Soweit wir wissen

Roman

€ 19,99 inkl. MwSt.

»Eine großartige Geschichte. Ich war total berauscht von diesem Werk …600 unglaubliche Seiten« Maarten 't Hart

 

 

 

Als ein Londoner Banker im Herbst 2008 eines Morgens seine Tür öffnet, erschrickt er angesichts des Landstreichers, der da vor ihm steht. Dann erkennt er seinen verschollenen Kommilitonen Zafar, einst ein vielversprechendes Mathematikgenie. Die beiden Männer verband einmal einiges: beide sind Migrantenkinder aus Südostasien, beide sind sie hochbegabt. Doch es trennen sie auch Welten – der Erzähler stammt aus der gebildeten Elite, Zafars Eltern sind »Unberührbare« … Nun will Zafar eine Schuld beichten, und er nimmt dem Freund das Versprechen ab, der Welt diese Geschichte für ihn zu erzählen. Und der Banker hat viel Zeit, denn auch sein so glanzvoll begonnenes Leben liegt in Scherben, zudem hat er Zafar gegenüber ein schlechtes Gewissen. Also nimmt er ihn auf und macht sich zu seinem Chronisten. Doch schon bald stößt er an die Grenzen dessen, was wir wissen können – über die Welt und letztlich auch über uns selbst.

  • € 19,99 [D], € 19,99 [A]
  • Erschienen am 20.03.2017
  • 704 Seiten , WMEPUB
  • Übersetzt von: Sabine Hübner
  • ISBN: 978-3-8270-7938-1
 
 

Zia Haider Rahman

Zia Haider Rahman

Zia Haider Rahman wurde im ländlichen Bangladesh geboren. Nach dem Befreiungskrieg 1971 in Bangladesh kam er noch als Baby nach London - wo seine Familie zunächst als "Hausbesetzer" unter ärmlichsten Bedingungen in einem aufgegebenem Gebäude lebte, bis man ihnen eine Sozialwohnung zuwies. Sein mehr ...

Rezensionen und Pressestimmen

rbb quergelesen


»Zia Haider Rahman ist ein sehr beeindruckender Debütroman gelungen. Er ist so traurig und niederschmetternd wie unglaublich anregend und nachhaltig.«   

Kleine Zeitung (A)


»Eine packend erzählte Geschichte über Migration, Globalisierung, Verantwortung, Liebe.«   

WDR 3 "Mosaik"


»Zia Haider Rahman entfaltet in ›Soweit wir wissen‹ ein beeindruckendes Panorama der gegenwärtigen Welt, mit – kurzen – Exkursionen in die Vorgeschichte der Moderne, insbesondere die Zeit des Kolonialismus, der die Grundlagen für die derzeitigen Vernetzungen legte.«   

Die Furche


»Es wird eine Liebes- und auch eine Schuldgeschichte erzählt. Nebenbei werden drängende Fragen der globalisierten Welt auf hochreflexive Weise diskutiert.«   

Freie Presse


»Das kraftvolle und spannende Romandebüt eines vormaligen Investmentbankers.«   

rbb Kulturradio


»Letztlich ist der Roman eine Geschichte über westlichen Hochmut und die Arroganz der englischen Gesellschaft, die mit einem reichen Arsenal an Demütigungen und subtilen Zurückweisungen einem braunhäutigen Immigranten aus dem hintersten Winkel des britischen Empire immer noch den Zugang verweigern kann, all seinen Begabungen und Leistungen zum Trotz.«   

rezensions-seite.de


»Ein Roman mit Wucht.«   

Buch-Magazin


»Ein meisterhaft erzähltes Debüt vor dem Hintergrund der drängenden weltpolitischen Fragen.«   

Kommentare zum Buch
1. Soweit wir wissen
Eckhard am 09.06.2017 - 16:20:42

Ich habe dieses Buch gerade beendet. Ich kann mich der Begeisterung nur teilweise anschließen. Die Erzählung ist sehr assoziativ angelegt. Es gibt plötzliche Sprünge zwischen den Erzählebenen; die Abwesenheit von Anführungszeichen erschwert die Verfolgung der Dialoge. Ja - das Buch ist ein intellektuelles Abenteuer aber - angesichts unnötiger Längen, teilweise leider auch langweilig. Ich würde es deshalb nur bedingt weiterempfehlen.

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