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Seht, was ich getan habe

Seht, was ich getan habe

Sarah Schmidt
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Roman

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Seht, was ich getan habe — Inhalt

In ihrem Debüt-Roman „Seht, was ich getan habe“ verarbeitet die australische Autorin Sarah Schmidt einen der bekanntesten Mordfälle der amerikanischen Kriminalgeschichte: die Ermordung von Andrew und Abby Borden. Fakt und Fiktion mischen sich zum dramatischen Psychogramm einer Familie – „drastisch, wuchtig und sehr prägnant. Hervorragend.“ Münchner Merkur  

Am Morgen des 4. August 1892 entdeckt Lizzie Borden ihren Vater blutüberströmt auf dem Sofa, und auch ihre Stiefmutter wird tot aufgefunden – ebenfalls hingerichtet mit einer Axt. Sind die Geschichten wahr, die man sich in Fall River, Massachusetts, über die angesehene Familie Borden erzählt, über einen jähzornigen Vater, eine boshafte Stiefmutter und zwei vereinsamte Schwestern? Schnell erklärt die Polizei Lizzie zur Hauptverdächtigen, doch ihre Erinnerung ist lückenhaft. Ist tatsächlich sie verantwortlich für diesen Albtraum?  

„Packend, verstörend, grandios. Sarah Schmidt präsentiert ein Familiendrama, das mindestens so spannend ist wie der Kriminalfall selbst.“ WDR 2

€ 8,99 [D], € 8,99 [A]
Erschienen am 01.02.2018
Übersetzt von: Pociao
384 Seiten, WMePub
EAN 978-3-492-99038-7
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Sarah Schmidt

Über Sarah Schmidt

Biografie

Nach ihrem Master of Arts im Fach Kreatives Schreiben begann Sarah Schmidt, als Bibliothekarin zu arbeiten. Dabei stieß sie 2005 auf die Geschichte von Lizzie Borden, die sie seither nicht wieder losließ. Ihre leidenschaftliche Suche nach den Hintergründen der Mordfälle brachte sie sogar dazu,...

Pressestimmen
diebuchbloggerin.de

„(…) brillant geschriebener Roman, der auch Nicht-Krimi-Leser begeistern wird.“

Wilhelmshavener Zeitung

„Das ist ein Buch für alle Sinne. Ein 5D-Panorma-Schwarzweißfilm aus der Zeit der Nachttöpfe, Mieder und Kamine.“

herzensbuecher.blog

„Es ist kein klassischer historischer Krimi, eher ein atmosphärischer, düsterer und eindrucksvoller Roman.“

Kieler Nachrichten

„Eine durchweg fesselnde Lektüre, die viel mehr ist als ein handelsüblicher Krimi.“

buecherrezensionen.org

„Differenziert und drastisch erzählt Sarah Schmidt die Vorgänge in dieser seelisch verkrusteten Familie“

kejas-blogbuch.de

„Die Autorin hat es geschafft, alle der involvierten Personen in einem Licht darzustellen, dass sich Unmengen an Fragen auftun. Eine Geschichte mit realem Hintergrund, fiktiv aufgearbeitet und damit noch viel unheilvoller.“

buchlesetipp.blogger.de

„Ein Krimi in dunkelster Atmosphäre herausragend erzählt und in Szene gesetzt!“

Münchner Merkur

„Für die Ereignisse im Hause Borden findet Schmidt immer wieder neue Bilder – drastisch, wuchtig und sehr prägnant. Hervorragend.“

papierundtintenwelten.com

„›Seht, was ich getan habe‹ ist eine interessante und vielschichtige Geschichte, bei der die Autorin die Fakten sehr gut mit der Fiktion verknüpft und mich dadurch toll unterhalten hat!“

schaedelspalter.de

„Geschickt vermischt Schmidt (…) historische Fakten und Fiktion zu einem packenden und beklemmenden Plot. (…) Ein historischer Krimi ist ihre Geschichte jedoch nicht. Schmidt zeichnet viel mehr ein Psychodrama über eine angesehene Familie mit einem jähzornigen Vater und zwei vereinsamten Schwestern nach.“

pinkfish.net

„Sarah Schmidt hat noch mehr vermocht, als ein bekanntes Gruselkabinett mit neuen Farben anzumalen. Sie hat mit literarischer Kraft die Zeit und ihre Bewohner für uns spürbar und erlebbar gemacht.“

leseblick.blogspot.de

„Dieser Roman wird mir als sehr bedrückend in Erinnerung bleiben. Die Autorin setzt hier auf sehr viel kühle Emotionen, die der Fall an sich, aber auch die Charaktere im Buch mit sich bringen. Mit einem sehr speziellen Schreibstil und einer sehr gut recherchierten Geschichte kann sie den Lesern den ungelösten Fall im Hause Borden näherbringen lässt einen jeden mit der Frage zurück, was damals wirklich in Fall River passierte.“

Neue Presse

„Ein heißes Debüt.“

Deutschlandfunk Kultur Studio 9

„Wer sich literarisch dieses in allen Richtungen durchgekauten Falls annimmt, muss gute Gründe und ein gutes Händchen haben. Das ist der jungen Australierin Sarah Schmidt in ihrem Debüt ›Seht, was ich getan habe‹ offensichtlich gelungen.“

Freie Presse

„Dieses Buch kann man nicht weglegen. Sarah Schmidt schreibt fesselnd, die unheimliche Atmosphäre dieses Hauses ist regelrecht greifbar. Absolutes Kopfkino. (…) Großes Kompliment: Sarah Schmidt ist eine begnadete Krimiautorin.“

Freundin

„Die australische Autorin Sarah Schmidt erzählt in ihrem beeindruckenden Debütroman die düstere Geschichte so, wie sie gewesen sein könnte.“

erdbeersekt-testet.blogspot.de

„Es ist ein spannendes Psychodrama, das so anschaulich und bildhaft geschrieben ist, dass man den Schmutz, das Blut und die stets aufs Neue aufgewärmte Hammelsuppe riechen kann. Sehr gelungen vermischt Sarah Schmidt ihre Interpretation des Mordfalls, die Fiktion des Romans, mit den historischen Fakten.“

Aachener Nachrichten

„Das Haus der Bordens entpuppt sich als Gefühlshölle; die Schwestern sind gefangen in einer Symbiose aus Hass und Hörigkeit. Schmidt findet überraschend neue sprachliche Bilder für all das.“

Radio Bremen 2

„›Seht, was ich getan habe‹ ist ein tolles Debüt dieser jungen Autorin.“

WDR 2 "Krimitipp"

„Packend, verstörend, grandios. (…) Sarah Schmidt präsentiert ein Familiendrama, das mindestens so spannend ist wie der Kriminalfall selbst. Die Beschreibung einer einzigen Ohrfeige hat mich beim Lesen mehr berührt und schockiert als jeder blutrünstige Serienkiller-Roman.“

Donna

„Erschütternd gut.“

Sonic Seducer

„Beklemmend und absolut lesenswert.“

BÜCHER Magazin

„Ein vielversprechendes Debüt, das für Wahnsinn eine Sprache findet und dessen Abschluss lange nachwirkt.“

Für Sie

„Raffiniertes Debüt.“

Kommentare zum Buch
Spannendes Psychodrama über einen brutalen Mord, beruhend auf wahren Ereignissen
Lena Siegl am 28.02.2018

"Seht, was ich getan habe" ist die Nacherzählung eines Mordfalls, der sich Endes des 19. Jahrhunderts in Amerika ereignete.   Aus der Sicht von vier Protagonisten, darunter die vermeintliche Mörderin, wird der Tag des Mordes, der 4. August 1892, und der Vortag erzählt. Lizzie Borden ist 32 Jahre alt, unverheiratet und wohnt bei ihrem Vater Andrew und ihrer Stiefmutter Abby. Im Haus wohnt neben der Familie die irische Haushälterin Bridget.   Es ist Lizzie, die ihren bis zur Unkenntlichkeit zugerichteten Vater tot im Wohnzimmer auffindet. Als die Polizei eintrifft, findet diese auch Abby tot im Schlafzimmer auf. Statt geschockt zu sein oder in Trauer zu verfallen, ist Lizzie vielmehr verwirrt und kann sich bei der Befragung durch die Polizei kaum an den Morgen des Mordtages erinnern. Sie verlangt nach ihrer älteren Schwester Emma, die später aus Fairhaven eintrifft. Diese ist entsetzt über die Szenerie, die sich ihr in ihrem Elternhaus bietet. Auch ihr Onkel John Morse, der Bruder ihrer verstorbenen Mutter ist vor Ort, der auf Besuch da ist und die Nacht im Haus verbracht hat.   Die Polizei steht vor einem Rätsel, da sich der Mörder nicht mit Gewalt Zugang zum Haus verschafft hat.   Andrew Borden war ein gewalttätiger, jähzorniger Mann, seine zweite Frau im Gegensatz zu seiner ersten Frau Sarah und Mutter seiner Kinder weniger herzlich. Die Familie war nicht arm, konnte sich eine Haushälterin leisten, weshalb sie viele Neider gehabt haben könnte. Am Tag vor dem Mord hatte Andrew Lizzies geliebte Haustauben getötet, was ein Motiv für den Mord und einen möglichen Amoklauf von Lizzie sein könnte. Auch Onkel John, der wusste, wie schlecht Andrew seine Töchter behandelte, hätte diese mit einem Mord rächen können. Selbst die Haushälterin Bridget, die von Abby um ihre Ersparnisse gebracht worden war, um das Haus nicht verlassen zu können, hätte aus Hass das Paar töten können. Fraglich ist auch, ob ein Einbruch in der Vergangenheit und die Vergiftungserscheinungen von Andrew und Abby mit dem Mord in einem Zusammenhang stehen könnten.   Im Fokus der Handlung stehen die äußeren Umstände des Mordfalls, nicht aber die Aufklärung der Tötungsdelikte. Geschickt erzählt Sarah Schmidt in Rückblenden und aus den Perspektiven von Lizzie, Emma und Bridget, wie das Leben bei Andrew und Abby Borden war. Vor allem Lizzie wirkt emotional sehr labil, hat sie doch im Gegensatz zu ihrer neun Jahre älteren Schwester Emma nie eine liebevolle Erziehung erfahren können, da sie erst zwei Jahre alt war, als ihre Mutter Sarah gestorben ist. Die Stiefmutter Abby hat nie ein Interesse an den Mädchen gezeigt und lieber die Haushälterin schikaniert. Onkel John, der den unbekannten Benjamin engagiert hatte, um seinem Schwager eine Abreibung zu erteilen, wirkt so abgebrüht, als sei ihm alles zuzutrauen.   Sarah Schmidt hat in ihrem Debütroman ihre eigene Version des brutalen Mordes an dem Ehepaar Borden beschrieben und lässt offen, ob es tatsächlich die Hauptverdächtige Lizzie war, die ihren Vater und ihre Stiefmutter regelrecht abgeschlachtet haben könnte. Als Leser ist man mit ekliger Faszination von der Familie und den gruseligen Akteuren in den Bann gezogen. Man fragt sich, ob Lizzie zu so einer Tat fähig gewesen sein könnte, wie viel Schuld sie aufgrund ihrer labilen Psyche überhaupt haben könnte oder wer die Schwestern letztlich von den gewalttätigen Ausbrüchen des Vaters erlöst haben könnte. Rätselhaft ist dabei zunächst die vierte Perspektive des Benjamin, bei dem lange unklar bleibt, in welcher Verbindung er zur der Familie steht.   Den gesamten Roman durchzieht eine düstere, unheimliche und beklemmende Stimmung, die das Leben der jungen Frauen Lizzie und Emma, aber auch von Bridget, in einem spannungsgeladenen Haushalt beschreiben, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Es ist ein spannendes Psychodrama, das so anschaulich und bildhaft geschrieben ist, dass man den Schmutz, das Blut und die stets aufs Neue aufgewärmte Hammelsuppe riechen kann. Sehr gelungen vermischt Sarah Schmidt ihre Interpretation des Mordfalls, die Fiktion des Romans, mit den historischen Fakten.

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