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Something in the Water – Im Sog des VerbrechensSomething in the Water – Im Sog des Verbrechens

Something in the Water – Im Sog des Verbrechens

Thriller

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Something in the Water – Im Sog des Verbrechens — Inhalt

Erins Glück scheint perfekt, als sie mit Mark ihre Flitterwochen auf Bora Bora verbringt. Auf der paradiesischen Insel genießen die beiden unbeschwerte Tage – bis sie bei einem Tauchausflug auf eine Tasche mit wertvollem Inhalt stoßen. Erin und Mark beschließen, ihren Fund für sich zu behalten und alle Spuren zu verwischen. Aber zurück in London beginnt ihr Geheimnis schon bald, sie in einen reißenden Abgrund zu ziehen. Als sich beunruhige Vorfälle häufen, weiß Erin plötzlich nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann …

€ 10,00 [D], € 10,30 [A]
Erscheint am 02.07.2019
Übersetzt von: Stefan Lux
464 Seiten, Klappenbroschur
EAN 978-3-492-23529-7
€ 8,99 [D], € 8,99 [A]
Erscheint am 02.07.2019
Übersetzt von: Stefan Lux
400 Seiten, WMEPUB
EAN 978-3-492-99292-3
Catherine Steadman

Über Catherine Steadman

Biografie

Catherine Steadman ist Schriftstellerin und Schauspielerin. Sie wirkt in zahlreichen englischsprachigen Produktionen mit und ist bekannt für ihre Rollen in Downton Abbey, The Tudors und Breathless. Aufgewachsen in New Forest, lebt sie heute mit ihrem...

Interview mit Catherine Steadman

Catherine Steadmans Something in the Water – Im Sog des Verbrechens ist ein
packender Thriller, der nicht nur deswegen so neugierig macht, weil die Autorin keine
geringere als die Schauspielerin aus The Inbetweeners und Downton Abbey ist. Die
Story packt einen von der ersten Seite an!


Es ist die Geschichte eines jungen Paares, das scheinbar alles hat. Erin ist eine
aufstrebende Filmproduzentin und Mark Investmentbanker. Sie sind jung, leidenschaftlich
verliebt und haben eine glänzende Zukunft vor sich. Doch als sie während
ihrer Flitterwochen auf Bora Bora einen Koffer voller Dollarnoten finden und sich
entscheiden, das Geld zu behalten, werden sie immer tiefer in einen Sog aus Verbrechen
und gefährlichen Wendungen hineingezogen.


Catherine Steadman schlägt den Leser von Anfang an in ihren Bann. Die erste Zeile,
gesprochen von Erin, lautet: „Haben Sie sich jemals gefragt, wie lange es dauert,
ein Grab zu schaufeln?“, und ein paar Seiten später stellen wir fest, dass das Grab,
das ausgehoben wird, für ihren Mann gedacht ist. Je tiefer man in das Buch eintaucht,
desto mehr nehmen Spannung und Tempo zu – bis die Handlung schließlich
in einem atemlosen Showdown gipfelt.


Wenn Sie auf der Suche nach einer Strandlektüre sind, ist Something in the Water
das richtige Buch für Sie. Und das findet übrigens auch Reese Witherspoon: Ihre Produktionsfirma
ist gerade dabei, das Buch in einen Film zu verwandeln. Mehr darüber
im folgenden Interview mit Catherine Steadman.

 


Wie sind Sie auf die Idee für die Handlung gekommen?

Die Idee zu dieser Geschichte kam mir bei Dreharbeiten an der Grenze zur
namibischen Wüste. Es war so heiß, dass die Komparsen in der Hitze ohnmächtig
wurden. Da verliebte ich mich in die Vorstellung von kristallklarem Wasser. Und
mir kam der Gedanke – was täte ein Mensch wie Sie oder ich, wenn er eine Tasche
voller Geld im Meer fände? Und wie würde sich diese Entscheidung auswirken?

 

Wie wichtig ist es Ihrer Meinung nach, ein guter Menschenkenner zu sein?
Können Sie sich auf Ihre Intuition verlassen?

Das Problem beim Einschätzen anderer Menschen ist, dass wir alle manchmal
falsch liegen. Immer wenn etwas Schreckliches passiert, hören wir in den Nachrichten,
dass die verantwortliche Person nett und unscheinbar wirkte. Nur sehr
selten sagen die Leute, dass sie es die ganze Zeit geahnt hätten. Zusätzlich vermitteln
uns die Medien immer wieder, dass Soziopathen und Psychopathen Menschen
sind, die sehr gut darin sind, sich einzufügen und andere zu manipulieren.
Es ist also eigentlich kein Wunder, dass wir nicht wissen, wer jemand wirklich
ist, bis wir es am eigenen Leib erfahren. Wir alle machen manchmal Fehler – das
ist nur menschlich –, und wir können nur hoffen, dass uns diese Fehler am Ende
nicht zu viel kosten.

 

Wie haben Sie für das Buch recherchiert?

Ich habe viel gegoogelt. Es war mir wichtig, dass alles, was Erin im Buch macht,
auch für einen normalen Menschen ohne spezielle Ausbildung oder Kenntnisse
möglich wäre. Alles, was sie tut, kann man im Internet lernen oder herausfinden.
Ich habe viele fragwürdige YouTube-Videos über Schusswaffen und Diamantenhandel
angeschaut. Würde jemand meine Internet-Suchhistorie finden, ohne
zu wissen, dass das Recherchen für Something in the Water waren, wäre das
ziemlich beunruhigend!

 

Wie lange hat es gedauert, das Buch zu schreiben?

Mein erster Entwurf dauerte etwa drei Monate – und die nachfolgenden Bearbeitungen
mit meiner Lektorin noch einmal mehrere Monate.

 

Können Sie uns mehr über die Verfilmung des Buchs durch Reese Witherspoons
Produktionsfirma erzählen?

Dass das Buch tatsächlich von Reese Witherspoons Produktionsfirma Hello
Sunshine verfilmt werden soll, kam mir zunächst völlig surreal vor.
So richtig begriff ich es erst, als ich kürzlich mit Reeses Team telefonierte. Die
Vorproduktion befindet sich jetzt in der Drehbuchphase, also ist alles sehr aufregend,
und wir werden hoffentlich bald mehr hören!
Ich vertraue voll auf Hello Sunshine und Reeses Instinkte, da sie in den letzten
Jahren Produzentin von einigen Filmadaptionen meiner Lieblingsbücher war. Ich
liebe die Verfilmungen von Cheryl Strayeds Der große Trip, Gillian Flynns Gone
Girl und Liane Moriartys Big Little Lies – alles brillante Geschichten mit tollen,
starken Protagonistinnen.

 

In einem Interview haben Sie einmal gesagt, dass Sie versuchen, pro Woche
ein Buch zu lesen, was recht eindrucksvoll ist! Wie läuft's damit?

Das stimmt. Letztes Jahr hatte ich mir selbst die Aufgabe gestellt, ein ganzes Jahr
lang ein Buch pro Woche zu lesen, was nicht ganz geklappt hat. Aber ich habe
alle zwei Wochen ein Buch geschafft – was für mich ziemlich gut war! Ich konnte
feststellen, dass ich ein bisschen weniger ferngesehen und etwas weniger auf
mein Handy geschaut habe, was nie schlecht ist. Und ich habe es ruhiger angehen
lassen, Zeit gewonnen und mich entspannt. Bisher führe ich den „Jede zweite
Woche ein Buch“-Plan auch in diesem Jahr weiter ...

 

Was bevorzugen Sie, physische Bücher oder E-Books?

Definitiv Bücher. Ich habe E-Books ausprobiert, aber ich liebe die körperliche
Tätigkeit des Lesens einfach viel zu sehr, um umzusteigen. Man kann das
Gewicht eines Buches, diesen Papiergeruch und das Geräusch des Umblätterns
von Seiten nicht überbieten.

 

Welches ist das beste Buch, das Sie je gelesen haben?
Und was war Ihr Lieblingsbuch als Kind?

Wow, das ist eine große Frage – mit einer sich ständig verändernden Antwort.
Aber ich würde sagen, dass Stoner von John Williams mein aktuelles Lieblingsbuch
ist.
Als Kind war ich von Douglas Adams besessen. Ich habe Per Anhalter durch die
Galaxis oft gelesen. Eigentlich habe ich wirklich sehr viel von allem gelesen.

 

Welches Buch, das Sie gelesen haben, hat Sie am meisten beeinflusst?

Es gibt ein paar Bücher, die mir in den Sinn kommen, aber Jane Eyre wäre
definitiv eines davon. Ich liebe den direkten Kontakt, den Jane mit dem Leser hat,
er macht das Buch so modern und bedeutend, ganz unabhängig davon, wann es
geschrieben wurde – ich habe nicht das Gefühl, dass ich diese Verbindung zwischen
Protagonist und Leser in diesem Ausmaß zuvor in irgendeinem Buch erlebt
habe. Für mich haben Chuck Palahniuk und Gillian Flynn diese gleiche Unmittelbarkeit.
Das finde ich aufregend, und auf dieser Grundlage würde ich alles lesen,
was die beiden schreiben.

 

Was ist Ihr Lieblingsgenre bei Büchern?

Ich glaube, meine Genre-Vorlieben ändern sich ziemlich saisonal. Im Frühling
und Sommer lese ich gern Psychothriller, Sachbücher und Frauenromane
(Gillian Flynn, Yuval Noah Harari, Libby Page), und im Herbst und Winter fühle ich
mich dann zu etwas düstereren Stoffen wie Mystery, Horror oder Sci-Fi (Shirley
Jackson, MR James, Philip K Dick) hingezogen. Es ist keine bewusste Entscheidung,
aber ich habe das Gefühl, dass es meist so ist.

 

Was wollten Sie werden, als Sie klein waren?

Schauspielerin. Eines Tages lief eine Krankenhausserie im Fernsehen, und ich
fragte meine Mutter, welchen Job der Mann dort ausübe. Sie sagte mir, er sei
Schauspieler und nicht wirklich ein Arzt. Sie erklärte, dass er an einem Tag Arzt
und am nächsten Anwalt sein könnte oder Astronaut oder eine historische Figur
oder ein Geist ... und damit hatte sie mich.

 

Auf welche Leistung in Ihrer Karriere sind Sie besonders stolz?

Was das Schreiben betrifft, bin ich sehr stolz darauf, dass mein erstes Buch
erschienen ist! Es war eine absolut großartige Erfahrung, vom ersten Entwurf
bis zur Veröffentlichung mit so vielen brillanten und talentierten Lektoren,
Agenten und Verlegern zusammenzuarbeiten. Ich freue mich, dass Something in
the Water in Großbritannien, den USA und in sechzehn weiteren Sprachen weltweit
veröffentlicht wird.
In meiner Schauspielkarriere war es die Rolle in Downton Abbey, das war ein
tolles Arbeitsumfeld, und ich bin so stolz darauf, in einer Sendung mitgespielt zu
haben, die die Leute wirklich lieben und gern anschauen.

 

Was bevorzugen Sie und warum – schreiben oder schauspielern?

Ich liebe beides, aber es sind zwei sehr verschiedene Dinge.

 

Haben Sie Pläne oder Ideen für weitere Bücher?

Ich arbeite gerade an meinem zweiten Buch. Es basiert lose auf einer Zeitungsnotiz
aus dem Jahr 2005 über einen Mann, der im Anzug und ohne Erinnerung an
einem Strand von Kent gefunden und später als der „Piano Man“ bekannt wurde.

 

 

 

 

Das Interview wurde geführt von Lisa Soeno und übersetzt von Michaela Sappler.
Dieser Artikel ist ursprünglich auf rockmystyle.co.uk erschienen.

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