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Geschichtsbücher

Geschichte, über die man spricht
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Sein Leben war das traurigste der Welt Zum Buch
Erschienen am : 05.10.2011
»Sein Leben war das traurigste der Welt«, schrieb Wilhelmine von Bayreuth über die Jugend ihres Bruders Friedrich II. (1712 – 1786). Tatsächlich erlebte der junge Friedrich eine harte Kindheit, die geprägt war von der Auseinandersetzung mit seinem Vater Friedrich Wilhelm I. Der Stoff des Dramas ist bekannt: hier der polternde, jähzornige »Soldatenkönig«, dort der zart besaitete Kronprinz. Und jeder kennt die schreckliche Szene, in der der Vater befiehlt, dass der Sohn der Hinrichtung seines Freundes Katte zusehen muss. Doch war Friedrich Wilhelm I. felsenfest davon überzeugt, das Beste für seinen Sohn und den preußischen Staat zu tun. Waren die Rollen also tatsächlich so klar verteilt: der Vater der unbarmherzige Richter, der Sohn das unschuldige Opfer?
Zwischen Krieg und Frieden Zum Buch
Erschienen am : 10.09.2011
Im September 1944 betrat erstmals ein amerikanischer Soldat deutschen Boden, einen Monat später wurde Aachen als erste große Stadt besetzt. Deutschlands Stunde Null hatte begonnen, und von nun an sahen sich die Alliierten völlig neuen Herausforderungen ausgesetzt. Noch während deutsche Truppen in erbitterten Kämpfen niedergeschlagen wurden, mussten die Eroberungen gesichert werden, galt es, der kritischen Situation in den überfüllten Gefangenenlagern Herr zu werden, waren Millionen Flüchtlinge aus Mittel- und Osteuropa aufzunehmen. Und vor allem: Die nationalsozialistische Ideologie sollte so schnell wie möglich aus dem Leben der Deutschen verschwinden. Politische Führer mussten entmachtet und zur Verantwortung gezogen werden, und zugleich war das zivile Leben neu zu organisieren. Für all das gab es keinen Masterplan. Deutschland, so Frederick Taylor, war für die westlichen Besatzungsmächte zunächst wie ein leeres Blatt. Eindringlich zeichnet er nach, wie dann jedoch die Lernprozesse begannen und ein fundamentaler Bewusstseinswandel einsetzte. Zwischen Krieg und Frieden erzählt diese dramatischen zwei Jahre deutscher Geschichte aus der Perspektive der Besatzer und der Besetzten, aus der Sicht der militärischen und politischen Führer wie der einfachen Menschen. Es ist ein beeindruckend vielstimmiges Bild, das nuancenreiche Panorama einer Umbruchzeit, in der nicht weniger als die Voraussetzungen für eine neue Gesellschaft geschaffen wurden.
Wo warst Du? Zum Buch
Erschienen am : 04.08.2011
So ist über den 11. September noch nie berichtet worden: persönlich, berührend und manchmal sogar komisch. Alexander Osang, damals Spiegel-Korrespondent, erzählt von seiner Odyssee durch das geschockte New York, immer auf der Suche nach »seiner« Geschichte. Seine Frau und Kollegin Anja Reich sieht die schwarzen Wolken aus Manhattan auf ihr Haus in Brooklyn zukommen. Sie durchlebt diesen Tag mit den gemeinsamen Kindern und Nachbarn in der Straße ganz anders, nicht weniger dramatisch – und ohne Nachricht von ihrem Mann. Jeder von beiden schreibt nun seine eigene Geschichte über den längsten Tag von New York City. So entstehen zwei Erzählungen, die zusammen einen ungemein dichten, mitreißenden und farbigen Bericht eines Paares ergeben – über die Katastrophe und darüber, was diese mit ihnen macht.
Augusta Zum Buch
Erschienen am : 01.08.2011
Als Prinzessin Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach (1811–1890) den preußischen Prinzen Wilhelm heiratet, ahnt sie nicht, dass sie die erste deutsche Kaiserin werden wird: Aufgewachsen in der kulturellen Atmosphäre der Goethezeit, glänzt sie durch hohe Bildung und ausgeprägten Kunstsinn. Erst durch Ereignisse der 1848er-Revolution tritt die liberale Augusta ins Rampenlicht der Geschichte: Als Frau des preußischen Königs und späteren Kaisers versucht sie, Einfluss auf die konservative Politik Wilhelms I. zu nehmen. Aber Augusta hat einen mächtigen Feind: den »eisernen Kanzler« Otto Fürst von Bismarck, dessen kriegerische Pläne zur Einigung Deutschlands der überzeugten Pazifistin verhasst sind …
Eichmann in Jerusalem Zum Buch
Erschienen am : 01.07.2011
Der ehemalige SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann gilt als einer der Hauptverantwortlichen für die »Endlösung« der Juden in Europa. Der Prozess gegen ihn fand 1961 in Jerusalem statt. Hannah Arendts Prozessbericht wurde von ihr 1964 als Buch publiziert und brachte eine Lawine ins Rollen: Es stieß bei seinem Erscheinen auf heftige Ablehnung in Israel, Deutschland und in den USA – und wurde zu einem Klassiker wie kaum ein anderes vergleichbares Werk zur Zeitgeschichte und ihrer Deutung.
Große christliche Denker Zum Buch
Erschienen am : 01.06.2011
An sieben großen Denkern des Christentums – Paulus, Origines, Augustin, Thomas von Aquin, Martin Luther, Friedrich Schleiermacher und Karl Barth – zeigt Hans Küng die Entwicklung der christlich-abendländischen Theologie auf. Jeder von ihnen hat am großen Lehrgebäude der christlichen Theologie mitgebaut, jeder von ihnen steht mit seinen Erkenntnissen, aber auch mit seinen Irrtümern für eine entscheidende Entwicklung, einen Paradigmenwechsel. In diesem Buch verbinden sich Zeitgeschichte, Biografie, Werkgeschichte, Darstellung der Theologie und ihre Kritik auf eine Weise, wie es nur Küng vermag.
Blokada Zum Buch
Erschienen am : 07.05.2011
872 Tage - von September 1941 bis Januar 1944 - kämpfte die Leningrader Bevölkerung gegen die deutsche Wehrmacht, die die Stadt eingeschlossen hatte. Weit über eine Million Menschen kamen in dieser Zeit ums Leben. Nach russischer Lesart steht die Geschichte der Belagerung Leningrads bis heute beispielhaft für den unbeugsamen Willen und die heroische Leidensfähigkeit der russischen Bevölkerung. Sie ist ein Mythos geworden. Anna Reid liefert mit ihrem Buch eine differenziertere Sicht der Ereignisse. Vor allem lässt sie die Betroffenen selbst zu Wort kommen und zeichnet so ein neues, vielschichtigeres Bild, häufig auf der Basis bislang unbekannter Quellen, offizieller Dokumente ebenso wie Tagebücher, Erinnerungen oder Gespräche mit Überlebenden. Reid erzählt von der erschütternden Inkompetenz, mit der die politisch-militärische Führung in Moskau und Leningrad auf den deutschen Vormarsch reagiert. Von dem jungen Mädchen, das in seinem Tagebuch festhält, wie ein Mitglied der Familie nach dem anderen verhungert. Oder von den Musikern des städtischen Orchesters, die, selbst dem Hungertod nahe, weiterspielen, um die Moral der Menschen zu stärken. Anna Reid rückt den Mythos in ein neues, realistischeres Licht. Wie Orlando Figes' Die Flüsterer ist Blokada ein Meisterwerk der modernen Geschichtsschreibung, ein Buch von großer Souveränität, erzählerischer Brillanz und tiefer Menschlichkeit.
Preußen Zum Buch
Erschienen am : 01.05.2011
Uwe A. Oster nimmt uns mit auf eine historische Reise in das alte Preußen: Vom barocken König Friedrich I., unter dem das Herzogtum Preußen 1701 zum Königreich erhoben wurde, bis hin zum letzten preußischen König und späteren deutschen Kaiser Wilhelm I. reicht der Bogen, den Oster spannt. Fesselnd und anschaulich erzählt er von einer Epoche, die Deutschland bis heute beeinflusst – im Guten wie im Schlechten.
Transportnummer VIII/1387 hat überlebt Zum Buch
Erschienen am : 01.04.2011
Wie kann ein Kind den Holocaust überleben? Die achtjährige Margot verliert ihr Zuhause, ihre Familie wird von den Nazis ermordet und sie selbst in das KZ Theresienstadt deportiert. Doch anders als viele andere Kinder im Lager übersteht sie Hunger, Elend, schwerste Arbeit – und überlebt. Aus diesem Überleben schöpft sie die Kraft, die Vergangenheit nicht ruhen zu lassen, sondern den Nachgeborenen von ihr zu erzählen. Margot Kleinberger weiß: »Ich habe überlebt, damit diese unfassbare Geschichte und die vielen ermordeten Menschen niemals vergessen werden.«