das hört sich genauso interessant an wie bedroh…«
»Nein!«, fällt mir Dane ins Wort. »Wie fühlst du dich gesundheitlich?«
»Oh«, mache ich und versuche zu begreifen, warum genau ich plötzlich von diesem Osteuropäer angebrüllt werde. »Na ja, ich meine, ich bin am Leben, oder nicht? Also jedenfalls viel gesünder als tot.«
Dane knirscht mit den Zähnen und senkt den Blick auf die Tischplatte. »War das ein Scherz?«
»Glaube schon«, erwidere ich. »Irgendwie.«
»Das hier ist wichtig. Heb dir deinen Scherz für später auf.«
»Dane«, weist ihn meine Mutter zurecht, »Denton kann Scherze machen, wann er will.«
»Schön.« Dane reißt die Arme hoch. »Ich finde, in einer wichtigen Situation wie dieser ist Ernsthaftigkeit angebracht, aber alles, was ihr wollt, ist scherzen, scherzen, scherzen. -Offensichtlich ist der Sohn da genauso wie die Mutter.«
Er meint, wir seien uns ähnlich. Ein seltsam tröstliches ¬Gefühl.
»Also«, versucht Dane es noch einmal. »Bist du gesund? Ja oder nein?«
»Na ja, so ziem…«
»JA oder NEIN?«
»Ja«, antworte ich, verärgert, dass Dane hergekommen ist, um den ganzen Spaß zu verderben.
»Du warst überall purpurn?«, fragt er und deutet mit einer Hand auf seinen anderen Arm, die Beine und den Oberkörper. »Mit roten Punkten?«
»Ja, das war ich.«
»Und dann ist alles rot geworden?«
»So ist es.« Ich kann die gruseligen, sich bewegenden roten Punkte immer noch vor mir sehen, wie sie sich am Ende ¬meines Todestages miteinander verbanden und verfestigten, sodass ich wie ein roter Freak aussah, nicht mehr wie ein purpurfarbener.
»Was ist passiert, als es rot war?«
»Das war ziemlich irre«, sage ich. »Sobald Teile meines Körpers die Farbe geändert haben, konnte ich sie nicht mehr bewegen. Und als dann alles rot war, war ich wie gelähmt, was sich aber als Vorteil herausgestellt hat, denn als ich dann ¬einen Autounfall hatte, wurde ich überhaupt nicht verletzt.«
Zum ersten Mal, seit ich in diesen Wahnsinn gestolpert bin, denke ich an meinen Dad und meine Stiefmutter und daran, wie ich sie nach dem Unfall, in den wir alle verwickelt wurden, im Krankenhaus zurückgelassen habe. Ich hoffe, es geht ihnen gut.
»Siehst du?«, flüstert Dane und sieht meine Mom an. »Ich habe dir gesagt, dass es eine Möglichkeit …«
Meine Mom schüttelt den Kopf und schlägt eine Hand vor den Mund, um das breite Grinsen zu verstecken, das aus ihr hervorbrechen will. »Wow …«, sagt sie. »Das ist … ich kann es kaum glauben.«
»Was?«, frage ich. Wenn ich hier schon sitzen muss, dann will ich wenigstens begreifen, was so Aufregendes passiert ist.
»Das bedeutet: Das Virus hat sogar noch besser funktioniert, als wir erwartet haben«, klärt mich meine Mom auf und schielt an mir vorbei, als wollte sie Danes trägen Blick nachahmen. »Es bedeutet, dass die anderen auch funktionieren müssten. Und falls sich herausstellt, dass du …« Ihre gewei¬teten Augen richten sich wieder auf meine. »Ach, das bedeutet so viel, Denton. Wir haben es geschafft!« Dann schaut sie Dane an und breitet die Arme weit aus. Er erhebt sich von seinem Stuhl und sie umarmen sich so unbeholfen wie feier-
lich.
»Das ist nur der Anfang«, bekundet Dane mitten in der Umarmung. »Wir sind endlich bereit.«
»Ich weiß«, sagt meine Mom mit feuchten Augen. »Ich weiß.«
»Äh, okay«, sage ich und verdrehe die Augen, was nahezu niemanden interessiert. Es ist, als würde ich das Staffelfinale einer Fernsehserie sehen, von der ich keine vorherige Folge kenne. Nicht nur das, mir fällt auch auf, dass meine Mom mir seit meiner Ankunft keine Umarmung angeboten hat.
Als hätte sie meine Gedanken empfangen, löst sie sich von Dane und kommt zu mir an den Tisch. »Denton, komm her«, sagt sie und zieht mich sofort in ihre Arme. Sie riecht nach Kokosnuss.
»Also gut«, sagt Dane und nimmt wieder mir gegenüber Platz. »Ich muss die Tests machen, damit ich gehen kann.«
»Das würde ich nach wie vor … lieber nicht«, stelle ich fest.
»Toll«, sagt meine Mom, klopft mir auf den Rücken und hört nicht im Mindesten auf das, was ich gerade gesagt habe.
»Kannst du solange auf mein Auto aufpassen?«, fragt Dane meine Mutter. »Damit ich keinen Strafzettel bekomme?«
»Mach einfach die verdammten Tests und verschwinde«, gibt meine Mom zurück und lacht. »Es ist spät. Mein Sohn ist müde.«
Ich bin gerührt und zugleich verunsichert von der Art, wie sie die Worte betont.
»Also gut, also gut.« Er streicht sein dünnes Haar zurück. »Aber wenn ich einen Strafzettel bekomme, vielleicht könnten wir teilen …«
»Dane«, warnt ihn meine Mom auf eine ruhige, energische Art, in der nichts mehr von der vorangegangenen Kollegia¬lität zu spüren ist.
Die beiden wechseln einen angespannten Blick, ehe Dane sagt: »Ich entschuldige mich.« Und dabei senkt er den Kopf wie ein Hund in der Hundeschule. Das sieht ziemlich bizarr aus.
»Also«, fährt Dane fort und dreht den Kopf wieder zu mir. »Ich nehme Haare und Speichel. Und Blut.« Er zieht eine Pinzette, eine Papiertüte, eine Plastiktüte, eine Petrischale und eine Ampulle aus seiner Manteltasche und platziert alles aufs Geratewohl auf dem Tisch.
»Im Ernst, ich fühle mich wirklich nicht danach.« Ich sehe meine Mom an. Panik regt sich in meiner Brust.
»Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir das jetzt machen«, informiert mich meine Mom.
Ich konzentriere mich auf Dane. »Sind Sie Arzt?«
»Sozusagen.« Dane greift erneut in seine Tasche und holt etwas heraus, das wie ein Alkoholtupfer aussieht und inmitten des Durcheinanders aus medizinischen Hilfsmitteln und Essstäbchen auf dem Tisch landet.
»Was heißt sozusagen?«, will ich wissen. »Sind Sie Krankenpfleger?«
»Ich mache einen Anatomiekurs an der Universität.« Er schnappt sich die Papiertüte, reißt sie auf und entnimmt ihr eine Spritze.
»Ha, dann haben Sie also doch Sinn für Humor.«
»Das ist kein Scherz«, klärt mich Dane in gestrengem Ton auf und starrt an mir vorbei auf die Wand. »Ich habe nur Bestnoten in Anatomie.«
»Also schön, aber noch einen Moment«, sage ich und wende mich an meine Mutter. Ich will sie persönlich ansprechen, um meinen Worten Gewicht zu verleihen, weiß aber nicht, wie ich sie nennen soll; es fühlt sich zu früh an für Mom und es wäre zu sonderbar, sie Cheryl zu rufen. »Mrs, äh, biolo¬gische … Mom«, haspele ich schließlich hervor. »Ich glaube, es wäre mir lieber, wenn mir dieser Mann jetzt keine Spritze geben würde.«
»Wir dürfen den Zeitpunkt nicht verpassen, wegen der Mäuse«, konstatiert Dane.
»Warten Sie mal, Mäuse? Was soll das heißen?«
Meine Mom seufzt. »Schau, das ist notwendig. Wir müssen wissen, ob das Virus immer noch in dir ist und inwiefern es sich verändert hat. Dane macht das ganz schnell und schmerzlos.«
»Ich nehme zuerst die Haare«, fügt Dane hinzu. »Das ist einfach.« Er hält die Pinzette hoch. Ich begreife nicht so ganz, warum das alles passiert, aber je eher ich ihn gewähren lasse, desto eher werde ich wohl schlafen können, also lehne ich mich zurück. »Gute Entscheidung«, lobt er mich und beugt sich über mich, sodass ich seinen Kaffeeatem riechen kann. »Warte, ich brauche die exakte Uhrzeit.«
»Genau, es ist …« Meine Mom schaut auf ihr Telefon. »Drei Uhr siebenundzwanzig und sechsunddreißig Sekunden.«
»Hervorragend. Das brauchen wir für Querverweise zu astro¬logischen Karten«, informiert er mich, als hätte ich um eine Erklärung gebeten. Als ergäbe das irgendeinen Sinn. »Ich nehme fünf Haare.«
In rascher Folge zupft er sie aus und legt jedes in seine Plastiktüte.
»Siehst du. Ich bin schnell.«
»Beeindruckend«, entgegne ich.
»Als Nächstes spuckst du.«
»Bitte?«
Er hält mir eine Petrischale unangenehm dicht unter das Kinn. »Du spuckst da rein.«
»Lustig«, kommentiere ich und spucke in Danes Schale.
»Vielen Dank.« Er schließt den Deckel über der Petrischale und steckt sie in seine Gesäßtasche, was wohl der sonderbarste Umgang mit wissenschaftlichem Material sein dürfte, der mir je begegnet ist. »Und jetzt … in welchen Arm soll ich stechen?«
»In keinen.«
»Ich nehme den linken.«
Zwar stehe ich dem Gedanken, dieser grobe Russe könnte mir irgendetwas in den Arm rammen, äußerst widerwillig ¬gegenüber, aber ich bin mittlerweile zu fertig, um mich zur Wehr zu setzen. Also krempele ich meinen Ärmel hoch und Dane nimmt den Alkoholtupfer vom Tisch.
»Du schaffst das«, verspricht meine Mutter, die hinter mir auftaucht und meine Schulter ein bisschen zu fest drückt.
Dane hält mit einer Hand meinen Arm und betupft mit der anderen meine Haut, ehe er auf die Vene klopft. »Ich zähle bis drei. Nicht nervös sein.«
Ich schließe die Augen und hoffe, dass ich die Sache einfach verschlafen kann.
»Eins … zwei …« Dane bohrt mir die Spritze in den Arm. Ich keuche auf. Der alte Lass-die-Drei-aus-Trick. Das hätte ich wissen müssen.
Und keine Sekunde, nachdem er die Nadel in meinen Arm gestochen hat, hallt ein lautes, aggressives Summen durch die Wohnung.
Dane erstarrt und schaut meine Mutter an.
»War das die Türklingel?«, erkundige ich mich.
»Pssst!«, macht Dane.
Meine Mom nickt. Ganz offensichtlich haben die beiden keine Ahnung, wer da klingeln könnte. Und dieser Dane hat eine Menge Angst.
Ebenso offensichtlich hat Dane vergessen, dass eine Spritze in meinem Arm steckt.
»Ist dir jemand gefolgt?«, flüsterbrüllt er mich an und stützt beide Hände auf den Tisch. Keine von ihnen hält mehr die Spritze, die allmählich zur Seite schwankt.
»Was? Hierher?«, frage ich.
»Ja, hierher! Oder bist du noch woanders hingegangen?«
»Nein, nein, ich bin direkt hierhergekommen! Lassen Sie das Ding jetzt einfach in mir stecken?« Mit dem Kopf deute ich aufgebracht auf die Spritze.
Überrascht senkt er den Blick und packt das Ding. »Die habe ich nicht vergessen«, behauptet er und konzentriert sich wieder darauf, mir Blut abzunehmen. Dabei bewegt er sich schneller als bisher.
Der Summer kreischt erneut, zwei kurze Stakkatos.
»Jemand ist dir gefolgt!«, beschuldigt er mich, und sein Blick huscht unstet umher.
»Still!«, befiehlt meine Mom. »Wahrscheinlich ist das nur ein stockbesoffener Teenager, der die Knöpfe drückt, um Leute zu ärgern. Das passiert doch ständig.«
»Unwahrscheinlich! Das ist DIA!«
Ein kalter Schauer befällt mich. Die DIA ist die Death Inves¬tigation Agency, von deren Existenz ich erst gestern ¬erfahren habe, als sich die Mutter meines besten Freundes Paolo als DIA-Agentin zu erkennen gab und und mich kidnappen wollte.
»Mir ist niemand gefolgt«, verkünde ich und hoffe, dass ich zuversichtlich genug klinge, um es wahr werden zu lassen. Aber im Grunde habe ich keine Ahnung.
Dane zieht die Spritze heraus – das Röhrchen, das daran hängt, ist nun voll mit meinem Blut – und verstaut sie in der Vordertasche. Ich schiebe meinen Ärmel über die Einstichstelle. »Was passiert mit mir, wenn das wirklich die DIA ist?«, frage ich, als ich einen Teil von Danes Panik absorbiere und aufstehe.
»Was passiert?«, kreischt Dane. »Sagen wir es so: Du wirst nicht länger hier sein, um Theorien darüber entwickeln zu können, was passiert!«
Das alles hat sich rasend schnell in puren Wahnsinn verwandelt.
Meine Mom steht auf und geht zum Fenster.
»Pass auf, dass sie dich nicht sehen!«, warnt Dane. Meine Mom streckt ihm eine Hand entgegen, eine Geste, die etwa besagt Halt die Klappe, und geht weiter durch die Wohnung. »Denk nach, Nadia«, mahnt Dane.
Nadia?
Meine Mom hat das Fenster erreicht und lugt hinaus. Dane steht da wie der Tin Man vor der Ölbehandlung – zuerst ¬erstarrt, aber dann erwachen eine Zillion winziger Muskeln überall an seinen Armen, Händen und im Gesicht zum ¬Leben.
»Jep, es ist die DIA«, stellt meine Mom in einem nervenaufreibend ruhigen Ton fest. »Zu schade.«
»Nein!«, sagt Dane, und das ist das wildeste Flüstergebrüll, das ich je gehört habe. »Jemand ist dem Jungen gefolgt. Was für ein Riesentrottel!«
Vieles von dem, was Dane gerade gesagt hat, nehme ich ihm zwar übel – oder zumindest amüsiert es mich –, doch die Aussicht, ich könnte wieder entführt werden, ängstigt mich zu sehr, um näher darauf einzugehen.
»Dane«, sagt meine Mom.
»Jetzt ist alles ruiniert!«, jammert er weiter. »Alles umsonst! Matilda! Yuri! UMSONST!«
»DANE«, wiederholt meine Mom.
»Wir müssen entkommen«, sagt er und in seinen Augen flackert das pure Entsetzen hin und her wie ein Pingpongball.
»Das war ein Scherz«, klärt ihn meine Mom auf.
»Hä?«, macht Dane.
»Es war ein Scherz«, sagt sie erneut.
»Nein«, ächzt Dane.
»Doch. Da unten ist niemand. Ich bin überzeugt, das war nur ein Betrunkener, der einen Klingelstreich gemacht hat.«
Dane zieht ein langes Gesicht. Ich verstehe, wie er sich fühlt. Ich atme langsam aus und lege meine zitternden Hände in den Nacken.
»Ich konnte nicht widerstehen«, gesteht meine Mutter mit einem spitzbübischen Grinsen.
»Das war nicht in Ordnung«, klagt Dane.
»Du fandest es witzig, nicht wahr, Denton?«, fragt meine Mom und kommt zu uns zurück.
»Äh …«, sage ich und lache nervös. Ich fand es überhaupt nicht witzig. Ich fand es beängstigend. Mein Herz schlägt ¬immer noch im doppelten Tempo.
»Siehst du? Wie die Mutter, so der Sohn«, konstatiert meine Mom und legt mir einen Arm um die Schultern. »Übrigens, Dane, da unten ist ein Polizist, der dir gerade einen Strafzettel unter den Scheibenwischer klemmt.«
»Auf den Witz falle nicht noch mal rein«, sagt Dane.
»Zu schade, dass es keiner ist«, gibt meine Mutter zurück und schüttelt den Kopf.
»Was?«, brüllt Dane, schnappt sich den Plastikbeutel mit meinem Haar und stopft ihn in die Tasche, in der schon mein Blut ist, ehe er schnurstracks zum Fenster geht. »Verdammte Scheiße«, bekundet er und starrt auf die Straße hinab, nur um gleich darauf zur Tür hinauszustürzen. Seine Schritte hallen aus dem Treppenhaus zurück.
»Also, das ist Dane«, sagt meine Mom. »Er kann manchmal ziemlich anstrengend sein.«
Ich bin über den Schock hinweg, über die gespielte Fröhlichkeit auch – ich fühle mich nur noch wie ein breihirniger Zombie. Ein verängstigter, verwirrter, breihirniger Zombie. »Das ist alles ziemlich anstrengend.«
»Wir werden nicht zulassen, dass die DIA dich kriegt. Nur dass du es weißt.«
»Danke …« Ich weiß nicht recht, wer das wir ist, von dem sie gesprochen hat, aber nun fühle ich mich ein bisschen ¬sicherer. Glaube ich.
»Gerne.« Meine Mutter kratzt sich am Ohr und schaut sich in der Wohnung um, als wisse sie nicht so recht, was sie nun sagen soll. Ich gähne und reibe mir mit dem Handballen das rechte Auge.
»Großer Gott«, ruft meine Mom. »Warum bist du immer noch auf?«
Sie scheucht mich in ein kleines Schlafzimmer, vielleicht halb so groß wie mein Zimmer zu Hause. Mit Ausnahme des Betts nehme ich von dem Raum nichts weiter wahr.
»Also, hier wirst du schlafen«, informiert mich meine Mom.
»Okay«, sage ich und lasse mich auf das Doppelbett fallen, auf dem eine hellbraune Decke liegt, die über und über mit Flusen bedeckt ist. »Danke.«
Stille wogt zwischen uns auf. »Als jemand, der ebenfalls sein Todesdatum überlebt hat«, meldet sich meine Mom schließlich wieder zu Wort, »kann ich dir sagen, dass sich das zunächst seltsam anfühlt, aber mit der Zeit wird alles leichter werden.«
Ich weiß, sie will mich trösten, doch stattdessen fühle ich mich nur noch schlechter. Wie lange muss ich so leben, ehe ich zu meinem wirklichen Zuhause und meinem wirklichen Leben zurückkehren kann?
»Schlaf gut, Denton«, sagt meine Mom. »Es ist toll, dich kennenzulernen.«
Mein Kopf sinkt auf das Kissen. Ich bin zu müde, um unter die Decke zu kriechen. Zu müde, um meine Klamotten aus¬zuziehen.
Sie ist vielleicht deine Mutter, ruft mir eine Stimme in meinem Gehirn zu. Aber du kannst unmöglich hierbleiben. Begreifst du das nicht?
Vielleicht, antworte ich in Gedanken.
Mein innerer Dialog endet hier, denn binnen Sekunden schlafe ich tief und fest.

Lance Rubin

Über Lance Rubin

Biografie

Lance Rubin ist Schauspieler, Comedian und Autor und lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Brooklyn, NYC. Seinem komödiantischen Talent lässt er mittlerweile bei einem Podcast und natürlich vor allem beim Schreiben freien Lauf. »Bin mal kurz tot« ist sein erster Roman.

 

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