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Sternstunden der Kartografie

Sternstunden der Kartografie

Die abenteuerliche Geschichte der Entdeckung und Vermessung der Welt

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Sternstunden der Kartografie — Inhalt

Hatten die Griechen und die Römer schon Stadtpläne? Wieso wurde Amerika nicht nach seinem Entdecker Kolumbus benannt? Und wer sichtete erstmals die Ringe des Saturn? Und Der erfolgreiche Sachbuchautor Wolfgang Seidel nimmt uns mit auf eine Reise durch Zeit und Raum. Und führt uns ein in die Geschichte der Kartografie, die nicht etwa mit Land-, sondern mit Sternenkarten und der Berechnung besonderer Himmelsereignisse begann. Dieses Buch vereint erstmalig die bahnbrechenden geografischen und astronomischen Erkenntnisse, die nötig waren, damit aus mythischen Weltbildern exakte Karten wurden.

€ 16,00 [D], € 16,50 [A]
Erschienen am 01.08.2016
384 Seiten, Klappenbroschur
EAN 978-3-492-40602-4

Leseprobe zu »Sternstunden der Kartografie«

Vorwort

Globus, Weltkarte und Landkarte zählen zu den bekanntesten und wirkungsmächtigsten Bildmedien überhaupt. Wir kennen sie von Kindesbeinen an, lernen in der Schule, wie sie zu deuten, ja zu entziffern sind. Wir sehen sie täglich im Fernsehen, wenn wir in den Nachrichten die Weltereignisse verfolgen.

Die Weltgeschichte der Karten beginnt allerdings nicht mit Landkarten, sondern mit Sternkarten. Unsere Vorstellung vom Himmel mit seinen Sternbildern und Sternnamen stammt hauptsächlich von den alten Babyloniern. Sie ­waren die Ersten, die den Himmel [...]

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Vorwort

Globus, Weltkarte und Landkarte zählen zu den bekanntesten und wirkungsmächtigsten Bildmedien überhaupt. Wir kennen sie von Kindesbeinen an, lernen in der Schule, wie sie zu deuten, ja zu entziffern sind. Wir sehen sie täglich im Fernsehen, wenn wir in den Nachrichten die Weltereignisse verfolgen.

Die Weltgeschichte der Karten beginnt allerdings nicht mit Landkarten, sondern mit Sternkarten. Unsere Vorstellung vom Himmel mit seinen Sternbildern und Sternnamen stammt hauptsächlich von den alten Babyloniern. Sie ­waren die Ersten, die den Himmel vermessen haben, indem sie Sternpositionen notierten, darüber Tabellen anlegten, auf diese Weise Daten erhoben und sogar Berechnungen anstellten. So war es auch in den übrigen alten Kulturen von ­Ägypten bis China. Dort wurden nur ganz andere Konstellationen zu Sternbildern zusammengefasst. Himmelskarten waren die ersten Karten. Eine der ältesten »Sternkarten« ist die Himmelsscheibe von Nebra.

Landkarten als exakte topografische Landaufnahme sind eine Errungenschaft der Neuzeit. Dazwischen liegt die großartige Geschichte der Weltkarten, die in erster Linie Welt»bilder« sind, und die höchst interessante Geschichte der »Erdkunde« seit der Antike.

Frühe Geografen waren oftmals auch Entdecker. Das gilt schon für Herodot und endet weder bei Marco Polo noch bei den Pazifik-Fahrten von James Cook oder der Südamerika-Expedition von Alexander von Humboldt. Viele ruhmreiche Entdeckernamen sind auf den Landkarten verewigt: Barentssee, Beringstraße, Tasmanien, Vancouver oder Hudson Bay. Mit den Entdeckungen veränderten und erweiterten sich sowohl die Kartenbilder wie die Weltbilder. In Europa wandelt sich nach der überraschenden Entdeckung der Neuen Welt Amerika (1492) und der kopernikanischen Revolution (ab 1543) das Weltbild grundlegend. Die Entdeckerzeit wurde eine Blüte­zeit des Kartendrucks. Karten wurden nun zu aufregenden neuen Medien für die Europäer. Aber sie bildeten noch keine wirklich exakt vermessene Welt ab. Seit 1609, seit Galilei, werden auch am Himmel immer neue Welten entdeckt; und heute mehr denn je.

Im 19. Jahrhundert werden die weißen Flecken auf der Landkarte erschlossen: Das Innere Amerikas und Afrikas, ihren lokalen Bewohnern natürlich vertraut, kommt erst jetzt »auf die Landkarte« der Europäer. Terra australis wird von der Landkarte gestrichen, Australien endgültig eingezeichnet.

Anfang des 20. Jahrhunderts revolutionierte Alfred Wegener mit seiner Kontinentalverschiebungstheorie die Weltentstehungsgeschichte auf fundamentale Weise und erst 1923 zeigte der Astro­nom Edwin Hubble, dass es noch weitere Galaxien außerhalb der Milchstraße gibt und dass das Weltall expandiert. Als Wegener und Hubble in den 1920er-Jahren ihre Erkenntnisse formulierten, waren dies ebenfalls noch »abenteuerliche« Vorstellungen. Im 20. Jahrhundert übernehmen Raumfahrt und Astronomie die Führung bei der Entdeckung neuer ­Welten.

Von all diesen Entdeckungen, die unser Weltbild ständig erweitert und immer wieder revolutioniert haben, handelt das Buch und von der Art und Weise, wie sie ihren Niederschlag in Karten gefunden haben. Die Vermessung von Himmel und Erde begann in der Tat am Himmel. Sternkarten und Weltkarten waren in der Geschichte der Kartografie jahrtausendelang viel bedeutender als Landkarten. Das Buch verfolgt daher beide Entwicklungen parallel.

Drei Ereignisse haben unsere Wahrnehmung der Welt zutiefst verändert:

1. Bis zur Kolumbuszeit machten sich die Menschen ein mehr oder weniger zutreffendes, nicht-empirisches ­Weltbild zurecht, das nur die drei Kontinente Europa, (West-)Asien und (Nord-)Afrika umfasste. Entgegen immer noch häufig zu hörender Meinung war die Kugelgestalt der Erde seit der klassischen Antike und im Mittelalter bekannt. Dann folgte die epochale Wendezeit von Kolumbus (1492) und Kopernikus (1543).

2. Erst mit dem Jahrhundertwerk der ersten empirischen Landvermessung Frankreichs durch die Familie Cassini im Auftrag Ludwigs XIV. ab etwa 1670 beginnt eine neue Epoche der exakten geografischen Landvermessung, auf der alle unsere empirisch-kartografischen Kenntnisse ­beruhen. Dieses epochale Werk ist das am wenigsten bekannte unter all den großen Erfindungen und Entdeckungen, die mit Welt- und Himmelskenntnis zu tun haben. Nun wird aus einem eher diffusen Welt- und Kartenbild ein maßstabsgetreues Bild der Welt.

3. Die ersten vom Mond aus aufgenommenen Fotos, vor ­allem von Apollo 8 aus dem Jahr 1968, zeigen den »blauen Planeten« eindrucksvoll in der Weite des Universums. Zusammen mit den astronomischen Forschungen des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, welche die unendlichen Weiten des Weltalls aufzeigen, machen diese Bilder den Menschen die Winzigkeit unseres Lebensraums nachhaltig bewusst.

Die Weltentdeckungsgeschichte ist damit keineswegs zu Ende. Auf der Erde gibt es immer noch zahlreiche ­unerforschte Winkel in Regenwäldern, Hochgebirgen und Wüsten, die noch keines Menschen Fuß betreten hat. Nach wie vor werden unbekannte Tier- und Pflanzenarten entdeckt. Die Ozeane und vor allem die Tiefsee sind noch weitgehend unerforscht – ganz zu schweigen von den ungeheuren Tiefen und Weiten des Weltalls.

 

Die ältesten Sternkarten und Weltbilder

Der babylonische Tierkreis

Die Astronomie gilt als die Mutter aller Naturwissenschaften: Beim Blick in den Himmel wurden schon in den Frühzeiten der ersten Hochkulturen Naturphänomene akribisch beobachtet, Daten erhoben, Daten aufgezeichnet, Tabellen geschrieben, spätere mit früheren Tabellen verglichen, analysiert – und so Erkenntnisse gewonnen. Sinn und Zweck des Ganzen war, Voraussagen zu treffen über Wintersonnenwenden, Sternkonjunktionen oder Mond- und Sonnenfinsternisse. Denn all das, davon war man überzeugt, hatte etwas zu bedeuten. Es ging nicht um Erkenntnisse über die Natur, sondern über den Willen der Götter und das Schicksal der Menschen. Man sah am Himmel keine Gesteinsklumpen, Gasbälle oder Plasmazusammenballungen, so wie wir heute, sondern man »sah« Götter und Zeichen.

Die Babylonier waren nicht die Ersten, die erkannten, dass astronomische Phänomene in regelmäßigen Abständen wiederkehren. Das ist eine Binsenweisheit, wenn man allein an die Mondphasen oder die Winter- und Sommersonnenwenden denkt. Sie dürften keinem Jungsteinzeitbauern entgangen sein – und wohl nicht einmal den Eiszeitmenschen, wenn man manche Ritzungen in den bemalten Höhlen und Grotten richtig deutet. Doch die Babylonier waren die Ersten, die davon schriftliche Aufzeichnungen anfertigten. Zum Glück auf Tontafeln, nicht auf Papier. Die ältesten bekannten Aufzeichnungen reichen bis ins altbabylonische Reich des Königs Hammurabi zurück, das kurz nach 1900 v. Chr. beginnt. Viele der auf den Tontafeln genannten Sternnamen stammen aus der sumerischen Sprache. Damit ist klar, dass schon die Sumerer, die älteste Hochkultur in Mesopotamien (älter als 3000 v. Chr.), intensive Himmelsbeobachtung betrieben. Sie gaben den Sternen Namen, und diese Sternnamen waren Götternamen wie Anu, Enlil, Inanna. Anus Keilschriftzeichen war ein achtstrahliger Stern und zugleich der Allgemeinbegriff für »Gottheit« und ein Wort für »Himmel«. Enlil bedeutet wörtlich »Herr Wind«, im übertragenen Sinn verstanden als »laute Befehlsstimme«. Eine besondere Aufmerksamkeit galt Inanna. Sie sah man im Abend- und Morgenstern verkörpert, den wir Venus nennen. Die Venus leuchtet in südlicheren Breiten noch größer und funkelnder als bei uns und wurde immer schon als Göttin und nicht als Gott verehrt. Die erotische Bedeutung, die wir mit dem Namen der Göttin »Venus« verbinden, steckt bereits in Inanna. Unter wechselnden Namen wie Ischtar oder Astarte galt Inanna in den orientalischen Kulturen stets als eine der höchsten Gottheiten. Im Zuge des Kulturtransfers, der in der griechischen Frühantike zwischen der orientalischen und griechischen Kultur stattfand, wurde die in Mesopotamien noch wilde, kriegerische, liebestolle und allmächtige Ischtar/Astarte zur lieblichen Liebesgöttin Aphrodite geschrumpft und von den Griechen in ihren Olymp eingegliedert, bei den Römern unter dem Namen »Venus«.

Bevor die Griechen mit der orientalischen Kultur in Berührung kamen, sahen sie die glitzernde Venus übrigens ganz anders. Erstens glaubten sie, dass es sich bei Morgenstern und Abendstern um zwei verschiedene Sterne ­handelte. Den Morgenstern nannten sie Phosphoros (»Lichtbringer«; ­lateinisch Lucifer). Der Abendstern hieß Hesperos. Erst als die Griechen astronomische Kenntnisse von den Babyloniern erwarben, wurden sie eines Besseren belehrt: Als sie einsahen, dass es sich um einen einzigen Planeten handelte, wurde der Phosphoros-Hesperos-Mythos hinfällig und sie übernahmen den Ischtar-Astarte-Kult um die Liebes- und Lebensgöttin.

Aufgrund ihrer religiösen Vorstellungen lagen Himmel und Erde für die Menschen des Altertums viel näher beieinander. Sie sahen sich schicksalhaft, fast unterwürfig mit dem Himmel verbunden und versuchten mit allen Mitteln, den Willen der Götter zu erforschen. Omen, Orakel, alle möglichen Formen von Weissagung und Prophetie spielten in den Kulten und Religionen des Altertums eine überragende Rolle. Da sie, anders als die späteren monotheistischen Buchreligionen, keine schriftlich festgehaltene Offenbarung Gottes kannten, waren alle diese »ominösen« Methoden für die Menschen sozusagen die direkte Verbindung zum Jenseits, zum Himmel, zu der göttlichen Sphäre, die ihnen so viel bedeutete.

Man sah kein interstellares Weltall, sondern einen kosmischen Götterhimmel. Einzelne Sterne waren göttliche Wesen. Andere Sterne wurden zu Gruppen und Bildern zusammengefasst und mit mythologischem Gehalt aufgeladen: Die Konstellation, welche die alten Griechen (und wir) als Orion bezeichnen, war für die Sumerer ein Schaf, die alten Ägypter sahen darin Osiris, die Germanen einen Pflug, die Wikinger den Gott Thor, die Südseeinsulaner ein Boot, die Chinesen nannten das ganze Sternbild einfach shen (»drei«) wegen der drei »Gürtel«sterne. Für die Griechen war es der große Jäger Orion, eine mythische Gestalt.

Dass man bezüglich der Sternbilder nicht von abgesunkenem Kulturgut sprechen kann, weiß jeder Zeitungsleser der Horoskopspalte. Die von den bronzezeitlichen Babyloniern geprägten Sternbilder dienen noch heute der Orientierung am Nachthimmel. Wir betrachten keine germanischen oder keltischen Sternbilder, was für Mitteleuropäer ja naheliegen könnte, sondern die sumerisch-babylonischen.

Von besonderer Bedeutung waren die Sternbilder des Tierkreises. Schon die Sumerer sahen im Taurus den »Stier des Himmels«, das mächtigste Tier, auch das bedeutendste Opfertier des ganzen Altertums in der Mittelmeerwelt. Im Sternbild Stier lag damals der Frühlingspunkt. Dieser Zeitpunkt galt in den meisten alten Kulturen als Jahresanfang; das bedeutendste Datum im Kalender. Das Sternbild Löwe markierte die Sommersonnenwende, Skorpion die Herbst-Tagundnachtgleiche, der mythische gehörnte »Ziegenfisch«, später zu Steinbock umgedeutet, die Wintersonnenwende. Auch fast alle Sternbildnamen sind in Babylon vorgeprägt: Zwillinge, Krebs, Waage, Wassermann und Fische. Nur Widder und Jungfrau sind – dem Namen nach – rein griechisch. Die Bilder sind genauso alt wie die anderen.

 

Der babylonische Kalender

Den Babyloniern verdanken wir nicht nur den Tierkreis und viele Sternbilder. Wie praktisch alle alten und naturnahen Völker folgten sie dem Mondkalender. Der Sieben-Tage-­Rhythmus entspricht den vier Mondphasen (1. Viertel, Halbmond, 3. Viertel, Vollmond). Und die Babylonier setzten jeweils einen Feiertag zwischen diese Mondphasen. Dieser Wochenrhythmus ist aber nicht über die Griechen, sondern durch die jüdisch-biblische Überlieferung Bestandteil der westlichen und mittlerweile der Weltkultur geworden. Die Sieben-Tage-Woche ist sumerisch-babylonisches Kulturerbe.

Schon im sumerisch-babylonischen Tierkreis ist der volle Kreis in zwölf Abschnitte à dreißig Einheiten eingeteilt (die dreißig Tage eines Monats). Das ergibt für den Vollkreis 360 Grad, eine Einteilung, die wir heute noch für die ­Unterteilung eines Kreises in Winkel benutzen: Der berühmte »rechte Winkel«, der 90-Grad-Winkel, ist genau ein Viertelkreis. Darauf beruht dann auch die Einteilung der Erdkugel in geografische Längen- und Breitengrade.

Unsere Zeitrechnung geht ebenfalls auf das von den Baby­loniern benutzte Sexagesimalsystem zurück. Daher hat eine Minute nicht hundert, sondern sechsmal zehn Sekunden, eine Stunde dito sechzig Minuten, ein Tag viermal sechs Stunden. Diese Zeiteinteilung gab es schon in Uruk, der ersten Großstadt im 4. Jahrtausend v. Chr. Das ­Sexagesimalsystem ist eng verknüpft mit dem Fingerzählen, das im Orient nach wie vor im Alltag in Gebrauch ist. Ein sehr altes und sehr elementares Muster.

Wolfgang Seidel

Über Wolfgang Seidel

Biografie

Wolfgang Seidel, 1953 im Schwäbischen geboren, studierte Jura und arbeitete als Lektor in Stuttgarter und Frankfurter Verlagen. Seit 2001 lebt er als freiberuflicher Übersetzer und Autor in München. Er veröffentlichte u.a. »Die Weltgeschichte der Pflanzen« und »Wann tranken die Türken ihren Kaffee...

Pressestimmen

globetrotter

»Ein spannendes Sachbuch, das mit zahlreichen überraschenden Fakten aufwartet und zum Schmökern einlädt.«

Inhaltsangabe

Vorwort

Die ältesten Sternkarten und Weltbilder
Der babylonische Tierkreis
Der babylonische Kalender
Wer Reiseführer hat, braucht keine Karten
Die Himmelsscheibe von Nebra
Sonnenwagen und Goldhüte
Weltenberg und Weltenbaum
Der Nabel der Welt
Der Urmeilenstein der Römer
Das Weltbild Homers
Die Große Suppenkelle


Die ersten »naturwissenschaftlichen« Weltbilder
Ionien – Drehscheibe zwischen Orient und Griechenland
Die erste berechnete Voraussage einer Sonnenfinsternis
Abschied von der Scheibenwelt
Die »Weltkarte« des Hekateios
Die Erde ist eine Kugel
Norden, Süden, Osten, Westen
Die Vier-Elemente-Lehre
Milchstraße und Atomlehre


Welt und Weltall in der Zeit Alexanders des Grossen
Die erste Entdeckungsreise
Aristoteles
Peri Ouranou – Über die Himmel
Der Eroberungszug Alexanders des Großen
Bematisten und Ephemeriden
Mythos Indien
Die Bibliothek von Alexandria
Euklid und die mathematische Geometrie
Die Berechnung des Erdumfangs
Aristarchs heliozentrisches Weltbild
Hipparch – Der bedeutendste Astronom der Antike
Terra australis kommt auf die Weltkarte
Die Geografie von Strabon
Ferro-Meridian
Ptolemäus – Das geozentrische Weltbild


Alle Wege führen nach Rom
Die Peutingersche Tafel
Römerstraßen und Meilensteine
Cardo und Decumanus


Indien und China
Die indisch-arabischen Zahlen
Aryabhata – Die Erde und die Null
Brahmagupta – Der Vater der Null
Der Sohn des Himmels
Der chinesische Ptolemäus I
Der chinesische Ptolemäus II


Geografie und Astronomie im Orient
Wissenstransfer in den Osten
Das Haus der Weisheit in Bagdad
»Algorithmus« und Algebra
Arabische Rechenkunst
Al-Biruni und Avicenna
Kairo und Córdoba


Mappae mundi – Weltbilder des Mittelalters
T und O
Die Enzyklopädie des Isidor von Sevilla
Vor Christi Geburt – nach Christi Geburt
Weltchroniken
Die Higden-Chronik


Mittelalterliche Weltkarten
Al-Idrisi-Weltkarte – Tabula Rogeriana
Die Zahlen des Fibonacci
Die Ebstorfer Weltkarte
Die Hereford-Karte
Katalanischer Atlas


Zeit des Umbruchs – Die Weltbilder des Spätmittelalters
Der Alexanderroman
Das Weltbild der Göttlichen Komödie
Toledaner Tafeln
Portolankarten
Der Kompass
Marco Polo
Die sehr reichen Stunden des Herzogs von Berry
Astronomische Uhren


Weltbilder unmittelbar vor Kolumbus
Die Fra-Mauro-Karte
Der Behaim-Globus
Die Begründung der Trigonometrie
Erhard Etzlaubs Romweg-Karte
Die Schedelsche Weltchronik
Dürers Melencolia I


Die Seewege nach Indien
Die Suche nach dem »vierdten Erdteil«
Da Ming Hun Yi Tu
Die Schatzschiffe des Cheng Ho
Der »Seefahrer«, der nie Kapitän war
Der Seeweg der »Guten Hoffnung«
Europa kurz vor 1500
Kolumbus – Der erste Weltenentdecker
Die Entdeckung Amerikas
Der Vertrag von Tordesillas


Wie Amerika auf die Landkarte kam
Erste Karten von der Neuen Welt
Die Cantino-Karte
Amerigo Vespucci – Der Namensgeber für Amerika
Waldseemüllerkarte – Die Taufurkunde Amerikas
Vasco da Gama und der Seeweg nach Indien

Die Umwälzung des Weltbildes
Nikolaus Kopernikus
Das heliozentrische Modell des Sonnensystems


Konquistadoren und Weltumsegler
Die Suche nach Eldorado
Mexiko
Die ersten Weltumsegelungen
Die Entdeckung und Eroberung der Anden
Die Entdeckung des Mississippi
165 Relaciones Geográficas
Matteo Ricci in China


Grosse Entdeckernamen auf der Landkarte I
Die Suche nach der Nordwestpassage
John Cabot entdeckt das nördliche Amerika
Verrazano Bridge
Nach Kanada
Davisstraße
Barentssee
Hudson Bay
Baffin Bay


Die Karten- und Weltbilder vor dem Zeitalter der Vermessungen
Das goldene Zeitalter der Kartografie
Weltlandschaften
Sebastian Münsters Cosmographia
Die »Goldschätze« von Timbuktu
Die Bairischen Landtafeln
Der erste Atlas
Die Mercator-Projektion
Mercators Karten und Globen
Der Mercator-Atlas
Die große Zeit der Atlanten
Atlas Blaeu
Die Stadtansichten von Matthäus Merian
Orbis pictus
Atlanten für den Hausgebrauch


Die neuen Welten am Himmel
Neue Perspektiven
Galileo Galilei
Tycho Brahe
Johannes Kepler
Orion- und Andromeda-Nebel
»Und sie bewegt sich doch«


Grosse Entdeckernamen auf der Landkarte II
Der Pazifik
Tasmanien
Beringstraße und die Entdeckung Alaskas
Robinson-Insel


Die vermessene Welt
Triangulation
Die Vermessung Frankreichs
Landvermessungen in Europa
Die erste Vermessung des Weltraums


Der Längengrad
Der Meridianbogen
Die Erde: Ei oder Apfel?
Die Lösung des Längengradproblems
Dixieland


Neue Sterne am Himmel
Saturnringe und Lichtwellen
Der Halleysche Komet
Lichtgeschwindigkeit
Der Messier-Katalog
Ein neuer Planet im Sonnensystem
Jenseits der Milchstraße


Grosse Entdeckernamen auf der Landkarte III
Die Insel Bougainville und die Wunderblumen
Venustransit – James Cooks erste Reise
Terra australis – James Cooks zweite Reise
Georg Forsters Reise um die Welt
Hawaii – Cooks letzte Entdeckung und Verhängnis
George Vancouver an der amerikanischen Westküste
Australien


Die neue Naturwissenschaft
Makrokosmos – Mikrokosmos
Wissenschaftliche Akademien
Phlogiston
Neptunismus und Vulkanismus
Montgolfier – Die Welt von oben
Die neue Chemie
Elektrische Zuckungen


Die weissen Flecken
Unerforschte Gebiete
Durch die Wüste I – Mungo Park
Durch die Wüste II – Heinrich Barth
Alexander von Humboldt
Die Expedition von Lewis und Clark
Hudson’s Bay Company
Winnetou
Der »Entdecker« der Rocky Mountains
Vorstöße in die Antarktis
Der Mount Everest


In die Tiefe
Eiszeit
Der Kreislauf der Gesteine
Die Strata-Karte und die Leitfossilien
Physikalische, geologische, meteorologische, ethnologische, klimatische Atlanten
Die Begradigung des Rheins
Die Entdeckung »Trojas«
Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer


Pioniere des 19. Jahrhunderts
HMS Beagle
Die Katastrophe der Franklin-Expedition
Homestead Act
Wettlauf zum Matterhorn
Die Quellen des Nils
Dr. Livingstone, I presume
Durch die Wüste III – Gustav Nachtigal
Port Said am Sueskanal


Karten und Atlanten des 19. Jahrhunderts
Dufour-Karte und Stieler-Atlas
New Railroad and County Map of the United States
Der Nullmeridian
Zeitzonen für die ganze Welt


Der Wettlauf zu den Polen
Fridtjof Nansens Fram-Expedition zum Nordpol
Nordpol?
Der Wettlauf zum Südpol


Sternenkunde im 19. Jahrhundert
Der L’Aigle-Meteorit
Neptun
Fraunhofer-Fernrohre
Bonner Durchmusterung
Die »Himmelspolizey« – Systematische Suche nach den Asteroiden


Die physikalische Weltbild-Revolution
Jenseits der Vorstellungskraft
E=mc² – Atom und Universum
Die neue Physik des 20. Jahrhunderts


Die dynamische Welt
Alles fließt
Kontinentalverschiebung
Die Vermessung des Meeresbodens


Karten des 20. Jahrhunderts
Der Londoner U-Bahn-Plan
Straßenkarten, Straßenatlanten
Arno Peters’ Bild der Welt
»Nach zweihundert Metern links abbiegen«


Die Expansion des Weltraums
Das Jahrhundert der Astronomie
Das Hertzsprung-Russell-Diagramm
Edwin Hubble – Das Weltall expandiert
Das Echo des Urknalls
Schwarzes Loch
Signale von Außerirdischen?


Die Eroberung des Weltraums
Die Rakete zu den Planetenräumen
Der Wettlauf zum Mond
Der Blaue Planet und die Mondlandungen
Mission Mars


In die Tiefe des Weltalls
Jenseits des Sonnensystems
Hubble Ultra Deep Field
Gliese 581c
Die Vermessung der Milchstraße in 3D


Ausblick
Terra incognita
Das Wissen der Welt kartografieren

Literaturhinweise

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