Sieben Heere

Sieben Heere

Roman

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€ 16,99 inkl. MwSt.

Der letzte aller Kriege hat begonnen ...

Mit seinen Bestsellern um »Die Dämonen« schrieb sich Tobias O. Meißner ins Herz der Fantasyleser. Nun beginnt sein neues Epos um eine von Krieg und dunkler Magie geprägte Welt: Nach einer übermächtigen Invasion besetzt eine gewaltige Armee das Land. Sieben Heere, gebildet aus den skrupellosesten, kaltblütigsten Kriegern, unterwerfen Städte und Dörfer. Die Bewohner beugen sich der erdrückenden Macht der Eroberer - doch dann gelingt es einer Gruppe Aufständischer überraschend, einem der Heere empfindliche Verluste zuzufügen. Es ist der Beginn einer Revolution - und eines gewaltigen Krieges, der alles in den Abgrund reißen wird ...

  • € 16,99 [D], € 17,50 [A]
  • Erschienen am 09.11.2015
  • 416 Seiten, Klappenbroschur
  • ISBN: 978-3-492-70312-3
 
 

Leseprobe zu »Sieben Heere«

1

Als das friedliche Land Akitania im Frühherbst von den sieben Heeren Nafarroas eingenommen wurde, hielt die Welt nicht in ihrer Umdrehung inne.
Die Sonne barg nicht ihr Gesicht in den Wolken, Flüsse verhielten nicht ihren Lauf. Kein Wind stemmte sich, kein Regen vergoss Tränen.
Die Besetzung war kein Geschrei, kein Empören, sondern eher ein Rascheln und Wispern.
Das Knarren von Leibgurten. Knistern von hohem Gras. Das rasselnde Schnauben der eigenartigen Tiere, auf denen die Anführer der Nafarroaner über die südlichen Berge, das westliche und nördliche Meer und die östlichen Wälder in [...]

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Tobias O. Meißner

Tobias O. Meißner, geboren 1967, studierte Kommunikations- und Theaterwissenschaften und lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Seine Romane werden von der Kritik hoch gelobt. Meißner wurde von der Zeitschrift »Bücher« als einer der »10 wichtigsten Autoren von morgen« ausgezeichnet. Bei Piper mehr ...

Kommentare zum Buch
1. Die Besetzung eines kleinen Dorfes und seine Folgen
Karin am 23.12.2015 - 14:47:24

In dem kleinen Dorf Hagetmau in Akitania plätschert das Leben friedlich vor sich hin, als eines Tages ein Heer des Nachbarlandes Nafarroa mit 30 Soldaren einmarschiert. Die Übernahme erfolgt friedlich, der Capitar des Heeres setzt eher auf Kooperation und Diplomatie. Außerdem setzt er die Dorfbewohner darüber in Kenntnis, dass insgesamt sieben Heere ebenfalls die benachbarten Dörfer besetzt halten. Zunächst ändert sich im Tagesablauf der Hagetmauer nicht viel, bis eines Abends zwei Soldaren im Suff erschlagen werden.   Laut dem Klappentext könnte man erwarten, dass in dem Buch hauptsächlich brutale Schlachten geschlagen werden, aber das wird dem Buch meines Erachtens nicht gerecht. Es werden zwar auch unschöne Kampfszenen (welcher Kampf ist schon schön?) beschrieben, aber sie machen nicht den Hauptteil der Handlung aus. Vielmehr kommt das Buch in großen Teilen eher ruhig daher und der fantastische Anteil ist sehr gering. Dennoch ist das Buch alles andere als langweilig, was nicht zuletzt auch an dem genialen Sprachstil des Autors liegt.   Mich erinnert das Buch an ein Strategiespiel, denn die Figuren stehen immer wieder vor der Aufgabe, ihr zukünftiges Schicksal neu durchzuplanen. Ich fand es ungemein spannend, den Bewohnern von Hagetmau bei diesen Planungen zu lauschen, denn sie regten mich zu eigenen Überlegungen und Argumenten an. In einigen Punkten konnte ich den Dorfbewohnern nicht zustimmen und doch kann ich nicht sagen, wie ich mich in der Situation verhalten hätte.   Das Leben in dem 500-Seelendorf Hagetmau war bisher sehr friedlich, beschaulich und bewegte sich in den immer gleichen Bahnen. Die Bewohner hatten in diesem Leben ihren festen Platz. Die Krone, der Akitania unterstellt ist, hat vor Jahren ihr Heer aufgelöst, weil es kein Interesse an Kriegshandlungen hatte. Daher sehen sich die feindlichen Besetzer kaum Widerstand gegenüber. Bis der Tod der beiden Soldaren (nein, es handelt sich hier nicht um einen Schreibfehler, der Autor hat manche Bezeichnungen etwas abgewandelt) das friedliche Dorf in seinen Grundfesten erschüttert. Plötzlich werden die Rollen im Dorf neu verteilt. Können die Hagetmauer das Unmögliche schaffen?   Das ist ein weiterer spannender Punkt in diesem Roman, wie sich die Charaktere unter der neuen Situation entwickeln: schwache Figuren entdecken plötzlich Talente in sich, die ihnen niemand zugetraut hätte, Führungsfiguren geraten dagegen immer mehr unter Druck.   Wie schon oben erwähnt, gibt es auch Kampfszenen, die sogar besonders fies sind, und das nicht, weil sie so blutig sind, sondern eher auf psychologischer Ebene. Mehr möchte ich hier aber nicht verraten.   Dieser Band ist der Auftakt zu einer Trilogie und ich bin nun sehr gespannt, wie es mit Hagetmau und seinen Bewohnern weitergehen wird. 

2.
Piper Verlag am 18.12.2015 - 12:39:54

»Siebem Heere« ist als Reihe angelegt und es sollen weitere Bände folgen. Momentan steht allerdings leider noch kein Erscheinungsdatum für den Folgeband fest.

3.
Tim Schmidt am 30.11.2015 - 22:44:40

Wird es dazu einen weiteren Teil geben?   Grüße Tim

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