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Spitzweg

Eckhart Nickel
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Roman

„Wie sehr die Kunst ein lehrreicher Spiegel sein kann bei der Suche nach dem Ich, und welche Wunder sie für jeden von uns bereithält, darüber lässt sich in ›Spitzweg‹ lesen.“ - Süddeutsche Zeitung

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Spitzweg — Inhalt

Überraschend, klug, komisch und auf anspruchsvolle Weise höchst unterhaltsam.

Ein Kunstdiebstahl aus Liebe

„Ich habe mir nie viel aus Kunst gemacht.“ Als zufriedener Kunstbanause offenbart sich der Erzähler zu Beginn und berichtet davon, wie Carl, bewunderter Freund, ihn mit seiner Spitzweg-Begeisterung vom Gegenteil überzeugt. In der Mitte des Geschehens: eine Dreiecksbeziehung, ein hochbegabtes Mädchen und der verräterische Diebstahl eines Gemäldes. Durch raffinierte Rachepläne wird die Schülerfreundschaft auf ihre schwerste Probe gestellt.

Eckhart Nickel erzählt wie in „Hysteria“ die Geschichte einer Obsession: War darin von der Natur nur noch künstliche Reproduktion übrig, wird nun die Kunst zur zweiten Natur des Menschen.

Eine raffinierte Kritik an der Bildvergötterung der sozial verwahrlosten Digitalgesellschaft und ihrer allmächtigen Instagrammatik.

„Drei Schüler fliehen aus der banalen Realität in die Welt der Kunst und drohen sich darin zu verlieren: ›Spitzweg‹ ist die Geschichte einer frühen Liebe, ein literarisches Vexierspiel und ein Bildungsroman, der das Zauberhaft-Verrückte der Romantik in unsere kontrollbesessene Gegenwart holt ... Eckhart Nickel ist ein fantastischer Erzähler! “ Niklas Maak


€ 22,00 [D], € 22,70 [A]
Erschienen am 28.04.2022
256 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
EAN 978-3-492-07143-7
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€ 16,99 [D], € 16,99 [A]
Erschienen am 28.04.2022
256 Seiten, WMePub
EAN 978-3-492-60155-9
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„Wie sehr die Kunst ein lehrreicher Spiegel sein kann bei der Suche nach dem Ich, und welche Wunder sie für jeden von uns bereithält, darüber lässt sich in ›Spitzweg‹ lesen.“
Süddeutsche Zeitung
„Nickels Roman ist ein Flirt mit dem Biedermeier: So kostbare Konjunktive, so verschachtelte Satzkonstruktionen und längst außer Gebrauch geratenes Vokabular, kurz, so viel gespreizter Finger war selten in der deutschen Gegenwartsliteratur.“
Die Zeit
„›Spitzweg‹ sichert Eckhart Nickels herausgehobenen Platz in der Gemäldegalerie unserer Gegenwartsliteratur.“
Deutschlandfunk „Büchermarkt“
„'Spitzweg' wirkt wie eine Versuchsanordnung, in der HB-Bleistifte von Faber-Castell, Kunsttheorie und liebevolle Bildungsbürgersatire eine magisch-realistische Mischung eingehen.(...) Nickel ist einer der größten Stilisten seiner Generation.“
Welt am Sonntag
»Ist das ein Roman oder Kunstgeschichte auf Drogen? Eckhart Nickel nimmt die Welt auseinander und setzt sie neu zusammen…ein Suchbild von größtem Raffinement“.
Neue Zürcher Zeitung
Eckhart Nickel

Über Eckhart Nickel

Biografie

Eckhart Nickel, geboren 1966 in Frankfurt/M., studierte Kunstgeschichte und Literatur in Heidelberg und New York. Er gehörte zum popliterarischen Quintett „Tristesse Royale“ (1999) und debütierte 2000 mit dem Erzählband „Was ich davon halte“. Nickel leitete mit Christian Kracht die...

Veranstaltung
Lesung und Gespräch
Sonntag, 03. Juli 2022 in Oberursel
Zeit:
17:00 Uhr
Ort:
Cafe Portstrasse, Hohemarkstr. 18,
61440 Oberursel

Moderation: Christoph Schröder

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Pressestimmen
Süddeutsche Zeitung

„Wie sehr die Kunst ein lehrreicher Spiegel sein kann bei der Suche nach dem Ich, und welche Wunder sie für jeden von uns bereithält, darüber lässt sich in ›Spitzweg‹ lesen.“

Die Zeit

„Nickels Roman ist ein Flirt mit dem Biedermeier: So kostbare Konjunktive, so verschachtelte Satzkonstruktionen und längst außer Gebrauch geratenes Vokabular, kurz, so viel gespreizter Finger war selten in der deutschen Gegenwartsliteratur.“

Deutschlandfunk „Büchermarkt“

„›Spitzweg‹ sichert Eckhart Nickels herausgehobenen Platz in der Gemäldegalerie unserer Gegenwartsliteratur.“

Welt am Sonntag

„'Spitzweg' wirkt wie eine Versuchsanordnung, in der HB-Bleistifte von Faber-Castell, Kunsttheorie und liebevolle Bildungsbürgersatire eine magisch-realistische Mischung eingehen.(...) Nickel ist einer der größten Stilisten seiner Generation.“

Neue Zürcher Zeitung

»Ist das ein Roman oder Kunstgeschichte auf Drogen? Eckhart Nickel nimmt die Welt auseinander und setzt sie neu zusammen…ein Suchbild von größtem Raffinement“.

SWR2 „lesenswert Quartett“

„Es ist ein sehr eigensinniger, exzentrischer Roman, geschrieben in einer Ästhetik, einem Tonfall und einem Manierismus, wie es für die deutsche Gegenwartsliteratur ungewöhnlich ist.“

Denis Scheck bei WDR 3 „Mosaik“

„Es trifft unsere Gegenwart wirklich auf den Punkt und deshalb berührt dieser Roman so eigentümlich. Weil er da etwas festhält, was Kunst und Leben miteinander zu tun haben, welchen Trost die Kunst fürs Leben bildet.“

3sat „Buchzeit“

„Es ist klug komponiert und unterhaltsam gebaut, ein literarisches Glanzstück.“

Die Rheinpfalz

„Nickels Buch ist das Großlob des Eigensinns, ganz gegen die Gegenwart verfasst, ein Fest für Sprach-Dandys. Ein gelehrter, schrulliger, quatschiger, höherer Riesenspaß.“

Nürnberger Nachrichten online

„Klassisch gewunden erzählt, mit rotzfrechen Stolpersteinen in den Sätzen, urkomisch erdacht und mit unbekümmerten Seitenhieben auf den völlig überdrehten Kunstmarkt.“

Faces

„Wenn Sie ihre Welt für ein paar Stunden rundum schöner und besser machen wollen, dann empfehle ich ihnen ›Spitzweg‹.“

Buchkultur

„Eckhart Nickels ›Spitzweg‹ ist auf die Spitze getriebener literarischer Eskapismus, ironisch-witziger Kommentar auf unsere (digitale) Gegenwartskultur, Kunstkrimi oder die Parodie darauf.“

titel-kulturmagazin.de

„›Spitzweg‹ kreuzt gekonnt beiläufig und mit großer Lässigkeit kunstgeschichtliche Sujets mit philosophischen Exkursen und zeitlosen Lifestyle-Themen.“

Podcast MDR Kultur "Unter Büchern"

„›Spitzweg‹ von Eckhart Nickel schafft also den Rundumschlag: es ist eine temporeiche Komödie, eine tiefe Auseinandersetzung mit der Frage, welche Rolle Kunst in unserem Leben spielen sollte, eine liebevolle Satire aufs Bildungsbürgertum und vor allem ein verdammt guter, unterhaltsamer Roman.“

Augsburger Allgemeine

„Ein Hauch Romanze, ein bisschen Abenteuer um einen vermeintlichen Kunstraub, viel Gelehrten-Expertise über die Kunst, ein Tulpenroman quasi, ein für sich selbst plädierendes Kunststück.“

Die Weltwoche

„Er erschafft in seinen Texten eine nicht zu ferne, nostalgische Vergangenheit, die aber eigentlich dennoch nie so stattfand. Damit sticht ›Spitzweg‹ im Meer der Neuerscheinungen heraus.“

trendPremium

„In jedem Fall Lesespaß und ein Kunstgenuss.“

hr2 Kultur „Spätlese“

„Eine Frankfurter Coming-of-Age-Geschichte – mit viel Witz und philosophischem Tiefgang erzählt.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„›Spitzweg‹ ist ein Plädoyer für eine Kunst, die durch ihre Vieldeutigkeit zur genauen, wiederholten Betrachtung zwingt und zugleich die Lizenz erteilt, vorgefundenes Material eigenwillig anzueignen.“

rbb Kultur

„Nickel ist wirklich ein fantastischer Erzähler. Das Künstliche der Atmosphäre, des Settings ist von Beginn an spürbar.“

Stern

„Eckhart Nickel ist mit ›Spitzweg‹ ein wahrhaftig kunstvoller Roman gelungen.“

NDR Kultur „Neue Bücher“

„Ein großes Leseerlebnis.“

Ö1 „Morgenjournal“

„Das Wort Kunst-Krimi bekommt bei Eckhart Nickel eine neue Bedeutung und das neue Genre mit ›Spitzweg‹ auch gleich ein Hauptwerk.“

karinahahnrezensionen.com

„Ein Bildungsroman, vorgetragen in einem ironischen Erzählton und durchdrungen von Reflexionen.“

aufklappen.com

„In jedem Fall eine Emanzipation von der Totalität der klassischen Form und ein Plädoyer für den spielerischen Ernst im Umgang mit dem schönsten und urmenschlichsten Vermögen, das auf der Welt existiert: der Künstlichkeit.“

Podcast "Papierstau Podcast"

„Die Buchpreisjury sollte ein Auge auf diesen Roman haben.“

Bunte

„Zauberhafte wie gesellschaftskritische Romanerzählung“

SR 2 „Literatur im Gespräch“

„Eckhart Nickels ›Spitzweg‹ ist ein riesengroßer Spaß, der zeigt, wie Kulturdebatten sein sollten; intelligent aber auch voller Esprit.“

SWR 2 „Lesenswert“

„›Spitzweg‹ ist eine herrlich überdrehte Feier des Eigensinnigen, der fantastischen Schönheit in einer bei allem Globalübel gar nicht so hässlichen Welt.“

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