Tel Aviv - Berlin

Geschichten von tausendundeiner Straße

Erschienen am 12.05.2014
288 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-89029-438-4
€ 19,99 [D], € 20,60 [A]
Lieferzeit 3-4 Werktage

Nächte mit Saddam oder das Geheimnis des Gegenwinds

Fredy Gareis hat sich einiges vorgenommen: eine Reise von Tel Aviv nach Berlin, mit einem alten Stahlrad, ohne jedes Training. 5000 Kilometer, die ihn durch Länder wie Jordanien, Libanon, Albanien und Kosovo führen. Auf seiner Fahrt durch blühende und vernarbte Landschaften sammelt er die Geschichten der Bewohner mit über vierzig Konfessionen ein - manchmal lachend, manchmal verzweifelnd, immer mit Gespür für politische und geschichtliche Hintergründe. Er trifft auf Saddam, den Obsthändler, und auf alte UCK-Kämpfer. Auf Menschen, die von Deutschland träumen, und auf Priester, die ihn mit Raki abfüllen. Er muss mit Überfällen und Nahtoderlebnissen klarkommen. Und wird schließlich zum philosophierenden Radnomaden und Asphaltcowboy.

Leseprobe zu »Tel Aviv - Berlin«

Twenty years from now you will be more disappointed by the things you didn’t do than by the ones you did do.

MARK TWAIN

 

PROLOG

Die Sonne bringt die Luft zum Flirren, sie strahlt auf die judäischen Wüstenberge, sie brezelt auf meinen glatt rasierten Kopf, bringt mich zum Schwitzen: In Strömen läuft es an mir herunter, so viel Wasser sieht das Westjordanland nicht alle Tage. Ich muss kämpfen auf dieser steilen Straße zwischen Bethlehem und Ma’ale Adumim, zwischen palästinensischem Westjordanland und israelischem Siedlungsgebiet. Ich keuche, trete rhythmisch, bin aber so langsam, dass [...]

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Fredy Gareis

Fredy Gareis

Fredy Gareis, 1975 in Kasachstan geboren, arbeitet seit 2007 als freier Journalist für DIE ZEIT, Tagesspiegel und Deutschlandradio. Von 2010 bis 2012 berichtete er aus Israel und dem Nahen Osten. Für die in der ZEIT erschienene Reportage »Ein Picasso in Palästina« wurde er mit dem Journalistenpreis mehr ...

Rezensionen und Pressestimmen

Die Zeit


»Ein Roadmovie mit Einblicken in die jüngste Vergangenheit.«   

annabelle (CH)


»Fredy Gareis' Tagebücher sind nun als Buch erschienen – ein Thriller!«   

Westdeutsche Allgemeine WAZ


»Ein Buch, das Lust auf kulturelle Begegnungen macht!«   

Jüdische Allgemeine


»Gareis hat einen Ton der Wahrhaftigkeit gefunden, der im Journalismus und auch in der Literatur von heute eine Seltenheit ist. (...) Zum Lesen und zur Nachahmung empfohlen!«   

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