Rilke und die Frauen

Rilke und die Frauen

Biografie eines Liebenden

€ 22,99 inkl. MwSt.

»Dein Dich unendlich liebender Kater René.« Rilke an seine erste Liebe Valerie von David-Rhonfeld

 

»Es gibt keine Kraft in der Welt als die Liebe«, schrieb Rainer Maria Rilke. Und nach diesem Credo lebte er: Er feierte die Liebe, verschrieb sich ihr mit ganzer Seele. Die Frauen standen für ihn im Mittelpunkt. Angefangen bei seiner innig geliebten Mutter Sophia und der gestrengen »Übermutter« Lou Andreas-Salomé über die Bildhauerin Clara Westhoff bis zu der großzügigen Mäzenin Fürstin von Thurn und Taxis. Leidenschaftliche Frauen wie die Dichterin Marina Zwetajewa waren verzaubert von Rilkes Poesie. Sie bewunderten, wie es dieser äußerlich unscheinbare Mann verstand, aus heißen Emotionen kühl und formvollendet Kunst zu gestalten. Heimo Schwilk erzählt in seiner neuen, meisterlich geschriebenen Biografie von diesen Frauen und ihren Schicksalen. Ein Buch über die Liebe – und wie sie sich in großer Dichtung vollendet.

  • € 22,99 [D], € 23,70 [A]
  • Erschienen am 09.03.2015
  • 336 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
  • ISBN: 978-3-492-05637-3
 
 

Leseprobe zu »Rilke und die Frauen«

Vorwort

 

Es kann kein Mensch aus sich so

viel Schönheit heben, daß sie ihn

ganz verdeckt. Seines Wesens ein

Stück sieht immer dahinter hervor.

Rainer Maria Rilke

 

Rilke war das, was man heute ironisch als »Frauenversteher« bezeichnen würde. Er behauptete von sich, eine weibliche Seele zu besitzen, und verfasste viele seiner Gedichte aus der Perspektive von Frauen, nannte sie »Lieder der Mädchen« oder »Mädchen-Klage«. »Die einzige Gnade, die ich erflehe, ist die, daß meine Werke ein zartes Echo in den Herzen hübscher Frauen finden möchten«, schrieb schon der Neunzehnjährige. Dabei [...]

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Heimo Schwilk

Heimo Schwilk

Heimo Schwilk, geboren 1952 in Stuttgart, Dr. phil., ist Autor zahlreicher Bücher über Politik und Literatur. Seine großen Biografien über Ernst Jünger und Hermann Hesse wurden im In- und Ausland hoch gelobt. Er war lange Jahre Leitender Redakteur der Welt am Sonntag und lebt in Berlin. 1991 wurde mehr ...

0 News Veröffentlicht am 29.05.2015 von Piper Verlag

»Rilke und die Frauen« bei »lesenswert« auf SWR

»Es gibt keine Kraft in der Welt als die Liebe«, schrieb Rainer Maria Rilke. Heimo Schwilk erzählt in »lesenswert« auf SWR von Rainer Maria Rilke, seinem Leben und seinen Frauen.

Rezensionen und Pressestimmen

Bayern 2


»Heimo Schwilk zeichnet ein irritierendes Psychogramm des Dichters – und er beschreibt die Frauen, die ihn geliebt, gefördert und inspiriert haben. Eine Seelen-Biografie und ein Stück Zeitgeschichte – glänzend geschrieben und wunderbar zu lesen.«   

dpa


»Der Autor verzahnt seine biografische Erzählung eng mit dem Werk des Dichters, das am besten sein komplexes Verhältnis zu Frauen widerspiegelt. Auch die erst seit einigen Jahren vorliegende Korrespondenz mit der Mutter gibt wichtige Aufschlüsse.«   

Die Tagespost


»›Rilke und die Frauen‹ bietet ein buntes, feinfühlig-unterhaltsames Panoptikum der weiblichen Zuneigung, An- und Abwesenheit, an dessen Beginn allerdings, wie sollte es anders sein, Rilkes leibliche Mutter Sophia stand (...). In Kenntnis der 1134 Briefe Rilkes an seine Mutter, die erst 2009 veröffentlicht wurden, gelingt es Schwilk mit seinem Buch einen wesentlichen neuen biographischen Akzent zu setzen: der Dichter als Muttersohn, oszillierend zwischen Anbetungs- und Fluchtgefühlen gegenüber allem Weiblichen.«   

Börsenblatt


»Schwilk gelingen einfühlsame Porträts von Clara Westhoff, Sophia Rilke, Lou Andreas-Salomé, Marie von Thurn und Taxis und vielen anderen.«   

NZZ am Sonntag


»Die Kapitel des Buches sind mit den Namen der Frauen und ihrer Funktion im Leben Rilkes überschrieben...In diesem Rahmen legt Schwilk eine Künstlerseele blank, die zwischen Zyklen aus Glücksrausch, Krankheit und Psychosen einen Schaffensegoismus betreibt, der wohl eine Art sublimiertes Imponiergehabe darstellt.«   

Frankfurter Allgemeine Zeitung


»Wieviel Verstellung und Einbildung stecken hinter der Hypochondrie und den Klagen Rilkes, wieviel Kalkül hinter seinen in jeder Hinsicht maßlosen Briefen, wieviel Berechnung hinter Liebesschwüren und Treueversprechen? Heimo Schwilk erlaubt sich nur kleine Spitzen und sarkastische Kommentare, lässt ansonsten aber das reichhaltige oft skurrile und bizarre Material für sich sprechen.«   

Sonntag


»Der Autor geht Rilkes Beziehungsmustern nach und porträtiert auf fesselnde Weise die starken Frauen, die er betörte: mit erzählerischer Delikatesse und analytischer Schärfe, Distanz und Respekt, als Philologe so überzeugend wie als Stilist.«   

Die Welt


»Heimo Schwilk hat sich in seinem Buch ›Rilke und die Frauen‹ auf biografische Spurensuche gemacht und kommt zu überraschenden Erkenntnissen. Der Autor der ›Duineser Elegien‹ und der ›Sonette an Orpheus‹ war gar kein Erotiker, sein Begehren war religiös inspiriert, und Liebe diente in erster Linie der Selbststeigerung als Dichter.«   

OPAC Bibliotheken in Österreich


»Eine gute Gelegenheit, mit diesem berauschenden Buch tiefer in sein Leben und sein Fühlen einzudringen.«   

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