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Signierte Ausgabe: Paardiologie

Signierte Ausgabe: Paardiologie

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Signierte Ausgabe: Paardiologie — Inhalt

Exklusive Sonderausgabe - von den Autoren signiert. Nur solange der Vorrat reicht!

Wie schafft man es, glücklich eine lange Beziehung zu führen? Charlotte Roche und Martin Keß-Roche sagen: Indem man redet. Wie das geht, zeigen sie in ihrem Podcast – und jetzt auch in diesem Buch. Es geht um die zentralen Themen, die jedes Paar umtreiben: Liebe nach der Verliebtheit, Sex, Eifersucht, Geld, Zuhören, Kinderkriegen und -haben, Erziehung, Lust, Fremdgehen. Die unbedingte Ehrlichkeit der Roches führt einen bald zu der entlastenden Erkenntnis: (Fast) alle Paare haben die gleichen Probleme. Und man kann sie lösen. Für ihr Buch haben die beiden die Themen des Podcasts geordnet und neu aufbereitet, die Paartherapeutin „Dr. Amalfi“ gibt weitergehende Informationen.

€ 18,00 [D], € 18,50 [A]
Erschienen am 04.05.2020
Seiten
EAN 4043725668021

Leseprobe zu „Signierte Ausgabe: Paardiologie“

Vorwort

„Eine Frage ist keine gute Frage, wenn es keine Antwort gibt.“


Wenn man so alt ist wie ich, passiert es nicht mehr oft, dass man sich selbst überrascht. Als meine Frau mich gefragt hat, ob ich diesen Podcast mit ihr machen möchte, und ich Ja gesagt habe, ist mir das noch einmal gelungen. Und Paardiologie ist seitdem die beste Surprise-Party meines Lebens. Also danke für die Einladung, Charlotte!

Ich habe in meinem Leben schon an vieles geglaubt. An Gott, die Familie, Geld, Erfolg und den FC Schalke 04. Das meiste davon ist mir abhandengekommen. [...]

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Vorwort

„Eine Frage ist keine gute Frage, wenn es keine Antwort gibt.“


Wenn man so alt ist wie ich, passiert es nicht mehr oft, dass man sich selbst überrascht. Als meine Frau mich gefragt hat, ob ich diesen Podcast mit ihr machen möchte, und ich Ja gesagt habe, ist mir das noch einmal gelungen. Und Paardiologie ist seitdem die beste Surprise-Party meines Lebens. Also danke für die Einladung, Charlotte!

Ich habe in meinem Leben schon an vieles geglaubt. An Gott, die Familie, Geld, Erfolg und den FC Schalke 04. Das meiste davon ist mir abhandengekommen. Was bleibt, ist die Liebe. Und die ist auch eine ziemliche Zumutung. Oder wie mein Lieblingscomedian Osho sagen würde: „Relationship is the only ship that’s always sinking.“ Vielleicht hilft uns Paardiologie dabei, den Kopf über Wasser zu halten. Ich wünsche es uns und allen Paardiolog*innen da draußen. Danke fürs Zuhören, und danke für so wunderbare Sätze wie diesen von stadt_land_im_fluss auf Instagram: „Ihr macht den Soundtrack für meine Gefühle!“ Let love rule.

Martin


Dieser Mann, Martin, ist meine große Liebe des Lebens. Ich habe für ihn und diese Liebe so viel gekämpft wie für nichts in meinem ganzen Leben. Habe hieran so viel gearbeitet wie an nichts anderem. Den Kopf zerbrochen, das Herz gebrochen und wieder zusammengeflickt. Diese Beziehung zu dir: This is my Masterpiece. Liebe, eine Beziehung, eine lange, ist sehr viel Arbeit. Aber eben auch sehr viel Vertrauen und Geborgenheit und Witz und Zuhause. Wir passen überhaupt nicht zusammen, und deswegen passen wir so gut. Finde ich. Ich werde immer bei dir bleiben, Martin. Bitte bleibe du auch bei mir. Bitte. Ich kann mir ein Leben ohne dich nicht vorstellen. Unsere Beziehung wird sicher auch bald mal leichter. Du bist der beste Stiefvater, den ich mir vorstellen kann. Auch der beste erzwungene Hundevater. Genau seit ich mit dir zusammengekommen bin, bin ich mutig geworden in meiner Kunst, in der Abgrenzung zu meiner für mich schlechten Familie, du lässt mich fliegen, so hoch ich will, du gibst mir Wurzeln, die ich vorher nicht hatte, du bist der, der am meisten an mich glaubt, und ersetzt einfach komplett meine ganze verlorene Familie. Ich will mit dir alt werden. Und entweder du stirbst in meinen Armen oder ich in deinen. So wird das sein. Ich liebe dich von ganzem Herzen, Martin.

Charlotte

 

Die Dr.-Amalfi-Texte in diesem Buch stammen von der Paartherapeutin Ursula Nuber, nicht zu verwechseln mit der Therapeutin von Charlotte und Martin, die im Podcast den Tarnnamen „Dr. Amalfi“ trägt.


 

Podcast 1

CHARLOTTE: Martin, große Liebe meines Lebens, wie geht es dir?

MARTIN: Krass.

CHARLOTTE: Du atmest auf jeden Fall anders als sonst.

MARTIN: Ja, das ist, weil ich so nahe am Mikro bin. Also, wir machen das jetzt den ganzen Sommer, 15 Mal hintereinander? Immer einmal treffen, aufnehmen, fertig? Das ist Paardiologie?

CHARLOTTE: Das ist Paardiologie. Wie findest du denn den Titel, Martin?

MARTIN: Ich finde den super. Wir hätten den ja sonst nicht ausgewählt. Da klingt so viel mit. Also, die Leute verstehen den zum Teil auch falsch. Aber alles, was man falsch versteht, ist super. Weil das gehört da mit rein. Wenn da einer Ideologie hört, gehört das auch mit rein. Oder Dialog.

CHARLOTTE: Ja, und das Allerwesentlichste ist doch Kardiologie. So wie die Wissenschaft vom Herzen, im übertragenen Sinne.

MARTIN: Aber was mir am besten gefällt, ist, dass in dem Titel „Ehe“ nicht vorkommt und dass „Mann/Frau“ nicht vorkommt. Die Leute setzen Beziehung mit „Mann/Frau“ gleich, weil das die häufigste Variante ist. Und dann sagen die, das klappt nicht, weil: Der ist ein Mann und die ist eine Frau. Und das geht nicht. Daran liegt das doch gar nicht. Das liegt an der Partnerschaft, an dieser total engen Beziehung, die zwei Menschen eingehen. Da ist völlig wurscht, ob das Männer, Frauen, wer auch immer ist. Das ist immer schwierig, weil es so eng ist.

CHARLOTTE: Ich gebe dir einfach recht, Martin. Ich sitze hier und nicke. Du willst niemanden ausschließen, meinst du das?

MARTIN: Das ist automatisch mit drin. Neulich hat ein Bekannter zu mir gesagt: „Wenn ich mit den Kumpels zusammen Urlaub mache, da ist alles toll. Da funktioniert alles. Da gibt es keinen Stress.“ Ich finde, das ist ein Fehler, zu sagen, das liegt daran, dass das Kumpels sind. Das liegt daran, dass die Beziehung eine andere ist. Wenn er mit einem Kumpel die Beziehung hätte, die er mit seiner Frau hat … also das ganze Leben, die ganzen Ansprüche. Man muss sich glücklich machen, man muss zusammenleben, man muss zusammen organisieren, man muss für den anderen zurückstehen, man darf sich nicht verwirklichen, bla, bla, bla. All das wäre doch genauso daneben, genauso schwierig, wenn er das mit seinem Kumpel machen würde.

CHARLOTTE: Voll gut. Ja, das ist die Erklärung von unserem Titel: Paardiologie.

 

 

 

Podcast 15

MARTIN: Wenn ich daran denke, muss ich an meinen Sohn denken. Der war total geschockt, als er gehört hat, dass wir 15 Folgen machen. Als wir dem die Idee erzählt haben, da hat er gedacht, wir machen das ein einziges Mal. Das fand er schon langweilig, dass wir einmal eine Stunde über unsere Beziehung reden. Und dann hat er irgendwann gesagt: „Hä, Papa, wie? 15 Mal? Wer soll das denn hören? Das ist doch total langweilig.“

 

 

 

Podcast 1

MARTIN: Und wir sollten vielleicht auch noch mal für alle sagen, die das nicht wissen, wer wir sind. Wenn die sich uns vorstellen: Charlotte, 41. Martin, fast 56. Deswegen auch 15 Folgen, weil: Es sind ja auch 15 Jahre …

CHARLOTTE: … Altersunterschied.

MARTIN: Du bist jetzt so alt, wie ich war, als wir uns kennengelernt haben.

CHARLOTTE: Das ist richtig lustig.

MARTIN: Ja, aber ich kann nie diesen romantischen Satz sagen: „Ach, Charlotte, hätten wir uns bloß zehn Jahre vorher kennengelernt.“ Da war ich 30 und du 15.

CHARLOTTE: Okay, das wäre illegal. Aber du hättest nur drei Jahre warten müssen, oder? … Ich glaube, wir müssen auch noch mehr erklären, weil ein paar Sachen haben wir uns überlegt.

MARTIN: Zuerst das Lustige: Wir müssen unsere Therapeutin mit einem Alias ausstatten. Und dann habe ich gesagt, wir nennen die Amalfi, weil doch die Therapeutin bei der Serie Sopranos so heißt. Und das stimmt überhaupt nicht, aber trotzdem heißt die bei uns jetzt so. Ich habe nachgeguckt, die heißt Melfi, Jennifer Melfi. Aber ich kann jetzt nicht mehr anders.

CHARLOTTE: Das ist doch ein Ort in Italien?

MARTIN: Ja, Küste. Schöne Gegend.

CHARLOTTE: Ah ja, was weiß ich.

MARTIN: Bei der haben wir viel gelernt. Wir haben uns das nicht selbst beigebracht. Sondern das hat die uns erklärt.

MARTIN: Was wir auch erklären müssen, ist, wie wir mit den Leuten umgehen, über die wir zwangsläufig sprechen, ohne dass wir die ans Messer liefern wollen.

CHARLOTTE: Aber nicht nur zwangsläufig. Also ich zum Beispiel rede auch sehr gerne über die anderen Leute. Es geht nicht nur um uns. Ich finde ja, dass man sich total stark definiert als Paar in Abgrenzung zu anderen Paaren. Weißt du, diese typischen Abendessen, wenn Freunde von uns da sind. Und dann gehen die weg. Und kaum ist die Tür zu, da geht das Gehacke los: »Wie die sich gegenseitig behandelt haben …« Oder: »Hast du den Blick gesehen, als er … gesagt hat?«

MARTIN: Also, du meinst jetzt Markus und Barbara.

CHARLOTTE: Richtig. Wir wollen ja die Leute schützen. Niemanden vorführen und fertigmachen. Weil das am Ende nur Hass sät und Rache bringt. Ich finde, dass das hier ein positiver Podcast sein soll, wo es mehr um Liebe als um Hass geht, bitte.

MARTIN: Kein Hatespeech! Genau, deswegen Markus und Barbara. Wir nennen alle Paare mit den gleichen Namen. Wir sagen, wir waren mit Markus und Barbara im Urlaub. Auch wenn wir in Wirklichkeit mit jemand ganz anderem im Urlaub waren.

CHARLOTTE: Ich dachte, du sagst jetzt echt Namen.

MARTIN: Nein, wenn wir mit Soundso und Soundso geredet haben, dann wären das Markus und Barbara. Und wenn wir mit vier Leuten zu Abend essen, dann waren das Markus und Barbara und Markus und Barbara.

CHARLOTTE: Sagen wir einfach mal, du würdest etwas sagen über Markus und Barbara. Oder Barbara und Barbara oder Markus und Markus. Dann müsste ich trotzdem einen Tipp bekommen, ohne dass die anderen merken, wer das ist. Wie: „Das sind die, die im fünften Stock wohnen.“ Damit ich weiß, welchen Markus und welche Barbara du meinst.

MARTIN: Oder ich fange an, die Geschichte zu erzählen. Und anhand dessen merkst du, um wen es sich handelt.

CHARLOTTE: Ja, okay. Danke.

MARTIN: Sonst schreibe ich einen Zettel und reiche dir den rüber. Weil – das muss man ja auch sagen: Wir sitzen uns tatsächlich gegenüber.

CHARLOTTE: Ja, ich sehe dich. Wir sind bei uns zu Hause. Wir sind in einem kleinen Kabuff. Ich glaube, deswegen ist es auch so warm. Hitze steigt nach oben. Wir treffen uns jede Woche zu Hause und sind zusammen mit beiden Mikrofonen in einem Raum.

MARTIN: Du hast diesen Raum ausgesucht. Und du kannst in dem Raum stehen. Aber ich kann in diesem Raum nicht stehen und muss hier auf Knien rumkriechen. Kennst du Idi Amin? Das ist der ehemalige Diktator von Uganda. Und neulich hat mir einer aus Uganda erzählt, dass der einen super Trick hatte. Wenn die ehemaligen Kolonialherren aus Europa zu Gast waren, dann hat er die gezwungen, in so ein kleines traditionelles afrikanisches Rundhaus zu gehen, wo die Türöffnung nur circa 60 Zentimeter hat. Und dann hat er denen scheinbar höflich den Vortritt gelassen. Die mussten sich quasi runterbeugen und auf die Knie gehen. Und Amin hat dann den Umstehenden gesagt: „Guckt mal, die Europäer verbeugen sich vor uns.“ Und das hast du dir auch so gedacht. Deswegen bin ich hier auf Knien, erniedrigt.

CHARLOTTE: Du hast ja tatsächlich gesagt, nachdem wir die Mikros aufgebaut haben, du hast Rückenschmerzen von dieser gebückten Haltung. Und dann habe ich gesagt: „Martin, versuch nicht zu stehen, lauf doch die ganze Zeit im Squat. Das ist auch gut für die Pomuskeln.“

MARTIN: Ja, und wie bei Metallica treffen wir uns nur für diese Showtime, oder?

CHARLOTTE: Im Moment ist es ja wirklich leider so. Weil ich so viel weg bin, weil ich so viel Werbung gemacht habe für diesen Podcast. Weil da mein Herzblut drinsteckt, weil ich dich ja wirklich ganz lange nicht gesehen habe. Außer jetzt, wo wir aufnehmen.

MARTIN: Und – wir haben so eine Art Rubrik. Wir haben uns vorgenommen, eine Sache in diesen 15 Folgen immer wieder zu machen. Das musst du sagen.

CHARLOTTE: Meinst du das mit der Frage? Und zwar wollen wir uns abwechselnd fragen. Beispielsweise eine Sache, die man den anderen schon immer mal fragen wollte.

MARTIN: Genau. Oder eine Sache, die den einen an der anderen oder die die eine an dem anderen total nervt. Also so richtig nervt. Wo man richtig abkotzt und sagt: »Charlotte, du bist meine Frau. Ich liebe dich mehr als mein eigenes Leben, aber …«

 

 

 

Podcast 5

CHARLOTTE: Man soll fragen, was einen interessiert.

MARTIN: Aber ich habe die ganze Zeit darüber nachgedacht, was ist die nächste Frage, die ich dir stelle? Man will ja nicht so was Banales fragen. Und außerdem ist mir aufgefallen bei der Konstruktion dieser Fragen, dass ich dazu neige, Fragen aufzuschreiben, wo ich deine Antwort schon weiß. Das heißt, das ist dann wie eine These. Im Grunde will ich deine Antwort schon kennen, und wenn du die dann sagst, dann kann ich in irgendeiner Form eine Widerrede halten.

CHARLOTTE: Das ist ja voll verkehrt.

MARTIN: Genau. Oder ich stelle eine Frage, die ich vielleicht gerne selber beantworten würde. Zum Beispiel folgende Frage: „Würdest du gerne mit mir auf einer einsamen Insel wohnen?“ Ich weiß, du würdest natürlich Nein sagen.

CHARLOTTE: Nein, da vertust du dich. Erzähl weiter.

MARTIN: Du würdest nachdenken und feststellen, dass für dich soziale Kontakte über mich hinaus total wichtig sind und dass die dich total ausmachen. Und wenn du mir die Frage gestellt hättest, dann hätte ich spontan und groß und romantisch gesagt: „Natürlich möchte ich mit dir auf einer einsamen Insel wohnen.“ Und damit werte ich das. Und das ist doof.

 

 

 

Podcast 6

CHARLOTTE: Ich möchte dich was fragen. Wenn ich mir die Fragen ausdenke, dann habe ich ganz viele im Kopf. Dann mache ich das einfach nach dem Feeling, was passt. Und so rutscht eine automatisch nach vorne. Ich liebe einfach, wenn ich denke: „Was wollte ich Martin schon immer mal fragen?“ Das Verrückte ist, mir fallen so viele Fragen ein, das kann nicht sein. Ich glaube, weil wir so lange zusammen sind, fragen wir uns eigentlich nichts mehr. Man denkt einfach: „Ja, ich kenne dich.“ Aber wenn man die Möglichkeit hat, wie hier, wie in einem Spiel Fragen zu stellen, dann kommen so viele auf. Da habe ich ein bisschen das Gefühl, man hätte auch früher mal bisschen mehr fragen können. In den letzten Jahren.

MARTIN: Das war vielleicht auch das Problem an dieser Konstruktion Zwiegespräch, die wir davor mal gemacht haben, aber nicht so lange und nicht so gerne, weil diese Monologform für uns vielleicht nicht getaugt hat. Also dieses eine Viertelstunde lang widerspruchslos Zuhören, dann eine Viertelstunde sprechen. Da gab es kein „Ich wollte dich immer schon mal was fragen“.

CHARLOTTE: Darf man aber, weißt du? Man darf auch bei Zwiegesprächen etwas fragen in seinen 15 Minuten, und dann kann der andere darauf reagieren.

MARTIN: Aber eigentlich geht es doch immer darum, dass man bei sich bleibt und von sich erzählt.

CHARLOTTE: Ich finde, dass wir mit den Zwiegesprächen einfach zu faul waren. Doktor Amalfi hat gesagt, man muss sich Mühe geben. Am Anfang ist das sehr schwierig, viermal 15 Minuten hinzukriegen. Man muss sich da durchbeißen. Und wenn man das gemacht hat, flowt das. Übung macht den Weltmeister.

MARTIN: Das hast du sehr gut gesagt. Weißt du, ich liebe das aber, wenn wir uns ins Wort fallen oder wenn wir was zu lachen haben.

 

 

 

Podcast 2

CHARLOTTE: Darf ich noch was Sexuelles sagen?

MARTIN: Ja klar.

CHARLOTTE: Mehrere Leute haben geschrieben, dass sie, während sie unseren Podcast hörten, Sex hatten. Oder danach Sex hatten. Und sie bedanken sich, dass das angeregt hat, so wie ein Aphrodisiakum.

MARTIN: Ein schönes Ergebnis.

CHARLOTTE: Total. Ja, es ist schön. Es ist Romance, Sex-Romance.

 

 

 

Podcast 1

CHARLOTTE: Ich bin so entspannt im Reden mit dir wie die ganze Woche nicht. Ich komme in so einen Trancezustand von Ehrlichkeit. Auf dem Weg hierhin haben wir ja telefoniert, und wir haben ja teilweise richtig Angst gehabt, bevor wir losgelegt haben. Die Gedanken flippen aus. Man hat Angst vor der eigenen Courage. Aber jetzt macht mir das richtig Spaß.

 

 

Martin Keß-Roche

Über Martin Keß-Roche

Biografie

Martin Keß-Roche war Mitgründer des TV-Unternehmens Brainpool, heute ist er Mitbetreiber der Kölner Kaffeerösterei Van Dyck. Er lebt mit seiner Familie bei Köln.

Charlotte Roche

Über Charlotte Roche

Biografie

Charlotte Roche, 1978 im englischen High Wycombe geboren, war Moderatorin u.a. für VIVA, 3sat und das ZDF und wurde mit dem Grimme-Preis sowie dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Ihr erster Roman „Feuchtgebiete“ war 2008 das erfolgreichste Buch des Jahres. 2011 folgte ihr zweiter Roman und...

Inhaltsangabe
Vorwort
Verliebtsein und Kennenlernen
Hochzeit
Liebe
Leidenschaft und Sex
Offene Beziehungen, Affären, Fremdgehen
Autonomie und Abhängigkeit
Gesehenwerden und Anerkennung
Kinder
Nähe und Distanz
Eifersucht
Kränkungen und ­enttäuschte ­Erwartungen
Streiten
Krisen
Nachwort
Folgenverzeichnis
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