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StartersStarters

Starters

Roman

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Starters — Inhalt

Die 16-jährige Callie verliert ihre Eltern, als eine unheimliche Infektion alle tötet, die nicht schnell genug geimpft werden – nur sehr junge und sehr alte Menschen überleben. Während die Alten ihren Reichtum mehren, verfallen die Jungen der Armut. Hoffnung verspricht die Body Bank, ein mysteriöses Institut, in dem Jugendliche gegen Geld ihre Körper verleihen können. Das Bewusstsein des alten Menschen übernimmt den jungen Körper für eine Zeit, um wieder jung zu sein. Doch bei Callie geht es schief: Sie erwacht, bevor sie erwachen darf – in einem Leben, das ihr völlig unbekannt ist. Anstelle ihrer reichen Mieterin bewohnt sie eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Bald aber findet sie heraus, dass ihr Körper zu einem geheimen Zweck gemietet wurde – um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss ...

€ 9,99 [D], € 10,30 [A]
Erschienen am 16.04.2013
Übersetzt von: Birgit Reß-Bohusch
400 Seiten, Broschur
EAN 978-3-492-26932-2
€ 8,99 [D], € 8,99 [A]
Erschienen am 12.03.2012
Übersetzt von: Birgit Reß-Bohusch
400 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-492-95552-2

Leseprobe zu »Starters«

Kapitel 1

 

Enders machten mir Angst.

Der Pförtner führte mich lächelnd zum Eingang der Body Bank. Er war noch nicht uralt, vielleicht hundertzehn, doch das reichte, um mir Gänsehaut zu verschaffen. Wie die meisten Enders trug er falsches Silberhaar, eine Frage der Ehre in seinem Alter.

Im Innern des ultramodernen Gebäudes mit seinen hohen Decken kam ich mir noch kleiner vor als sonst. Ich folgte ihm durch die Eingangshalle, als schwebte ich durch einen Traum, in dem meine Füße den Marmorboden kaum berührten.

Er lieferte mich bei der Rezeptionistin [...]

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Kapitel 1

 

Enders machten mir Angst.

Der Pförtner führte mich lächelnd zum Eingang der Body Bank. Er war noch nicht uralt, vielleicht hundertzehn, doch das reichte, um mir Gänsehaut zu verschaffen. Wie die meisten Enders trug er falsches Silberhaar, eine Frage der Ehre in seinem Alter.

Im Innern des ultramodernen Gebäudes mit seinen hohen Decken kam ich mir noch kleiner vor als sonst. Ich folgte ihm durch die Eingangshalle, als schwebte ich durch einen Traum, in dem meine Füße den Marmorboden kaum berührten.

Er lieferte mich bei der Rezeptionistin ab. Sie trug weißes Haar und einen mattroten Lippenstift, der beim Lächeln auch auf ihren Schneidezähnen zu sehen war. In der Body Bank mussten sie nett zu mir sein. Aber wenn sie mir auf der Straße begegneten, behandelten sie mich wie Luft. Da spielte es keine Rolle, dass ich mal die Klassenbeste gewesen war – als es noch Schulen gab.

Nun war ich sechzehn. Noch ein Baby in ihren Augen.

Das Klappern hoher Absätze hallte von den kahlen Wänden wider, als mich die Empfangsdame in ein kleines Wartezimmer führte. Es war ebenfalls fast leer. In den Ecken standen mit Silberbrokat bezogene Stühle, die alt und kostbar wirkten, aber der Chemiegeruch in der Luft zeugte von frischer Wandfarbe und Synthetikmaterial. Auch das Vogelgezwitscher, das eine natürliche Umgebung vortäuschen sollte, war unecht. Ich warf einen Blick auf meinen zerschlissenen Trainingsanzug und die abgestoßenen Schuhe. Ich hatte die Sachen mehrmals gewaschen, aber manche Flecken ließen sich nicht mehr entfernen. Und weil ich den langen Weg nach Beverly Hills zu Fuß durch Nieselregen marschiert war, fühlte ich mich wie eine verwahrloste Katze.

Meine Füße schmerzten. Ich hätte mich gern auf einen der Stühle sinken lassen, wagte es aber nicht, mit meinem nassen Hintern den Brokat zu beschmutzen. Ein hochgewachsener Ender kam in den Warteraum gerauscht und beendete mein Etikette-Dilemma.

»Callie Woodland?« Er warf einen Blick auf seine Uhr. »Ich hatte Sie früher erwartet.«

»Tut mir leid. Der Regen …«

»Schon gut. Jetzt sind Sie ja hier.« Er streckte mir die Rechte entgegen.

Das Silberhaar bildete einen starken Kontrast zu seiner künstlichen Bräune. Je breiter er lächelte, desto größer wurden seine Augen, was mich nervöser machte als sonst, wenn ich einem Ender gegenüberstand. Sie verdienten es nicht, Senioren genannt zu werden, auch wenn sie das am liebsten hörten, diese raffgierigen alten Kerle am Ende ihres Lebens. Ich zwang mich, seine runzlige Hand zu schütteln.

»Ich bin Mr. Tinnenbaum. Willkommen bei Prime Destinations.« Er nahm auch seine Linke zu Hilfe, um meine Hand fest zu umschließen.

»Ich wollte nur mal sehen …« Ich ließ meinen Blick durch den Raum schweifen, als sei ich gekommen, um mir ein Bild von der Innenausstattung zu machen.

»Wie das hier so läuft? Natürlich. Fragen kostet nichts.« Er ließ endlich meine Hand los, strahlte mich aber weiterhin an. »Kommen Sie, ich zeige Ihnen alles.«

Er streckte den Arm aus, als könnte ich die Tür nicht allein finden. Seine Zähne blitzten so weiß, dass ich immer ein wenig zusammenzuckte, wenn er lächelte. Wir gelangten durch einen kurzen Korridor in sein Büro.

»Hier herein, Callie. Nehmen Sie Platz!« Er schloss die Tür und deutete auf einen Stuhl vor dem Schreibtisch.

Ich biss mir auf die Zunge, um ein Keuchen zu unterdrücken. Das hier war die totale Extravaganz. An einer Wand stand ein massiver Kupferbrunnen, aus dem unentwegt klares, kühles Wasser plätscherte, als gäbe es das umsonst.

Ein gläserner Schreibtisch mit eingebetteten LED-Lichtern und einem Airscreen in Augenhöhe beherrschte das Zentrum des Raums. Der Bildschirm zeigte ein Mädchen in meinem Alter mit langem rotem Haar und einem Sporttrikot. Es erinnerte mich an ein Fahndungsfoto. Allerdings lächelte die Abgebildete, und ihr Gesichtsausdruck wirkte freundlich. Hoffnungsvoll.

Ich nahm auf einem modernen Metallstuhl Platz, während Mr. Tinnenbaum hinter dem Schreibtisch stehen blieb und auf den Screen deutete. »Ein neues Mitglied, das genau wie Sie durch einen Freund von unserem Unternehmen erfuhr. Die Frauen, die ihren Körper mieteten, waren sehr angetan.« Er tippte eine Ecke des Schirms an, und das Bild wechselte. Jetzt war ein durchtrainierter Teen zu sehen in einem engen Schwimmanzug. »Die Empfehlung kam von ihm. Adam ist nicht nur Schwimmer, sondern auch Snowboard- und Skifahrer und ein hervorragender Kletterer. Er wird gern von Outdoor-Fans gemietet, die seit Jahrzehnten keine anstrengenden Sportarten mehr betreiben können.«

Seine Worte brachten mir die harten Tatsachen zu Bewusstsein. Widerlich alte Enders mit Gelenksarthrose, die eine Woche lang diesen Jungen mieteten. Die in seinen Körper schlüpften, um sich noch einmal jung zu fühlen. Fast drehte es mir den Magen um. Ich wollte aufspringen und die Flucht ergreifen, aber ein Gedanke hielt mich zurück.

Tyler.

Ich umklammerte die Sitzkante meines Stuhls mit beiden Händen. Mein Magen knurrte. Tinnenbaum reichte mir eine Zinnschale, auf der Papierförmchen mit riesigen Pralinen, groß wie Cookies, arrangiert waren. Meine Eltern hatten früher auch so eine Zinnschale besessen.

»Mögen Sie Supertruffles?«, fragte er.

Ich nahm wortlos eine der Pralinen, ehe ich mich auf meine verlorenen Manieren besann. »Danke.«

»Nehmen Sie ruhig mehr!« Er schwenkte die Schale einladend vor meiner Nase.

Ich nahm eine zweite und eine dritte, da die Schale immer noch in Reichweite schwebte, und schob sie mitsamt den Papierförmchen in die Tasche meines Kapuzenshirts. Er schien enttäuscht, dass ich sie nicht sofort aß, als sei das das Highlight seines Tages. Hinter meinem Stuhl plätscherte der Brunnen herausfordernd. Wenn mir der Kerl nicht bald etwas zu trinken anbot, würde er erleben, dass ich aufspringen und meinen Kopf unter die Fontäne halten würde, das Wasser schlabbernd wie ein Hund.

»Könnte ich bitte ein Glas Wasser haben?«

»Natürlich.« Er schnippte mit den Fingern und erhob dann die Stimme, als spräche er in ein verborgenes Mikro. »Ein Glas Wasser für die junge Dame.«

Sekunden später betrat eine Ender das Büro. Sie hatte eine Modelfigur. Und sie balancierte ein mit einer Stoffserviette umhülltes Glas Wasser auf einem Tablett. Ich nahm das Glas und sah darin kleine Würfel wie Diamanten glitzern. Eis. Sie stellte das Tablett neben mir ab und ging wieder.

Ich legte den Kopf in den Nacken und trank das Glas in einem Zug leer. Kühl und süß benetzte die Flüssigkeit meine Kehle. Mit geschlossenen Augen genoss ich den Nachgeschmack des saubersten Wassers, das ich seit Ende des Krieges getrunken hatte. Nachdem der erste Durst gestillt war, ließ ich einen der Eiswürfel in meinen Mund gleiten und zerbiss ihn krachend. Als ich die Augen öffnete, merkte ich, dass Tinnenbaum mich anstarrte.

»Noch ein Glas?«, fragte er.

Ich war drauf und dran, Ja zu sagen, aber sein Blick verriet mir, dass dieses Angebot nicht ernst gemeint war. Ich schüttelte den Kopf und lutschte die Reste des Eiswürfels. Meine Fingernägel hoben sich noch schmutziger als sonst gegen das blitzblanke Glas ab, und ich stellte es hastig auf das Tablett zurück. Während ich zusah, wie das Eis schmolz, dachte ich darüber nach, wann ich zuletzt gekühltes Wasser getrunken hatte. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor. Dabei war es erst ein Jahr her. Der letzte Tag in unserem Haus, bevor die Marshals kamen …

»Möchten Sie Genaueres erfahren?«, fragte er. »Über Prime Destinations, meine ich.«

Ich beherrschte mich, nicht mit den Augen zu rollen. Enders. Weshalb sonst war ich wohl hier? Ich deutete ein Lächeln an und nickte.

Er tippte eine Ecke des Airscreens an, einmal, um das Bild zu löschen, und ein zweites Mal, um die Holo-Motions in Gang zu setzen. Die erste Sequenz zeigte eine Seniorin, die sich in einer Art Liegesessel zurücklehnte. An ihrem Hinterkopf war eine kleine Kappe befestigt, von der bunte Kabel zu einem Computer liefen.

»Die Kundin wird in einem Ruheraum von gut geschulten Medizintechnikern mit einem Body Computer Interface, dem sogenannten BCI, verbunden und dann in Dämmerschlaf versetzt«, erklärte er.

»Wie beim Zahnarzt.«

»Genau. Ein Monitor überwacht Ihre Vitalfunktionen während der gesamten Reise.« Auf der anderen Seite des Schirms schlief ein junges Mädchen auf einer weich gepolsterten Liege. »Sie erhalten eine besondere Art Narkose und bleiben für die Dauer des Mietverhältnisses in unserer Obhut. Eine schmerzfreie und völlig harmlose Angelegenheit. Eine Woche später wachen Sie auf, ein wenig benommen vielleicht, aber auch sehr viel reicher.« Wieder blitzten seine Zähne.

Diesmal zwang ich mich, nicht zusammenzuzucken. »Und was geschieht in dieser Woche?«

»Sie nimmt Ihren Platz ein.« Er rieb die Handflächen gegeneinander. »Schon mal von computergestützten künstlichen Gliedmaßen gehört? Die Versehrten steuern diese Prothesen nur mit der Kraft ihrer Gedanken. So ähnlich verhält es sich auch hier.«

»Sie stellt sich also vor, sie sei ich. Wenn sie etwas haben will, denkt sie daran, und meine Hände greifen danach?«

»Als befände sie sich in Ihrem Körper. Sie steuert Ihren Körper und wird wieder jung.« Er schob die Hand des einen Arms unter den Ellbogen des anderen. »Für eine gewisse Zeit zumindest.«

»Aber wie …?«

Er wies mit dem Kinn auf die andere Seite des Schirms. »Hier drüben, in einem anderen Raum, wird die Spenderin – das wären Sie – über ein drahtloses BCI mit dem Computer vernetzt.«

»Drahtlos?«

»Wir setzen in Ihren Hinterkopf einen winzigen Neurochip ein. Sie werden überhaupt nichts spüren. Völlig schmerzlos. Das gibt uns die Möglichkeit, Sie permanent mit dem Computer zu koppeln. Dann schicken wir Ihre Gehirnströme in den Computer, und der stellt die Verbindung zu unserer Kundin her.«

»Stellt die Verbindung her.« Ich legte meine Stirn in Falten und versuchte mir das bildlich vorzustellen. BCI. Neurochip. Im Hinterkopf. Das wurde mit jeder Minute unheimlicher. Mein Wunsch, die Flucht zu ergreifen, wurde stärker. Aber gleichzeitig wollte ich mehr in Erfahrung bringen.

»Ich weiß, das ist alles so neu für Sie.« Er bedachte mich mit einem überheblichen Grinsen. »Wir versetzen Sie in einen Dauerschlaf. Das Gehirn der Kundin übernimmt Ihren Körper. Während dieses Vorgangs beantwortet sie eine Reihe von Fragen, die ihr unser Team stellt, um sicherzugehen, dass alles so funktioniert, wie es soll. Danach kann sie frei über den gemieteten Körper verfügen.«

Der Airscreen zeigte Bilder des gemieteten Körpers beim Golf, beim Tennis und beim Schnorcheln.

»Da der Körper sämtliche Muskelaktivitäten gespeichert hat, ist die Mieterin in der Lage, alle Sportarten auszuüben, die auch Sie beherrschen. Und wenn der Urlaub vorbei ist, bringt sie den Körper hierher zurück. Die Verbindung wird in der richtigen Reihenfolge gelöst. Danach holen wir die Kundin aus ihrem Dämmerschlaf. Sie unterzieht sich einem abschließenden Check und kehrt entspannt in ihren Alltag zurück. Bei der Spenderin, also Ihnen, stellt der Computer die vollen Gehirnfunktionen wieder her. Sie erwachen in Ihrem Körper, als hätten Sie ein paar Tage geschlafen.«

»Und wenn etwas passiert, während sie meinen Körper benutzt? Beim Snowboarden oder Surfen beispielsweise? Wenn ich verletzt werde?«

»Das ist noch nie vorgekommen. Unsere Kunden unterzeichnen einen Vertrag, der sie für Schäden haftbar macht, und hinterlegen eine Kaution. Glauben Sie mir, jeder ist darauf bedacht, diese Summe zurückzubekommen.«

Er sprach über mich wie über einen Mietwagen. Mich fröstelte, als glitt ein Eiswürfel meine Wirbelsäule entlang. Das erinnerte mich an Tyler, der einzige Grund, der mich in diesem Stuhl hielt.

»Was geschieht mit dem Chip?«, erkundigte ich mich.

Er erstarrte eine Sekunde, fing sich aber gleich wieder. »Der wird nach dem dritten Einsatz entfernt.« Er reichte mir ein Schriftstück. »Hier. Das beruhigt Sie vielleicht.«

Folgende Regeln sind zu beachten, wenn Sie einen Exklusiv-Urlaub bei Prime Destinations buchen:

Es ist nicht gestattet, das Äußere des Mietkörpers in irgendeiner Weise zu verändern. Das gilt auch, aber nicht nur, für Piercings, Tattoos, Haareschneiden oder -färben, kosmetische Kontaktlinsen und Schönheitsoperationen wie Brustvergrößerungen.

Es ist nicht gestattet, Zähne zu plombieren, ziehen oder mit Schmucksteinen versehen zu lassen.

Es ist nicht gestattet, sich weiter als fünfzig Meilen von Prime Destinations zu entfernen. Entsprechende Karten stehen zur Verfügung.

Jeder Versuch, den Chip zu verändern, ist strengstens untersagt und führt zur sofortigen Auflösung des Vertrags ohne Kostenrückerstattung. Zusätzlich wird eine Strafgebühr erhoben.

Sollte es Probleme mit Ihrem Mietkörper geben, kehren Sie umgehend zu Prime Destinations zurück. Bitte denken Sie stets daran, dass Sie einen jungen Menschen gebucht haben, und behandeln Sie seinen Körper mit der gebührenden Sorgfalt.

Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass der Neurochip darauf ausgelegt ist, illegale Aktivitäten des Kunden wirksam zu verhindern.

Die Regeln trugen keineswegs dazu bei, mich zu beruhigen. Sie zeigten im Gegenteil eine Reihe von Problemen auf, die ich bisher noch gar nicht bedacht hatte.

»Wie steht es mit … sonstigen Vorkommnissen?«, fragte ich.

»Was genau meinen Sie?«

»Ich weiß auch nicht.« Mir wäre es lieber gewesen, er hätte das Wort ausgesprochen. Aber nein, das überließ er mir. »Sex?«

»Was ist damit?«

»Darüber steht nichts in Ihren Regeln.« Ich wollte mein erstes Mal sicherlich nicht erleben, wenn ich gar nicht dabei war.

Er schüttelte den Kopf. »Das wird den Kunden unmissverständlich klargemacht. Sex ist verboten.«

Schon klar. Zumindest würde eine Schwangerschaft unmöglich sein. Jeder wusste, dass seit den Massenimpfungen Schwangerschaften, hoffentlich nur zeitweise, ausgeblieben waren. Mein Magen verkrampfte sich. Ich schüttelte mit einer Kopfbewegung die Haare aus den Augen und erhob mich.

»Danke für das Gespräch, Mr. Tinnenbaum. Und für die Demonstration.«

Seine Lippen zuckten. Er versuchte das mit einem schwachen Lächeln zu überspielen. »Übrigens, wenn Sie sofort unterzeichnen, erhalten Sie einen Bonus.« Er holte ein Formular aus seiner Schublade, füllte es aus und schob es mir über den Schreibtisch zu. »Das ist für drei Buchungen.« Er steckte die Kappe auf seinen Füllfederhalter.

Ich nahm den Bogen an mich. Es waren mehr Stellen vor dem Komma, als ich erwartet hatte. Ich setzte mich wieder und atmete tief durch.

Er streckte mir den Füller entgegen. Ich nahm ihn nicht.

»Drei Buchungen?«, fragte ich zurück.

»Ja. Und Sie erhalten das Geld bei Vertragsabschluss.«

Das Formular flatterte. Ich merkte, dass meine Hände zitterten, und legte den Vertrag auf den Schreibtisch.

»Das ist ein sehr großzügiges Angebot«, sagte er. »Gerade aufgrund des Bonus.« Der Füller kam noch näher.

Ich brauchte dieses Geld. Tyler brauchte es.

Als ich den Füller nahm, glaubte ich das Sprudeln des Zimmerbrunnens lauter zu hören. Ich starrte das Dokument an, sah aber nur mattroten Lippenstift, die Augen des Pförtners, Mr. Tinnenbaums unnatürlich weiße Zähne. Ich setzte die Feder auf das Papier, doch bevor ich unterschrieb, schaute ich noch einmal auf. Vielleicht wollte ich eine letzte Rückversicherung. Mr. Tinnenbaum nickte und lächelte. Sein Anzug war perfekt, bis auf einen kleinen weißen Fussel auf dem Revers, der die Form eines Fragezeichens hatte.

Tinnenbaum war so gierig. Ich legte den Füller hin.

Seine Augen verengten sich. »Irgendwas nicht in Ordnung?«

»Meine Mutter hat mir etwas beigebracht.«

»Und das wäre?«

»Eine wichtige Entscheidung immer zu überschlafen. Lassen Sie mir noch etwas Zeit zum Nachdenken.«

Sein Blick wurde eisig. »Ich kann nicht garantieren, dass das Angebot dann noch gilt.«

»Darauf muss ich es ankommen lassen.« Ich faltete den Vertrag, schob ihn in die Tasche und erhob mich.

»Können Sie sich das leisten?« Er stellte sich mir in den Weg.

»Vermutlich nicht. Aber ich muss dennoch darüber nachdenken.« Ich umrundete ihn und ging zur Tür.

»Rufen Sie an, wenn Sie Fragen haben«, rief er mir etwas zu laut nach.

Ich lief an der Empfangsdame vorbei, die verstört darüber schien, dass ich so schnell wieder aufkreuzte. Sie folgte mir mit dem Blick, während ich mir ausmalte, wie sie einen Alarmknopf drückte. Ich lief weiter. Der Pförtner starrte mich durch seine Glastür an, bevor er sie öffnete.

»Sie gehen schon?« Sein dumpfer Gesichtsausdruck hatte etwas Makabres.

Ich rannte wortlos nach draußen.

Frische Herbstluft schlug mir entgegen. Ich atmete tief ein, als ich mich an den Enders vorbeischlängelte, die den Gehsteig in Horden bevölkerten. Ich war wohl die Erste und Einzige, die Tinnenbaums Angebot abgelehnt hatte. Die nicht auf seine Überredungskünste hereingefallen war. Aber ich hatte gelernt, den Enders zu misstrauen.

Ich schlenderte durch Beverly Hills und wunderte mich über die Wohlstandsviertel, die es ein Jahr nach dem Krieg immer noch gab. Hier war nur jede dritte Schaufensterfront leer. Designerklamotten, optische Elektronik, Bot-Shops, alles, um die Kaufsucht reicher Enders zu befriedigen. Das Geschäft lohnte sich, denn wenn etwas kaputt war, musste man es mangels Ersatzteilen oder jemandem, der es hätte reparieren können, einfach neu kaufen.

Ich hielt den Kopf gesenkt, um nicht aufzufallen. Obwohl ich im Moment nichts Illegales tat, hatte ich für den Fall, dass mich ein Marshal anhielt, nicht die nötigen Papiere, die mich als Minderjährige mit Familie auswiesen.

Während ich an einer Ampel wartete, hielt neben mir ein Truck mit einem Pulk grimmiger Starters, die verdreckt und abgerissen um einen Berg von Schaufeln und Spaten auf der Ladefläche kauerten. Ein Mädchen mit einem Kopfverband starrte mich aus toten Augen an.

Ich sah ein kurzes Aufflackern von Neid darin, als sei mein Leben besser als ihres. Als der Truck wieder anfuhr, verschränkte das Mädchen die Arme und schlang sie fest um den Oberkörper. Ich wusste, dass es ihre Schmerzen verschlimmerte, mich frei auf der Straße zu sehen. So elend mein Dasein war, das ihre war noch elender. Es musste doch irgendeinen Weg aus diesem Wahnsinn geben. Einen anderen Weg als diese unheimliche Body Bank oder legalisierte Sklavenarbeit.

Ich hielt mich auf den Nebenstraßen und machte einen weiten Bogen um den Wilshire Boulevard, der die Ordnungshüter wie ein Magnet anzog. Zwei Enders, Geschäftsleute in schwarzen Regenmänteln, kamen auf mich zu. Ich senkte das Kinn auf die Brust und vergrub die Hände in den Taschen meines Hoodies. Links spürte ich den Vertrag, rechts die Papierförmchen mit den Supertruffles.

Bitter und süß.

Die Gegend wurde rauer, je weiter ich mich von Beverly Hills entfernte. Ich wich überfüllten Mülltonnen aus, die auf ihren längst fälligen Abtransport warteten. Eine der Fassaden war rot bemalt. Kontaminiert. Die letzten Granaten hatten die Sporen vor mehr als einem Jahr zu uns getragen, aber die Entseuchungsteams hatten es nicht bis hierher geschafft. Oder hatten es nicht gewollt. Ich drückte meinen Ärmel auf Mund und Nase, so wie mein Vater es uns beigebracht hatte. Auch wenn dies vermutlich nichts nützte.

Es begann zu dämmern. Ich holte meine Handleuchte hervor und befestigte sie am linken Handrücken, schaltete sie aber nicht ein. Wir hatten in unserem Viertel die Straßenlaternen kaputtgemacht, weil wir im Schutz der Schatten eher den Marshals entwischen konnten, die uns mit irgendwelchen Vorwänden einzufangen und in Heime einzuliefern versuchten. Zum Glück hatte ich bis jetzt noch keine dieser Einrichtungen von innen gesehen, aber eine der schlimmsten, Institut 37, war nur wenige Meilen entfernt. Andere Starters hatten darüber berichtet.

Etwa zwei Straßenblocks von unserem Unterschlupf entfernt wurde es dann so dunkel, dass ich die Handleuchte einschalten musste. Eine Minute später entdeckte ich auf der anderen Straßenseite zwei helle Lichtstrahlen, die sich in meine Richtung tasteten. Freunde, dachte ich, weil sie ihre Leuchten an ließen. Doch in der gleichen Sekunde erloschen beide Lichter.

Renegaten.

Mein Magen verkrampfte sich, und das Herz schlug mir bis zum Hals. Ich rannte los. Zum Nachdenken blieb mir keine Zeit. Der Instinkt leitete mich zu meinem Unterschlupf. Eine aus der Verfolgergruppe, ein hochgeschossenes Mädchen mit langen Beinen, war mir so dicht auf den Fersen, dass es meinen Hoodie zu packen versuchte.

Ich rannte noch schneller. Der Eingang unseres Hauses war nur noch einen halben Straßenblock entfernt. Sie startete den nächsten Angriff, und diesmal erwischte sie meine Kapuze.

Ich stürzte, als sie mich nach hinten riss, und landete hart auf dem Rücken. Ein heftiger Schmerz erfüllte meinen Kopf. Sie setzte sich rittlings auf mich und machte sich daran, meine Taschen zu durchsuchen. Ihr Begleiter, ein kleinerer Junge, blendete mich mit dem Strahl seiner Leuchte.

»Ich habe kein Geld.« Ich blinzelte und versuchte ihre Hände wegzustoßen.

Sie schlug mir mit der flachen Hand gleichzeitig auf beide Ohren. Ein fieser Trick, den man in der Gosse lernte. Meine Schläfen begannen zu dröhnen.

»Kein Geld?« Ihre Worte hallten dumpf in meinem Schädel wider. »Dann steckst du tief in der Scheiße.«

Eine Flut von Adrenalin schoss durch meine Adern und verlieh meinem Arm ungeahnte Kraft. Ich drosch ihr die Faust unter das Kinn. Sie kippte vornüber, richtete sich jedoch wieder auf, bevor ich mich befreien konnte.

»Jetzt bist du tot, Baby!«

Ich drehte und wand mich, aber ihre Schenkel hielten mich wie eine Stahlklammer fest. Sie holte zu einem Hieb aus, in den sie ihr ganzes Körpergewicht legte. Instinktiv rollte ich den Kopf zur Seite, und ihre Faust prallte auf das Pflaster. Sie schrie laut auf.

Beflügelt von ihrem Schrei, bäumte ich mich auf und kam frei, während sie die schmerzende Hand an den Körper presste. Mein Herz hämmerte wie verrückt. Inzwischen hatte ihr Begleiter einen Steinbrocken aufgehoben. Ich rappelte mich auf.

Etwas fiel mir aus der Tasche. Alle starrten das Ding an.

Eine der kostbaren Pralinen.

Der Junge richtete den Strahl der Handleuchte darauf.

»Essen«, keuchte er.

Das Mädchen kroch auf die Beute zu, die gebrochene Hand immer noch gegen die Brust gepresst. Ihr Freund bückte sich und schnappte sich das Ding zuerst. Sie erwischte seine Hand, brach ein Stück der Praline ab und verschlang es gierig. Er stopfte sich den Rest in den Mund. Ich nutzte die Ablenkung und rannte zum Seiteneingang meines Unterschlupfs. Ich stieß die Tür auf, meine Tür, und stolperte ins Innere.

Ich betete, dass sie mir nicht folgten. Vermutlich hatten sie zu große Angst vor meinen Mitbewohnern und vor den Fallen, in die sie geraten könnten. Ich richtete die Handleuchte auf die Stufen, die nach oben führten. Frei. Zwei Treppenabsätze bis zum Dachgeschoss. Ich erklomm sie und spähte durch ein verdrecktes Fenster in die Tiefe. Die Renegaten wuselten wie Ungeziefer die Straße entlang. Es war Zeit für eine rasche Bestandsaufnahme. Mein Hinterkopf schmerzte immer noch von dem harten Zusammenprall mit dem Pflaster, aber ich war ohne offene Wunden und offenbar auch ohne Knochenbrüche davongekommen. Eine Hand auf die Brust gepresst, bemühte ich mich, langsamer zu atmen.

Dann wandte ich meine Aufmerksamkeit den Räumlichkeiten selbst zu. Ich horchte, so gut ich konnte, aber meine Ohren hatten sich noch nicht von den Hieben erholt. Ich schüttelte den Kopf, um das störende Rauschen und Dröhnen zu vertreiben.

Keine neuen Geräusche. Keine neuen Bewohner.

Keine Gefahr.

Der Bürosaal am Ende des Korridors zog mich an wie ein Leuchtfeuer. Er verhieß Ruhe und Schlaf. Schreibtische bildeten eine Barrikade um unser provisorisches Lager in einer Ecke des großen, kahlen Raums und schufen die Illusion von Behaglichkeit. Tyler schlief wahrscheinlich schon, und ich tastete nach den restlichen Pralinen in meinen Taschen. Vielleicht war es vernünftiger, ihn erst am Morgen damit zu überraschen.

Aber ich konnte einfach nicht so lange warten.

»Hey, wach auf! Ich habe was für dich.« Ich schob mich an den Schreibtischen vorbei, aber da war nichts. Keine Decken, kein Bruder. Nichts. Unsere spärlichen Habseligkeiten – verschwunden.

»Tyler?«, rief ich.

Das Schlucken fiel mir schwer. Ich stürzte zur Tür, aber als ich sie erreichte, ging sie auf, und eine vertraute Gestalt erschien auf der Schwelle.

»Michael!«

Er schüttelte sich das wirre blonde Haar mit einem Ruck aus der Stirn. »Callie, du bist es.« Er klemmte sich die Handleuchte unter das Kinn und schnitt eine Furcht einflößende Grimasse. Aber gleich darauf lachte er los.

Wenn er lachte, war mit Tyler bestimmt alles in Ordnung. Ich schlug ihm freundschaftlich auf die Schulter.

»Wo ist Tyler?«

»Ihr beide müsst zu mir ziehen. Hier drinnen ist das Dach undicht.« Er richtete den Strahl seiner Lampe auf einen dunklen Fleck an der Decke. »Das war doch okay, oder?«

»Ich weiß nicht. Kommt darauf an, wie geschmackvoll deine Einrichtung ist.«

Ich folgte ihm in ein Großraumbüro am anderen Ende des Korridors. In zwei der Ecken bildeten Schreibtische gemütliche, schützende Nischen. Als ich näher kam, sah ich, dass er unsere Sachen genau so arrangiert hatte wie in unserem Unterschlupf. Tyler saß an der Wand, eine Decke um die Beine gewickelt. Er wirkte so winzig, wie er da auf seinem Schlafsack kauerte, viel jünger als sieben. Vielleicht lag es daran, dass ich ihn einen Moment lang verloren geglaubt hatte, oder auch an der Tatsache, dass ich den ganzen Tag fort gewesen war, aber plötzlich fiel mir auf, wie sehr er sich verändert hatte. Er hatte Untergewicht, seit wir auf der Straße lebten. Seine Haare mussten geschnitten werden. Und ich bemerkte dunkle Ringe unter seinen Augen.

»Wo warst du, Monkey?« Tylers Stimme klang heiser.

Ich ließ mir meine Besorgnis nicht anmerken. »Draußen.«

»Du warst so lange weg.«

»Aber du hattest doch Michael.« Ich kniete neben ihm nieder. »Und es hat eben lange gedauert, bis ich etwas ganz besonders Feines für dich auftreiben konnte.«

Ein zaghaftes Lächeln stahl sich auf sein Gesicht. »Was?«

Ich holte eines der Papierförmchen aus meiner Tasche. Tylers Augen weiteten sich.

»Eine Supertruffle?« Er schaute Michael an, der neben mir stand. »Wow!«

»Ich habe noch eine.« Ich zeigte ihm das zweite Förmchen. »Die sind beide für dich.«

Er schüttelte den Kopf. »Eine nimmst du.«

»Du brauchst die Nährstoffe«, sagte ich.

»Hast du denn heute schon gegessen?«, erkundigte er sich. Ich starrte ihn an. Konnte ich ihn anschwindeln? Nein, er kannte mich zu gut.

»Dann gehört sie euch beiden«, erklärte er.

Michael zuckte mit den Achseln, und das Haar fiel ihm wieder über Stirn und Augen. Lässig sah das aus und irgendwie ganz typisch für ihn. »Einverstanden, bevor du mich schlägst.«

Tyler lächelte und nahm meine Hand. »Danke, Callie.«

Er versuchte meine Finger ganz fest zusammenzudrücken, wie er es früher immer gemacht hatte.

Aber er schaffte es nicht.

Lissa Price

Über Lissa Price

Biografie

Lissa Price ist Drehbuchautorin und lebt nach mehreren Aufenthalten in Japan und Indien heute in Kalifornien. Ihr Roman »Starters« ist das höchstgehandelte Debüt der letzten Jahre.

Medien zu »Starters«












Pressestimmen

Ruhr Nachrichten

»Spannend zu lesen, nicht nur für Jugendliche.«

Augsburger Allgemeine

»Eine spannende Geschichte, die den Blick in beide Richtungen erlaubt, und nicht verurteilt oder moralisiert.«

Westdeutsche Zeitung

»In diesem Jahr ging der Eselsohr-Preis an den düsteren Science-Fiction-Roman "Starters". (...) Die beängstigende, zugleich aber auch faszinierende Vision begeisterte die Jury. Ebenso gefiel die Spannung, die die Autorin im Laufe der Geschichte aufbaut.«

Märkische Allgemeine

»Die Vision, die Lissa Price in ihrem Roman entwirft, ist beängstigend und spannend zugleich.«

Eselsohr

»Die Autorin hat mit der Body-Bank eine glaubhafte Organisation geschaffen, dass man fast Angst vor der eigenen Zukunft bekommt. Mir hat Starters von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut gefallen.«

Nautilus – Abenteuer & Phantastik

»Spannend, rasant, fesselnd – der dystopische Roman "Starters" hält den Leser in Atem.«

Westfalenblatt

»Der erste Band der neuen Reihe fasziniert (…) durch die spannende und beklemmende Geschichte mit vielen unerwarteten Wendungen. (…) auch für Erwachsene spannend zu lesen und das gleich von der ersten Seite an.«

Buchmedia-Magazin

»Callie erwacht in einem fremden Leben, und nur sie kann eine furchtbare Katastrophe verhindern. Ein spannender Zukunfts-Thriller!«

Handelsblatt

»Irre spannend«

Jolie

»Spannende Zukunftsvision«

Buecherkinder.de

»[…] ihr werdet von dieser Autorin nicht genug bekommen können, nachdem ihr einmal angefangen habt.«

Bücher

»Lissa Price ist mit dieser düsteren Zukunftsvision ein überzeugendes Debüt gelungen, das durch eine innovative Idee, eine dichte Atmosphäre, viel Spannung und glaubwürdige Protagonisten besticht!«

Augsburger Allgemeine

»Seite um Seite nimmt der packende Plot an Fahrt auf und schlägt zum Ende hin eine solchen furiosen Haken, dass Lissa Price die zahlreichen Vorschungslorbeeren für ihr mit Spannung erwartetes Buch nicht zu Unrecht eingeheimst hat.«

Phantastisch-Magazin

»"Starters", der Debütroman der amerikanischen Drehbuchautorin Lissa Price, enthält alles, was das Herz einer jungen Leserin höher schlagen lässt: Liebe, Drama, Familie, Freundschaft. Die Story ist fesselnd und abwechslungsreich geschrieben.«

Mädchen

»Callie wird dafür bezahlt, dass sie ihr Bewusstsein ausschalten lässt, während eine reiche Mieterin Kontrolle über ihren Körper übernimmt. Bald findet sie jedoch heraus, dass ihr Körper nur gemietet wurde, um einen schrecklichen Plan zu verwirklichen. Das muss sie unbedingt verhindern.«

Madonna

»Ein utopischer Abenteuerroman.«

Sat.1-Frühstücksfernsehen

»Das ist eine spannende Geschichte. Wie leicht könnte man aber der Konzentration auf die Plausibilität des Plots aus der erzählerischen Balance geraten. […] Lissa Price erfüllt diese Anforderungen mit für eine Romandebütantin erstaunlichem Geschick.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ein Generationskonflikt als Endzeitgeschichte. Eine spannende Geschichte!«

Freundin

»Der Sci-Fi-Roman "Starters" ist das höchstgehandelte Debüt der letzten Jahre.«

buchaktuell

»Ein bemerkenswertes Debüt: Lissa Price hat mit 'Starters' eine hoch spannende Zukunftsvision entwickelt.«

Nautilus

»Starters ist eine Dystopie, die den Leser in Atem hält.«

Jugendbuch-Couch.de

»Wir haben es hier mit einem ideenreichen und spannenden Plot zu tun, der einen von der ersten Seite an gefangen nimmt und mitreißt.«

transkript - Life-Sciences-Magazin

»Liebes-, Endzeit- und Science Fiction-Roman gespickt mit einer ordentlichen Portion Gesellschaftskritik - das alles steckt in Lissa Prices Erstlingswerk.«

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