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Sweet RotationSweet Rotation

Sweet Rotation

Roman

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Sweet Rotation — Inhalt

Der plötzliche Tod ihrer Mutter hat eine nachhaltige Wirkung auf die 19-jährige Anna. Sie muss endlich das Projekt Erwachsenwerden in Angriff nehmen. Aber Anna sucht nicht nur einen Job. Sie sucht einen Platz in der Welt. Anna ist zerbrechlich und mutig zugleich. Sie ist desillusioniert und bereit, bis an ihre Grenzen zu gehen - und darüber hinaus. Sie wird Escortgirl. In ihrem neuen Leben spielen biedere Zahnärzte Nebenrollen und ein durchgedrehter Künstler die Hauptrolle. Bis Nelson auf den Plan tritt. Seine Augen haben die Farbe von Waldpfützen, sie sind undefinierbar und schön. Ja, Anna hat sich verliebt. Doch ist das die Lösung für ihre Probleme?

Erschienen am 01.03.2017
336 Seiten, Hardcover
ISBN 978-3-492-05792-9
Erschienen am 01.02.2017
304 Seiten, WMEPUB
ISBN 978-3-492-97678-7

Leseprobe zu »Sweet Rotation«

Reden ist Silber, Schreiben ist Gold.

L.W.

 

Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen
sind zu 90 % wahrscheinlich ein Zufall.

 

 

PROLOG

Ich bin neunzehn Jahre alt. Mein Entwicklungsprozess macht mir Angst. Ich beobachte ihn mit Misstrauen, als sei er eine Kraft, die von außerhalb meinen Werdegang dirigiert, und was ich dabei immer wieder zu sehen glaube, ist diese Neigung zu etwas, das nach Selbstzerstörung aussieht. Wobei ich eigentlich den Eindruck habe, der einzige Mensch zu sein, der an meiner persönlichen Rettung interessiert ist. Was ich [...]

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Reden ist Silber, Schreiben ist Gold.

L.W.

 

Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen
sind zu 90 % wahrscheinlich ein Zufall.

 

 

PROLOG

Ich bin neunzehn Jahre alt. Mein Entwicklungsprozess macht mir Angst. Ich beobachte ihn mit Misstrauen, als sei er eine Kraft, die von außerhalb meinen Werdegang dirigiert, und was ich dabei immer wieder zu sehen glaube, ist diese Neigung zu etwas, das nach Selbstzerstörung aussieht. Wobei ich eigentlich den Eindruck habe, der einzige Mensch zu sein, der an meiner persönlichen Rettung interessiert ist. Was ich damit sagen will, ist: Ich könnte ja auch versuchen, mich in einem Büro oder Ähnlichem unter konsequenter Nichtbeachtung meines innersten Wunsches nach Selbstbestimmung einem geordneten Alltag zu unterwerfen. Dabei würde ich zwar höchstwahrscheinlich scheitern, aber immerhin bestände die Chance, dass diese Entscheidung eines Tages in eine Burn-out-Diagnose mündet, welche heutzutage ja fast schon als Auszeichnung gewertet werden kann. Ich meine, man ackert sich krank, beweist dadurch, dass man ein fleißiger Mensch ist, und kann sich aufgrund seiner exzessiven Arbeitsleistung ins Bett legen und das Leben finanzieren lassen von den Kapitalismusstrukturen, die einen krank gemacht haben. Okay, selbst wenn ich ernsthaft glauben würde, dass mir die Burn-out-Nummer gelingen könnte, würde ich es wohl eher nicht versuchen. Weil ich mir einbilde, ein Recht darauf zu haben, mir vom Leben mehr versprechen zu dürfen. Was dieses Versprechen genau beinhalten soll, ließe sich möglicherweise einfacher definieren, wenn ich mich zur Abwechslung mal wirklich eingehend damit auseinandersetzen würde, was ich eigentlich genau von ihr will, von dieser Existenz, die von der Allgemeinheit zumeist einschüchternd Das Leben genannt wird und größtenteils leider so sehr von organischen Algorithmen bestimmt ist, dass es mir manchmal schwerfällt, an so etwas wie Selbstverwirklichung zu glauben.

Was mich in geregelten Festanstellungsverhältnissen wohl am meisten überfordern würde, wäre die Langeweile. Anhaltende, omnipräsente, gedankenvergewaltigende Langeweile. Diese Erfahrung habe ich bereits nach wenigen Wochen (okay: Tagen) in ausnahmslos jedem Teilzeitjob, den ich bisher kampfbereit angetreten habe, gemacht: Langeweile breitet sich virenhaft aus und überschattet jede Art von Herangehensweise an alle mir gestellten Aufgaben. Sie verhindert meine Beteiligung an zwischenmenschlichem Geschehen, lenkt mich von meiner eigentlichen Aufgabenstellung ab und drückt mich derart nieder, dass ich schließlich zu erschöpft bin, mich umgebende Anwesende (Chefs, Kollegen) auf mein brachliegendes Talent aufmerksam zu machen. Was dazu führt, dass ich mich genau auf jene stereotype Weise gelangweilt verhalte, die anderen Menschen das Gefühl vermittelt, man sei talentfrei. Und da steh ich dann, überfordert von der Unterforderung, alleine, umgeben von anderen, die mir anders vorkommen als ich. Anders deshalb, weil sie mir niemals auf die gleiche Weise alleine vorkommen werden wie ich selber, obwohl sie das zweifelsfrei sind. Und übrig bleibt nichts als das erdrückende Gefühl, dass mir nichts genug ist – und trotzdem alles zu viel.

 

 

Ich bin ein Jahr alt. Ich habe keine Ahnung, warum mir alle Leute mit der Hand durch das Haar streichen und mich anlispeln, aber ich gehe davon aus, dass ich geliebt werde.

 

1

Der Tag, an dem ich Prostituierte wurde, war derselbe Tag wie der, an dem meine Mutter gestorben ist. Das mag sich zunächst so anhören, als hätte ich mich aus Verzweiflung über ihren unvorhersehbaren Tod zu diesem Akt entschieden, aber eigentlich war es genau andersrum: Ich begann erst mit dem Job, und dann erfuhr ich, dass sie, Sanja Ziegler, tot war. Vielleicht klingt das Ganze etwas weniger dramatisch, wenn ich erwähne, dass wir seit meinem sechzehnten Lebensjahr gar nicht mehr zusammenwohnten, meine Mutter und ich. Und dieses Nichtzusammenwohnen hatte bei uns zur Folge gehabt, dass sie (zu Lebzeiten, logischerweise) den Startschuss dafür gegeben hatte, dass ich mich überhaupt mit der Jobfrage auseinanderzusetzen begann. Nach meinem achtzehnten Geburtstag (mehr oder weniger zeitgleich zum meinerseits relativ unbeeindruckt erworbenen Abitur) hatte sie mir nämlich während eines fünfminütigen Telefonats in ihrer charaktertypischen Förmlichkeit mitgeteilt, dass sie mir die kleine Einzimmerwohnung, die sie mir damals bei ihrem Auszug organisiert hatte, nicht mehr zu finanzieren bereit sei. Ich könne jetzt studieren und Stipendien beantragen, um für meinen Unterhalt aufzukommen, oder aber eben: arbeiten gehen, so wie es andere junge Leute machten, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnten. So, wie erwachsene Menschen das überhaupt machten, die irgendwo lebten.

 

Als ich meiner Mutter nach einer Schonfrist von einem Jahr noch immer antworten musste, dass ich das Richtige für mich leider noch nicht gefunden hätte, manifestierte sich ihr Drängen langsam, aber sicher zu einer handfesten Drohung: »Anna, wenn du nicht bald etwas hast, musst du zu deinem Vater ziehen. Ich kann dir nicht weiterhin Miete und Essen zahlen und alles andere, das geht so einfach nicht, ich erhalte schließlich auch keine Zulagen vom Staat, solange du nicht in Ausbildung bist. Außerdem habe ich geplant, in den kommenden Wochen mein Arbeitspensum im Versicherungsbüro zu reduzieren, um mich mit Karlheinz voll und ganz auf die Fische konzentrieren zu können.«

Karlheinz war seit knapp vier Jahren Mamas Lebenspartner, und die Fische, genauer gesagt, seine hobbymäßig ins Leben gerufene Zierfischzucht, waren angeblich der Hauptgrund gewesen, weshalb sie damals zu ihm aufs Land und raus aus unserer Wohnung gezogen war.

Die beiden hatten sich in einem Internetforum für Zuchtfischliebhaber kennengelernt (Flossy, glaube ich), und nachdem Karlheinz meiner Mutter eröffnet hatte, dass in seinem Garten unlängst ein Teichbau in Auftrag gegeben worden sei, hatte sie sich kurzerhand in ihn verliebt und wenig später beschlossen, sich an seinem feuchtfröhlichen Start-up-Vorhaben zu beteiligen. Da ich mit Fischen abseits von Esstischen nicht sonderlich viel anfangen kann, hatte ich meine Mutter gebeten, hierbleiben zu dürfen, in meiner Stadt, im Kreise meiner überschaubaren Anzahl an Freunden. Sie hatte sofort zugestimmt.

»Eine Sechzehnjährige kann man nicht einfach aus ihrem Umfeld reißen«, hatte sie eifrig ihren Freundinnen erklärt, wenn diese sich über die ungewöhnlich frühe räumliche Mutter-Tochter-Aufspaltung gewundert hatten, und mir war hauptsächlich eine große Portion Erleichterung in Sanjas Tonfall aufgefallen, was ich ihr in gewisser Weise nicht gänzlich verübeln möchte, zumal ich als Teenager nicht gerade schonend mit ihren Nerven umgegangen war.

 

Jedenfalls: Ich wurde an Sanjas Todestag Prostituierte. Darum scheint es in dieser Story zu gehen, auch wenn manch einer der Auffassung sein mag, dass die Ursachen für meinen Beitritt ins Escortgewerbe interessanter sein könnten als die Konsequenzen, die jener mit sich brachte. Egal. Ich habe Sex für Geld. Und das ist etwas, das in den Köpfen der meisten Menschen, ganz gleich, für wie aufgeklärt sie sich halten, wohl noch lange als ein sogenanntes No-Go verankert bleiben wird.

Um ehrlich zu sein: Ich würde jetzt auch nicht gerade behaupten, dass ich stolz bin darauf. Aber ich hatte nun mal eines Tages die Erkenntnis gehabt, dass es für mich einfach an der Zeit sein musste, über den berühmten Tellerrand hinauszudenken, wenn es mir nicht gelingen wollte, mich in einem angemessenen Zeitraum zu einem ähnlich verhaltensunauffälligen Wesen zu entwickeln wie andere Mitglieder meiner Peergroup. Und wirklich jeder Versuch, mich in einem meiner Studentenjobs zu akklimatisieren, hatte damit geendet, dass ich eines Tages einfach nicht mehr die Kraft aufgebracht hatte hinzugehen. Dass mir schon beim Aufwachen der Gedanke an den bevorstehenden, sich bis ins kleinste zwischenmenschliche Detail wiederholenden Arbeitstag so zuwider gewesen war, dass ich es vorgezogen hatte, liegen zu bleiben. Bei den meisten Arbeitgebern hatte ich aus Feigheit darauf verzichtet, eine zweizeilige Kündigungsmail zu versenden, und deren Anrufe ignoriert, bis sie diese aufgaben, was in den meisten Fällen erstaunlich schnell geschehen war. Niemand schien es ernsthaft zu stören, wenn ich nicht mehr da war. Einer hatte sich sogar überhaupt nicht mehr gemeldet.

 

Wie sich rausstellte, ist das heutzutage kein großes Ding mehr, sich ins älteste Gewerbe der Welt zu begeben: Ich hab mich ganz klassisch im Internet auf die Suche gemacht und bin sofort fündig geworden. Meine Stadt entpuppte sich gar als ein regelrechtes Paradies für Erotikattraktionen. Umgehend ploppten da zahlreiche und für gut situierte, experimentierfreudig veranlagte Naturelle höchst vielversprechende Seiten auf: von einem Abendprogramm, das mit einer Auflistung von ominösen Spielzeugen warb (Hundeleinen, Strumpfmasken, Abrissbirnen), über anonyme Bondage-Abenteuer in Kellergewölben bis hin zu gehobeneren Begleitdiensten, bei denen nebst stilvollen Tête-à-Têtes auch Konversation gefragt war. Bei einer wie der Letztgenannten habe ich mich dann auch beworben.

Das ging ganz einfach: Mithilfe des bordeauxfarbenen Kontaktformulars, das unter Job für dich? zu finden war, konnte ich ein Ganzkörperfoto hochladen sowie drei alibimäßig daherkommende Fragen zu meinem Lebenslauf beantworten, dann abschicken, fertig. Zehn Minuten später leuchtete es schon auf in meinem Posteingang: Hallo, Anna, du klingst interessant! Wann hättest du Zeit für ein persönliches Kennenlernen? Mach ein paar Vorschläge. LG Jacky Bobo

So reibungslos waren die Bewerbungsprozedere bei meinen anderen Stellenbemühungen nicht abgelaufen, wo ich zum Verschicken eines halbherzig zurechtgelayouteten und mithilfe überteuerter Patronen ausgedruckten Curriculum Vitae auch noch Geld für Marken benötigt und zu einem Briefkasten hatte wandern müssen. Bei dieser Begleitagentur konnte sich uneingeschränkt jeder bewerben, der Internetzugang hatte, kostenlos und bequem, was, wie ich spontan beschloss, nicht undifferenziert, sondern fortschrittlich anmutete.

Es stellte sich dann heraus, dass Jacky Bobo eigentlich Jakob Bauer hieß und aussah wie ein ganz normaler, unscheinbarer Thirty-Something: schmale Schultern, Glatze in uneinheitlichem Hautzustand, farblose Augen und ein unangenehm fester Händedruck, der wohl signalisieren sollte, dass er voll und ganz dazu stand, Chef eines Escortunternehmens zu sein, an dessen Eingangstür ein Poster prangte mit einer vollbusigen Latina, die stolz einen präzise rasierten Landing Strip präsentierte und unterhalb ihrer Fersen von der Aufschrift SWEET ROTATION geziert wurde – was immer das in diesem Zusammenhang bedeuten mochte.

Jacky alias Jakob trug eins dieser Karohemden, die meines Erachtens Leuten vorbehalten sind, die vorgeben wollen, keinen Dreck am Stecken zu haben, und erklärte mir in krampfhaft-lässigem Professionalitätsgebaren den auf mich zukommenden Ablauf: Pseudonym ausdenken, Fotos für die Homepage machen, Gewährleistung mehr oder weniger ununterbrochener telefonischer Erreichbarkeit meinerseits. Kauf von unerlässlichem Outfitmaterial (»Also, ich habe noch nie von einem Kunden gehört, der keine halterlosen Strümpfe verlangt hat«), eine natürliche Offenheit und zu guter Letzt: Ich solle das Ganze einen Monat lang sozusagen testen und dann entscheiden, ob ich es tatsächlich machen wolle. Erst dann gebe es quasi den offiziellen Arbeitsvertrag, in welchem denn auch die Klausel vermerkt sei, dass ich zwanzig Prozent des Verdienstes an die Agentur abdrücken müsse. Jakob sagte sowieso sehr oft das Wort quasi.

»Du bräuchtest halt jetzt quasi erst einmal einen Namen. Weil, du kannst dann nicht mit deinem richtigen Namen auf der Homepage stehen, und den solltest du auch den Kunden (er verwendete die ganze Zeit den Begriff Kunden, nie etwa Freier oder Ähnliches, was trotz der lächerlich anmutenden Durchschaubarkeit des Versuchs, dem Job Seriosität einzuhauchen, einigermaßen beruhigend auf mich wirkte) nicht verraten, quasi auch nicht dann, wenn du dich mit denen gut verstehst.«

»Alles klar.«

»Ja, also«, er schnappte sich einen winzigen Schreibblock und zückte einen Kuli, auf dem sich bei vertikaler Drehung eine Blondine entblößte, »wie würdest du dich nennen wollen, hast du da schon eine Idee?«

»Hm, äh. Luna?«

»Nee, hm, das klingt irgendwie zu mystisch.«

»Elle?«

»Haben wir schon. Ein ganz nettes Mädel. Liegt zurzeit aber flach, Botoxunfall.«

»Oh, okay. Mira?«

»Mira. Ja, gut, das geht.« Er kritzelte unverständlich lange auf seinem Block herum.

Dann meinte er, eigentlich könne ich jetzt gehen, er habe mich gesehen, und die Sache gehe für ihn in Ordnung, wenn für mich das auch so stimme, wegen der Fotos für die Homepage werde er mich in den kommenden Tagen anrufen. Der agentureigene Fotograf, Benny, sei gerade nicht da bis auf Weiteres, also quasi in den Ferien. Philippinen.

Ehrlich gesagt, war ich etwas verblüfft, dass er mich ohne Weiteres gehen ließ, ohne dass in irgendeiner Weise ein Testverfahren stattgefunden hatte. Keine Ahnung, ich hätte zum Beispiel erwartet, dass er von mir einen Blowjob verlangte oder so, einfach um grob meine Skills einschätzen zu können. Ich war natürlich froh, dass mich keine dahin gehende Aufforderung erreicht hatte, stellte aber trotzdem mit Schrecken fest, dass ich selbst bei Typen wie Jacky (der zweimal seinen albernen Kuli fallen gelassen und beide Male gesagt hatte: »Hoppla, hehe, und da liegt er«) offenbar einen atavistischen Geltungsdrang hegte und mich fragte, ob ich in meinem schieferfarbenen Jumpsuit eigentlich komplett unsexy aussah. Als mir jedoch draußen die Sonne auf den Scheitel knallte, wurde mir glücklicherweise umgehend klar, was für ein Scheißgedanke das war. Stattdessen dachte ich jetzt ganz lapidar: Ich heiße Anna Ziegler, bin neunzehn Jahre alt und bin von nun an also offiziell Prostituierte.

Woraufhin ich relativ gelassen nach Hause schlenderte und, wie gesagt, erfuhr, dass meine Mutter tot war. Was natürlich verunmöglichte, ihr von meinem neuen Job zu erzählen, was ich durchaus vorgehabt hatte.

Meinen Vater hingegen wollte ich absolut nicht über mein neues Engagement ins Bild setzen. Aus dem einfachen Grund, dass ich keine Lust hatte auf seine pseudoweitdenkende Beurteilungsweise, bei der sein springender Kritikpunkt nicht etwa die Tatsache wäre, dass ich meinen Körper für Geld verkaufte, sondern einzig der Umstand, dass so eine Stelle ein nicht zu unterschätzendes Schauspieltalent voraussetze und er sich aber daran erinnere, dass ich damals den Theaterkurs noch vor dem ersten Auftritt abgebrochen hätte (was nicht stimmte: Er hatte schlichtweg die Aufführung verpasst, und außerdem war ich da sowieso irgendwie fälschlicherweise hineingeraten, weshalb mir mein frühzeitiger Rücktritt nicht vorzuwerfen ist, finde ich).

Mama jedenfalls war tot. Ich hatte sie vor drei Monaten zum letzten Mal gesehen, als ich mich nach einem unserer ernüchternden Telefonate mal wieder dazu hatte überwinden können, den Weg über gefühlte zehn verschiedene öffentliche Verkehrsmittel auf mich zu nehmen, um mich an einen übertrieben gut gemeint hergerichteten Abendbrottisch zu setzen, während im Hintergrund Countrymusik lief. Karlheinz lebt in einem ackerfeldumstellten Dorf, in dessen Straßen es immer nach Holzkohle und Huftierdreck riecht und das sich vor zwei Jahren seinen ohnehin nicht nennenswerten Ruf endgültig versaut hat mit der Skandalstory eines Bauern, der mit dem Riesenrasenmäher aus Versehen seinen dreijährigen Neffen überfahren hat.

Bei diesem letzten Treffen war Mama dann genauso gewesen wie immer: höflich und fair, aber vordergründig skrupellos und dabei grenzenlos pragmatisch; bei ihr saß jedes Wort stets an der richtigen Stelle, sodass ich nichts, was über ihre Lippen kam, als direkten Vorwurf an mich deuten oder zu einem leisen Vorwurf an ihre Mutterrolle heranziehen konnte – aber ihr latentes Desinteresse mir gegenüber konnte sie nie gänzlich verbergen, was ja vielleicht auch gar nicht in ihrem Interesse gelegen hatte. Das mit dem Nebenjob beschäftigte sie aber natürlich ungemein, und ehrlich gesagt, empfand ich das Thema ja selber als dringend, zumal mir der Gedanke, ausziehen zu müssen, Schweißausbrüche verursachte. Zum einen, weil sie, meine Wohnung, sich in unmittelbarer Nähe befand von mehreren dieser Quartierläden, die von Menschen mit Migrationshintergrund betrieben werden und für mich aus Gründen, die ich mir nicht genau erklären kann, der Inbegriff authentischer Idylle sind, und zum hauptsächlichen anderen, weil ich unter gar keinen Umständen bei meinem Vater um Asyl bitten wollte.

Vor dieser meiner Wohnung also standen, zwanzig Minuten nachdem ich Jakob Bauers kulihaltende Hand losgelassen hatte, zwei Polizisten, die mir mit professionalisierter Taktgefühlmimik entgegenblickten.

»Ihre Mutter ist gestorben«, teilte mir der mit dem Schnurrbart ohne große Umschweife mit. Der andere fügte sonor hinzu, dass es sich bei der Todesursache um ein Blutgerinnsel in der rechten Schädelhälfte handle und beim Todeszeitpunkt um den frühen Morgen des 2. Juli.

Es folgte ein offensichtlich unumgängliches Gespräch über die mit dem Tod eines Elternteils einhergehenden Konsequenzen, das ich an dieser Stelle nicht im Detail schildern möchte (ehrlich gesagt, bin ich in manchen Situationen einfach dafür, dass Verdrängen sinnvoll sein kann). Im Wesentlichen lief es darauf hinaus, mir klarzumachen, dass ich fortan bei Oskar leben müsse, meinem Vater. Es sei denn, ich wolle und könne meine Wohnung selbst finanzieren, aber das sei wohl unter den gegebenen Umständen eher nicht zu erwarten. Und dass man mir wirklich erfahrungsbedingt ans Herz lege, eine Therapie zu machen.

Da dachte ich in einer mich selber erschreckenden Abgebrühtheit: Wenn ihr wüsstet, ihr Idioten. Mit meiner neuen Stelle würde ich das alles sehr wohl souverän und auf eigene Faust hinbekommen mit der Miete, um nicht bei Oskar einziehen zu müssen, der in einem versifften Haus lebte, arbeitslos war und auch sonst vermutlich noch weiter weg war von geordneten Lebensverhältnissen als ich.

Auch den Hinweis auf eine Therapie entsorgte ich umgehend in einem gedanklichen Abfalleimer. Ich habe schon mit fünf, als ich im Rahmen der Scheidung meiner Eltern zum ersten (und leider ganz und gar nicht letzten) Mal in meinem Leben zu einer Psychologin geschickt worden war, festgestellt, dass diese universitär antrainierten Aufarbeitungsmodelle und der Wahn, jede minimale geistige Normabweichung therapieren zu müssen, zwar in der Theorie ganz gut und schön sein mochten, einem aber rein gar nichts nützten in Bezug auf individuelle Seelenschmerzlinderung. Vor allem, wenn die zuständige Psychologin während der gesamten Sitzung wie festgeklebt in ihrem grauen Satinkostüm auf einem Eames-Stuhl sitzt und mit eindringlicher Stimme verlangt, dass man einen Baum zeichnet, wofür sie einem zwanzig Minuten Zeit gibt, was für ein Schnellzeichentalent, wie ich eines bin, eindeutig zu lange ist. Mein Ahornbaum wäre innerhalb von drei Minuten rundum vorzeigbar gewesen. Frau Winkler aber meinte (ohne einen Blick auf das hingehaltene Papier geworfen zu haben): »Lass dir jetzt dafür bitte Zeit, Anna. Zeichne ganz in Ruhe, bis du das Gefühl hast, dass du wirklich fertig bist.«

Der Baum entwickelte sich dann gezwungenermaßen zu einem völlig abstrusen Botanikmonster mit schwindelerregendem Astgeflecht und einem Blätterwerk, das jeden echten Laubbaum vor Neid noch grüner hätte werden lassen. Und weil daraufhin immer noch zehn Minuten übrig waren, zeichnete ich halt noch Astlöcher und Vogelhäuschen und eine kitschige Schaukel rein, und anstatt am Ende Bewunderung zu zeigen für diesen unübersehbar überbordenden Kreativitätshaushalt, legte die Psychotante mir das Bild als emotional hochgradig durcheinander aus. Was ich ja nachvollziehbarerweise auch tatsächlich war, schließlich hatte gerade erst einen Tag davor meine Mutter eine Plastiktüte mit Oskars Unterwäsche in hohem Bogen aus dem Fenster geworfen und dazu den Satz: »Verpiss dich, du Schwein!« auf die Straße gebrüllt, aber das hatte halt einfach mal rein gar nichts mit meinem verdammten Ahorn zu tun.

 

Die Fotos machte Jacky alias Jakob dann selber. Einen Tag nach unserm Kennenlerntreffen lud er mich ins Büro ein und meinte, Benny, der Hausfotograf, habe ein kompliziertes Verfahren am Hals beziehungsweise sei verhaftet worden beziehungsweise sei halt quasi bis auf Weiteres einfach nicht verfügbar, leider.

»Auf den Philippinen?«, wollte ich wissen, und Jacky zuckte mit den Achseln und setzte ein Gesicht auf, das sowohl Keine Ahnung, Kleine als auch Geht dich nichts an, Süße bedeuten konnte, also beließ ich es bei einem vagen Nicken.

»Ist nicht so schlimm«, erklärte Jakob feierlich, »ich kann die Bilder auch selber machen, kein Problem. Die Fotos von Stella und Karo und Linda sind auch von mir, ganz unbegabt bin ich da also nicht. Easy, wenn Benny nicht da ist, mach ich’s halt selbst. Hast du heute Zeit, sagen wir, so in einer Stunde?«

»Okay.«

Jakob meinte, ich solle sexy stuff mitnehmen, also Strümpfe, Strings, hohe Schuhe aka Heels (keine Keilabsätze, die seien ja mal der Inbegriff von Unsexyness), Korsett gehe auch, Federboa sei jetzt beispielsweise zu transig, aber irgendwas in die Richtung gehe schon in Ordnung, vielleicht Stripperketten. Ich hatte nichts von alldem. Eine zerrissene grünliche Strumpfhose klaubte ich aus einer vergessenen Schublade, einen uralten Tanga mit Pandakopf drauf und die einzigen Schuhe mit Absätzen, die ich besaß: gefakte Doc Martens.

Jacky verzog unbegeistert die Mundwinkel. »Das ist alles nix. Sorry, Süße, damit können wir nicht arbeiten. Hast du dir die Fotos auf unsrer Homepage denn nicht angesehen?«

»Doch.«

»Das, was du da mitgebracht hast«, er umkreiste allen Ernstes mit dem Finger das Plastiktütengedöns, in dem ich meinen Kram angeschleppt hatte, »passt doch echt nicht ganz in unser Konzept, oder was meinst du?«

Ich nickte matt. Nicht mal das kriegte ich also auf die Reihe. Kaffee servieren nicht und Telefonmarketing nicht und eine Immatrikulation nicht und überhaupt gar nichts, was als etwas anpacken und durchziehen gelten konnte, und jetzt noch nicht mal beschissenes sexy Fotomaterial anschleppen für Jacky.

Aber mein neuer Boss zeigte sich geduldig: Anstatt mir einen Nicht-bestanden-Sticker auf den misslungenen Outfitvorschlag zu heften und mich wieder wegzuschicken, schlug er ganz strategisch und unerwartet originell vor, dass ich mich einfach nackt ausziehen und mit dem quasi durchsichtigen Tuch, das da hinten rumliege, die wichtigsten Stellen bedecken solle, aber eben so, dass man noch was sieht.

»Das haben wir bei Sara auch so gemacht. Bei der war das Gegenteil von dir das Problem: Was die mitgebracht hatte, war zu sexy, Billigpornostyle, verstehst du, Lack und Leder, aber so ganz abgefucked. Extensions, Kniestiefel, Glitzerstrapse und zu allem Überfluss auch noch diese lächerlichen Bommeln für die Brustwarzen – ging gar nicht. Wir sind ja nicht der Straßenstrich.«

Die Überwindung, mich vor Jakob Bauer auszuziehen, wurde sogleich noch von der Schmach übertrumpft, auf einem trostlosen Hocker Platz nehmen und opferbereit auf mein Schicksal warten zu müssen. Jacky fummelte eine Weile pseudobeschäftigt an seiner Kamera herum, ehe er einen wichtigtuerischen Scheinwerfer auf mich richtete und eine breitbeinige Pose einnahm. Ich fühlte mich verdammt entwaffnet. Das Tuch machte die Sache auch nicht besser.

»Ja, jetzt wickel dich da mal irgendwie rein. Ja, gut so.« Er drückte ein erstes Mal ab.

»Aber ohne Gesicht, ja?«

»Klar, das Gesicht kannst du wegdrehen, aber wir überarbeiten das eh hinterher noch am Computer! Ja, zeig mal deinen Rücken. Mach ein hohles Kreuz.«

Ich fokussierte einen imaginären Punkt an der Wand, und die Kamera klickte und klickte. Das Tuch kratzte auf meiner Haut. Ich fragte mich, wie so was erotisch aussehen konnte: Ich hockte unsortiert und schmerzhaft angespannt auf einem morschen Schemel, hatte nachlässig rasierte Beine und eine Reihe herkunftsloser blauer Flecken am Unterschenkel, und ich war barfuß. Und siehe da, schon bald reichte Jacky meine dürftig umhüllte Natürlichkeit nicht mehr: »So, ich geb dir jetzt mal Pumps, ja? Die hat ein Girl vor zwei Wochen hier vergessen. Größe 37 sollte passen, o. k.?«

Ich also rein in die zwei Nummern zu engen Lederstilettos und wieder rauf auf den Schemel.

»Man sollte jetzt doch schon etwas mehr zu sehen kriegen, sonst bleibt das Ganze zu diskret. Also, kannst du dich mal umdrehen und ein bisschen Hintern zeigen? Vielleicht auch das Tuch so spielerisch nur über die linke Arschbacke fallen lassen?« Ich tat es. Ich stieß mich leicht mit dem linken Knie vom Hocker ab, streckte den Po in irgendeine Himmelsrichtung und dachte einfach nur: Geld!

»Schön, Anna, schön!«

Sanja ist tot, dachte ich, und ich brauche Geld.

Klick, knips. Ich dachte, dass ich mich vorher hätte betrinken sollen, weil dieser Gipfel der Entwürdigung mir dann vermutlich ein kleines bisschen weniger hoch erschienen wäre. Aber ich war mittendrin im Geschehen, und ein spontaner Abbruch hätte jetzt, wo ich bereits viel zu lange nackt vor Jacky den Hampelmann machte, leider auch keine Erlösung mehr versprochen. Und es kam noch schlimmer: »Anna, es wäre klasse, wenn du dich jetzt mal umdrehen könntest. Ja, quasi so, dass man deine Brüste sieht. Die sind klein, aber super geformt. Und das Tuch – ja, so, irgendwie über die Schenkel legen. Klar, deck deine Muschi ab, aber es wäre gut, wenn man noch die Schamlippenkontur erahnen kann.«

Die nächsten zwei Minuten hielt ich nur durch, indem ich mir mit aller mir zur Verfügung stehenden Anstrengung vergegenwärtigte, dass es auf der Welt Schlimmeres geben musste als die Wortfolge es wäre gut, wenn man noch die Schamlippenkontur erahnen kann, Kriege zum Beispiel, Gratiszeitungen oder den Namen Maybe Baby für einen Schwangerschaftstest. Aber dann obsiegte ein für alle Mal der Ekel, und ich musste meine Pose auflösen, weil ich es nicht ansatzweise schaffte, mich in irgendeine Rolle hineinzuversetzen. Ich fühlte mich hochprozentiger denn je wie ich selber. Und so zeigte ich jetzt auf die Flasche Sekt, welche ich beim Eintreten in irgendeinem verschwommenen Bewusstseinswinkel auf einem Regal registriert hatte, und fragte, ob man den trinken könne oder ob der nur zur Dekoration dastehe.

Jacky guckte zwei Sekunden lang orientierungslos meinem Finger nach, ließ dann aber zum Glück die Kamera sinken und zeigte sich entgegenkommend: »Logo kann man den trinken, ist aber warm. Willst du ein Gläschen?«

Wir tranken also warmen Billigsekt aus Plastikbechern, beziehungsweise ich trank, Jacky nippte nur, verhalten und dennoch knallrote Ohren kriegend, womit er meinen Eindruck verstärkte, dass er auf gar keinen Fall ein Mensch war, mit dem ich in diesem Leben noch jemals so etwas wie eine gemeinsame Wellenlänge finden würde.

Dennoch erwies sich mein nervlich bedingter Durst als hilfreich: Jacky nutzte die Gelegenheit, um das bislang entstandene Bildmaterial auf seiner Nikon durchzuklicken, und als die Flasche halb leer und die Kamera an ein Ladekabel angeschlossen war, konstatierte er, dass wir fertig seien.

»Gut gemacht, Anna, da sind ein paar passende Schüsse dabei. Die sechs besten lade ich gleich morgen auf die Homepage, und dann kanns eigentlich auch schon losgehen für dich.«

Beim Hinausgehen erfüllte mich eine fragwürdige Mischung aus tiefer Erleichterung und noch tieferem Selbstekel.

 

Ich bin zwei Jahre alt. Ich liege nackt in Rückenlage auf einem honigfarbenen Schaffell und starre an die Decke, die mir vorkommt wie das Dach der Welt. Unser Wohnzimmer ist mein Universum, die Möbel um mich herum sind bewegungslose Planeten, und hier bin ich vollkommen aufgehoben, beschützt. Glücklich. Bis vor fünf Minuten habe ich in einer Babywanne gelegen, meine Haare sind noch feucht vom Badewasser, das nach Aprikose geduftet hat, die Fingerkuppen noch ein bisschen schrumpelig, und ich spüre einen Tropfen, der sich ganz langsam von meinem Nacken löst und der dann zur Hälfte in meiner Haut versickert und zur andern Hälfte im warmen Fell unter mir. In meinem Haaransatz knistert ein winziger Schaumrest. Ich weiß nicht, wo meine Eltern hingegangen sind, nachdem sie mich hier abgelegt haben, und ich weiß nicht, ob das eine Rolle spielt. Es existieren eigentlich nur der Raum und ich, ein Zeitgefühl ist nicht vorhanden, meine Körperwärme und mein Bauchgefühl sind da, und das genügt. Ich habe momentan keinerlei Bedürfnisse, mein Dasein braucht keine Erklärung, meine Existenz keine Berechtigung, ich bin einfach, und das fühlt sich schön an.

 

 

Laura Wohnlich

Über Laura Wohnlich

Biografie

Laura Wohnlich, 1992 in Basel geboren, liest und schreibt schon fast ein ganzes Leben lang, in letzter Zeit vermehrt professionell. Sie verfasste Texte unter anderem für das Entwürfe-Magazin, »Sweet Rotation« ist ihr erster Roman.

Pressestimmen

WDR 1 Live "Klubbing"

»Ein Buch, das nicht unbedingt moralisch aber auf den Punkt realistisch und witzig ist.«

literaturmarkt.info

»Dieses Debüt gehört zu den Highlights des Bücherfrühlings 2017. Ab der ersten Seite erfährt man hier Unterhaltung, die schräger, launiger und spritziger definitiv nicht sein kann, und ebenso nicht frecher und peppiger.«

Ruhr Nachrichten

»Ein humorvoll-poetisches Werk, (…) ein lesenswertes Debüt.«

Basler Zeitung (CH)

»Diesen Roman, der auf den ersten Blick zeitgeistig ›cool‹ angelegt ist, prägt nebst einem Schuss Romantik auch so etwas wie – ja, nennen wir es doch: Reife.«

lofficiel.de

»Ein brutales, poetisches Buch über Liebes- und Lebenshunger.«

whoiskafka.de

»Laura Wohnlichs beeindruckendes Debüt ›Sweet Rotation‹ beschreibt auf einzigartige, unromantisierte Weise die Problematik der Suche nach dem wahren Selbst. Statt Kitsch gibt’s Wahrheit, klug verpackt in präzise in Worte gefasste Beobachtungen. Anders gesagt: Ich sollte mal mehr junge Schweizer Literatur lesen, wenn sich darunter solche Perlen wie Lauras Roman verbergen!«

SRF

»Traurig und lustig, geistreich und psychologisch ausgeklügelt.«

Kommentare zum Buch

med instrumentiste am 24.09.2017

Ich habe deine Bücher geliebt,Herzlichen Glückwunsch ,Ich wünsche dir eine gute Fortsetzung

sweet rotation
ursula harland am 06.07.2017

mit viel interesse und berührung habe ich dieses buch gelesen. die feinfühligkeit, die sprache, der humor, aber auch die ernsthaftigkeit dieses romans haben mir imponiert. gratuliere der autorin. 

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