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Sag nie, es gäbe nur den Tod für uns

Judy Batalion
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Die vergessene Geschichte jüdischer Freiheitskämpferinnen

Hardcover
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Sag nie, es gäbe nur den Tod für uns — Inhalt

Jüdische Frauen im Widerstand gegen die Nazis

Vor einiger Zeit stieß Judy Batalion auf die Berichte junger jüdischer Frauen, die im Widerstand gegen die Nazis kämpften. Diese „Ghetto-Mädchen“ versteckten Revolver in Brotlaiben und bombardierten Züge. Sie flirteten mit den Nazis, bestachen sie mit Schnaps – und töteten sie. Warum hatte Batalion, die in einer Familie von Holocaust-Überlebenden aufgewachsen war, nie davon gehört? Hier erzählt sie die wahre Geschichte dieser mutigen Frauen. Im Zentrum steht die Polin Renia Kukielka, die sich durch ihr vom Krieg gezeichnetes Land bewegt und ständig riskiert, für den Widerstand zu sterben.

€ 25,00 [D], € 25,70 [A]
Erschienen am 29.07.2021
Übersetzt von: Dr. Maria Zettner
624 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
EAN 978-3-492-05956-5
Download Cover
€ 19,99 [D], € 19,99 [A]
Erschienen am 29.07.2021
Übersetzt von: Dr. Maria Zettner
624 Seiten, WMePub
EAN 978-3-492-60032-3
Download Cover
Judy Batalion

Über Judy Batalion

Biografie

Judy Batalion wurde in Montreal geboren, studierte Wissenschaftsgeschichte in Harvard und promovierte in Kunstgeschichte an der University of London. Danach arbeitete sie als Kuratorin und Komikerin in London, bevor sie sich in New York City niederließ. Sie ist Autorin von »White Walls: A Memoir...

Judy Batalion zur Entstehung des Buches

„Vor zehn Jahren recherchierte ich in der britischen Nationalbibliothek über jüdische Frauen und stieß dabei auf ›Freuen in di Ghettos‹ – ein verstaubtes, schmales Buch von 1946, das auf Jiddisch verfasst ist. Da ich aufgrund meines familiären Hintergrunds jiddisch spreche, schlug ich es auf, eingestellt auf Trauer und Trübsal. Doch stattdessen erwartete mich eine Geschichte voller Waffen, Explosionen und Spionage.

Das Buch war ein jiddischer Thriller der von polnisch-jüdischen ›Ghettomädchen‹ erzählt, die Gestapo-Männer bestachen, Revolver in Teddybären versteckten und halfen, Systeme von unterirdischen Bunkern zu errichten. Sie flirteten mit den Nazis, schmierten sie mit Schnaps und Süßigkeiten – und töteten sie später.

Sie agierten als Kurierinnen für geheime Nachrichten, bombardierten Züge, organisierten Suppenküchen und wurden immer und immer wieder Zeuginnen des unfassbaren Grauen, das den Juden während des zweiten Weltkrieges widerfuhr. Ich war fassungslos. Warum hatte ich, die in einer Familie von Holocaustüberlebenden aufgewachsen war, nie von dieser Seite der Geschichte gehört? Ich wusste sofort, dass ich einen Schatz gefunden hatte, über den ich mehr herausfinden musste…“


Über jüdische Frauen, die im Widerstand gegen die Nazis kämpften, ist kaum etwas bekannt. In „Sag nie, es gäbe nur den Tod für uns“ erzählt Judy Batalion ihre wahre Geschichte. Wir folgen einer Gruppe von Widerstandskämpfer*innen, die sich auf den Aufstand vorbereiten und dabei immer größeren Gefahren aussetzen. Im Zentrum steht Renia Kukielka, eine Schmugglerin und Botin aus der kleinen Stadt Będzin in Polen, die sich durch ihr vom Krieg gezeichnetes Land bewegt und ständig Gefahr läuft, im Dienste des Widerstands gegen Hitler zu sterben.

Pressestimmen
Radio Weser

„Spannendes, tolles Buch über die vergessene Geschichte jüdischer Freiheitskämpferinnen!“

scharf-links.de

„Ein ergreifendes Buch“

literaturoutdoors.com

„Eine großartige Spurensuche und Darstellung weiblichen Widerstandes und Mutes in schlimmster Zeit – ein Denkmal, Fanal und Auftrag für Demokratie und Freiheit zu jeder Zeit!“

konkret

„Die Vorteile dieser fiktionalisierten Darstellungsweise liegen auf der Hand: eine große Lebendigkeit, die Möglichkeit des beiläufigen Einflechtens historischer Details, ein hohes Identifikationspotential mit den Figuren und die Chance, Aspekte des Alltagslebens um einen organischen ›Handlungsverlauf‹ gruppieren zu können.“

Lovelybooks

„Einleitung, Prolog und Vorausblende führen perfekt in die Thematik ein. und der Epilog ist ein perfekter Abschluss dieses rundherum gelungenen Werkes, welches kompetent und komplex Wissen vermittelt und Informationen bereitstellt, die hervorragend zu lesen geschrieben sind.“

aviva-berlin.de

„Die Historikerin Judy Batalion hat ein wichtiges Buch geschrieben, das besonders in Deutschland und in Polen gelesen werden sollte. Es setzt den jüdischen Frauen ein Denkmal, die sich mutig und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Überleben, dem bewaffneten Kampf gegen die Verbrechen der Nazis gestellt haben.“

Radio Bremen „Cosmo“

„Es hat mich enorm beeindruckt.“

KNA Basisdienst

„Eine vorzügliche Übersetzung“

belltower.news

„Ein leicht lesbares, aufrüttelndes Werk“

buchempfehlungensterzik.com

„Ein Zeitzeugnis und ein Denkmal. Eine Mahnung und ein stilles, aber nachhaltiges Echo, dass Widerstand immer nötig ist. Ein ganz besonderes Buch, dass insgesamt die Menschen würdigt, die nicht laut sein konnten.“

dw.com

„Ihr Buch ist sowohl wissenschaftlich fundiert als auch spannend zu lesen. Mit viel erzählerischem Geschick und großer Gründlichkeit arbeitet Batalion einen vergessenen Teil der Geschichte auf.“

hagalil.com

„Judy Batalion hat ein trotz seiner inhaltlichen Schwere überraschend leicht lesbares, aufrüttelndes Werk zum jüdischen Widerstand von Frauen vorgelegt.“

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