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Tausend Tage in SizilienTausend Tage in Sizilien

Tausend Tage in Sizilien

Eine Romanze mit Rezepten

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Tausend Tage in Sizilien — Inhalt

Ein verwunschenes Jagdschloss in den Bergen Siziliens. Eine Schar von Bäuerinnen, die sich voller Leidenschaft der regionalen Küche hingibt. Und eine schöne Herrin mit einer rätselhaften Aura und einer faszinierenden Vergangenheit. Nicht nur die Amerikanerin Marlena und ihr venezianischer Mann Fernando zieht die Mystik dieses Ortes in ihren Bann.

€ 9,99 [D], € 10,30 [A]
Erschienen am 01.05.2010
Übersetzt von: Marion Balkenhol
320 Seiten, Broschur
EAN 978-3-492-25895-1
€ 9,99 [D], € 9,99 [A]
Erschienen am 02.06.2014
Übersetzt von: Marion Balkenhol
320 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-492-96831-7

Leseprobe zu »Tausend Tage in Sizilien«

Prolog

Die folgende Geschichte kann nur von Sizilien handeln. Und Sizilien kann nur eine Insel sein, weniger durch die Launen der Natur bedingt, als vielmehr durch ihre eigene Überheblichkeit. Als hätte sie sich von Italien gelöst, wenn sie nicht ohnehin schon vom Festland getrennt gewesen wäre. Dennoch ist dies keine Geschichte nur über die Insel, sondern über einen Weiler in der Mitte der Insel. Oben auf der Insel. Ein Weiler, der aus angehäuften Steinen besteht und sich in die Spalte eines einsiedlerischen Berges unterhalb von Tempelruinen [...]

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Prolog

Die folgende Geschichte kann nur von Sizilien handeln. Und Sizilien kann nur eine Insel sein, weniger durch die Launen der Natur bedingt, als vielmehr durch ihre eigene Überheblichkeit. Als hätte sie sich von Italien gelöst, wenn sie nicht ohnehin schon vom Festland getrennt gewesen wäre. Dennoch ist dies keine Geschichte nur über die Insel, sondern über einen Weiler in der Mitte der Insel. Oben auf der Insel. Ein Weiler, der aus angehäuften Steinen besteht und sich in die Spalte eines einsiedlerischen Berges unterhalb von Tempelruinen schmiegt. Über dem Weiler liegt ein Hochplateau, auf dem fast ausschließlich Weizen angebaut wird. Schafe und Ziegen grasen auf verdorrten Weiden. Das einzige Wasser in der Gegend ist ein metallisch schimmernder Fleck an der Stelle, wo der weiße Himmel auf die gelbe Erde trifft und nur der Weizen wogt, seine zitternden goldenen Halme rauschen wie das Meer und neigen sich in den von der Göttin gesandten Winden. Steinzeitliches Gewirr aus Myrte, Ginster, wildem Majoran und wildem Thymian klammert sich an die steilen Abhänge, und das einzige Geräusch in der lastenden Stille ist das garstige Wispern des Scirocco.

Hier kann das Leben, das vor drei Jahrtausenden gelebt wurde, oder in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts, oder, wie in diesem Fall, vor etwa siebzig Jahren, im Kern noch genauso aussehen wie das, was den Ereignissen von vorgestern zugrunde liegt. Nichts ist verloren gegangen, man hat nichts vergessen oder schleifen lassen, sodass hier noch immer ein verblüffendes Stammesdenken vorherrscht. Die ferne Vergangenheit, die nahe Vergangenheit und die Gegenwart sammeln sich und existieren in dieser Beständigkeit fort. Und wäre da nicht die augenscheinliche Vorliebe für moderne Waren und Ideen, käme man in arge Bedrängnis, wollte man einen bestimmten historischen Augenblick an der Art erkennen, wie er hier aussieht, sich anfühlt und klingt. Das gilt insbesondere für einen Abendspaziergang durch die Ruinen des Demetertempels. Zwischen den großen, gerieften Säulen, die hingestreckt im Mondschein glänzen, streifen unsere Stiefel über wilden Thymian, und verdorrtes Geäst zerreißt mein Kleid. Ein Stück weißes Leinen an einer Zistrose.

Hier in diesen Bergen wandelte einst die griechische dreifache Muttergöttin, zuständig für Getreide, Fruchtbarkeit und Jahreszeiten. Und sie wandelt noch immer, werden Ihnen die Einheimischen erzählen. Demeter hat Licht in das Mysterium der Aussaat von Samen unter die Erde gebracht, wie man sie schützt, nährt und zur Reife bringt. Widerhall des Weiblichen, von anderen Samen, die in die dunklen, samtenen Winkel eines Leibes gepflanzt werden. Unter Demeters Willenskraft gediehen die Ernten der ortsansässigen Stämme, da die Göttin die Sonne, den Regen und den Wind zu ihren Gunsten beschwor. Die Einheimischen ihrerseits ehrten die Göttin mit großen Feuern unter strahlendem Vollmond und den rituellen Opfergaben von Brot und Wein. Alles war Elysium bis zu dem Tag, als Pluto sich Demeters Tochter Persephone bemächtigte. Das Kind hatte am See von Pergusa vor den Stadtmauern von Enna Blumen gepflückt, als der Gott der Unterwelt sie erblickte. Er war von ihr wie verzaubert und wollte sie zur Braut haben. Pluto trug das Kind zu Hades, lockte es mit den Samen eines Granatapfels und bekam von Zeus die Erlaubnis, Persephone zu behalten. Demeter verbannte die Sonne, hüllte die Bergdörfer und die fruchtbaren Felder – und somit die Erde selbst – in Dunkelheit, bis sie mit Zeus einen Pakt schloss: Jedes Jahr sollte ihre Tochter für sechs Monate ihr gehören. Nachdem Persephone wieder an ihrer Seite war, entzündete die Göttin die Sonne und ließ den warmen Regen auf die Erde fallen, um beides erneut außer Kraft zu setzen, sobald ihr Kind zu Hades zurückkehrte.

Die Dorfbewohner und Bauern hier erzählen die Geschichte von Demeter und Persephone so verwundert und gequält, als wäre sie erst gestern geschehen. Sie erzählen sie genauso wie die Geschichte von Maria und Jesus. Sie glauben inbrünstig an diese Geschichten, die wie ihre eigenen Geschichten in ihnen widerhallen. Loyalität verschiebt sich nicht, sondern weitet ihre Zärtlichkeit auf beide Mütter aus. Die eine mit ihrer Krone aus geflochtenen Weizenähren, die andere in grob gewebtem Schleier. Warum sollen wir nur eine anbeten? Für uns sind sie ein und dieselbe. Le Addolorate. Trauernde Frauen. Auf Sizilien sind die Heiligen und die Weltlichen miteinander verwandt.


 

Einleitung

 

Wie schon andere Abenteuer in meinem Leben, begann dieses mit einem Auftrag. Es war im Sommer 1995 – ich war seit fast neun Monaten mit dem Venezianer verheiratet –, als mich eine wissenschaftliche Monatszeitschrift bat, einen originellen Artikel über das Hinterland Siziliens zu schreiben. Bislang hatte ich ausgiebig über die Pracht in den kleineren und größeren Ortschaften an der Küste berichtet. Die schimmernden Fußstapfen der Griechen. Die herrlichen, von Sarazenenscheichs und normannischen Königen geprägten Grabinschriften. Noch mehr hatte ich jedoch über die Inselgruppen geschrieben, auf denen Äolus’ Winde noch immer über die gewaltigen Klippen dieser schmucklosen Außenposten der damaligen Welt heulten und kreischten. Nun also würde ich mich zur hohen Feste der Berge aufmachen.

Ich war davon ausgegangen, dass ich unter den qualifizierten, auf Englisch schreibenden Journalisten nicht die erste Wahl des Herausgebers war, ein Verdacht, der sich noch vor meiner Abreise bestätigte. Einige hatten schon aufgegeben, darunter ein Redakteur, der länger als zehn Jahre auf Sizilien lebte. Mit welcher Begründung? Mit derselben hatten mich andere Kollegen und Freunde bereits gewarnt: Die Mitte der Insel ist eine entlegene, weglose Gegend, und die ungeheure Stille dort spiegelt sich in den Menschen wider. Doch ich entgegnete, Stille sei das Eingeständnis, dass es Mysterien gebe. Und Mysterien seien gut. Ich ließ mich nicht abschrecken, und die warnenden Worte weckten erst recht mein Interesse.

Doch nicht nur Sizilien lag in jenem Sommer auf unserem Weg. Mein Mann und ich wollten drei, vielleicht vier Monate in den Gebieten südlich von Latium umherstreifen, südlich von Rom. Zur Erforschung und Recherche für ein Buch. Auf unserem Weg durch den Süden begegneten wir einer überwältigenden Freundlichkeit. An den bescheidensten Tischen gab es herrliche Mahlzeiten, Menschen, die Schaufeln oder Besen beiseitelegten, die von Traktoren oder Eseln stiegen, um uns den Weg zu weisen, uns zu informieren und zu ermutigen. Hingerissen von dieser Großzügigkeit, näherten wir uns guten Mutes den Bergen.

Ich hatte telefonisch und per Post ein paar grundsätzliche Pläne mit Museumsdozenten, Professoren für Kunstgeschichte und Archäologie, mit Schriftstellern und Journalisten, Köchen und Bäckern abgesprochen. Das zumindest glaubte ich. Auf beruflicher Ebene war ich wohl relativ willkommen. Sobald ich am ersten Zielort eintraf und die Einwohner, die sich blicken ließen, sehr oberflächlich in Augenschein nahm, wurde mir mein Irrtum bewusst. Zu vereinbarten Zeiten an vereinbarten Orten saß ich allein. Unter angewählten Telefonnummern ertönte ein endloses Freizeichen. Keine Bange. Es gab ja noch den nächsten Ort. Und danach noch einen. Doch auch am übernächsten Ort war es nicht anders.

Fast zwei Wochen waren vergangen, als ich meine bislang kostbare Liste von Namen und Nummern absichtlich in einem Hotelzimmer liegen ließ und loszog, um direkten Kontakt mit den Einheimischen aufzunehmen. Elegante Visitenkarten von einer berühmten amerikanischen Zeitschrift,vorgelegt bei Angestellten im Reisebüro, Museumsführern, Putzfrauen, baristas oder alten Männern, die im dürftigen Schatten von Eukalyptusbäumen Karten spielten, brachten nur unverständliches Gebrummel hervor. Urtümliches Grunzen. Junge Männer, die an Kirchenmauern lehnten, die Daumen in die Gürtelschlaufen gesteckt, die Augen auf Halbmast wie urzeitliche Echsen, unter der betäubenden Sonne in tiefe Trägheit versunken, fühlten sich dadurch zu keinerlei Reaktion veranlasst.

Selbst die bedeutenden Interviewtermine, die mein Herausgeber in die Wege geleitet hatte, wurden nicht eingehalten oder schlicht vergessen. Die akribisch ausgearbeitete Route war nur von menschenfeindlichem Schweigen gesäumt, verschlossenen Türen und enormer Hitze. Ich kapitulierte und rief meinen Herausgeber an, um es ihm mitzuteilen. Selbst er hüllte sich daraufhin in Schweigen.

Fernando und ich schieben die Bürde der Arbeit beiseite und beschließen, uns auf den Weg nach Südwesten Richtung Agrigento zu machen und die Berge zu verlassen. Vielleicht aber auch nach Südosten Richtung Noto. Überall hin, nur weg von hier. Zunächst planen wir einen oder zwei Tage Erholung ein, um uns in einer auch nur annähernd herzlichen Atmosphäre auszuruhen. Eines Morgens in einer Bar riskiere ich eine Frage an zwei Militärpolizisten, denen wir schon seit einigen Tagen immer zur selben Zeit an derselben Stelle begegnet sind. Ob sie einen Ort auf dem Lande wüssten, wo wir uns aufhalten könnten? Ein kleines Hotel oder eine pensione? Überraschend sagen sie, ja, sie hätten da von einer Frau gehört, die Gäste aufnehme– nach Gutdünken – und Unterkunft, Verpflegung und Gastfreundschaft biete. Die Vorstellung von Gastfreundschaft in dieser unwirtlichen Einöde entlockt uns ein Schmunzeln. Wir lassen uns den Weg von den Polizisten beschreiben.

»Arrivederci«, sagt einer von ihnen, dreht sich von der Bar zu uns um und prostet uns mit seiner halben Ration Frühstücksgrappa – der Pflicht zuliebe rationiert – zum Abschied zu.

»Die Frau heißt Tosca. Ihr Anwesen ist die Villa Donnafugata. Obwohl es nicht durch ein Schild ausgewiesen ist«, ruft er uns nach.

 

Die Straße ist mit sonnengebleichten Steinen gepflastert, und gelbe Sandschleier verdunkeln die Fenster. Die Hitze im Juli ist bösartig. Erstickend. Nach mehr als zwei Stunden quälender Pilgerfahrt auf Ziegenpfaden und über Straßen, die nichts weiter sind als breite Schneisen in Weizenfeldern, wissen wir nicht, ob wir vorankommen oder nur im Kreis fahren. Illusion, die Schiebewand. Der Geblendete. Ein weiterer Wesenskern Siziliens.

Wir lassen den Wagen in einer Felsennische stehen und klettern über einen steinigen Pfad in den Weiler, von dem wir glauben, es sei der, den uns die Polizisten genannt haben. Wir werden schon jemanden finden, der uns helfen kann. Schwer atmend gelangen wir auf eine kleine Piazza. Ein Springbrunnen in Form eines Schlittens befindet sich dort, und über seine vier barocken Schnörkel rinnt Wasser in ein Becken, in dem Frauen Kleider waschen. Sie schlagen die nassen Sachen rhythmisch auf den Stein und singen dazu ein volkstümliches arabisches Klagelied. Sonst ist niemand zu sehen außer einem alten Schäferhund, der zu ihren Füßen schläft. Keine Kinder, keine Männer. Wir grüßen sie und erwarten, dass auch sie uns grüßen. Sie hören auf zu singen. Sie sehen uns an, aber niemand spricht.

»Wir sind auf der Suche nach la signora Tosca«, sage ich immer wieder, wobei ich jedes Mal andere Handbewegungen und Betonungen verwende. »Villa Donnafugata. Können Sie uns sagen, wo wir sie finden?«

Keine Reaktion. Fernando glaubt, meine Aussprache sei ihnen unverständlich und tritt näher an die Gruppe heran, zündet sich lässig eine Zigarette an und nimmt ein paar Züge, bevor er sagt: »Ci serve il vostro aiuto. Wir brauchen Ihre Hilfe.«

Als hätte Fernando mit seinen Worten den Einsatz gegeben, fangen sie wieder an zu singen, ohne den Blick von uns abzuwenden. Wir drehen uns um und begeben uns über die Piazza zurück zum Pfad, der hinunter führt. Ich schaue mich um und winke mit der Hand in Brusthöhe zum Abschied. Mir ist klar, dass wir in ihren Augen albern aussehen müssen. Besonders ich mit meinem großen Hut und der dicken Sonnenbrille. Hätten wir den Berg in weißen Musselinhosen erklommen und Säbel geschwungen, wäre unser Anblick vertrauter gewesen. Willkommener. Dennoch hätte ich meine verschmutzte Bluse gern in dem Springbrunnen gewaschen, hätte mich über das trübe Wasser gebeugt, den Stoff auf die Steine geschlagen und mir vom Glitzern goldener Ohrringe das Gesicht liebkosen lassen. Mein Winken stellt eine Verbindung her. Eine Frau deutet mit dem Kinn auf einen Berg, der hinter dem Weiler aufragt. Der Berg, über den wir gerade gefahren sind.

 

Fernando will weder fahren noch reden. Ich nehme die Route zurück durch die Weizenfelder und laviere den Wagen einmal mehr zwischen den Halmen hindurch. Das überhitzte Fahrgestell wittert Gefahr und setzt auf. Dann schiebt es sich tapfer in den dichten Bewuchs. Der Weizen ist wie ein Vorhang, über den wir nicht hinaussehen können, und wir müssen entweder die Fenster hochkurbeln oder uns von den messerscharfen Grannen aufritzen lassen, die während der Fahrt nach uns schlagen. Wir stürzen uns in den erstickenden Traum, bis das Feld ohne Vorwarnung knapp vor einer Gruppe Pappeln aufhört. Ein scheuer Wind fährt durch das frische Laub, und wir stoßen die Wagentüren auf, außer Atem wie nach einer Jagd, um Luft an unsere Haut zu lassen. Hinter einer mit purpurnen Wicken bewachsenen Weide erstrecken sich weite Gärten, und dahinter erblicken wir Türmchen, Zinnen und Juliabalkone und ein rotgelbes Mansardendach aus Keramikziegeln, das im Schein der höhersteigenden Sonne zu lodern scheint. Was wir vor uns sehen, ist offenbar ein Schloss. Als wir darauf zugehen, mischt sich ein auffälliger Duft nach Rosen und faulenden Orangen in die Brise.


TEIL I

Villa Donnafugata 1995

 

Eins

 

In der Wüste wachsen keine Stockmalven. Dennoch säumen Hunderte der roten, seidigen Stockmalvenblüten einen breiten Steinpfad zu einem weit offen stehenden Eisentor. Ich weiß, es ist ein Traum. Durch das Tor sieht man atemberaubende, sanft abfallende Gärten. Dort wachsen Rosen, elfenbeinfarben, weiß und in der Farbe eingebrannter Sahne. Sie klettern an Gittern empor, breiten sich in Beeten aus, ergießen sich, winden und verschlingen sich. Französische Gärten, von Buchsbäumen umgeben, Eibenhecken, dicke, hohe Lavendelbüsche, weißer Fingerhut nickt zwischen weißen Dahlien und weißen Pfingstrosen. Ich weiß, dass das Schloss, die Rosen und Stockmalven Trugbilder sind, von der Sonne gestreichelt. Die Halluzination wird vergehen. Wir werden umkehren, ins Auto steigen und diesen Wahn aus Stille und Täuschung hinter uns lassen. Doch die Halluzination hält an, und ich möchte mir die Stelle dort näher ansehen, an der knorrige Ranken von Glyzinien, Jasmin und Wein eine Pergola überwuchern und dunklen, schattigen Raum spenden, aus dessen Tiefen Gelächter ertönt. Wie lange ist es her, seit ich jemanden habe lachen hören? Sogar mich selbst? Ich gehe auf die Pergola zu, bleibe davor stehen und sehe einen Schwarm Frauen in langen schwarzen Kleidern, die um einen mit Wachstuch bedeckten Tisch sitzen. Zwischen den Blättern hält sich zitterndes Licht. Es sprenkelt die Finger der Frauen, die über einem Haufen gelber Bohnen schwirren.

»Buongiorno«, sagen sie, bevor wir den Mund aufmachen.

Wir wünschen ihnen auch einen guten Tag, was offenbar als Begrüßung genügt. Ich brauche nicht mehr, als mir diese Phantasiegestalten anzusehen, und sie brauchen anscheinend nicht mehr, als bei ihrer Arbeit zu sitzen. Träume können so einfach sein. Obwohl sie nicht weiß, wer wir sind oder was wir wollen, steht eine Frau auf – vielleicht die Älteste – und zeigt auf den Weg zum Schloss. Eine einladende Geste. Es ist ein langer Weg, vorbei an Zitronen- und Orangenhainen, an Mandelbäumen und kleineren Anpflanzungen von Pflaumen- und Kirschbäumen. Immer wieder fragt Fernando: »Wo sind wir? Wo zum Teufel sind wir?«

Imposant, rhapsodisch, ragt das Schloss mit dem rotgelben Dach aus bebendem Dunst auf, davor liegt ein weiterer Garten, von einer Mauer umgeben, drapiert mit noch mehr Glyzinien und Rosen und willkürlich mit Blumen, Gemüse und Kräutern bepflanzt. In der Mitte des Grundstücks ist eine zweite Schar schwarz gekleideter Frauen bei der Arbeit. Vorsichtig gehen wir durch das offene Tor, und sie unterbrechen das Schrubben von Stühlen und Tischen und schauen auf, eine sogar von der stummen Aufgabe, die Kehle eines Zickleins aufzuschlitzen und das Blut in einem angeschlagenen weißen Becken zu sammeln. Eine andere späht hinter einem großen Topf auf einem Gasbrenner hervor, der auf einem Baumstumpf steht. Sie rührt Zwiebeln in heißem Fett um. Es riecht noch nach etwas anderem Guten. Schweinefleisch, über einem Holzfeuer geröstet. Eine Gruppe sitzt im Kreis, um die getrockneten Stängel von purpurnem Knoblauch zu Zöpfen zu flechten. In der niedrigen Astgabel eines riesigen Magnolienbaums sitzt eine Frau und schreibt in ein mit schwarzem Leder eingebundenes Buch. So wie die Frauen am Springbrunnen unten im Weiler singen auch diese Frauen leise. Anscheinend sind sie weder überrascht, uns zu sehen, noch lassen sie sich von uns stören. Sie grüßen uns glückstrahlend und setzen ihre Arbeit fort. Ihren Gesang. Unsicher, aber nicht unangenehm berührt, bleiben wir still dort stehen. Immer wieder flüstert eine der anderen etwas zu, und alle kichern, den Blick auf uns gerichtet. So wie ich die Stockmalven, die Rosen und die lachenden, Bohnen enthülsenden Frauen geträumt habe, träume ich auch sie. Ich höre ihrem Gesang genau zu und versuche, sotto voce, die hohlen, leeren Klänge wiederzugeben, die sie von sich geben, als eine Frau aus dem hinteren Teil des Gartens auftaucht. Sie ist weder jung noch alt und trägt ebenfalls eine Tracht, wenn auch eine andere: Gummistiefel, Reithose und eine Reitjacke aus Wildleder. Einen Moment lang bleibt sie unter einer Eiche stehen, und die Schatten der Blätter werfen einen schwarzen Spitzenschal über ihren Kopf und ihre Schultern. Gebieterisch mischt sie sich unter die Frauen, sieht zu, was sie machen, nickt oder schüttelt ihre Krone grauer Zöpfe, je nachdem, ob ihr etwas gefällt oder nicht. Das muss Tosca sein.

»Sie besingen die zwangsläufig ungleichen Anteile von Kummer und Verzückung im Leben. Wussten Sie das?«, fragt die Frau.

Ich überlege, ob die Geringschätzung in ihrem Auftreten und in ihrer Stimme ihre Schüchternheit verdecken soll. Als sie auf uns zukommt, stockt mir angesichts ihrer Schönheit fast der Atem. »Wusste ich, dass sie darüber sangen, oder weiß ich, dass es so ist?«, frage ich.

»Vielleicht habe ich beides gemeint. Ich bin Tosca Brozzi.«

»Buongiorno, Signora. Noi siamo de Blasi da Venezia.«

»Ich weiß, ich weiß. Wir haben noch Zeit genug, bei Tisch über Ihre journalistischen Misserfolge zu sprechen. Vermutlich werden wir auch noch auf ›Kummer und Verzückung‹ kommen. Wir setzen uns um eins zu Tisch. Ich lasse Sie später wissen, ob es hier eine Unterkunft für Sie gibt. Sie können sich dort waschen und ausruhen«, sagt sie und zeigt auf die großen schwarzen Türen des Hauses oder der Villa oder des Herrenhauses. Des Schlosses. Wie auch immer.

Wir zögern noch, und sie sagt: »Agata zeigt Ihnen den Weg.«

Fernando und ich schauen uns an, und der Blick beinhaltet die Frage: Willst du bleiben? Willst du das durchziehen? Er nimmt meine Hand und zieht mich zu den offenen Türen.

Agata ist die nächste Frau in Schwarz. Sie schüttelt uns die Hand, spricht nicht so sicher Italienisch wie Tosca und vermischt es mit heimischem Dialekt, der jedoch nicht so stark ist, dass wir sie nicht verstehen. Oder von ihr nicht verstanden werden. Sie lächelt und plaudert, führt uns durch einen dunklen Flur, der von der Flamme einer einzelnen Kerze in einem Wandhalter erleuchtet ist, und öffnet die Tür zu einem großen, quadratischen Raum, der leicht nach frischer Farbe riecht. Gelbe Wände, eine hellgelbe Couch und zwei Doppelsofas aus blauem Damast. Ein fleckiger Spiegel mit Goldrahmen lehnt über einem offenen Kamin aus weißem Marmor. Lavendel in großen, mit einer Kordel zusammengehaltenen Bündeln ist allgegenwärtig, in Ecken auf dem Marmorboden, neben den Stühlen, auf einem Tisch, dessen Goldlack abblättert, auf dem Kaminsims.

»Si accomodi, machen Sie es sich bequem.«

Sie öffnet die Tür zu einem kleinen Bad und holt frische Handtücher aus einem Schrank.

»Vi porto un aperitivo tra poco. Ich bringe Ihnen gleich einen Aperitif.«

Als sie die Tür hinter sich schließt, rechne ich damit, dass der Traum zu Ende ist.

»Ist das alles wahr?«, fragen wir uns gleichzeitig.

Jetzt hören wir unser eigenes Gelächter.

»Ich weiß nicht, wo wir sind oder bei wem, aber ich weiß, dass wir in Sicherheit sind. Wir sind am richtigen Ort«, sagt Fernando.

»Journalistische Misserfolge. Woher weiß sie…«

»Dass niemand mit uns geredet hat, bedeutet noch nicht, dass sie nicht miteinander reden.«

»Sind das hier alles Witwen?«

»Ich glaube ja.«

»Ist es ein Altenheim mit Dienstplan? Oder eine Kommune? Sie können doch nicht alle mit ihr verwandt sein?«

»Nein, ein Altenheim ist es nicht. Die Frauen sind viel zu lebhaft. Manche von ihnen sind relativ jung. Ich glaube auch nicht, dass es eine Kommune ist. Ich weiß nicht, was es ist.«

Mit Limonenseife und rauen weißen Leinentüchern waschen wir uns das Gesicht und den Oberkörper, salben und besprühen uns mit dem Inhalt eines wahren Sammelsuriums aus Apothekenflaschen mit handbeschrifteten Etiketten. Neroliöl, Neroliwasser, Lavendelwasser, Rosenöl. Wir wischen den Staub Siziliens von unseren Füßen, von unseren Sandalen, glätten unser Haar, knöpfen uns Hemd und Bluse wieder zu, stellen uns aus Angst vor dem Tiefschlaf, der uns befallen könnte, falls wir uns setzten, in den frisch gestrichenen gelben Raum und schütteln verwundert den Kopf.

»Ich möchte mich hier umschauen. Ich möchte gern mehr sehen, du nicht?«

»Es ist ein Privathaus. Man wird uns zeigen, was wir sehen sollen, wenn sie es wollen. Nur Geduld.«

»Komm, dann gehen wir wieder in den Garten. Und zum Auto. Saubere Hemden und…«

»Ich glaube, zum Auto kommen wir noch schnell genug. Nach dem Mittagessen, meine ich. Ich bezweifle, dass wir danach noch lange bleiben.«

»Ich weiß nicht, was ich von dieser Tosca halten soll. Sie wirkte wie eine Statistin aus Quo Vadis, als sie durch den Garten schritt und in den Zauber hereinplatzte.«

»Eigentlich ist sie eher eine Felliniana. Ja, Fellini hätte ihr eine Rolle in La Dolce Vita gegeben. Aber sie spricht. Dafür bin ich ihr zu Dank verpflichtet.«

Wir sammeln unsere Sachen ein und wollen zurück durch den von einer Kerze erhellten Korridor in den Garten gehen, als Agata zwei breite, geschnitzte Flügeltüren öffnet und uns mit weit ausholender Geste auffordert, einzutreten. Wir kommen nicht in einen Raum, vielmehr in die schwindende Pracht einer Regimentshalle. Überreste von gemalten Göttern und Göttinnen auf Fresken – plumpe Schenkel und verdrehte Augen – ziehen sich an den hohen, bröckelnden Wänden entlang und auf einer erotischen Jagd hinauf an die hohe Deckenwölbung. Unter dieser überladenen Kuppel sind drei massive Tische aufgestellt. Die Unterwasserstille der Gärten, sanft durchdrungen vom Gesang und dem Gelächter der Frauen, hat häuslichem Inferno Platz gemacht. Das ist Toscas Speisesaal.

Fünf, sechs oder noch mehr Witwen schweben ein und aus, tragen Platten und Tabletts und abgedeckte Terrinen herein, die sie auf Beistelltischen und Büffets an den Wänden abstellen. Alle reden laut durcheinander, meistens richten sie sich an jemanden am anderen Ende des Saals oder in abgelegenen Räumen. Wiederholt werden unsichtbare Türen zugeknallt, unerfahrene, kecke Hände hämmern auf die Tasten eines Klaviers ein, das irgendwo in einem oberen Stockwerk steht. Unter lauten Flüchen verfolgen zwei alte Männer ein mutterloses Lamm, das aus der Küche entflohen ist, wo es die Flasche bekommen sollte, und durchsuchen das ganze Haus, bis sie das kleine Geschöpf in friedlichem Schlummer und fast unsichtbar zwischen den abgenutzten Kissen auf einem Samtsessel entdecken. Einer der Männer legt sich das inzwischen protestierende Lamm wie einen Schal um den Hals und sagt, er werde es wieder in die Küche tragen. Ich möchte in die Küche gehen.

Ich halte mich ein paar Schritte hinter dem Mann mit dem Lammkragen und folge ihm aus dem Haus durch den ummauerten Garten, vorbei an zwei kleinen Außengebäuden in Form von Bienenkörben. Eins davon beherbergt einen Holzofen. Davor sind auf einem langen Marmortisch kugelrunde, mit Mehl bestäubte Teigballen zum Aufgehen in der Sonne ausgelegt. Teig, der in der Sonne aufgehen soll, habe ich noch nie gesehen. Ich bin noch immer im Traum. Obwohl ich den Traum hier beenden möchte, zumindest für kurze Zeit, um bei dem Teig, der Sonne und den guten Gerüchen zu bleiben, die noch von einem vorigen Backvorgang in der Luft hängen, laufe ich los, um den Mann mit dem Lamm einzuholen. Er begibt sich auf einen breiten, von Eiben gesäumten Pfad mit weißen Kieseln, der auf eine Art Scheune am Rand eines Weizenfelds zuführt. Der Kies knirscht unter meinen Füßen, und ich weiß, dem Mann ist bewusst, dass ich ihm folge. Er dreht sich sogar des Öfteren um und lächelt mir zu, als wolle er mich ermutigen. Der Mann verschwindet mit dem Lamm in der Scheune, und als ich auf der Schwelle der offenen Tür ankomme, stehe ich vor der herrlichsten Küche, die ich je gesehen habe.

Im vergangenen Jahr – meinem ersten in Italien – habe ich in Fernandos Bunker am Meer in einer Kinderküche gekocht, die nicht größer als eine Blechbüchse war. Vielmehr nicht gekocht, wie sich für gewöhnlich herausstellte, da mein neuer Ehemann – trotz der unumstößlichen Wahrheit, dass er wissentlich, vorsätzlich eine passionierte Köchin geheiratet hatte– lieber so aß, wie er immer gegessen hatte. Einhundertfünfundzwanzig Gramm Spaghetti, kurz gekocht, bis sie sich eben biegen ließen, übergossen mit zwei Esslöffeln Soße aus dem Glas. Ein Salat ohne Essig und Salz. Und wenn er festlich speiste, kam noch eine dünne Scheibe Hähnchenbrust hinzu, in einer Teflonpfanne hart gebraten. Ein Stück Zitrone. Am Tor zum Paradies schwanke ich auf den staubigen Absätzen meiner Stiefel vor und zurück.

Noch mehr schwarz gekleidete Frauen sind bei der Arbeit. Oder sind es dieselben Schwarzgekleideten, die bei den Bohnen unter der Pergola oder im ummauerten Garten waren? Haben sie einfach den Schauplatz gewechselt? Nein, die Frauen hier habe ich ganz bestimmt noch nicht gesehen. Weiße Schürzen bis an die Knöchel, schwarze, nach Piratenart gebundene Kopftücher, die ihre Zopfkronen verbergen, ihre Gesichter zeigen und schwarze arabische Augen betonen. Sie scheinen alle dieselben Augen zu haben.

Massive dunkle Holzbalken hängen niedrig über etwa hundert Quadratmetern dunkelroter Steinfliesen. Grob getünchte Wände sind in derselben Farbe des verdorrten Weizens gehalten, der sich auf dem Feld draußen wiegt. Die großen Steinpranken eines Fabeltiers ruhen am Boden vor zwei gewaltigen Kaminen, die flammenden Sphinxen gleich jeweils an einem Ende des Raums kauern. Es gibt drei uralte Marmorspülen, die eine aus einem Taufbecken hergestellt, sowie einen vorsintflutlichen, schmiedeeisernen Holzofen und einen dunkelgrünen Aga-Herd, der anscheinend nicht in Gebrauch ist, da die Köchinnen alle um den alten Holzofen und in der Nähe eines sechsflammigen Gasherds herumwuseln. Küchenmaschinen sind nicht zu sehen, vielmehr jede Menge Gefäße mit Messern und anderen Utensilien. An zwei langen Arbeitstischen in verschiedenen Ecken des Raums arbeiten vier oder fünf Frauen. Ich trete ein, sage permesso mit einer Stimme, die im allgemeinen Getümmel untergeht. Manche schauen mich an, lächeln, die meisten widmen sich ihrer Aufgabe. Ich gehe noch weiter hinein.

Prunkvolle Schränke, Anrichten und Regale sind mit Porzellan, Keramik, Töpfen und Tellern aus Ton, Gläsern, Silber-, Kupfer- und Zinnwaren, Leinen, Kerzenhaltern, Krügen, Servierplatten und jeder Menge Flaschen vollgestellt. Die Schubladen der Anrichten stehen offen. Man sieht, dass sie mit altem Stoff ausgeschlagen sind – verblasst, zerrissen, von unscharfen Messern gezeichnet. In einer Anrichte ist eine tiefe, lange Schublade gerade so weit geöffnet, dass in den Spalt ein drei Kilo schwerer Brotlaib mit bronzefarbener Kruste aufrecht hineinpasst, von dem eine Witwe dicke, grobe Scheiben abschneidet, wobei die Krumen innen auf den Samt fallen. In einer anderen Anrichte mit ähnlich langen Schubladen werden Käse aufbewahrt – abgelagert, tafelfertig und in weißes Leinen eingeschlagen. Die Innenwände und Regalbretter eines Vorratsschrankes für Süßigkeiten sind wie eine große Schmuckschatulle mit zerschlissenem, verblasstem gelbem Brokat ausgepolstert. Auf den tiefen Regalbrettern stehen Dosen, Einmachgläser und etwa einen Meter lange, mit Marmeladen oder karamellisierten Früchten belegte, rechteckige Tortenböden. Auf einem Regal sehe ich silberne Tabletts, auf denen winzige Pasteten in Form von Pfirsichen oder Orangen ausgelegt sind, glasiert mit einer rosa Schicht und verziert mit makellosen Stielen und Blättern kandierter Angelikawurzel. Unwillkürlich stoße ich kleine Begeisterungsrufe aus, während ich zusehe, wie die Frauen Platten, Körbe und Tabletts richten, um sie in den Speisesaal zu tragen. Mir zuckt es in den Fingern, etwas zu berühren, doch ich halte die Hände hinter dem Rücken verschränkt und setze ein hoffnungsfrohes Lächeln auf.

»Posso aiutarvi?« Kann ich Ihnen helfen?, frage ich in mehreren aufsteigenden Tonlagen.

Allerdings haben sie alles im Griff, die Nahrungsmittel sind in Verarbeitung oder ruhen über den gefalteten weißen Tüchern, die sie auf ihre Piratenkopftücher legen, um die Last eines Waschkorbs abzupolstern, der bis an den Rand mit Brot, Biscotti, Pfirsichen oder Pflaumen gefüllt ist, die noch an ihren Ästen nicken. Und die Parade beginnt. Mit schwingenden Hüften gehen sie zur Tür hinaus, Rücken und Schultern durchgedrückt, die Brust nach vorn geschoben. Singend, betend. Ich bilde die Nachhut und versuche so zu gehen wie sie, schwinge meine Hüften in den Jeans, halte den Kopf, als stünde dort eine Amphore Wein. Es ist schön. Die Sonne brennt auf uns hernieder, die Gerichte duften wunderbar, ich fahre mit der Hand an den stacheligen Nadeln der Eiben entlang, die den weißen Kiesweg säumen, und bin einfach nur dankbar, in diesem Traum von Sizilien zu sein.

Marlena de Blasi

Über Marlena de Blasi

Biografie

Marlena de Blasi, geboren 1956 in New York, war in Amerika Küchenchefin, Journalistin und Restaurantkritikerin und hat zwei Kochbücher über die regionale italienische Küche verfaßt. Sie und ihr Mann Fernando leben heute in Orvieto und veranstalten Feinschmeckerreisen durch die Toskana und Umbrien....

Pressestimmen

Für Sie

Marlena de Blasi schreibt nicht nur wunderbar romantische Liebesgeschichten. Als ehemalige Küchenchefin und Restaurantkritikerin versteht sie auch eine Menge vom Kochen.

Die Welt

Die Spezialistin für geschmackvolle Bestseller.

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