Oona und Salinger

Oona und Salinger

Roman

Taschenbuch
E-Book

€ 10,00 inkl. MwSt.

Sie ist die schönste Frau, die er je gesehen hat. Oona O’Neill ist zarte fünfzehn und gerade »Glamour Girl« des angesagtesten Clubs im New York City der 40er-Jahre geworden. Jerry Salinger wird einen romantischen Sommer mit ihr verbringen, dann macht ihm ein anderer einen Strich durch die Rechnung: Charlie Chaplin heiratet Salingers große Liebe. Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt, doch es ist erst der Beginn einer langen Geschichte.

  • € 10,00 [D], € 10,30 [A]
  • Erschienen am 01.08.2016
  • 304 Seiten, Broschur
  • Übersetzt von: Tobias Scheffel
  • ISBN: 978-3-492-30904-2
 
 

Leseprobe zu »Oona und Salinger«

I
Manhattan romance


» I knew he’d be a writer. I could smell it. «
Oona O’Neill über J. D. Salinger

 

1940 rauchten in New York alle überall, in den Bars, ­Restaurants, Taxis, Zügen und vor allem im Stork Club. Wenn man den Club verließ, brannten einem die Augen, und die Haare rochen nach Zigaretten. Die Menschen ruinierten sich die Gesundheit stärker als heute, weil niemand ihnen vorwarf, sie würden das Sozialversicherungssystem belasten, da Letzteres noch nicht erfunden worden war. Es war fast elf Uhr abends ; um diese Zeit hatte man Mühe, an den Tischen in dem langen Saal der Bar [...]

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Frédéric Beigbeder

Frédéric Beigbeder

Frédéric Beigbeder, geboren 1965 in Neuilly-sur-Seine, studierte Politikwissenschaft und lebt als Kritiker und Schriftsteller in Paris. Außerdem war er zehn Jahre lang als Texter in einer renommierten Werbeagentur tätig, die ihn nach der Veröffentlichung seines ersten Romans vom Fleck weg mehr ...

Medien zu »Oona und Salinger«



Rezensionen und Pressestimmen

STERN


»..ein geradezu umwerfender Künstlerroman... Das Buch, eine Mischung aus Fiktion und Fakten, ist klug, lebendig, mitreißend und analysiert scharfsinnig Werke von Eugene O'Neill, Joseph Conrad und Hemingway.«   

Neue Osnabrücker Zeitung


»Dieses Buch ist berührend, pathetisch, kühn, manchmal anmaßend«   

Badische Zeitung


»Das Buch ist grundiert von einem Sinn für Tragik, von Melancholie und jenem traurig-emphatischen Blick auf die menschlichen Abgründe. Hinter dem Schwadroneur ist der begeisterte Cineast, der Literaturkenner und immer auch der Moralist Beigbeder erkennbar.«   

Die Presse am Sonntag


»Wer ein Fan der amerikanischen Literatur- und Filmkultur der frühen 1940er-Jahre ist, wird es genießen, viel über Capote, Chaplin oder Hemingway zu lesen und mitunter auch etwas Neues zu erfahren.«   

HÖRZU


»Grandios.«   

Basler Zeitung


»Das ist grosses Kino. Aber auch sonst ist dieser Roman, der mit dem Medium Biografie spielt, es mit viel Leidenschaft füttert, aber auch immer wieder unterläuft, ein Wurf.«   

Zentralschweiz am Sonntag


»Ein kraftvolles Buch.«   

Neue Presse


»Frédéric Beigbeder erzählt diese wahre Geschichte mit viel Einfühlungsvermögen, amüsierter Distanz und Herzenswärme.«   

Kommentare zum Buch
1.
JulesBarrois / lovelybooks.de am 07.04.2015 - 10:36:05

Oona und Salinger ist eine sehr schöne fast poetische Geschichte, hochraffiniert, witzig, anspielungsreiche und selbstreferentiell. Er ist dem konventionellen Realismus amerikanischer Prosa turmhoch überlegen Eine wahre Freude für die Liebhaber der amerikanischen Literatur und Interessenten in der Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts.   Rezension ursprünglich auf www.lovelybooks.de veröffentlicht

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