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Geschichtsbücher

Geschichte, über die man spricht
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Schritt für Schritt Zum Buch
Erschienen am : 01.09.2017
Hungrig durchs Neandertal, in Römersandalen auf dem Ausoniusweg oder auf den Spuren der Fischweiber von 1789 – auf sechzehn Touren erwandert Manuel Andrack Wendepunkte der Weltgeschichte, von den Anfängen der Menschheit bis heute. Er folgt griechischen Ziegenpfaden an den Thermopylen, bricht wie Martin Luther gen Rom auf und erkundet die „Schwedenlöcher“ in der Sächsischen Schweiz. Schließlich begleitet er eine Gruppe Flüchtlinge an einem Grenzübergang in Süddeutschland auf ihrem Weg. Auf diese Weise stellt Andrack nicht nur Landschaften und Wanderziele vor, sondern marschiert unterhaltsam und sachkundig durch die Geschichte.
Die leuchtenden Länder Zum Buch
Erschienen am : 01.09.2017
Während sich im Europa des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts die Oberschicht in pulsierenden Metropolen wie Paris, London oder Berlin verlustierte, war den hier porträtierten Frauen ein Leben zwischen Boudoir und Salon nicht genug. Abenteurerinnen wie Isabel Burton, Vita Sackville-West und Freya Stark bereisten in Männerkleidern den Orient, ritten auf Maultieren durch Wüsten und über Gebirge, verteidigten sich gegen Wegelagerer und erforschten als Archäologinnen und Ethnologinnen alte Kulturen.
Groß denken, groß handeln Zum Buch
Erschienen am : 01.09.2017
Rund 5,1 Millionen Menschen leben im Ruhrgebiet, einem enorm großen Ballungsraum, der in Deutschland und Europa seinesgleichen sucht. In der deutschen Geschichte kam dem Ruhrgebiet immer eine hohe Bedeutung zu, denn es war als Industrieraum größer und wichtiger als alle anderen Regionen. Dieses Buch erzählt die Geschichte des Ruhrgebiets seit 1945 als einen faszinierenden Veränderungsprozess, der noch lange andauern wird. Es ist eine Annäherung auf vielen Pfaden. Der Autor hat mit Politikern in Düsseldorf und Berlin gesprochen, mit Sozialdemokraten wie Christdemokraten; mit professionellen Geschichtenerzählern wie dem Regisseur Adolf Winkelmann und dem Schriftsteller Frank Goosen; mit Managern aus Energieunternehmen und normalen Zeitgenossen, die irgendwann ins Ruhrgebiet kamen und hier hängen blieben; mit Professoren, Bürgermeistern, Arbeitsvermittlern, mit dem Geschäftsführer von Borussia Dortmund und mit Werbefachleuten und Parteiberatern.
Der Muslim und die Jüdin Zum Buch
Erschienen am : 01.08.2017
Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat bis heute mehr als 25 000 mutige Männer und Frauen geehrt, die während des Zweiten Weltkriegs Juden retteten. Diese Geschichte ist trotzdem einzigartig. Unter den „Gerechten unter den Völkern“ ist bislang nur ein Araber: Mohammed Helmy. Er lebte in Berlin. Den ganzen Krieg über blieb er in der Stadt. Der Ägypter balancierte ständig auf einem schmalen Grat zwischen Anpassung und Subversion, und er vollbrachte ein wahres Husarenstück, um die Nazis auszutricksen. So rettete er die Jüdin Anna Boros. Dieses Buch wirft ein Licht auf eine fast vergessene Welt, das alte arabische Berlin der Weimarer Zeit, das gebildet, fortschrittlich und in weiten Teilen alles andere als judenfeindlich war. Einige Araber in Deutschland stellten sich in den Dienst des NS-Regimes. Aber eine nicht unbedeutende Gruppe – und von ihr handelt diese Geschichte – bildete einen Teil des deutschen Widerstands gegen den NS-Terror.
Die Spione des Papstes Zum Buch
Erschienen am : 02.06.2017
Das Schweigen des Vatikans zum millionenfachen Morden der Nazis ist und bleibt eine der großen Kontroversen unserer Zeit. Bis heute wird diskutiert, warum Papst Pius XII. öffentlich nicht deutlicher intervenierte. Mark Rieblings fesselnde Aufarbeitung der Rolle des Vatikans im Widerstand gegen Hitler fügt der historischen Wahrheitssuche neue, wichtige Facetten hinzu. Denn während Papst Pius noch Geburtstagskarten an Hitler schrieb, unterstützte er im Geheimen die Attentatspläne des deutschen militärischen Widerstands. Riebling beschreibt das doppelte Spiel des Papstes historisch präzise und zugleich "spannend und faszinierend" (Wall Street Journal).
Der Weg in die Katastrophe des Dreißigjährigen Krieges Zum Buch
Erschienen am : 02.05.2017
Der Dreißigjährige Krieg (1618-48) warf lange Schatten voraus. Der renommierte Historiker Heinz Duchhardt beleuchtet in seinem Buch aus europäischer Perspektive das hochexplosive Jahrzehnt vor Ausbruch des Krieges, das geprägt war von innen- und außenpolitischen Krisen, von konfessioneller Zuspitzung, Zukunftsangst und der Vorstellung, dass der Weg zwangsläufig ins Chaos führen müsse. Die Spannung zwischen einer Art „Endzeiterwartung“ und dem Bemühen, des Konfliktpotenzials doch noch Herr zu werden, war charakteristisch für diese Zeit. Sie mündete in eines der traumatischsten Ereignisse der Vormoderne überhaupt, das unendliches Leid über seine Bevölkerung brachte und den Kontinent grundlegend veränderte.
Habsburgs verkaufte Töchter Zum Buch
Erschienen am : 02.05.2017
Thea Leitner bringt eine unbekannte Seite der europäischen Geschichte zur Sprache: die Biographien Habsburger Prinzessinnen, die schon im Kindesalter zu Spielbällen im Kampf um die Macht und somit der Politik verschrieben wurden. Für ihre Wünsche und Gefühle war kein Platz. Obwohl von Kindesbeinen an über sie verfügt wurde, waren sie als Erwachsene keineswegs Opfer ihrer Herkunft. Im Gegenteil, es waren geistreiche und tapfere Frauen unter ihnen sowie eine Reihe brillanter Politikerinnen.
Allein gegen die Schwerkraft Zum Buch
Erschienen am : 02.05.2017
Berlin 1914: Unmittelbar nach seinem Umzug in die Reichshauptstadt gerät Einsteins Welt ins Wanken. Seine Ehe mit Mileva scheitert, eine neue Frau tritt in sein Leben, Deutschland zieht begeistert in den Krieg. Kollegen wie Max Planck unterzeichnen chauvinistische Manifeste, sein Freund Fritz Haber wird zur treibenden Kraft eines grausamen Gaskriegs. In gewohnt kenntnisreicher Manier stellt de Padova das zerrissene Lebensumfeld in Einsteins frühen Berliner Jahren dar, in denen er zu einem leidenschaftlichen Pazifisten wurde. Und mit seiner Relativitätstheorie inmitten des Chaos die Physik revolutionierte.
Niemands Land Zum Buch
Erschienen am : 03.04.2017
1816 fiel ein kleines Stückchen Land in der Nähe von Aachen zwischen alle Stühle: Sowohl Preußen als auch die Vereinigten Niederlande beanspruchten das Gebiet für sich, und man konnte sich partout nicht einigen, weil ausgerechnet dort eine wirtschaftlich bedeutsame Zinkmine lag. So kam es zu einem phantastischen Provisorium, das über hundert Jahre währen sollte – einem 3,4 Quadratkilometer großen Mikro-Land namens „Neutral-Moresnet“ mit zunächst 256 Einwohnern, von denen keiner so richtig wusste, wohin man eigentlich gehörte. Moresnet wurde zu einem Eldorado für Schmuggler, Abenteurer und Träumer aller Couleur, bis es im Ersten Weltkrieg von den Deutschen besetzt und 1919 dann Belgien zugeschlagen wurde. Eine unglaublich skurrile Geschichte, charmant und humorvoll erzählt.