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Sag nie, es gäbe nur den Tod für uns

Judy Batalion
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Die vergessene Geschichte jüdischer Freiheitskämpferinnen

„Yitzhak Zukierman, Abba Kovner oder Marek Edelman sind auch in Deutschland bekannt, Zivia Lubetkin, Chaika Klinger oder Renia Kukielka dagegen viel weniger. Ihrem Schicksal folgt Batalion mit viel Empathie und Sympathie. Sie schildert eindrucksvoll, was es bedeutete, ständig Angst zu haben, sich einsam und so gar nicht heldenhaft zu fühlen, aber doch das eigene Leben zu leben, gegen den Holocaust und gegen die Besatzung.“ - Süddeutsche Zeitung

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Sag nie, es gäbe nur den Tod für uns — Inhalt

Jüdische Frauen im Widerstand gegen die Nazis

Vor einiger Zeit stieß Judy Batalion auf die Berichte junger jüdischer Frauen, die im Widerstand gegen die Nazis kämpften. Diese „Ghetto-Mädchen“ versteckten Revolver in Brotlaiben und bombardierten Züge. Sie flirteten mit den Nazis, bestachen sie mit Schnaps – und töteten sie. Warum hatte Batalion, die in einer Familie von Holocaust-Überlebenden aufgewachsen war, nie davon gehört? Hier erzählt sie die wahre Geschichte dieser mutigen Frauen. Im Zentrum steht die Polin Renia Kukielka, die sich durch ihr vom Krieg gezeichnetes Land bewegt und ständig riskiert, für den Widerstand zu sterben.

€ 25,00 [D], € 25,70 [A]
Erschienen am 29.07.2021
Übersetzt von: Dr. Maria Zettner
624 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
EAN 978-3-492-05956-5
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€ 19,99 [D], € 19,99 [A]
Erschienen am 29.07.2021
Übersetzt von: Dr. Maria Zettner
624 Seiten, WMePub
EAN 978-3-492-60032-3
Download Cover
„Das Buch von Batalion ist besonders wichtig, weil es diesen mutigen Frauen eine Stimme gibt. Die gut lesbare Darstellung schließt eine gravierende Lücke in der Geschichte des Nationalsozialismus.“
Damals Magazin
„Yitzhak Zukierman, Abba Kovner oder Marek Edelman sind auch in Deutschland bekannt, Zivia Lubetkin, Chaika Klinger oder Renia Kukielka dagegen viel weniger. Ihrem Schicksal folgt Batalion mit viel Empathie und Sympathie. Sie schildert eindrucksvoll, was es bedeutete, ständig Angst zu haben, sich einsam und so gar nicht heldenhaft zu fühlen, aber doch das eigene Leben zu leben, gegen den Holocaust und gegen die Besatzung.“
Süddeutsche Zeitung
„Es hat mich enorm beeindruckt.“
Radio Bremen „Cosmo“
„Ihr Buch ist sowohl wissenschaftlich fundiert als auch spannend zu lesen. Mit viel erzählerischem Geschick und großer Gründlichkeit arbeitet Batalion einen vergessenen Teil der Geschichte auf.“
dw.com
Judy Batalion

Über Judy Batalion

Biografie

Judy Batalion wurde in Montreal geboren, studierte Wissenschaftsgeschichte in Harvard und promovierte in Kunstgeschichte an der University of London. Danach arbeitete sie als Kuratorin und Komikerin in London, bevor sie sich in New York City niederließ. Sie ist Autorin von »White Walls: A Memoir...

Judy Batalion zur Entstehung des Buches

„Vor zehn Jahren recherchierte ich in der britischen Nationalbibliothek über jüdische Frauen und stieß dabei auf ›Freuen in di Ghettos‹ – ein verstaubtes, schmales Buch von 1946, das auf Jiddisch verfasst ist. Da ich aufgrund meines familiären Hintergrunds jiddisch spreche, schlug ich es auf, eingestellt auf Trauer und Trübsal. Doch stattdessen erwartete mich eine Geschichte voller Waffen, Explosionen und Spionage.

Das Buch war ein jiddischer Thriller der von polnisch-jüdischen ›Ghettomädchen‹ erzählt, die Gestapo-Männer bestachen, Revolver in Teddybären versteckten und halfen, Systeme von unterirdischen Bunkern zu errichten. Sie flirteten mit den Nazis, schmierten sie mit Schnaps und Süßigkeiten – und töteten sie später.

Sie agierten als Kurierinnen für geheime Nachrichten, bombardierten Züge, organisierten Suppenküchen und wurden immer und immer wieder Zeuginnen des unfassbaren Grauen, das den Juden während des zweiten Weltkrieges widerfuhr. Ich war fassungslos. Warum hatte ich, die in einer Familie von Holocaustüberlebenden aufgewachsen war, nie von dieser Seite der Geschichte gehört? Ich wusste sofort, dass ich einen Schatz gefunden hatte, über den ich mehr herausfinden musste…“


Über jüdische Frauen, die im Widerstand gegen die Nazis kämpften, ist kaum etwas bekannt. In „Sag nie, es gäbe nur den Tod für uns“ erzählt Judy Batalion ihre wahre Geschichte. Wir folgen einer Gruppe von Widerstandskämpfer*innen, die sich auf den Aufstand vorbereiten und dabei immer größeren Gefahren aussetzen. Im Zentrum steht Renia Kukielka, eine Schmugglerin und Botin aus der kleinen Stadt Będzin in Polen, die sich durch ihr vom Krieg gezeichnetes Land bewegt und ständig Gefahr läuft, im Dienste des Widerstands gegen Hitler zu sterben.

Pressestimmen
Damals Magazin

„Das Buch von Batalion ist besonders wichtig, weil es diesen mutigen Frauen eine Stimme gibt. Die gut lesbare Darstellung schließt eine gravierende Lücke in der Geschichte des Nationalsozialismus.“

Süddeutsche Zeitung

„Yitzhak Zukierman, Abba Kovner oder Marek Edelman sind auch in Deutschland bekannt, Zivia Lubetkin, Chaika Klinger oder Renia Kukielka dagegen viel weniger. Ihrem Schicksal folgt Batalion mit viel Empathie und Sympathie. Sie schildert eindrucksvoll, was es bedeutete, ständig Angst zu haben, sich einsam und so gar nicht heldenhaft zu fühlen, aber doch das eigene Leben zu leben, gegen den Holocaust und gegen die Besatzung.“

Radio Bremen „Cosmo“

„Es hat mich enorm beeindruckt.“

dw.com

„Ihr Buch ist sowohl wissenschaftlich fundiert als auch spannend zu lesen. Mit viel erzählerischem Geschick und großer Gründlichkeit arbeitet Batalion einen vergessenen Teil der Geschichte auf.“

t-online.de

„Wer mehr über ihre Taten wissen möchte, ist mit dem Buch von Judy Batalion gut beraten. Es basiert auf zahlreichen Quellen und Gesprächen, beschriebene Szenen sind anhand dessen von der Autorin rekonstruiert worden. Vor allem zeigt Batalion eindrücklich, dass auch nach dem Ende von Krieg und Holocaust der Schrecken für viele Überlebende nicht zu Ende war, dass die erlittenen Traumata nachwirkten.“

Der Standard (A)

„Das Buch ist auch deshalb so eindringlich, peinigend und lebendig geraten, weil Batalion es in der ›Fly on the wall‹-Manier verfasst hat. Man ist ständig als Quasifliege an der Wand bei allem unmittelbar dabei.“

orf.at

„Ein wichtiges und beeindruckendes Denkmal. Durch die (penibel recherchierte und wissenschaftlich fundierte) fiktionale Erzählweise ist das Buch zudem überaus spannend zu lesen.“

Lichtensteiner Volksblatt

„Das Buch ist ein Thriller und gleichzeitig ein Mahnmal für diese vergessenen Heldinnen.“

sachbuch-couch.de

„In der Mitte des Buches gibt es dann viele Fotos, die die Jüdinnen in eben jener Zeit zeigen, in der sie Schreckliches erlebt haben. Das macht das Buch noch packender und wirklicher.“

scharf-links.de

„Ein ergreifendes Buch“

Radio Weser

„Spannendes, tolles Buch über die vergessene Geschichte jüdischer Freiheitskämpferinnen!“

literaturoutdoors.com

„Eine großartige Spurensuche und Darstellung weiblichen Widerstandes und Mutes in schlimmster Zeit – ein Denkmal, Fanal und Auftrag für Demokratie und Freiheit zu jeder Zeit!“

konkret

„Die Vorteile dieser fiktionalisierten Darstellungsweise liegen auf der Hand: eine große Lebendigkeit, die Möglichkeit des beiläufigen Einflechtens historischer Details, ein hohes Identifikationspotential mit den Figuren und die Chance, Aspekte des Alltagslebens um einen organischen ›Handlungsverlauf‹ gruppieren zu können.“

Lovelybooks

„Einleitung, Prolog und Vorausblende führen perfekt in die Thematik ein. Und der Epilog ist ein perfekter Abschluss dieses rundherum gelungenen Werkes, welches kompetent und komplex Wissen vermittelt und Informationen bereitstellt, die hervorragend zu lesen geschrieben sind.“

aviva-berlin.de

„Die Historikerin Judy Batalion hat ein wichtiges Buch geschrieben, das besonders in Deutschland und in Polen gelesen werden sollte. Es setzt den jüdischen Frauen ein Denkmal, die sich mutig und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Überleben, dem bewaffneten Kampf gegen die Verbrechen der Nazis gestellt haben.“

KNA Basisdienst

„Eine vorzügliche Übersetzung“

belltower.news

„Ein leicht lesbares, aufrüttelndes Werk“

buchempfehlungensterzik.com

„Ein Zeitzeugnis und ein Denkmal. Eine Mahnung und ein stilles, aber nachhaltiges Echo, dass Widerstand immer nötig ist. Ein ganz besonderes Buch, dass insgesamt die Menschen würdigt, die nicht laut sein konnten.“

hagalil.com

„Judy Batalion hat ein trotz seiner inhaltlichen Schwere überraschend leicht lesbares, aufrüttelndes Werk zum jüdischen Widerstand von Frauen vorgelegt.“

Kommentare zum Buch
Sag nie, es gäbe nur den Tod für uns
Rudi Eifert am 19.04.2022

Vom Inhalt her ist das Buch verstörend, grausam und kaum fassbar. Verstörend deshalb, weil jüdische Frauen und Männer in einer Zeit brutaler Auslöschung durch die Nazis soviel Chuzpe besessen haben, sich gegen eine strangulierende Vernichtungspolitik zu wehren, wohl wissend, dass alle Bemühungen gegen eine militärische Übermacht kaum Aussicht auf Erfolg haben konnten. Gleichwohl möchte ich einige kritische Anmerkungen machen, die nichts mit den Schilderungen selbst zu tun haben, sondern mit der deutschen Fassung dieses Buches. Mir hat sich der Eindruck aufgedrängt, dass die deutsche Syntax einiges zu wünschen übrig lässt. Bisweilen hören sich Passagen an, als hätte die Übersetzerin ab und an ein Übersetzungsprogramm bemüht, wobei ich natürlich nicht den Satzaufbau der Originalfassung kenne, die u.U. ähnlich aufgebaut sein mag, wie die deutsche. Satzstrukturen hören sich häufig hölzern und von der Wortwahl her recht holprig an. Bei dieser entsetzlichen Thematik hätte ich mir beim Lesen dieses Buches flüssigere Strukturen gewünscht. Das Lektorat beim PIPER-Verlag hat m.E. hier keine gute Arbeit geleistet.

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