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Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

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Eine Landkarte der Zeit Zum Buch
Erschienen am : 01.10.1999
„Die Auffassung von Zeit ist relativ und flexibel“, sagt der Wissenschaftler Robert Levine. In „Eine Landkarte der Zeit“ macht er uns bewusst, dass das Zeitgefühl eines Kulturkreises tiefe Konsequenzen für das psychische, physische und emotionale Wohl eines Individuums hat. Er beschreibt „Uhr-Zeit“ als Gegensatz zu „Natur-Zeit“ (Rhythmus von Sonne und Jahreszeiten) und „Ereignis-Zeit“ (Strukturierung der Zeit nach Ereignissen) und macht uns deutlich, dass wir, wenn wir uns dieser drei Zeitauffassungen bedienten, ein wesentlich flexibleres und ausgeglicheneres Leben genießen könnten. Hier präsentiert uns Levine ein aufschlussreiches, erhellendes Porträt der „Zeit“; eines der wenigen Bücher, die uns öffnen und uns lehren, das alltägliche Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten und ganz neu zu überdenken.
Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit Zum Buch
Erschienen am : 22.10.1996
Viele große Bücher des legendären Verhaltensforschers wurden zu Bestsellern. Diese kleine Schrift allerdings wurde sein am meisten verbreitetes Buch. „Wir leben aber in einer Zeit, in der es der Naturforscher ist, der gewisse Gefahren besonders klar zu sehen vermag. So wird ihm das Predigen zur Pflicht.“ Lorenz untersucht in seiner „Predigt“ acht Vorgänge der Dehumanisierung, Vorgänge, die die Menschheit als Ganzes mit dem Untergang bedrohen: die Überbevölkerung der Erde, die Verwüstung natürlichen Lebensraums, der Wettlauf des Menschen mit sich selbst im Zugzwang der technologischen Entwicklung, der „Wärmetod des Gefühls“, der genetische Verfall, das Abreißen der Tradition, die zunehmende Indoktrinierbarkeit und die Aufrüstung mit Kernwaffen.
Die Pforten der Wahrnehmung • Himmel und Hölle Zum Buch
Erschienen am : 01.08.1970
Die beiden epochemachenden Essays Aldous Huxleys berichten von Entdeckugsreisen zu den „Antipoden unseres Bewusstseins“, in Regionen des Seins, die nur im Zustand der Entrückung zu erreichen sind, In den „Pforten der Wahrnehmung“ schildert Huxley seine Experimente mit Meskalin, die zu einer außerordentlichen visuellen Wahrnehmungsfähigkeit führten, zum Erlebins des „Wunders der reinen Existenz“. Die moralische und geistige Quintessenz dieser Erfahrung wird auch in dem Essay „Himmel und Hölle“ analysiert, in dem der Autor darlegt, dass sich das Paradies der „Neuen Welt des Geistes“ durch Emotionen wie Furcht und Hass in sein Gegenteil verkehren kann.